• Produktbild: Die Welt vor den Fenstern
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Die Welt vor den Fenstern Roman | Ein eindrucksvoller Debütroman, der mit seiner eindrücklichen und dichten Sprache glänzt

9

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2022

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,9/12,1/2,3 cm

Gewicht

308 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7530-0062-6

Beschreibung

Rezension

»›Die Welt vor den Fenstern‹ ist ein starker Roman, der mit seiner zugleich berührenden und verstörenden Geschichte die Leserinnen und Leser in den Bann zieht.« ("WDR 5 Bücher")
»Von der Beek hat mit ihrem gelungenen Debütroman eine fantastische Atmosphäre geschaffen, die einen bis zum Ende nicht mehr loslässt, und mit Maia eine kluge Protagonistin, mit der man richtig mitfiebert.« ("WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»Eine glaubwürdig dystopische Geschichte, die zum Nachdenken anregt.« ("freundin")
»Mit viel Bedacht und Raum, in einer bildstarken, assoziativen Sprache.« ("tz")
»Ein lesenswertes Debüt über die Verschiebung von Realität und die Notwendigkeit, sich ihr zu stellen.« ("Stern")
»Märchenhaft und beklemmend.« ("Die Presse")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2022

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,9/12,1/2,3 cm

Gewicht

308 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7530-0062-6

Herstelleradresse

Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE
info@harpercollins.de

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  • Clautsch

    5/5

    09.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Super!

    Super spannendes Buch. Irgendwie mal was anderes. Gemeinsam mit der Protagonistin fischt man erstmal im Trüben und hat einige Fragezeichen. Nach und nach erfährt man mehr und ist geschockt und fasziniert, von dem was für diese Familie offensichtlich „normal“ zu sein scheint. Manche Sachen bleiben am Ende vage und ungeklärt, was mir aber sehr gefallen hat, denn es lädt ein, selbst Vermutungen anzustellen. Und trotzdem gibt es genügend Infos um zu wissen wie es schlussendlich um die Protagonistin steht. Ich Liebs!

  • Bewertung

    5/5

    01.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Maias Welt ist wie in einem Märchen....

    Maias Welt ist wie in einem Märchen. Behütet wächst sie in einem verzauberten Haus auf, welches sie aber niemals verlassen darf. Doch was passiert, wenn man die Regeln und Lehren der Ältesten hinterfragt? Und welches dunkle Geheimnis wird in den Tiefen des Hauses gehütet?

  • mari_liest

    5/5

    20.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine atmosphärische Geschichte

    In einem Haus, in einem Wald, umgeben von Bäumen, davor eine Wiese, nur die Familie, kein Weg nach draußen. Dieses Leben lebt Maja, doch nicht auf böse Weise, sondern eingebettet in Strukturen innerhalb der Gemeinschaft, der Familie, in der sie lebt. Niemand darf das Haus jemals verlassen, denn das würde böse enden. Jede Person im Haus hat bestimmte Aufgaben, es gibt strenge Regeln. Es wird immer gemeinsam gegessen, was zuvor immer mit einer Geschichte beginnt. Eine immens wichtige Rolle spielt die Lehre der Sterne, die Astronomie, nach denen sich die Welt dort dreht; auch sind alle Personen nach Sternen benannt. Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass Maja anders tickt, sich nicht mehr nur den Regeln unterwerfen will. Sie möchte hinaus, die Welt kennenlernen. Doch allein die Frage danach, wird bestraft. Bei einem Verstoß muss das Familienmitglied während des Essens mit einem Kohlestück im Mund sitzen und erhält kein Mahl. Es führt kein Weg hinaus und auch keiner hinein. Erst dachte ich „In Herrgottsnamen, wo bin ich denn da gelandet? In einer mikroskopischen Version einer durchgeknallten Familie?“ … Doch diese Geschichte ist so anders … so gaaaaaanz anders, so unheimlich, und gefühlt doch irgendwie normal, so schaurig und doch so klar …ich kann es nicht so richtig in Worte packen, aber ich versuch‘s. Eine richtige Beziehung konnte ich zu keiner der Personen aufbauen, auch nicht zu Maja – auch hier kann ich nicht sagen: wäre das erforderlich, um in die Geschichte zu tauchen und sie zu verstehen? Dennoch, dieses Buch hat was, so eine derartige Sogwirkung, die mich vollkommen in den Bann zog. Maja ist sehr wissbegierig und klug, scheut sich auch nicht davor, eins auf die Nase zu bekommen (im übertragenen Sinn), und sie denkt. Denkt, dass man ihr hier eine Pinocchio-Geschichte aufgetischt hat und betreibt innerhalb des Hauses Recherche. Doch das ist auch die Crux. Fehler dürfen nicht geschehen. Dinge dürfen nicht NICHT geglaubt werden. Und gedacht werden darf auch nicht. Die Einhaltung von Regeln gilt unter allen Umständen. Eine unerklärbare Tradition bahnt sich über Generationen ihren Weg, mit sonderbaren Geschehnissen. Macht wird ausgeübt, getarnte Lügen weitergereicht. Gefühlt geschieht nicht viel, aber in diesem Haus, diesem Mikrokosmos, geschieht eigentlich sehr viel. Aus der Ich-Perspektive von Maja kommt die Geschichte sehr atmosphärisch daher und zaubert diesen Hauch von Gänsehaut beim Lesen. Und zum Ende zaubert sie noch einen WTF-Moment … lasst Euch drauf ein – ihr werdet es nicht bereuen! Von meiner Seite eine Leseempfehlung für dieses schöne Debüt

  • BücherBummler

    4/5

    17.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tatjana von der Beek - Die Welt vor den Fenstern

    Maia und ihre Familie wohnen in einem Haus am Waldrand. Ihre Familie, das sind die Großmutter, Maias Mutter, Tante, Onkel und ihre Cousine. Das Haus ist eines, das niemand jemals verlässt. Es hat nicht einmal Türen zur Außenwelt. Für das, was man zum Überleben braucht, werden Glasglocken auf bestimmte Stellen des Bodens gestellt, in denen sich das Benötigte manifestiert. Alle in der Familie sind nach Sternen benannt, Charakter und Konstellationen in den Beziehungen scheinen sich nach diesen Namensvettern zu richten. Überhaupt spielt die Astronomie eine große Rolle im Alltag, gehört zum einzigen, womit man sich, neben den Aufgaben im Haushalt, beschäftigt. Maia hat das alles nie hinterfragt, für sie gab es nie etwas anderes. Doch dann macht sie eines Tages eine Entdeckung, die ihr ganzes Glaubenskonstrukt zusammenbrechen lässt. Und sie beschließt, dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Ganz kurzgefasst hat mich „Die Welt vor den Fenstern“ von Tatjana von der Beek von Anfang an gepackt. Ein beeindruckendes Debüt von einer jungen Autorin, die schon ihren ganz eigenen Ton gefunden hat. Von der Beek gehört eindeutig zu den Schriftstellerinnen, die es verstehen, einen direkt vor Ort dabei sein zu lassen, ihr Stil spricht alle erreichbaren Sinne an. Die feinfühlige Stimmung, die sie mit ihrer klaren, schönen Sprache schafft, die auf der einen Seite wohlige Harmonie, auf der anderen das über allem hängende Enigma durchschimmern lässt, ist - ja, ich habe dieses Wort gerade eben schon einmal verwendet, aber es ist nun mal so - beeindruckend. Diese Unmittelbarkeit allein hätte schon gereicht, mich an das Buch zu fesseln, aber die Neugierde, was hinter dem Lebensstil dieser ungewöhnlichen Familie steht, hat sein Übriges getan. Trotzdem von der Beek sehr ruhige erzählt, sich viel Zeit für Details und kleine Beobachtungen lässt, zieht sie den Spannungsbogen gezielt und ohne Unsicherheiten. Wie einen roten Faden, den man fast traumwandlerisch folgt. Und gerade weil alles so wunderbar stimmig, so rund und komplett war, habe ich mich nach Beendigung des Buches im Stich gelassen gefühlt. Es ist unmöglich, darüber zu schreiben, ohne zu viel zu verraten, aber was, Frau von der Beek, was haben Sie sich nur dabei gedacht? So wurde aus einer perfekten Lektüre eine nur fast perfekte Lektüre. Aber gut, das ist ja auch noch eine Menge wert. Sollten Sie noch einen Roman schreiben, haben Sie mich jedenfalls als Leserin an Bord. Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Peine

    4/5

    29.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Idee

    In Tatjana van der Beeks "Die Welt vor den Fenstern" begegnen wir der jungen Maia, die mit ihrer Familie ein Haus in den Wäldern bewohnt. Ihr gesamtes Leben spielt sich zwischen diesen vier Wänden ab, die sie noch nie verlassen hat. Außer ihr leben dort ihre Großmutter, ihre Mutter, ihre Tante, ihr Onkel und ihre Cousine Alrischa. Sie alle sind nach Sternen benannt und um diese und ihre Vorfahren ranken sich auch die Mythen und Geschichten die im Haus erzählt werden. Laut den Erwachsenen wächst alles, was sie benötigen im Haus. Ea gibt fest verteilte Aufgaben und Rituale, von denen nicht abgewichen wird. Maia ist klug und lernt schnell, und ihre Großmutter überträgt ihr immer mehr Aufgaben im Gefüge. Doch Maia kommt der Verdacht, dass nicht alles, was ihr erzählt wird die Wahrheit ist und sie entdeckt immer mehr Unstimmigkeiten in ihrer Welt. Außerdem gibt es Hinweise, dass das Haus einst noch andere Bewohner hatte, von denen sie nicht weiß. Von Anfang an fesselt der Roman mit einer bedrohlichen Stimmung, trotz der eigentlich friedlichen und fest strukturierten Situation im Haus. Es hat mir extrem gut gefallen, wie man die klaustrophobische Stimmung als Leser*in fühlen konnte. Stets hat man das Gefühl, dass noch etwas düsteres im Verborgenen liegt. Auch die Stimme der jungen Protagonistin fand ich überzeugend. Man spürt ihre Unsicherheit, tastet sich mit ihr näher an die Wahrheit heran. Einziges Manko für mich war, dass die Beschreibungen der Rituale manchmal sehr lange gedauert haben und extrem detailliert waren. Das Ende hingegen kam abrupt und ich kann nicht leugnen, dass ich mir hier noch die ein oder andere Erklärung gewünscht hätte. Erwähnen möchte ich, dass mir die Gestaltung und insbesondere das Cover unheimlich gut gefallen haben.

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Bewertungen (9)

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  • Zum Bewerterprofil von Chiara Pilat

    Chiara Pilat

    Thalia Linz – Landstraße

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    5/5

    11.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Get Out

    Vom Eindrucksvollen Erzählstil, wird man schon bald von der Außenwelt abgeschnitten und in die beklemmende Stimmun des dämmrig belichteten Hauses gezogen. Man begleitet Maia dabei, die losen Puzzelteile der Wahrheit zu einem klaren Bild zu fügen und schleicht über die staubigen Stufen der Lüge. Ein Roman, der einen das Privileg von Wissen und Freiheit zu schätzen lehrt.

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