Produktbild: Bananenangst

Bananenangst

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.10.2021

Verlag

BlueCat Publishing GbR

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/3,4 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Zitronengelb / Mokka

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86327-068-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.10.2021

Verlag

BlueCat Publishing GbR

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/3,4 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Zitronengelb / Mokka

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86327-068-1

Herstelleradresse

Parlez Verlag
Gneisenaustraße 64
10961 Berlin
DE

Email: info@parlez-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    07.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr bewegend und mein absolutes Jahreshighlight

    Die 23-jährige Scarlet lässt sich selber in ihren Semesterferien in eine Klinik einweisen, da sie eine Essstörung hat. Dort lernt sie viele verschieden Menschen, mit verschiedenen psychischen Problemen kennen und freundet sich mit ihnen an. Von Tag zu Tag lässt sie sich mehr auf die Therapie ein und erfährt erste Erfolgserlebnisse. Sie muss viel aufarbeiten aus ihrer Kindheit und lernt wie ein richtiges Essverhalten aussehen muss. Persönliche Meinung: ''Bananenangst'' – Patricia Modispacher, thematisiert viele wichtige Themen, wie Anorexie, Mobbing & psychische Erkrankungen. Es ist eine sehr bewegende Geschichte, die mich persönlich sehr zum nachdenken gebracht hat. Das Buch hat mir wieder mal bewusst gemacht was man mit Worten alles anrichten kann. Jetzt verstehe ich mehr das Thema Essstörung und wie man mit betroffenen Menschen umgehen sollte. Emotional hat mich die Geschichte wirklich extrem abgeholt, ich selber habe keine Erfahrungen mit Anorexie, aber musste selber sehr viel Hass in meiner Schulzeit einstecken, dadurch kann ich einige Punkte aus ihren Therapiesitzungen sehr gut nachvollziehen. Man bekommt einen tiefen Einblick in ihre Vergangenheit und in ihre Psyche. Für mich war das selber fast wie eine Therapie, weil man sehr viel über sich selbst nachgedacht hat und jetzt eine andere Sichtweise auf manche Themen hat. Der Schreibstil von Patricia ist sehr berührend. Sie beschreibt in dem Buch sehr anschaulich den Alltag in der Klinik. Dadurch, dass die Autorin diese Erfahrung selber gemacht hat finde ich es sehr authentisch und gut beschrieben, und dass man wahrscheinlich bessere Einblicke bekommt als zum Beispiel in Büchern über das Thema von Personen, die nicht in der Situation waren. Die Kapitel sind schön strukturiert aufgeteilt, sodass man es sehr gut versteht und dem Ablauf auch gut folgen kann. Meine Meinung zu Scarlet: Scarlet ist eine sehr liebevolle Frau, die sehr viel Liebe zu geben hat. Sie gibt sich trotzdem an vielen Dingen in ihrer Vergangenheit die Schuld. Sie lässt sich sehr auf diese Therapie ein und weiß, dass sie was ändern muss und sich nicht alles zu Herzen nehmen darf, was andere sagen. Sie muss lernen, dass sie für sich selber die wichtigste Person ist und Hauptsache sie ist glücklich und soll alles machen was ihr spaß macht, egal was andere sagen. Fazit: ''Bananenangst'' – Patricia Modispacher, ist ein sehr gelungenes Buch über Anorexie. Für mein erstes Buch von ihr bin ich wirklich begeistert.

  • Dagmar

    5/5

    28.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Endlich ein Buch, mit dem man versteht, was es für Betroffene bedeutet, an einer Essstörung erkrankt zu sein

    Bananenangst ist zusammenfassend ein sehr emotionales Buch, mit dem man versteht, was es für Betroffene bedeutet, an einer Essstörung erkrankt zu sein. Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass mich das Buch so sehr in den Bann zieht, dass ich immer wieder längere Pausen einlegen musste. Anfangs hat mich der Titel interessiert. Bananenangst. Angst vor Bananen? Ich liebe Bananen, warum sollte man davor Angst haben. Aber schon nach den ersten Seiten versteht man, warum es Personen gibt, die Angst davor haben, eine Banane zu essen. Die Autorin beschreibt sehr anschaulich den Alltag in der Klinik und den schweren Weg zurück zu einem normalen Essverhalten. Der Schreibstil ist bildhaft und sehr berührend. Neben der Protagonistin Scarlett lernt man auch andere Patienten mit unterschiedlichen Krankheiten kennen. Diese verschiedenen Personen, von denen man oft nur die halbe Lebensgeschichte kennt, haben mich sehr berührt. Sehr emotional waren verschiedene Rückblicke in die Kindheit von Scarlett. Mobbing, die Trennung der Eltern, verschiedene Glaubenssätze, die Scarlett seit ihrer Kindheit tief in sich verankert hat. Es hat mir auch wieder bewusst gemacht, wie sehr man mit seinen Worten verletzen kann und Sätze, die man einfach so dahinsagt, schwerwiegende Folgen haben können. Die Kinder, die Scarlett gemobbt haben, wissen als Erwachsene vermutlich nicht mehr, was sie getan haben. Aber Scarlett wird sich an viele der schmerzhaften Worte ihr Leben lang erinnern. Für mich ein absolutes Highlight, wenn auch keine einfache Lektüre. Aber ich bin sehr froh, dass ich auf dieses Buch aufmerksam wurde.

  • Claire W.

    aus Bayern

    5/5

    21.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wichtiges Thema sehr berührend umgesetzt!

    In dem Roman "Bananenangst" von Patricia Modispacher geht es um Scarlett und ihre Essstörung. Scarlett ist 23 Jahre alt und nur noch ein Schatten ihrer selbst. Die Magersucht bestimmt ihr Leben und ihre einzige Chance zurück in ein lebenswerteres Leben ist eine psychosomatische Klinik. Sie möchte wieder Bananen essen können + diese genießen. Doch der Weg dahin ist weit und beschwerlich. Sie fängt an zu kämpfen und erhält unschätzbar wertvolle Therapien, Gespräche und Erfahrungen. Das Buch hat mich voll überzeugt und sehr berührt. Ich finde es unfassbar mutig von der Autorin auf Basis eigener Erfahrungen eine solche Geschichte zu schreiben. Dadurch ist alles sehr authentisch, ehrlich und nachvollziehbar. Scarlett ist eine starke Person die anderen vielleicht Mut machen wird. Sie war mir sehr sympathisch. Die anderen Charaktere in der Klinik waren interessant und was ich wichtig fand nicht alles "Essgestörte". Scarletts Gedanken, ihre Erfahrungen, die Sicht auf ihre Krankheit und der Umgang mit den unterschiedlichen Therapien haben mich beeindruckt. Fazit: Ein wunderbares Buch. Hat mir als Angehörige einer Magersüchtigen sehr geholfen vieles zu verstehen.

  • Olivia Grove

    5/5

    04.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Bemerkenswert berührende Geschichte

    "Warum konnte ich nicht einfach die verdammte Butter auf das verdammte Vollkornbrot schmieren, den Vollfett-Käse drauflegen und abbeißen? Wie normale Menschen?" (S. 39) Die Geschichte über Scarletts Essstörung ist viel komplexer als ich anfangs gedacht habe. Insgesamt serviert es der Leserschaft äußerst berührende Einsichten in das Verhalten und die Gefühle einer Essgestörten. In der psychosomatischen Klinik wird Scarletts Sportzwang durch Sportverbot und Salat durch Butter ersetzt. Ihre Angst vor dem Essen nährt sich von den tiefsten Abgründen ihrer Seele, sie frisst sich in sie hinein, frisst sie auf. Mich haben vor allem der beeindruckende Erzählstil von Patricia Modispacher, aber auch die nachvollziehbaren Gedankengänge, die uns Scarlett ungeschminkt offenbart, begeistert. Kombiniert mit dem mitreißendem Handlungsstrang konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. "Bananenangst" ist absolut wertvoller Lesestoff, den ich allen Interessierten empfehlen kann, die sich intensiver mit dem Thema Essstörung, hier Anorexie, auseinandersetzen möchten.

  • Franci

    aus Ilmenau

    5/5

    31.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Authentisch. Realistisch. Echt.

    „… der Wert eines Menschen bemisst sich nicht an der Kleidergröße.“ Für ihr gelungenes Debüt hat sich Patricia Modispacher ein wichtiges, oft vergessenes, kleingeredetes Thema ausgesucht: Essstörung. Allein das hat schon Respekt und Dank verdient. Der Parlez Verlag legte Wert auf ein ansprechendes Äußeres, während die junge Autorin die Seiten mit einer realistischen Geschichte füllt, die authentisch und verständlich in einer passenden Ausdrucksweise geschrieben wurde, die Schwere der Erkrankung und die zwiespältigen Gedanken deutlich macht. Inhaltlich konnte mich die emotionale, packende Handlung vollkommen überzeugen. Ich hoffe, dass Patricia mit BANANENANGST sensibilisiert und ein Bewusstsein schafft. Das Geschriebene ist echt, Scarletts innere Kämpfe und ihre Empfindungen sind nicht übertrieben, auch wenn es für Außenstehende so scheinen mag — was sich in Scarlett abspielt ist REAL, sei es der Zwiespalt, der Selbsthass und auch die irrationalen Überlegungen, bspw. ob zehn Nudeln eine geeignete Beilage sind oder ob ein voller Salat-Magen als „Ich esse doch, hungere nicht." gilt. Ja, in vielen, vielen Teilen fand ich mich wieder und wurde zurückversetzt. Zeit für das soziale Leben oder Hobbys bleibt neben Essen(-s Vorbereitungen), Einkaufen, Sport und Planung nicht. Denn die zwanghafte Krankheit nimmt allen Raum ein. Patricia Modispacher bringt uns auf eine psychosomatische Station — hier möchte ich sagen, dass sich diese von einer speziellen Klinik für Essstörungen unterscheidet! — und schildert den Alltag, die verschiedenen Therapien samt, leider wahren, Klischees ebenso Tatsachengetreu wie die persönlichen Beziehungen, die sich in derartigen Einrichtungen, zu Patienten, Pflegern oder Ärzten, rasch entwickeln. Zu Beginn jedes der zehn Kapitel richtet sich Scarlett direkt an den Leser, diese Zeilen haben mich intensiv berührt, obgleich der Verlauf mit seiner klaren, sensiblen Art gänzlich unter die Haut kriecht. Die gegenwärtige Situation wird durch kurze Rückblicke in die Vergangenheit der kleinen Scar unterbrochen. Ihre eigenen Gründe & Ursachen werden dadurch, ebenso wie ihre Entwicklung bis hierher, noch nachvollziehbarer. Bedauerlicherweise ist solch eine Kindheit keine Fiktion, denn wie oft schauen Erwachsene weg? Wie häufig benutzen Eltern ihre Kinder als Spiel-/Prellball? Wie Modispacher mit Klischees aufräumt, klarstellt, dass jede (!) Erkrankung individuelle Ursachen und einen eigenen Verlauf hat, es keine Behandlung nach Schema x geben sollte und auch keine Fallakte mit allgemeingültigen Kriterien ist beeindruckend, subtil untergebracht und hoffentlich deutlich genug. Denn nicht immer liegen Ursachen in Mobbing, sexuellen Übergriffen, dem Elternhaus oder einem gebrochenen Herzen, noch seltener ist jedoch das typische Schönheitsideal oder Eitelkeit der Auslöser — manchmal kommt „es“ einfach. Schleichend, nistet sich ein. Frisst Hirn und Rationalität, bis nichts mehr bleibt. Seht Scarlett daher als Beispiel, das echte Einblicke in einen essgestörten Menschen gibt, ganz gleich wie es zu der Krankheit kam. Neben dem breiten Therapieangebot, psychischen Erkrankungen, Selbstliebe (…) wurde auch das Thema Mobbing samt nachhaltigen Auswirkungen eingebracht. Vor allem in den Gesprächen mit Therapeuten oder Mitpatienten finden sich tröstende, wahre Worte, regelrechte Aphorismen, die zum Nachdenken verleiten. Im letzten Kapitel, nach der Klinik, wartet kein rosarotes Happy End. Das würde weder zu Patricias Art passen, die Dinge beim Namen zu nennen, noch zur Erkrankung oder der Realität: Denn nach zehn Wochen Therapie ist die Krankheit nicht auskuriert. Auch nicht nach zwölf Jahren. Hat Dich die zischende Stimme einer Essstörung, ganz gleich welcher Art, einmal gestreift, wird sie Dich in den seltensten Fällen gänzlich aufgeben, sondern ein Teil von Dir bleiben. „Bananenangst“ kann die Menschen, die an dieser verzwickten, irrationalen Krankheit leiden / litten, triggern, mir ging es jedenfalls so, der Roman weckt Erinnerungen und Erkennen, gibt dem Betroffenen das Gefühl, nicht allein zu sein, schenkt Trost und wichtige Ansätze. Dieses Buch lässt verstehen, eröffnet die unverfälschte Möglichkeit, den puren Zwiespalt und den wankelmütigen, Irrsinn zu „sehen“. Ich denke, dass viele Menschen, die sich für das Thema interessieren, ein Gefühl für Essstörungen bekommen wollen, aus diesem perfekten Debüt wichtige Informationen und intime Einblicke mitnehmen können. Danke!

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