Die Übersetzerin

Jenny Lecoat

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Beschreibung


Jersey, 1940. Als Hedy eine Stelle als Übersetzerin für die deutschen Besatzer der Kanalinsel antritt, weiß niemand, dass die junge Frau Jüdin ist. Während sie durch heimliche Akte des Widerstands versucht, gegen die Nazis aufzubegehren, verliebt sie sich ausgerechnet in den deutschen Wehrmachtssoldaten Kurt, der ihre Gefühle erwidert. Doch Hedys Identität bleibt nicht lange verborgen. Gemeinsam mit Kurt und einer guten Freundin schmiedet Hedy einen mutigen Plan, um ihren Verfolgern zu entkommen ...

Produktdetails

Verkaufsrang 972
Sprecher Marylu Poolman
Spieldauer 410 Minuten
Fassung gekürzt
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 30.09.2021
Verlag Lübbe Audio
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783838799407

Kundenbewertungen

Durchschnitt
55 Bewertungen
Übersicht
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16
7
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0

Eine tief berührende Liebesgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Dörpen am 24.10.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als 1940 die Nazis die Insel Jersey besetzen und die Bewohner aushungern, versucht Hedy alles, um am Leben zu bleiben und bewirbt sich im deutschen Lager als Übersetzerin. Sie bekommt die Stelle, doch muss fortan alles daran setzen, unentdeckt zu bleiben, denn Hedy ist Jüdin. Ihr Plan geht eine ganze Weile gut bis sie sich aus... Als 1940 die Nazis die Insel Jersey besetzen und die Bewohner aushungern, versucht Hedy alles, um am Leben zu bleiben und bewirbt sich im deutschen Lager als Übersetzerin. Sie bekommt die Stelle, doch muss fortan alles daran setzen, unentdeckt zu bleiben, denn Hedy ist Jüdin. Ihr Plan geht eine ganze Weile gut bis sie sich ausgerechnet in einen deutschen Wehrmachtssoldaten verliebt. Doch hat ihre Liebe in dieser düsteren Zeit eine Chance? Schafft es Hedy unentdeckt zu bleiben oder wird sie am Ende verraten und ausgeliefert? Das Buch ist sehr gut geschrieben, die Autorin schafft es, eine hohe Spannung aufzubauen. Der Spannungsfaden zieht sich durch das ganze Buch, deshalb kann man nicht aufhören zu lesen bis man das Ende kennt. Dieses Buch erzählt von Liebe und Mut in einer finsteren Zeit. Es hat mich tief berührt und ich kann es nur jedem weiterempfehlen.

Packend, aber mit einigen Schwachstellen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 23.10.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Geschichten, die während der deutsche Besatzung auf den Kanalinseln spielen, sind rar. Deshalb hat mich der Roman neugierig gemacht. Die Autorin schildert das Leben auf der Insel Jersey sehr intensiv. Die Versorgungslage, die immer knapper werdenden Lebensmittel, den Hunger und die Not, aber auch den Umgang mit den Besatzern. Ma... Geschichten, die während der deutsche Besatzung auf den Kanalinseln spielen, sind rar. Deshalb hat mich der Roman neugierig gemacht. Die Autorin schildert das Leben auf der Insel Jersey sehr intensiv. Die Versorgungslage, die immer knapper werdenden Lebensmittel, den Hunger und die Not, aber auch den Umgang mit den Besatzern. Man spürt förmlich, wie der Hass der englischen Bevölkerung gegenüber den Deutschen mit der Zeit wächst. Die Inselbewohner fühlen sich von ihrem Heimatland verraten und den Deutschen ausgeliefert. Bis auf wenige Momente des Aufbegehrens können sie den Besatzern nicht viel entgegensetzten. Der Schreibstil ist dabei mal fast sachlich, dann wieder eindringlich, somit bekam ich eine genaue Vorstellung von der Insel und der angespannten Stimmung zu dieser Zeit. Hedy ist von allen Informationsquellen abgeschnitten, über die sie etwas von ihren Geschwistern oder Eltern erfahren könnte. Durch ihre Erinnerungen erfahren wir ein bisschen über ihre Vergangenheit, ihre Familie und ihre Flucht. Zu Beginn ist Anton ihre einzige Bezugsperson auf der Insel. Ihm gegenüber verhält sie sich sehr besitzergreifend und kann seine Freundin Dorothea nur schwer akzeptieren. Öfters habe ich von Hedy den Eindruck eines verwöhnten, kleinen Mädchens. Sonderlich sympathisch ist sie mir zu Anfang nicht, auch im weiteren Verlauf des Romans bin ich nur zögerlich mit ihr warm geworden. Sie stammt aus einer reichen, bürgerlichen Familie und es schimmern immer wieder leicht arrogante Züge durch. Kurt hat ein Auge auf Hedy geworfen und spricht sie an, doch Hedy blockt seine Annäherungsversuche ab. Ich kann sie da gut verstehen, er ist der Feind und sie hat in Wien erlebt, wie die Nazis mit Juden umgehen. Obwohl er zu diesem Zeitpunkt nichts von ihren jüdischen Wurzeln weiß. Die plötzliche Kehrtwende in dieser Beziehung hat mich dann überrascht, da ich angenommen hätte, dass sie sich erst einmal vorsichtig aneinander herantasten. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum die große Liebe wenig glaubhaft scheint. Für mich haben zwischen den Charakteren keinerlei Funken gesprüht. Spannender hingegen ist für mich Kurts Sicht der Dinge. Wie er seine Kameraden sieht, seine Ansichten über den Krieg und das Regime und wie sich seine Haltung im Verlauf des Romans ändert. Die Art und Weise wie er versucht an Informationen zu kommen, um Hedy zu schützen. Kurt ist für mich der eigentliche Hauptcharakter im Roman, weil er interessanter und facettenreicher angelegt ist, als Hedys Figur. Er ist die treibende Kraft hinter allem, der Akteur, der Hedy versteckt, und sie mit seinen Einfällen aus brenzligen Situationen rettet. Hedy ist bei allem ziemlich passiv. Auch seine Emotionen sind besser nachvollziehbar. Im Gegensatz zu ihm bleibt Hedys Figur blass. Ich hätte mir mehr Tatkraft von Hedy gewünscht, schließlich geht es um ihr Leben. Selbst die, auf den ersten Blick sehr naiv wirkende, Dorothea, auf die Hedy gerne herabsieht, ist wesentlich taffer, patenter und mutiger als Hedy. Aus meiner Sicht dominieren Kurt und Dorothea die Erzählung weitaus mehr, als der eigentliche Hauptcharakter Hedy, denn die Zwei bringen die Geschichte voran, Ich hätte eine stärkere Hedy als Romanfigur erwartet. Auch jetzt bin ich mir noch nicht sicher, ob ich Hedy überhaupt mag. Diese verbotene Liebe hätte jedenfalls noch wesentlich mehr Potential gehabt. Interessantes, selten behandeltes Thema des Zweiten Weltkrieges, das auf einer wahren Geschichte beruht. Streckenweise zeigt die Handlung einige Schwächen, was vor allem an der blassen Hauptfigur liegt. Die Stärke des Romans liegt eindeutig in der Schilderung der Besatzungszeit.

Ergreifend, berührend, erschreckend
von einer Kundin/einem Kunden aus Hörden am 21.10.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich sehr gerne Bücher aus der Zeit des Nationalsozialismus lese, vor allem dann, wenn sie auf wahren Begebenheiten beruhen. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich war sehr neugierig auf Hedy und Kurt. Dass der Schauplatz der Geschichte die Kanalinsel Jersey sein... Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich sehr gerne Bücher aus der Zeit des Nationalsozialismus lese, vor allem dann, wenn sie auf wahren Begebenheiten beruhen. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich war sehr neugierig auf Hedy und Kurt. Dass der Schauplatz der Geschichte die Kanalinsel Jersey sein sollte, hat mich zusätzlich gereizt, dieses Buch zu lesen. Ich bin gleich gut in die Geschichte reingekommen, da der Schreibstil der Autorin mir sehr zugesagt hat. Hedy und Kurt waren mir gleichermaßen sympathisch und sehr authentisch dargestellt, so dass ich mit ihnen mitgefiebert habe. Auch die Beschreibung der Umgebung, der Geschehnisse und der anderen Personen hat mir sehr gefallen. Alles war sehr gut beschrieben und gut recherchiert. Während des Lesens habe ich mit Hedy, Kurt und den anderen Personen sehr mitgelitten, aber es gab auch immer wieder Momente der Freude. Da ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Hedy und Kurt weitergeht und ob am Ende alles gut wird, habe ich das Buch schnell durchgelesen. Das Cover gefällt mir sehr gut und ich finde es passend zum Buch und zur damaligen Zeit gewählt. Von mir gibt es verdiente 5 Sterne für das Buch!


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