Die Klänge der Freiheit

Tara Haigh

Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
9,80
9,80
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innerhalb von 3 Wochen,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Versandfertig innerhalb von 3 Wochen
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

Beschreibung


Eine starke junge Frau und ihr mutiger Weg durch die Wirren der letzten Kriegsjahre. Aus der Feder von Bestsellerautorin Tara Haigh.

Nürnberg, 1943: Die junge Inge spielt leidenschaftlich gern Geige und träumt von der weiten Welt. Gegen den Willen des Vaters lässt sie sich zur Rotkreuzschwester ausbilden und wird gleich bei ihrem ersten Einsatz an die Ostfront geschickt. Die Arbeit im Lazarett konfrontiert sie mit der grausamen Realität des Krieges, während die Rote Armee immer näher rückt.

Als der deutsche Offizier Preuss ihr anbietet, ihn nach Italien zur Abtei Montecassino zu begleiten, ergreift sie die rettende Chance. Aber kann sie Preuss wirklich trauen? Er ist kultiviert, ein feinsinniger Kunstkenner, aber auch Nationalsozialist. Noch ahnt Inge nicht, dass sich in Italien ihr Schicksal offenbaren wird und sie schwere Entscheidungen treffen muss: zwischen Liebe und Verrat, Zukunft und Vergangenheit …

Produktdetails

Verkaufsrang 483
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 09.11.2021
Verlag Tinte & Feder
Seitenzahl 528
Maße (L/B/H) 2,5/12,6/2,5 cm
Gewicht 572 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-2-496-70980-3

Das meinen unsere Kund*innen

4.2/5.0

41 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

4/5

Aus dem Leben einer DRK - Schwester

Eine Kundin/ein Kunde aus Glauchau am 29.11.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...Der Weg in die Freiheit, in die Unabhängigkeit und weg vom Vater, weg von einem potentiellen Gatten, unter dessen Tisch man als Frau dann die Füße zustellen hatte. Das war nur eine der Vorzüge ihrer neuen Familie, die sich Deutsches Rotes Kreuz nannte...“ Es sollte nicht lange dauern, bevor Inge begreift, wie weit weg ihre Träume von der Realität sind. Sie hatte als eine der Besten in Nürnberg ihre Ausbildung zur DRK – Schwester abgeschlossen und hoffte auf einen Einsatz in Nordafrika. Ihre Freundin Annemarie hatte sich für Paris beworben. Doch das Schicksal will es anders. Wir schreiben das Jahr 1943. Beide werden nach Charkow abkommandiert. Die Autorin hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Die Geschichte beginnt in der Ukraine und wechselt dann nach Italien. Im Mittelpunkt aber stehen Inges Erlebnisse und ihre Entwicklung. Die Personen werden gut charakterisiert. Besonders aber gefällt mir, dass es genügend Raum für ihre Entwicklung gibt. Das wird bei Inge deutlich. Die kritische Einstellung ihres Vaters gegenüber dem Krieg und dem Regime kann sie am Anfang nicht nachvollziehen. Sie glaubt der offiziellen Propaganda. Das aber sollte sich bald ändern. Bei der Auszeichnungsveranstaltung in Nürnberg entlässt sie Schwester Mathilde mit folgenden Worten: „...Sie müssen sich immer eines vor Augen halten: Der Krieg ist etwas Furchtbares. Daran können wir nichts ändern, aber indem wir unsere Pflicht erfüllen, tun wir Gutes...“ Bei der Ankunft in Charkow wird klar. Auf das, was die jungen Frauen hier erwartet, hat sie nichts und niemand vorbereitet. Der Tod ist alltäglicher Gast im Lazarett. Die Autorin beschönigt nichts. „... Seife und antiseptische Lösungen sind Mangelware. Gehen Sie sparsam damit um. Zur Desinfektion verwenden wir Alkohol...“ Realistisch schildert sie die Zustände. Triage ist Regel, nicht Ausnahme. Annemarie nutzt eine Gunst der Stunde auf ungewöhnliche Weise, um in die Heimat zurückbeordert zu werden. Inges Können macht sie zu einer unentbehrlichen Helferin im OP. Ihr Vater, eine Schneidermeister, hatte ihr den Umgang mit Nadel und Faden beigebracht. Zur Beruhigung spielt Inge auf ihrer Geige. Das wirkt auch positiv auf die Kranken. Sie hat es einem Offizier zu verdanken, dass dies möglich ist, denn die Oberschwester ist dagegen. Dann wird Oberstleutnant Heinrich Preuss ins Lazarett eingeliefert. Er erreicht, dass Inge bei den Offizieren eingesetzt wird. Ab und an wirkt er erstaunlich offen: „...Mit der Zeit stumpft man ab. Es geht ums eigene Überleben. Der Krieg macht die Menschen zu Bestien. Das ist nur eine Lektion, die ich an der Ostfront gelernt habe...“ Als Inge bei den Schwerverletzten gearbeitet hat, erfährt sie vieles über die Gräueltaten des Krieges. Wer im Sterben liegt, will reden, auch über Dinge, die sonst tief im Inneren versteckt sind. Und wenn kein Priester zugegen ist, redet man mit den Krankenschwestern. Preusss kennt die Lage. Charkow ist nur noch wenige Tage zu halten. Er organisiert für sich und Inge die Verlegung nach Italien. Er lässt Inge selbst entscheiden. Sie weiß, dass Preuss ein Mann mit zwei Gesichtern ist, mal feinfühlig und an Kunst interessiert, mal kalter Wehrmachtsoffizier. Trotzdem geht sie mit ihm In Italien ändert sich der Charakter der Erzählung. Einerseits wird deutlich, wie die italienische Bevölkerung zwischen dem deutschen Heer und den Armeen der Alliierten zerreiben wird. Andererseits entwickelt sich jetzt eine Liebesgeschichte zwischen Lorenzo, einem jungen Italiener, und Inge. Zunehmend weiß Inge, dass sie mit dem Feuer spielt. Eine der interessantesten Charaktere ist für mich Preuss. Er liebt Inge, lässt sie dies spüren, wahrt aber Distanz. Manche der Handlungen oder Äußerungen von Inge hätten sie normalerweise ins Gefängnis gebracht. Preuss aber geht darüber hinweg. Andererseits kennt er dem Feind gegenüber keine Kompromisse. Er weiß allerdings, dass er mit diesen Entscheidungen Inge verstört. Für sie ist jedes Menschenleben wertvoll. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich würde das Buch als Antikriegsbuch bezeichnen, weil es all die dunklen Seiten des Krieges ungeschönt wiedergibt.

4/5

Aus dem Leben einer DRK - Schwester

Eine Kundin/ein Kunde aus Glauchau am 29.11.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...Der Weg in die Freiheit, in die Unabhängigkeit und weg vom Vater, weg von einem potentiellen Gatten, unter dessen Tisch man als Frau dann die Füße zustellen hatte. Das war nur eine der Vorzüge ihrer neuen Familie, die sich Deutsches Rotes Kreuz nannte...“ Es sollte nicht lange dauern, bevor Inge begreift, wie weit weg ihre Träume von der Realität sind. Sie hatte als eine der Besten in Nürnberg ihre Ausbildung zur DRK – Schwester abgeschlossen und hoffte auf einen Einsatz in Nordafrika. Ihre Freundin Annemarie hatte sich für Paris beworben. Doch das Schicksal will es anders. Wir schreiben das Jahr 1943. Beide werden nach Charkow abkommandiert. Die Autorin hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Die Geschichte beginnt in der Ukraine und wechselt dann nach Italien. Im Mittelpunkt aber stehen Inges Erlebnisse und ihre Entwicklung. Die Personen werden gut charakterisiert. Besonders aber gefällt mir, dass es genügend Raum für ihre Entwicklung gibt. Das wird bei Inge deutlich. Die kritische Einstellung ihres Vaters gegenüber dem Krieg und dem Regime kann sie am Anfang nicht nachvollziehen. Sie glaubt der offiziellen Propaganda. Das aber sollte sich bald ändern. Bei der Auszeichnungsveranstaltung in Nürnberg entlässt sie Schwester Mathilde mit folgenden Worten: „...Sie müssen sich immer eines vor Augen halten: Der Krieg ist etwas Furchtbares. Daran können wir nichts ändern, aber indem wir unsere Pflicht erfüllen, tun wir Gutes...“ Bei der Ankunft in Charkow wird klar. Auf das, was die jungen Frauen hier erwartet, hat sie nichts und niemand vorbereitet. Der Tod ist alltäglicher Gast im Lazarett. Die Autorin beschönigt nichts. „... Seife und antiseptische Lösungen sind Mangelware. Gehen Sie sparsam damit um. Zur Desinfektion verwenden wir Alkohol...“ Realistisch schildert sie die Zustände. Triage ist Regel, nicht Ausnahme. Annemarie nutzt eine Gunst der Stunde auf ungewöhnliche Weise, um in die Heimat zurückbeordert zu werden. Inges Können macht sie zu einer unentbehrlichen Helferin im OP. Ihr Vater, eine Schneidermeister, hatte ihr den Umgang mit Nadel und Faden beigebracht. Zur Beruhigung spielt Inge auf ihrer Geige. Das wirkt auch positiv auf die Kranken. Sie hat es einem Offizier zu verdanken, dass dies möglich ist, denn die Oberschwester ist dagegen. Dann wird Oberstleutnant Heinrich Preuss ins Lazarett eingeliefert. Er erreicht, dass Inge bei den Offizieren eingesetzt wird. Ab und an wirkt er erstaunlich offen: „...Mit der Zeit stumpft man ab. Es geht ums eigene Überleben. Der Krieg macht die Menschen zu Bestien. Das ist nur eine Lektion, die ich an der Ostfront gelernt habe...“ Als Inge bei den Schwerverletzten gearbeitet hat, erfährt sie vieles über die Gräueltaten des Krieges. Wer im Sterben liegt, will reden, auch über Dinge, die sonst tief im Inneren versteckt sind. Und wenn kein Priester zugegen ist, redet man mit den Krankenschwestern. Preusss kennt die Lage. Charkow ist nur noch wenige Tage zu halten. Er organisiert für sich und Inge die Verlegung nach Italien. Er lässt Inge selbst entscheiden. Sie weiß, dass Preuss ein Mann mit zwei Gesichtern ist, mal feinfühlig und an Kunst interessiert, mal kalter Wehrmachtsoffizier. Trotzdem geht sie mit ihm In Italien ändert sich der Charakter der Erzählung. Einerseits wird deutlich, wie die italienische Bevölkerung zwischen dem deutschen Heer und den Armeen der Alliierten zerreiben wird. Andererseits entwickelt sich jetzt eine Liebesgeschichte zwischen Lorenzo, einem jungen Italiener, und Inge. Zunehmend weiß Inge, dass sie mit dem Feuer spielt. Eine der interessantesten Charaktere ist für mich Preuss. Er liebt Inge, lässt sie dies spüren, wahrt aber Distanz. Manche der Handlungen oder Äußerungen von Inge hätten sie normalerweise ins Gefängnis gebracht. Preuss aber geht darüber hinweg. Andererseits kennt er dem Feind gegenüber keine Kompromisse. Er weiß allerdings, dass er mit diesen Entscheidungen Inge verstört. Für sie ist jedes Menschenleben wertvoll. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich würde das Buch als Antikriegsbuch bezeichnen, weil es all die dunklen Seiten des Krieges ungeschönt wiedergibt.

4/5

Ein Funke Hoffnung

Biest am 29.11.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Nürnberg 1943: Inge und ihre Freundin Annemarie haben gerade die Ausbildung zu Rotkreuzschwestern abgeschlossen. Ihre Versetzungswünsche werden in dieser schweren Zeit nicht berücksichtigt und so landen beide an der Ostfront in Charkow. Während ihrer Arbeit im Lazarett werden sie mit Leid, Schmerz, Tod und einem Funken Hoffnung konfrontiert. Unverhofft erhält Inge ein Angebot eines deutschen Offiziers, sie nach Italien zur Abtei Montecassino zu begleiten. Sie nimmt es an und reist mit ihm nach Cassino. Doch schon während der Reise dorthin, werden in ihr Zweifel laut. Kann sie ihm trauen? Was wird sie in Italien erwarten und wird sie der Krieg dort erneut einholen? Harte Zeiten stehen ihr bevor, wo sie sich zwischen Liebe und Verrat und Zukunft und Vergangenheit entscheiden muss. Meine Meinung: Der Autorin Tara Haigh ist hier ein authentischer und berührender Roman über die Zeit im zweiten Weltkrieg gelungen. Das Elend und Leid der Menschen, das Bangen, die Angst, aber auch die Hoffnung hat sie sehr schön übermittelt. Man fühlt mit der Protagonistin Inge, man spürt ihre Ängste und man teilt mit ihr die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges und ein besseres, glückliches Leben danach. Inge wurde ins Kalte Wasser geschmissen. Nach der Ausbildung direkt an die Ostfront geschickt, musste die unerfahrene junge Frau viel Leid und Schmerz mit ansehen und dem Tod ins Auge blicken. Dies hat sie sehr geprägt und ließ sie schnell erwachsen werden. Die Entwicklung die sie in kürzester Zeit durchläuft, hat die Autorin sehr schön dargestellt. Man kann sich sehr gut in Inge hineinversetzen, ihre Gedanken und Gefühle super nachvollziehen. Auch die anderen Charaktere waren gut ausgearbeitet, ihr Handeln konnte man sehr gut nachzuvollziehen. Die Landschaften waren detailliert beschrieben, so hatte man alles direkt bildlich vor Augen. Was mich ein wenig genervt hat waren die Wiederholungen. Diese waren jedoch nicht so ausgeprägt, dass sie meinen Lesefluss gestört haben. Auch die Spannung, die von Anfang an da war, wurde dadurch nicht gebremst. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, genauso hab ich es mir gewünscht. Das Cover ist wunderschön. Es springt einem sofort ins Auge und zeigt einem auf den ersten Blick worum es geht. Der Schreibstil war sehr angenehm und ließ sich super lesen. Fazit: Eine klare Leseempfehlung für alle Fans historischer Romane!

4/5

Ein Funke Hoffnung

Biest am 29.11.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Nürnberg 1943: Inge und ihre Freundin Annemarie haben gerade die Ausbildung zu Rotkreuzschwestern abgeschlossen. Ihre Versetzungswünsche werden in dieser schweren Zeit nicht berücksichtigt und so landen beide an der Ostfront in Charkow. Während ihrer Arbeit im Lazarett werden sie mit Leid, Schmerz, Tod und einem Funken Hoffnung konfrontiert. Unverhofft erhält Inge ein Angebot eines deutschen Offiziers, sie nach Italien zur Abtei Montecassino zu begleiten. Sie nimmt es an und reist mit ihm nach Cassino. Doch schon während der Reise dorthin, werden in ihr Zweifel laut. Kann sie ihm trauen? Was wird sie in Italien erwarten und wird sie der Krieg dort erneut einholen? Harte Zeiten stehen ihr bevor, wo sie sich zwischen Liebe und Verrat und Zukunft und Vergangenheit entscheiden muss. Meine Meinung: Der Autorin Tara Haigh ist hier ein authentischer und berührender Roman über die Zeit im zweiten Weltkrieg gelungen. Das Elend und Leid der Menschen, das Bangen, die Angst, aber auch die Hoffnung hat sie sehr schön übermittelt. Man fühlt mit der Protagonistin Inge, man spürt ihre Ängste und man teilt mit ihr die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges und ein besseres, glückliches Leben danach. Inge wurde ins Kalte Wasser geschmissen. Nach der Ausbildung direkt an die Ostfront geschickt, musste die unerfahrene junge Frau viel Leid und Schmerz mit ansehen und dem Tod ins Auge blicken. Dies hat sie sehr geprägt und ließ sie schnell erwachsen werden. Die Entwicklung die sie in kürzester Zeit durchläuft, hat die Autorin sehr schön dargestellt. Man kann sich sehr gut in Inge hineinversetzen, ihre Gedanken und Gefühle super nachvollziehen. Auch die anderen Charaktere waren gut ausgearbeitet, ihr Handeln konnte man sehr gut nachzuvollziehen. Die Landschaften waren detailliert beschrieben, so hatte man alles direkt bildlich vor Augen. Was mich ein wenig genervt hat waren die Wiederholungen. Diese waren jedoch nicht so ausgeprägt, dass sie meinen Lesefluss gestört haben. Auch die Spannung, die von Anfang an da war, wurde dadurch nicht gebremst. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, genauso hab ich es mir gewünscht. Das Cover ist wunderschön. Es springt einem sofort ins Auge und zeigt einem auf den ersten Blick worum es geht. Der Schreibstil war sehr angenehm und ließ sich super lesen. Fazit: Eine klare Leseempfehlung für alle Fans historischer Romane!

Unsere Kund*innen meinen

Die Klänge der Freiheit

von Tara Haigh

4.2/5.0

41 Bewertungen

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • artikelbild-0