Produktbild: Sozialpädagogische Diagnostik und Fallverstehen in der Jugendhilfe

Sozialpädagogische Diagnostik und Fallverstehen in der Jugendhilfe

51,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.01.2022

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen, Tabellen, nicht spezifiziert

Herausgeber

Sabine Ader + weitere

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

332

Maße (L/B/H)

23,7/16,8/2,2 cm

Gewicht

640 g

Farbe

Rubin / Cool Grey

Auflage

2. aktual. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-5820-7

Beschreibung

Rezension

Aus: socialnet – Matthias Moch – 01.08.2022

[...] Fazit: Es liegt ein umfassendes, sehr detailreiches und vor allem auch praxisbezogenes Werk zu einem zentralen sozialpädagogischen Handlungsfeld vor, welches sowohl hervorragende Lernmöglichkeiten für Studierende und Anregungen für Lehrende bietet als auch treffende Ansatzpunkte für tiefergreifende Diskussionen zu einem nicht unumstrittenen Thema sozialpädagogischer Fallarbeit bereitstellt.


Aus: NDV Nachrichtendienst des Dt. Vereins für öffentl. u. priv. Fürsorge – Dieter Kreft – 8/2020

Er [dieser Titel] eignet sich sowohl in seiner Breites des Allgemeinen (den theoretischen Überlegungen) für das Lehren und Lernen als auch für die konkrete Arbeit „am Fall“ – sehr zu empfehlen.

Portrait

Prof. Dr. Sabine Ader, Dipl.-Pädagogin, lehrt im Fachbereich Sozialwesen an der Fachhochschule Münster als Professorin für Kinder- und Jugendhilfe: Familienhilfe und Kinderschutz..
Prof. Dr. Christian Schrapper lehrt und forscht im Bereich Soziale Arbeit und Sozialpädagogik am Institut für Pädagogik an der Universität Koblenz.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.01.2022

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen, Tabellen, nicht spezifiziert

Herausgeber

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

332

Maße (L/B/H)

23,7/16,8/2,2 cm

Gewicht

640 g

Farbe

Rubin / Cool Grey

Auflage

2. aktual. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-5820-7

Herstelleradresse

Reinhardt Ernst
Kemnatenstraße 46
80639 München
DE

Email: info@reinhardt-verlag.de

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  • Produktbild: Sozialpädagogische Diagnostik und Fallverstehen in der Jugendhilfe
  • Einleitung 9
    1 Ein exemplarischer Fall – Familie Kramer: Auftrag und Rahmen
    professioneller Fallbearbeitung in der Jugendhilfe 14
    2 „Wie“ und „was“? – Erkenntnistheoretische und gegenstandsbezogene Fragen von Fallverstehen und sozialpädagogischer Diagnostik 23
    2.1 Wie und auf welchem Weg wird Wissen erworben? – Erkenntnistheoretische Grundfragen 23
    2.2 Was muss verstanden und diagnostiziert werden? – Gegenstandsbezogene Grundfragen 31
    2.2.1 Fallverstehen und Diagnostik in der Tradition der Einzelfallarbeit 31
    2.2.2 Begriffliche Klärungen 33
    2.2.3 Was ist der „Fall“? – Gegenstandsbeschreibung und Implikationen für das methodische Rahmenkonzept 36
    3 „Handwerkszeug und Haltung“ – Fachliche Hintergründe und methodische Zugänge zur Fallarbeit 41
    3.1 Fachliche Haltung und leitende Orientierungen für Fallverstehen und Diagnostik 41
    3.2 Basisinstrumente für Fallverstehen und Diagnostik konkret: Der Fall Familie Kramer 51
    3.2.1 Das „Genogramm“ – Erste Annäherung: Wer gehört dazu und wie gehören die Beteiligten zusammen? 54
    3.2.2 Die „Fallchronologie“ – Zweite Annäherung: Was ist bisher passiert und hat Entwicklungen und Emotionen beeinflusst? 59
    3.2.3 Die „Ressourcenkarte“ – Dritte Annäherung: Was können und worüber verfügen Kinder und Eltern? 68
    3.2.4 Die „Netzwerkkarte“ – Vierte Annäherung: Welche Beziehungen sind wichtig und wo lässt sich anknüpfen? 74
    3.2.5 Das „Diagnoseinstrument zur Gefährdungseinschätzung“ – Fünfte Annäherung: Droht Gefahr für Leib, Leben und die
    gesunde Entwicklung eines Kindes? 77
    3.2.6 Kollegiale Beratung und szenisches Fallverstehen – Sechste Annäherung: Welche Emotionen und Dynamiken prägen den Fall? 85
    3.2.7 Zusammenführende sozialpädagogische Diagnose: Was haben wir als Fachkräfte im Fall der Familie Kramer verstanden? 95
    4 Zentrale Wissensbestände für Fallverstehen und Diagnostik 98
    4.1 AdressatInnen und Lebenswelten 98
    4.1.1 Lebensverhältnisse und Lebenslagen von Familien 98
    Von Peter Hansbauer
    4.1.2 Was Kinder brauchen 107
    Von Heinz Kindler
    4.1.3 Erziehung heute – verstehen und gestalten 119
    Von Remi Stork
    4.1.4 Die Kinder im Blick: Elterliche psychische Erkrankungen und sozialpädagogische Diagnostik 128
    Von Sabine Wagenblass
    4.1.5 Familiendynamisches Basiswissen: Notwendiger Hintergrund für das Verstehen familiärer Problemlagen 136
    Von Oliver König
    4.1.6 Sozialpädagogische Theorieperspektiven für das Verstehen 146
    Von Michael Winkler
    4.2 Professionelles Handeln 160
    4.2.1 Hilfeplanung als Ort der Verständigung auf eine geeignete Hilfe 160
    Von Sabine Ader / Christian Schrapper
    4.2.2 Zwischen Diagnose und Prognose – Zur Einschätzung von Kindeswohlgefährdung 175
    Von Reinhold Schone
    4.2.3 Bindungstheorie(n) als Schlüssel zum Verstehen und Handeln in der Kinder- und Jugendhilfe 184
    Von Silke Birgitta Gahleitner
    4.2.4 Psychoanalytische Zugänge zum Verstehen in der Sozialen Arbeit 192
    Von Penelope Glenn
    4.2.5 Verstehen organisieren? Wie Organisationen auf Fallverstehen und sozialpädagogische Diagnostik wirken 203
    Von Kay Biesel
    4.2.6 Sehen viele mehr als einer?
    Teamdynamiken beim Fallverstehen in kollegialen Fallbesprechungen 212
    Von Karl Schattenhofer
    4.2.7 Verstehen und Bewerten – Auf welcher Grundlage? (Sozial-)
    ethische Implikationen und Herausforderungen sozialpädagogischer Diagnostik 221
    Von Sabine Schäper
    5 Zentrale Handlungskompetenzen für Verstehen und Beurteilen in der Sozialen Arbeit 231
    5.1 (Selbst-)Reflexivität und dialektisches Denken als Grundvoraussetzung 233
    5.1.1 Wieso brauchen Fachkräfte (Selbst-)Reflexivität? 233
    5.1.2 Was ist Selbstreflexivität? 235
    5.1.3 Wie kann Selbstreflexivität ausgebildet werden? 236
    5.1.4 Verhältnis von Selbstreflexivität, Dialektik und Haltung 236
    5.2 Beziehungen gestalten und dialogische Kommunikation ermöglichen 237
    5.2.1 Zugänge finden 238
    5.2.2 Kontakt aufbauen und entwickeln 239
    5.2.3 Vertrauen gewinnen 241
    5.2.4 Dialog gestalten 242
    5.2.5 Kontakt halten, im Kontakt bleiben 244
    5.3 „Geschulte Intuition“ nutzen 245
    5.3.1 Menschliche Informationsverarbeitung 246
    5.3.2 Wie entsteht Intuition? 247
    5.3.3 Was genau ist „geschulte Intuition“? – Intuition und Fallverstehen 252
    5.4 Bildung von begründeten und handlungsleitenden Hypothesen 253
    5.4.1 Was sind Hypothesen und wie kommen sie zustande? 254
    5.4.2 Inhalte und Qualität von Hypothesen 256
    5.4.3 Hypothesenbildung in der Praxis 258
    5.5 Dokumentation der Erkenntnisse und der eigenen Arbeit 260
    5.5.1 Bedeutung und Funktion von Dokumentation und Aktenführung 260
    5.5.2 Professioneller Anspruch und fachliche Standards 262
    5.5.3 Aktenführung als eine besondere Form der Dokumentation in der Sozialen Arbeit 263
    5.5.4 Vorsicht geboten: Dokumentation ist eine Konstruktion, aber erzeugt Wirklichkeiten 265
    5.6 Ziele erarbeiten, verhandeln und formulieren 267
    5.6.1 Bedeutung von Zielen im Hilfeprozess 267
    5.6.2 Ziele und die Arbeit mit Zielsystematiken 270
    6 Fallverstehen und sozialpädagogische Diagnostik: Entwicklungslinien und fachliche Diskurse 275
    6.1 Zur Historie von Fallverstehen und Diagnostik in der Kinder- und Jugendhilfe 275
    6.2 Fallverstehen und sozialpädagogische Diagnostik – Praxis und Kontroversen 278
    6.3 Prägende Konzepte in der aktuelleren Debatte 283
    6.4 Verfahren sozialpädagogischer Diagnostik und Fallverstehen 292
    6.5 Zielsetzung des vorgestellten Konzepts für Fallverstehen und Diagnostik 294
    7 Fallverstehen und sozialpädagogische Diagnostik: Was bleibt zu tun? Erfahrungen, Aufgaben und Ausblicke 299
    7.1 Verstehende Verständigung oder objektivierende Feststellungen? 301
    7.2 Vermittlung und Reflexion in Ausbildung / Fortbildung und institutionelle Rahmung 302
    7.3 Forschung und Evaluation zu Fallverstehen und Diagnostik 306
    Literatur 311
    Die Autorinnen und Autoren 328
    Sachregister 330