Produktbild: Die Residenz in den Highlands

Die Residenz in den Highlands Ein Roman in Episoden

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.08.2021

Herausgeber

Marianne Labisch + weitere

Verlag

P.machinery

Seitenzahl

168 (Printausgabe)

Dateigröße

4752 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783957658401

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.08.2021

Herausgeber

Verlag

P.machinery

Seitenzahl

168 (Printausgabe)

Dateigröße

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Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783957658401

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  • kingofmusic

    aus Bielefeld

    4/5

    09.03.2022

    eBook (ePUB)

    Wer hier leben will muss Mut mitbringen

    Hach ja – langsam aber sicher kommt man in ein Alter, in der die Senioren-Residenz näherliegt als die Zeit im Kindergarten ha ha ha. Da passt es sich gut, dass Marianne Labisch und ein paar ihrer Kolleg:innen einen Episodenroman namens „Die Residenz in den Highlands“ geschrieben haben. Es ist also kein klassisch durchgängiger Roman, sondern eine Aneinanderreihung von Geschichten, die in dieser Residenz spielen. Manche Figuren wie etwa die Leiterin der Residenz, Lady Banshee de Lily oder Doktor Lazarus und auch der Manager Angus Mackay haben regelmäßige Auftritte in den ansonsten „freien“ Geschichten von Sascha Dinse, Ansgar Sadeghi, Vincent Voss, Andreas Flögel, Gerd Scherm, Regina Schleheck, Anja Bagus, Thomas Heidemann, Enzo Asui, Rainer Schorm, Christian Künne, Verena Jung, Hans Jürgen Kugler, Michael Schmidt, Karin Reddemann und Eska Anders. Einige dieser Autor:innen kenne ich schon aus anderen Anthologien aus dem p.machinery-Verlag, bei dem auch „Die Residenz in den Highlands“ erschienen ist. Mittlerweile weiß man(n), auf welche „Pappenheimer“ man sich verlassen kann – sprich: man erwartet Qualitätsware und erhält Qualitätsware. Wer das ist, verrate ich hier nicht – ich will keinen übervorteilen oder ausschließen. Denn jeder, der das vorliegende Buch liest, wird eh andere Favoriten haben als ich zum Beispiel. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Residenz sind ein bunter Haufen kurioser, aber durchaus mitunter liebenswerter Lebewesen. Wir treffen den zunächst griesgrämigen Butzemann, einen Mortadella fressenden Kater, Meerjungfrauen und Kraken, Vampire und selbst der Tod bewirbt sich in der Residenz; ob er angenommen wird – nun, das solltet ihr selbst lesen. Wie beim p.machinery-Verlag üblich wird jede Geschichte von zumeist gelungenen Illustrationen von Gerd Scherm begleitet – auch hier gilt: jede:r wird seine Favoriten haben. Es bringt in jedem Fall immer eine nette Abwechslung rein! Wer sich von Lady Banshee de Lily´s erstem Satz „Eigentlich sollte ich Sie bitten, das Buch zuzuschlagen, es auf die Seite zu legen und nie wieder einen Blick hineinzuwerfen, aber da Sie nun schon einmal Geld dafür ausgegeben haben, wird meine Bitte aller Wahrscheinlichkeit nach ungehört verklingen.“ (S. 4) nicht abhalten lässt, der Residenz einen literarischen Besuch abzustatten, wird für ein paar Stunden nach Schottland versetzt – inklusive Whiskey (ein leckerer Single Malt z. B. bei der Lektüre sollte möglich sein *g*) und dürfte zum Gedanken beitragen, mal wieder persönlich nach Schottland zu fahren – obwohl: auch da hat die Lady eine Warnung an die Leserinnen und Leser: „Eins noch: Kommen Sie bloß nicht nach Shegra, um meine Gäste, Doktor Lazarus oder mich kennenzulernen! Wir leben hier unbehelligt von der Öffentlichkeit und möchten das beibehalten. Die Dorfbewohner sind auf unserer Seite und werden Ihnen niemals den Weg zur Residenz weisen.“ (S. 183) 4* und eine klare Leseempfehlung! ©kingofmusic

  • Bewertung

    aus Eisenach

    4/5

    09.02.2022

    eBook (ePUB)

    Monster auf dem Abstellgleis

    Enthaltene Geschichten: Sascha Dinse – Acheron Ansgar Sadeghi – Der griesgrämige Herr Butzemann Vincent Voss – Halber Mensch Andreas Flögel – Pixy, Krähe, Mortadella Gerd Scherm – Der Bewerber Regina Schleheck – What Shall We Do With The Drunken Fisher? Anja Bagus – Hunger Thomas Heidemann – Art brut Enzo Asui – Das Original Rainer Schorm – Der Schnee des Uranus Gerd Scherm – Happy Birthday! Christian Künne – Unter dem Donner hoher Meeresflut Verena Jung – Der letzte Tag Hans Jürgen Kugler – Neid heilt keine Wunden Michael Schmidt – Über die Grenzen des Todes Karin Reddemann – Der Weltretter Eska Anders – Abschied Was machen all die Fantasy-Wesen, die wir aus diversen Büchern und Filmen ken­nen, wenn sie alt und schwach wer­den? Sie gehen natür­lich ins Alters­heim. Doch wel­ches Alters­heim nimmt schon gerne Wer­wölfe, Vam­pire oder gar Geis­ter auf? Nur gut, dass Lady Ban­shee de Lily in einem klei­nen schot­tischen Küsten­ort ein Alters­heim spe­ziell für die­sen Kun­den­kreis betreibt. Sogar der Tod persön­lich will sich hier alters­bedingt zur Ruhe setzen! Aller­dings kann das Zusam­men­tref­fen so unter­schied­licher Bewoh­ner auch zu Pro­ble­men füh­ren. Woher soll die Küche schließ­lich wissen, ob Mäuse oder Morta­della bes­ser schmecken? Anthologie oder Episodenroman? Egal wie man es nennt, alle in diesem Buch zusam­men­gestell­ten Geschich­ten spie­len im bereits erwähn­ten Alters­heim in Schott­land. Jeder der betei­ligten Autoren beleuch­tet einen ande­ren Bewoh­ner – oder jeman­den, der das hätte wer­den kön­nen bezie­hungs­weise wol­len. Im Gegen­satz zum Ein­druck, den der Klap­pen­text erweckt, woh­nen dort aber auch ganz nor­male Men­schen. Wie man es bei Antho­logien gewohnt ist, differ­ieren die einzel­nen Bei­träge in der Quali­tät (oder doch eher dem persön­lichen Gefal­len?) erheb­lich. Die Heran­gehens­weise der Autoren an das Thema unter­schei­det sich stark. Dem Kon­zept ist es geschul­det, dass es außer dem Per­sonal der Resi­denz kaum wieder­kehrende Charak­tere gibt. Jede Story betrach­tet das persön­liche Schick­sal eines Wesens. Lei­der fällt trotz der für sich genom­men über­wie­gend guten Geschich­ten auf, dass die Charakter­züge der wieder­kehren­den Resi­denz-Mit­arbei­ter im Vor­feld anschein­end nicht ein­deu­tig defi­niert wur­den. So haben bei­spiels­weise der Chef­arzt oder auch die Betrei­berin in den unter­schied­lichen Bei­trä­gen teil­weise erheb­lich abwei­chende Per­sön­lich­keits­züge. Wäre das berück­sich­tigt wor­den, könnte der Gesamt­ein­druck sogar noch bes­ser, weil run­der wir­ken. Fazit: Auch Feen, Nymphen und Vampire werden alt. Hier kann man end­lich mal erfah­ren, wie es sich in einem Mons­ter-Alters­heim so lebt.

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