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Die Wahrheit über Eva Die Erfindung der Ungleichheit von Frauen und Männern

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19804

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.08.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

18,7/12,1/3,4 cm

Gewicht

439 g

Farbe

Kaffee / Elfenbein

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00054-6

Beschreibung

Rezension

WISSENSBUCH DES JAHRES 2020/21
Ein bahnbrechendes Buch. ("ARD "Titel, Thesen, Temperamente"")
Auf circa 700 Seiten liefern van Schaik und Michel nicht nur überraschende Einsichten und Denkanstöße, sondern auch ein leidenschaftliches Plädoyer für Gendergerechtigkeit. Die gelungene Zusammenschau von Evolutionsbiologie und Kulturgeschichte macht das Buch unbedingt lesenswert. ("MaxPlanckForschung")
Ein erhellender Wurf, der sich spannender liest als mancher Krimi. Selten haben sich Männer so leidenschaftlich feministisch zu Wort gemeldet – und ihre gute Botschaft lautet: In der Natur liegt die Frauenbenachteiligung nicht begründet. Es handelt sich um eine kurze, veränderbare kulturelle Aberration in einer langen Menschheitsgeschichte. ("Deutschlandfunk Kultur "Buchkritik"")
Der Streifzug durch die Evolutions- und Kulturgeschichte des Homo sapiens liest sich ähnlich unterhaltsam wie ein guter Roman. ("Deutschlandfunk")
Die ideale Präparation für jeden, der in Gender-Debatten nach argumentativer Orientierung sucht. ("Falter")
Ein großartiges Buch, das mit Detailanalysen beeindruckt und den historischen Prozess erklärt, der zur Männerherrschaft führte - und dass diese veränderbar ist und sich in naher Zukunft ändern wird. ("Wiesbadener Kurier")
Wer die ausgelutschten Jäger- und Sammler-Argumente satt hat, kann sich mit diesem wissenschaftlich fundierten und humorvoll geschriebenen Sachbuch neu inspirieren lassen. ("L.I.E.S")
Carel van Schaik und Kai Michel haben ein überaus erhellendes Lehrbuch über die kulturelle Bedingtheit von Ungleichheit verfasst und eine gut begründete Ermutigung zu weiteren Kurskorrekturen. Elegant und humorvoll geschrieben ist es auch. ("SWR 2 "Lesenswert"")

Produktdetails

Verkaufsrang

19804

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.08.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

18,7/12,1/3,4 cm

Gewicht

439 g

Farbe

Kaffee / Elfenbein

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00054-6

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    aus Bern

    5/5

    03.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Seit wann gibt es Menschen? Und seit wann gibt es das Patriarchat?

    Sehr interessantes und lesenswertes Buch. Detaillierte Erklärungen, aber etwas langfädig geschrieben. Geduld beim Lesen und Verstehen ist angesagt. Als Lektüre über das Entstehens des Patriarchats des Homo sapiens absolut zu empfehlen. (Homo sapiens ist lateinisch und bedeutet 'vernünftiger' Mensch.)

  • tom

    4/5

    29.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wichtiges Buch mit Längen

    Ein wichtiges und längst überfälliges Buch: van Schaik und Michel zeichnen die kulturelle Entwicklung der Rolle der Frau von der Sesshaftwerdung bis in die Neuzeit nach. Ihr Befund: Nicht die Biologie, sondern kulturelle Prozesse führten zur Unterdrückung von Frauen. Die Stärke des Buches liegt im roten Faden, der historische, biologische und anthropologische Zusammenhänge zu einer klaren Erzählung verbindet. Zugleich gibt es Schwächen: Schon zu Beginn bauen die Autoren auf einem fragilen Fundament, indem sie einen nur provisorisch gedeuteten ugaritischen Schöpfungsbericht zum Ausgangspunkt machen. Hinzu kommen Wiederholungen, die das Buch unnötig in die Länge ziehen. Viele Thesen sind plausibel und faktenreich, andere bleiben eher spekulativ. Dennoch gelingt es den Autoren, eine eindringliche Erzählung über die langsame Entstehung der Benachteiligung und Unterdrückung von Frauen zu entwerfen. Ein gutes aber nicht in allen Punkten überzeugendes Buch – weshalb es für mich keine volle Punktzahl bekommt.

  • Bewertung

    aus Vöhringen

    4/5

    30.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eigentlich interessant

    Eigentlich ist das Thema sehr interessant und die Autoren haben die komplexen Ursachen für die Ungleichheit zwischen Mann und Frau wissenschaftlich sehr gut recherchiert. Allerdings waren für mich die Erklärungen zu umfangreich, so dass die Kernaussagen für mich manchmal schwer zu fassen waren. Für mich war das Buch etwas langatmig, ich hatte irgendwie das Gefühl, dass sich Aussagen wiederholen. Mir hätte es besser gefallen, wenn die Autoren es schneller auf den Punkt gebracht hätten.

  • Bewertung

    1/5

    14.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    20% Wissenschaft, 80% Meinung

    Wenn das Buch nur wirklich nur belegte Wissenschaft wäre, dann wäre das Buch 100 Seiten anstatt 700 Seiten lang. Die Autoren nehmen die Fakten und benutzen sie um Ihre eigene Agenda aufzuzwingen, ohne dass dahinter überhaupt etwas wissenschaftlich bestätigt ist. Sie vergleichen den Mensch mit verschiedenen Affenarten und rechtfertigen jedes Verhalten als natürlich weil es irgendeine Affenart oder Tierart macht (und verschweigen dass jede Affenart sich anders verhält und man nicht den Menschen, eine eigene Art, mit anderen vergleichen kann.) Z.B. argumentieren sie dafür dass Monogamie unnatürlich ist, da wir unter Rausch von Drogen oder Alkohol viel bereiter dazu sind ehelichen Verrat zu begehen, und somit ist Monogamie nur kulturell in unserem Kopf und gar nicht natürlich. Ja, das ist das Argument, und so sehen die Argumente im ganzen Buch aus. Frauen sollten immer mit vielen Männern Geschlechtsverkehr gehabt haben, da wenn keiner weiß ob das Kind seins ist, das Infantizid Risiko viel kleiner wird. Laut den Autoren dient jede Sache nur der Fortpflanzung. Wenn es aber wirklich so wäre, dann hätten wir heutzutage nicht so viele Femizide und Infantizide wenn es nur darum ginge. Post-Partum-Depression und Kinder mord wird als etwas natürlich beschrieben weil es bei einer Affenart auch vorkommt. Man „solle aufhören es zu dämonisieren“, bei einer Affenart bringen die Weibchen auch ihre Kinder um wenn die Zeiten schwer sind. Dass Frauen nach der schweren Geburt komplett im Hormonchaos sind (und wer PMS oder PMMD kennt der weiß dass Hormonschwingungen einen riesen Schaden anrichten können), wird überhaupt nicht anerkannt oder auch nur erwähnt. Homosexualität wird als etwas beschrieben, dass sich im laufe der Lebenszeit entwickelt, und dazu vor allem bei Frauen dient eine Bindung mit „ihrer Freundesgruppe“ aufzubauen damit sie ihr später bei der Kind Erziehung bereiter sind zu helfen. Laut den Autoren gibt es auch keine strikte Homosexualität weil es muss ja der Fortpflanzung dienen. Das Buch ist der größte BS überhaupt. Dass Frauen damals mit „vielen Männern geschlafen haben“ weil sie einfach nur Vergewalt—- wurden wird keine Achtung beschenkt, überhaupt werden Kryptonime dafür benutzt und es wird nie beim Wort genannt. Die meiste Zeit des Buches wird nur eine Agenda rumgeworfen, welche so langatmig und emotional wie möglich geschrieben ist damit man bitte nur daran glaubt. Das Buch ist 20% Wissenschaft und 80% Meinung.

  • Bewertung

    5/5

    17.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Spannende und lehrreiche Lektüre

    Ich finde das Buch sehr spannend und interessant! Dass es teilweise gekürzt gehört oder nicht leicht zu lesen wäre, wie manche Rezensent:innen meinen, kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde es sehr gut zu lesen, und die kleinen Zusammenfassungen zwischendurch empfinde ich als hilfreich.

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