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Goethe in Karlsbad Eine Erzählung | Buch des Jahres 2022 auf histo-couch.de

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,6/12,9/1,9 cm

Gewicht

296 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00004-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ungeheuer stimmungsvoll beschwört Ralf Günther in seiner fiktiven Story die Atmosphäre herauf, die Goethe an Karlsbad faszinierte...Ralf Günther demonstriert, dass er locker in der Oberliga von Autoren historischer Romane mitzuspielen vermag. Sein Text verfügt über die Güteklasse der Werke von Rebecca Gablé oder Noah Gordon und verdient den Ritterschlag. ("MDR Kultur")
Eine kleine, aber sehr feine Erzählung, die den Zeitgeist hervorragend einfängt und mit einer sehr gelungenen Figurenzeichnung überzeugt. ("histo-couch")
Sensibel geschrieben, informativ und auch faltenreich zeigt „Goethe in Karlsbad“ einen Dichterfürsten, Diplomaten und Politiker in einem alle Facetten seines moralischen und amourösen Denkens und Handelns umfassenden Bild, das zum Schlüssel zum Verständnis seiner Werke werden kann. Sehr lesenswert. ("Die Tagespost")
Der Autor hat ein kluges und elegantes Buch geschrieben... Eine respektvolle, aber nicht unterwürfige Verbeugung vorm größten Dichter deutscher Sprache. Und ein großes Lesevergnügen. ("Dresdner Morgenpost")
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und angeregt, auch wieder einmal in Goethes " Leiden des jungen Werthers" blättern. Duch die Geschichte werde ich es mit anderen Augen lesen, denn jetzt kenne ich die genaueren Hintergründe, die Goethe bewegt hat, dieses Werk zu schreiben. ("petrasbuecherinsel.blogspot.com")
Für Ralf Gühtner ist Schreiben wie Archäologie. Der Autor legt Schichten frei, entdeckt das Leben der Menschen in verschiedenen Zeiten, zwischen denen es mehr Parallelen gibt, als wir manchmal wahrhaben wollen. ("Sächsische.de")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,6/12,9/1,9 cm

Gewicht

296 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00004-6

Herstelleradresse

Kindler Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Wie Goethe in Karlsbad wieder auf "Werther" traf

Bewertung aus Neustrelitz am 27.05.2022

Bewertungsnummer: 1719374

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wieder einmal entführt uns Ralf Günther in vergangenen Jahrhunderte. Mit DER LEIBARZT machte er uns mit Carl Gustav Carus und Caspar David Friedrich in Dresden bekannt, Mit ALS BACH NACH DRESDEN KAM lasen wir über ein spannendes Musikerduell, in DIE BADENDE VON MORUTZBURG lernten wir Ludwig Kirchner und Die Brücke kennen. Nun reisen wir nach Karlsbad mit keinem geringeren als Johann Wolfgang von Goethe. Der entflieht mal wieder seinem eigenen Haus Am Frauenplan in Weimar, wo seine Frau ziemlich krank darnieder liegt. Goethe will vor allem Eines: Schreiben. Auf einem Spaziergang allerdings rettet er ein junges Paar vor dem nicht ganz so freiwilligen Freitod und wird damit an seine Jugend erinnert. Als Henri Libeau erkennt, wer ihn da vom Schuss auf seine geliebte Amalie abgehalten hat, erklärt er, dass doch Seine Exzellenz selbst Vorbild gäbe für diese Tat. Doch Goethe entgegnet ihm, dass der Werther damals literarisch starb, damit er, Johann Goethe selbst leben konnte. Das Schicksal der beiden jungen Leute liegt dem Geheimrat sodann am Herzen, er setzt viel daran, beiden ein gemeinsames Leben und Lieben zu ermöglichen. Obwohl er doch eigene Probleme hat. Da ist nicht nur sein „Christelkind“ zu Hause, nein, da behauptet doch eine Frauensperson in Weimar, dass der Staatsminister Vater des Kindes wäre, welches sie unter ihrem Herzen trüge... Ob da was dran ist? Der große Moralapostel war der Dichter wohl nicht, wie Ralf Günther uns hier erzählt. Vermutlich aber wäre so manches Stück nicht entstanden, wäre Goethe ein solcher gewesen. Günther erklärt im Nachwort die Hintergründe der Erzählung und geht dabei auf DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER ein. Den heute zu lesen, dürfte nicht nur jüngeren Lesern etwas schwerfallen, doch mit Ralf Günthers lebendiger Erzählung nähert sich vielleicht eine junge Leserin, ein junger Leser dem Briefroman an, der zu Goethes ersten erfolgreichen Werken zählt. Zugleich ist die hier vorliegende Erzählung spannend, behutsam versucht Günther dabei sich dem Sprachgebrauch der damaligen Zeit zu nähern, sind es doch über 200 Jahre, die uns von der Erzählung trennen. Wieder eine schöne Hinführung zur Klassik, die einem nicht immer nur kompliziert vorkommen mag.

Wie Goethe in Karlsbad wieder auf "Werther" traf

Bewertung aus Neustrelitz am 27.05.2022
Bewertungsnummer: 1719374
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wieder einmal entführt uns Ralf Günther in vergangenen Jahrhunderte. Mit DER LEIBARZT machte er uns mit Carl Gustav Carus und Caspar David Friedrich in Dresden bekannt, Mit ALS BACH NACH DRESDEN KAM lasen wir über ein spannendes Musikerduell, in DIE BADENDE VON MORUTZBURG lernten wir Ludwig Kirchner und Die Brücke kennen. Nun reisen wir nach Karlsbad mit keinem geringeren als Johann Wolfgang von Goethe. Der entflieht mal wieder seinem eigenen Haus Am Frauenplan in Weimar, wo seine Frau ziemlich krank darnieder liegt. Goethe will vor allem Eines: Schreiben. Auf einem Spaziergang allerdings rettet er ein junges Paar vor dem nicht ganz so freiwilligen Freitod und wird damit an seine Jugend erinnert. Als Henri Libeau erkennt, wer ihn da vom Schuss auf seine geliebte Amalie abgehalten hat, erklärt er, dass doch Seine Exzellenz selbst Vorbild gäbe für diese Tat. Doch Goethe entgegnet ihm, dass der Werther damals literarisch starb, damit er, Johann Goethe selbst leben konnte. Das Schicksal der beiden jungen Leute liegt dem Geheimrat sodann am Herzen, er setzt viel daran, beiden ein gemeinsames Leben und Lieben zu ermöglichen. Obwohl er doch eigene Probleme hat. Da ist nicht nur sein „Christelkind“ zu Hause, nein, da behauptet doch eine Frauensperson in Weimar, dass der Staatsminister Vater des Kindes wäre, welches sie unter ihrem Herzen trüge... Ob da was dran ist? Der große Moralapostel war der Dichter wohl nicht, wie Ralf Günther uns hier erzählt. Vermutlich aber wäre so manches Stück nicht entstanden, wäre Goethe ein solcher gewesen. Günther erklärt im Nachwort die Hintergründe der Erzählung und geht dabei auf DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER ein. Den heute zu lesen, dürfte nicht nur jüngeren Lesern etwas schwerfallen, doch mit Ralf Günthers lebendiger Erzählung nähert sich vielleicht eine junge Leserin, ein junger Leser dem Briefroman an, der zu Goethes ersten erfolgreichen Werken zählt. Zugleich ist die hier vorliegende Erzählung spannend, behutsam versucht Günther dabei sich dem Sprachgebrauch der damaligen Zeit zu nähern, sind es doch über 200 Jahre, die uns von der Erzählung trennen. Wieder eine schöne Hinführung zur Klassik, die einem nicht immer nur kompliziert vorkommen mag.

Eine Liebeserklärung an die Liebe und ein Gedenken an Goethe

Bewertung am 05.04.2022

Bewertungsnummer: 1690022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem kurzen Roman erleben wir Goethe auf seiner Reise ins Karlsbad. In diesem lernt er ein Liebespaar kennen, das à la Romeo und Julia nicht zusammen sein kann. Er nimmt sich diesem Problem an und setzt sich zum Ziel dem jungen Paar zu helfen. Wir lernen Goethe auf eine neue Art kennen, die auch nah an dem nicht-fiktiven Goethe ist und erleben Wendungen, die durchaus so stattgefunden haben könnten, wie wir auch in dem äußerst spannenden Nachwort erfahren. Mir haben die Figuren alle sehr gefallen. Normalerweise wären sie mir etwas zu dramatisch gewesen, aber im Sinne Goethes und seinem Stil finde ich alles an diesem Roman durchaus angemessen. Der Roman fühlt sich an als stamme er aus Goethes Feder, ist aber deutlich flüssiger zu lesen. Man kommt nach wenigen Seiten in den zunächst ungewohnten Sprachstil rein und lernt ihn sehr zu lieben. Ich würde ihn allen Fans von Goethe (insbesondere seines Werthers) und/oder historischen Romanen empfehlen! Mein einziger Kritikpunkt wäre die Kürze von 180 Seiten. ;)

Eine Liebeserklärung an die Liebe und ein Gedenken an Goethe

Bewertung am 05.04.2022
Bewertungsnummer: 1690022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem kurzen Roman erleben wir Goethe auf seiner Reise ins Karlsbad. In diesem lernt er ein Liebespaar kennen, das à la Romeo und Julia nicht zusammen sein kann. Er nimmt sich diesem Problem an und setzt sich zum Ziel dem jungen Paar zu helfen. Wir lernen Goethe auf eine neue Art kennen, die auch nah an dem nicht-fiktiven Goethe ist und erleben Wendungen, die durchaus so stattgefunden haben könnten, wie wir auch in dem äußerst spannenden Nachwort erfahren. Mir haben die Figuren alle sehr gefallen. Normalerweise wären sie mir etwas zu dramatisch gewesen, aber im Sinne Goethes und seinem Stil finde ich alles an diesem Roman durchaus angemessen. Der Roman fühlt sich an als stamme er aus Goethes Feder, ist aber deutlich flüssiger zu lesen. Man kommt nach wenigen Seiten in den zunächst ungewohnten Sprachstil rein und lernt ihn sehr zu lieben. Ich würde ihn allen Fans von Goethe (insbesondere seines Werthers) und/oder historischen Romanen empfehlen! Mein einziger Kritikpunkt wäre die Kürze von 180 Seiten. ;)

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Goethe in Karlsbad

von Ralf Günther

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