Produktbild: Wer den Wind sät
Band 6185

Wer den Wind sät Was westliche Politik im Orient anrichtet

Aus der Reihe Beck Paperback
17

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

04.09.2021

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

3211 KB

Auflage

30. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406782855

Beschreibung

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

04.09.2021

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

3211 KB

Auflage

30. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406782855

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  • Bewertung

    5/5

    17.11.2023

    eBook (ePUB)

    Gut investiertes Geld

    In einer so schnelllebigen Welt ist nur wenig Zeit für Hintergrundwissen. Doch nur damit ist ein sicheres navigieren in einer Demokratie möglich. Die Welt ist leider nicht in schwarz und weiß getrennt.

  • Bewertung

    4/5

    02.01.2025

    eBook (ePUB)

    Eine Abrechnung mit westlicher Politik

    Beim lesen dieses Buches muss sich der Leser konstant in Erinnerung rufen, dass es sich hier nicht um ein Mittel zur Indoktrination von Anti-Westlichen, vor allem Anti-Amerikanischen Werten handelt. Stattdessen ist dieses Buch eine Abrechnung mit Jahrzehntelanger Westlicher Politik im Orient, die eine stark kritische Perspektive auf die Probleme der Region wirft. Dabei vergreift sich der Autor arg am Tonfall, der oft nur Ursachen für Probleme im Westen, jedoch äusserst selten bei anderen Faktoren wie dem Islam selbst sucht. Dennoch ist das Buch eine der besten Darstellungen von westlichem Einfluss, der den Westen selbst in den Schwanz beisst. Jedoch muss man bei einem Lesen im 2025 feststellen, dass manche gestellte Thesen sich als falsch, teilweise verkehrt ausgespielt haben. Die Wichtigkeit der Themen um die sich das Buch kümmert sind jedoch auch heute noch von äusserster Wichtigkeit.

  • J.K.

    5/5

    28.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut lesenswert

    Michael Lüders hat mit „Wer den Wind säht“ ein meiner Meinung nach großartiges Buch geschrieben, das nicht nur jeder, der sich für Nachkriegspolitik Politik interessiert, gelesen haben sollte, sondern auch alle diejenigen, die sich fragen, warum Jahr für Jahr Millionen Menschen auf der Fluch nach Europa sind. Es ist mir leider erst im Jahr 2026 in die Hände gefallen. Ich wünschte, ich hätte es schon im Erscheinungsjahr 2015 entdeckt. Wie oft habe ich ratlos Nachrichten aus Krisengebieten wie Syrien, Irak, Iran, Ägypten, Gaza, Libyen, Afghanistan und vielen anderen Regionen gelesen, ohne wirklich zu verstehen, warum sich die Menschen dort gegenseitig so viele Grausamkeiten antun. Es ist auch nicht einfach, diese Vorgänge zu „verstehen“, falls man das überhaupt so nennen kann. Um nachvollziehen zu können, welche Parteien gegeneinander kämpfen und auf welcher Seite sie stehen, muss man Begriffe wie Schiiten, Sunniten, Wahhabiten, Muslimbrüder, Dschihadisten, Taliban, Al-Quaida, Islamischer Staat, PKK, YPK, Hamas, Hisbollah, „gute/schlechte“ Islamisten, Kalifat und so weiter verstanden haben. Zudem ist ein gewisser historischer Hintergrund nötig. Alles dies wird von Michael Lüders sehr verständlich herausgearbeitet, erklärt und in Kontext gesetzt. Erst nach seiner Lektüre ist mir klar geworden, was - zum Beispiel - in Syrien wirklich passiert ist und welche Parteien beteiligt waren. Oder wer Herr Bin Laden und seine Organisation eigentlich war. Und vieles, vieles mehr. Die Rolle des Westens und seiner Verbündeten wird dabei schonungslos aufgedeckt. Gerade im Jahr 2026, einem Jahr, in dem nach dem Politikwechsel in den USA alle Deckmäntel zu fallen scheinen, umso lesenswerter. Die folgenden Zeilen am Ende des Buches haben mich besonders berührt: „Lernen wir Demut und Bescheidenheit, bei allem Stolz auf unsere eigene Kultur. Je eher wir begreifen, dass Millionen Menschen allein im Nahen und Mittleren Osten einfach nur zu überleben versuchen, umso leichter fällt es uns auch, ihnen beizustehen. Vor allen jeden, die zu uns kommen, als Flüchtlinge.“

  • Bewertung

    aus Panketal

    5/5

    20.05.2021

    Buch (Paperback)

    Wahrheit vs. veröffentlichte Meinung

    Die Wahrheit steht nicht in der Bild-Zeitung und ideologisch sehr eng verwandten täglichen beinahe wie zentral gelenkten Veröffentlichungen! Danke für solche Informationen. Sie sind "dünn gesäht", aber man kann sie finden.

  • kvel

    5/5

    20.05.2021

    Buch (Paperback)

    „Was westliche Politik im Orient anrichtet“ (Buchuntertitel).

    Inhalt (gemäß Umschlaginnenseite): „Eine Geschichte erscheint in unterschiedlichem Licht, je nachdem, wo man beginnt, sie zu erzählen. Das iranische Verhältnis zum Westen etwa versteht nur, wer den von CIA und MI6 eingefädelten Sturz des demokratischen Ministerpräsidenten Mossadegh im Jahr 1953 berücksichtigt. Ohne den Irakkrieg von 2003 und die westliche Politik gegenüber Assad in Syrien lässt sich der Erfolg des „Islamischen Staates“ nicht begreifen. Eindrücklich zeigt dieses Buch, wie in der Region alles mit allem zusammenhängt und wie sich der Westen seine Feinde immer wieder selber schafft.“ Meine Meinung: Der Autor stellt die Verhältnisse der Länder des Nahen Osten in einen größeren Zusammenhang und zeigt somit die Hintergründe auf. Den Schreibstil finde ich sehr gut verständlich, so dass ich als Laie den Schilderungen gut folgen konnte. Zitat (S. 112): „Das Ideal Washingtons ist der „delegierte Krieg“: Europäer oder regionale Akteure, bis hin zu „guten“ Dschihadisten, übernehmen, gewissermaßen im Franchise-Verfahren, Ordnungsaufgaben im Sinne der USA. Deutsche Politik hat diese neue Arbeitsteilung bereitwillig angenommen, am sinnfälligsten zum Ausdruck gebracht in der Formulierung „mehr Verantwortung übernehmen“ - eine rhetorische Chiffre für deutsche Militäreinsätze im Ausland, von Bundespräsident Gauck auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2014 wirksam lanciert.“ Fazit: Lesenswert, da erkenntnisreich!

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