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Briefe an Moa Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.05.2022

Abbildungen

Gebunden mit farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

336

Maße (B/H)

11,6/18,5 cm

Gewicht

369 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Mitt hemilga liv

Übersetzt von

Alina Becker

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8178-9

Beschreibung

Rezension

»Ihre Romane sind bezaubernde Geschichten, die sich so oder so ähnlich im wahren Leben abspielen könnten. […] Jenny Fagerlund versteht es, den Leser mit dieser zauberhaften Lektüre in ihren Bann zu ziehen.«
Beate Rottgard, RUHR NACHRICHTEN

»Ein richtiges Wohlfühlbuch, die warmherzige Geschichte einer jungen Frau auf der Suche nach sich selbst.«
Claudia Feuerstein, RADIOF

»Jenny Fagerlund hat einen richtig schönen Wohlfühl- oder Kuscheldeckenroman geschrieben.«
Monika Fuchs, THALIA.DE

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.05.2022

Abbildungen

Gebunden mit farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

336

Maße (B/H)

11,6/18,5 cm

Gewicht

369 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Mitt hemilga liv

Übersetzt von

Alina Becker

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8178-9

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Amsterdamer Straße 192
50735 Köln
DE
herstellung@dumont.de

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  • Sagota

    aus Saarbrücken

    5/5

    10.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsame, warmherzige Geschichte vom sich selbst finden und zu sich stehen

    "Briefe von Moa" von Jenny Fagerlund erschien (HC, geb., 334 S.) im Verlag Dumont, 2022. "Moa dachte immer, ihre Großmutter Elsa und sie hätten noch alle Zeit der Welt. Doch dann verstirbt Elsa unerwartet und hinterlässt Moa ihre Wohnung im Zentrum von Stockholm, mitsamt einbem trauernden Königspudel. Aber sie ist noch nicht fertig mit ihrer Enkelin: Mit der Zeit trudeln immer mehr Briefe bei Moa ein. Briefe, in denen ihre Großmutter sie teilhaben lässt an ihrer Lebensgeschichte und ihr ganz konkrete Aufträge erteilt. Die Wohnung renovieren, zum Beispiel. Moa stürzt sich in das Projekt und findet dabei jede Menge über sich selbst heraus - und endlich den Mut, zu sich zu stehen." (Quelle: Buchrückentext) Meine Meinung: Diesem sehr flüssig und gut zu lesendem Roman von Jenny Fagerlund, einer schwedischen Autorin, liegt eine sehr schöne Buchidee zugrunde: Die kürzlich verstorbene Großmutter versucht in Form von Briefen, die sie ihrer Enkelin Moa in gewissen Zeitabständen immer wieder zukommen lässt, die Geschicke ihrer geliebten Enkeltochter zum Guten zu wenden. Kurz vor Elsa's Tod hatten beide einen Disput und daher kam es zu keinen weiteren Gesprächen. Moa's Großmutter ist es wichtig, dass ihre Enkelin ihren eigenen Weg geht, zu sich steht - und ihre eigenen Träume und Wünsche nicht hintenanstellt: Obwohl Moa und ihr Freund anfangs fest entschlossen sind, nach gründlicher Renovierung eine superschicke Wohnung in einem angesagten Stockholmer Viertel zu kaufen, merkt Moa mehr und mehr, dass dies mehr dem Wunsch ihres Freundes (der nicht sehr sympathisch rüberkommt; von Karriere sehr geprägt und oberflächlich erscheint) geschuldet ist denn ihr eigener: Während der Renovierung stößt sie auf Geheimnisse aus dem Leben ihrer Großmutter, die diese nie erzählte, nun aber peu-à-peu in ihren hinterlassenen Briefen preisgibt. Zugleich stellt sie Moa Aufgaben, die diese an ihre frühere Lebenshaltung zurückbringen sollen; kreativ zu sein, zu reiten - und sich selbst und seine Wünsche zu respektieren, gut für sich zu sorgen. Mit der Renovierungsarbeit verliebt sich Moa immer mehr in die Wohnung von Elsa - und auch der große Pudel fasst langsam Vertrauen zu ihr und überwindet seine Trauer immer mehr. Sehr positiv gestaltet sich die Nachbarschaft, wo ein mit Elsa befreundetes älteres nettes Ehepaar Moa sehr herzlich aufnimmt und hofft, dass sie in der Wohnung bleiben wird. Während Ruben, aus beruflichen- und vor allem Karrieregründen immer öfter in Italien, an der Idee festhält, das tolle Appartement gemeinsam zu kaufen, wird sich Moa ihrer eigenen Gefühle immer sicherer, was sie wirklich mag und wie sie leben möchte. Eine weitere sympathische Figur ist Moa's Freundin Sofia; die beiden trägt eine offene und tiefe Freundschaft, die besonders in schwierigen Momenten hilfreich ist. Der Roman hat kurze Kapitel und ich habe ihn förmlich verschlungen, da es einfach wundervoll ist, eine junge Frau auf dem Weg ihrer Selbstfindung zu begleiten. Der Stil der Autorin ist sehr empathisch, warmherzig, authentisch und bleibt nicht an der Oberfläche der Figuren. So sind mir Moa, Sofia, die Nachbarn und einige andere Figuren sehr ans Herz gewachsen und es machte Spaß, die positive Entwicklung Moa's mitzuverfolgen und zu begleiten. Die Themen sind sehr vielfältig, denen wir in diesem wundervollen Roman begegnen: Verluste, moderne Beziehungen im Kontext zu Karriere und Beruf; Erbe, Auktionen und wunderbare wertvolle alte Möbel, Einsamkeit im Alter, Kinderlosigkeit, Hobby und Interessen, die man niemals vernachlässigen oder gar aufgeben sollte. Fazit: Ein sehr flüssig und wundervoll zu lesender Sommerroman, der Hoffnung gibt, tiefgründig ist und sympathische Figuren beinhaltet: Mir hat diese Reise einer Selbstfindung - hier in Person von Moa - und der Hintergrund der Briefe von Elsa als Romanidee sehr gut gefallen. Daher empfehle ich ihn sehr gerne weiter - und vergebe 5*.

  • Bewertung

    5/5

    12.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Moa findet sich selbst

    Für mich ist „Briefe an Moa“ mein erster Roman von der Schwedin Jenny Fagerlund. Aber vielleicht schaffe ich ja in diesem Jahr ihren Winter-/Weihnachtsroman „24 gute Taten“, den ich auch bereits seit 2020 besitze. Auf diesen aktuellen Roman bin ich aufmerksam geworden, weil ich das Cover einfach wunderschön fand. Und auch der Klappentext sprach mich an. Ich liebe Romane, wo die Hauptpersonen noch Briefe von Verstorbenen erhalten und damit zurück in ihr Leben finden. Dieses Mal bin ich tatsächlich weitestgehend mit der Inhaltsangabe hier bei Thalia.de zufrieden. Das Einzige, was ich noch hinzufügen möchte, ist, dass Ruben, Moas Freund, ihr gleich deutlich signalisiert, dass sie die geerbte Wohnung verkaufen soll, so dass sie ein modernes Appartement in einem hippen Stadtteil kaufen können. Er verschwendet keinen Gedanken daran, was Moa vielleicht mit der Wohnung verbindet. Und damit bekommen wir gleich ein sehr gutes Bild von Moa, ihrem Freund Ruben und ihrem Verhältnis zueinander. Das Buch beginnt damit, dass Moa das erste Mal nach dem Tod ihrer Großmutter deren Wohnung betritt, die sie geerbt hat. Natürlich kommen Erinnerungen in Moa hoch. Sie denkt an die glücklichen Zeiten mit ihrer Großmutter, aber auch daran, dass sie sich vor ihrem Tod nach einem Streit nicht mehr versöhnt haben. Eigentlich ist Moa in der Wohnung, um zu sichten, wie sie sie am besten für einen möglichst lukrativen Verkauf vorbereiten kann. Aber ihre Gefühle überwältigen sie. Da ihr Freund beruflich sehr eingespannt ist, hilft ihr ihre beste Freundin Sofia beim Sichten der Besitztümer ihrer Großmutter. Und dabei kommen einige spannende Dinge zutage. Im Laufe der Handlung lernt Moa Menschen kennen, die ihr helfen. Da sind die Nachbarn Vendela und Gunnar, die gut mit Moas Großmutter befreundet waren, Lukas, ein Nachbar, mit dem sie gleich am Anfang zusammenstößt und Artur, mit dem sie in derselben Auktionsfirma arbeitet. Durch die Briefe, die sie plötzlich erhält, denkt sie auch wieder viel über ihren Vater Gusten und seine zweite Frau Astrid nach. Die Handlung ist vorhersehbar, aber es macht Spaß der Geschichte zu folgen. Es ist ein richtig schöner Wohlfühl- oder Kuscheldeckenroman, bei dem die Hauptperson endlich ihre eigenen Stärken erkennt und ihr Leben neu organisiert. Ich habe das Buch gerne gelesen, hätte Moa aber gerne mal einen Tritt in den Hintern gegeben, damit sie endlich erkennt, was in ihrem Leben alles schief läuft und welch großartige Möglichkeiten sich ihr durch das Erbe ihrer Großmutter eröffnen. Das Buch macht Lust auf Stockholm und die Insel in den Schären. Witzig ist, dass ich zeitgleich noch ein anderes Buch gelesen habe, was Moa vielleicht schon früher die Augen geöffnet hätte, was für Wünsche sie an ihr Leben und sich selbst hat, wenn sie dieses Buch auch gelesen hätte. Dieses Buch ist „Im Dorf der Schmetterlinge“ von Michaela Wiebusch. Die dazugehörige Buchbesprechung folgt in den nächsten Tagen.

  • Bewertung

    aus Dalberg

    5/5

    24.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wundervoller, vorsichtig geschriebener, einfühlsamer Roman

    „Briefe an Moa“ von Jenny Fagerlund verfasst ist 2022 im DuMont Buchverlag erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 336 Seiten. Moas Leben könnte so geradlinig weiterlaufen: sie hat einen Job, einen festen Freund, eine schöne Wohnung, Freunde. Aber der Schein trügt etwas, denn Moas Freund ist hauptsächlich an sich selbst interessiert, sie zweifelt, ob sie wirklich richtig für den Antiquitätenjob ist und ihre wichtige Stütze, die Großmutter Elsa ist erst kürzlich verstorben. Aber gerade ihre tote Oma ist es, die Moa an sich selbst arbeiten lässt, die ihr Anstöße zum Reflektieren bietet und sie durch Briefe, die sie ihr zu Lebenszeiten geschrieben hat, auf die eigene Moa-Spur bringt. Der Autorin Jenny Fagerlund gelingt es mit ihren leisen und ruhigen Tönen in einer meiner Meinung nach einzigartigen Art und Weise zu schreiben und ich fand es einfach wunderbar, dieses Buch zu lesen und habe dies sehr genossen. Ich habe mitgefiebert, mitgelacht, mitgedacht, mitgeweint und mich auch so mit Moa mitgefreut, als sich schlussendlich so vieles für sie gelöst hat, sie endlich ganz zu sich gefunden hat und nun weiß, was sie will und was auch nicht. Gerade die kleinen, vorsichtig und langsam geschriebenen Szenen machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem. Fazit: Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. Es hat mich glücklich gemacht, hat mich schmunzeln lassen, nachdenklich gestimmt und im Augenwinkel saß auch die ein oder andere Träne. Ein toller, ganz besonderer Roman!

  • Bewertung

    5/5

    16.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ist wirklich wichtig im Leben?

    Moa erbt von ihrer Großmutter eine Wohnung und ihren Hund. Noch während sie beginnt die Sachen ihrer Oma zu sortieren treffen plötzlich Briefe mit Aufgaben ein, die Moa dazu bringen über ihre aktuelle Situation nachzudenken. Mich hat das Buch von Anfang an einfangen und mitnehmen können. In Moa kann man sich gut wiederfinden und Entscheidungen nachvollziehen. Auch wie sie anfängt umzudenken und ihre Wünsche sich ändern, finde ich absolut plausibel. Das Buch hinterlässt einfach ein wunderschönes Gefühl und hat mich auch selbst immer wieder zum Nachdenken angeregt. Absolute Empfehlung von mir!

  • Hortensia13

    4/5

    02.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer bin ich?

    Als Moas Grossmutter Elsa stirbt, vererbt sie ihr ihre renovierungsbedürftige Wohnung und den trauernden Hund. Moa stürzt sich in die Renovation und erhält mysteriöse Briefe, die ihre Grossmutter ihr vor ihrem Tod geschrieben hatte. In diesen stellt sie ihr Aufgaben und erzählt ihre Lebensgeschichte, über die sie bislang geschwiegen hatte. Mehr und mehr merkt Moa, dass sie für sich selbst einstehen muss, fernab von Ansprüchen anderer. Ich fand, den Anfang dieses Romans sehr feinfühlig. Leider verlor die Autorin je länger, desto mehr die Tiefe der Geschichte, in dem sie die Probleme, die Moa anfangs hatte, immer mehr abhakte. Trotzdem empfand ich Moa als sehr sympathischen Charakter, dem man nur Gutes wünscht. Ihre Herzlichkeit, den Umgang mit der Trauer um die eigene Grossmutter und ihre Entwicklung im Rahmen der Selbstfindung machte viel für die Erzählung und formte herzerwärmende Augenblicke. Mein Fazit: Ein emotionaler Wohlfühlroman für Zwischendurch mit sympathischen Charakteren. 4 Sterne.

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anne K.

    Anne K.

    Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

    Buchhändler*in

    4/5

    22.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine reizende Geschichte

    Wer auf der Suche nach einer leicht zu lesenden, gefühlvollen Lektüre ist, dem sei dieses Buch empfohlen. Nachdem Moa die Wohnung ihrer Großmutter geerbt und die für sie hinterlegten Briefe gefunden hat, beginnt sie - Schritt für Schritt- ihr Leben verändern, und ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche zu realisieren. Einen Stern ziehe ich ab, da der Verlauf der Handlung recht schnell klar ist, und kein Überraschungsmoment eingebaut wurde. Perfekt für einen gemütlichen Nachmittag!

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