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Emily St. John Mandel

1. Das Glashotel

Das Glashotel

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jodie Ahlborn

Spieldauer

10 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.08.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

162

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

9783844928273

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Jodie Ahlborn

Spieldauer

10 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.08.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

162

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

9783844928273

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Rina

    aus Pfullingen

    4/5

    15.09.2021

    Hörbuch-Download (MP3)

    Toll!

    Ich finde den Roman "Glashotel" von Emily St. John Mandel sehr lesenswert. Anfangs habe ich nicht gut in die Geschichte gefunden. Da handelt das Buch von Paul, dem Bruder von der eigentlichen Protagonistin Vincent. Als dann allerdings der Perspektivwechsel nach mehreren Seiten zu Vincent passiert, konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Es ist tiefgründig und empathisch geschrieben, sodass dem Leser Vincent gleich sympathisch ist und er wissen will, wie das Leben der Vincent verläuft und weitergeht. Der Schreibstil ist flüssig und mit Anekdoten und tiefgründigen Gedanken geschmückt. Vincent verlor als Teenager ihre Mutter und wuchs in armen Verhältnissen auf. Als Barkeeperin lernt sie den reichen Jonathan kennen und das andersartige Leben lieben. Aber sein großes Geldvermögen basiert auf einem Betrug und es ist sehr lesenswert und spannend, wie alles für Vincent ausgeht. Toll geschrieben und fesselnd!

  • Vicky

    5/5

    21.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Glashotel

    Als Vincent noch klein war ist ihre Mutter verschwunden. Einige Jahre später verliert sie auch ihren Vater. Zu ihrem Halbbruder hat sie nur unregelmäßig Kontakt und als sie in einem mysteriösen Luxushotel als Barkeeperin anfängt, kann sie sich nicht vorstellen, dass das in ihrem Leben alles gewesen sein soll. Wie es der Zufall will trifft sie dort auf Hotelbesitzer und Investor Jonathan Alkaitis, den sie kurzerhand, auf seine Einladung hin, nach New York begleitet. Vincent wird die Tür zu einer Welt eröffnet, von der sie nichts gewusst hat. Die Bilder der unterschiedlichen Lebenswelten als voneinander abgeschnittenen Bereiche, die man erst wahrnimmt, wenn man ein Teil von ihnen ist, hat die Autorin faszinierend dargestellt. "Das Königreich des Geldes" im Kontrst zum "Schattenland", in welches ein anderer Charakter fällt nachdem dieser all seine Ersparnisse verloren hat. Die Blindheit der Lebenswelten einander gegenüber, wird gekonnt durchs ganze Buch gestreut (z.B. als eine Freundin Vincents anmerkt, dass sie ihren Bodyguard schon gar nicht mehr wahrnimmt). Auch die Konstruktion anderer Lebensbereiche, wie das "Gegenleben" welches, ähnlich wie Träume, nur im Kopf stattfindet und eine Flucht aus der Realität darstellt. Obwohl ich wenig über die Handlung gesagt habe, heißt das nicht, dass nicht viel passiert. Ganz im Gegenteil. Das Buch ist vollgepackt mit Ereignissen, Charakteren und wechselnden Narrativen. Teilweise werden Fragen aufgeworfen und später einfach in einem Nebensatz beantwortet. Das alles lässt mich verstehen, wieso manche Leute dieses Buch nicht mögen oder einfach überladen finden. Mir ging es nicht so. Mandel hat meiner Meinung nach so gekonnt alle Geschichten miteinander verflochten, dass ich nie verwirrt war, dafür das Buch aber kaum aus der Hand legen konnte.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    14.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eintauchen in die "Welt des Geldes"

    Ich bin hellauf begeistert von dem Roman "Das Glashotel" Sobald man richtig in die Geschichte und dem eigenen Erzählstil der Autorin eingetaucht ist, ist die Geschichte wirklich fabelhaft. Dabei verknüpft die Autorin die Lebenswege zahlreicher Figuren, die ihren Beginn in schicksalshaften Begegnungen im Glashotel, durchaus geschickt und verspielt. Vincent, eine junge Frau die ihre Mutter verloren hat, spielt dabei dir Hauptrolle, die allerdings doch recht "heimatlos" und entwurzelt wirkt. Ihr Halbbruder Paul ist dabei am Rande mit seiner Selbstbezogen und Selbstverliebtbeit nicht als Sympathieträger umschrieben. Die Aufgliederung des Buches in mehrere Welten bzw Leben (Welt des Geldes, Gegenleben etc) ist dabei mehr als aussagekräftig und interessant. Mir gefiel auch das Cover und die Aufmachung des Buches sehr gut. Ich würde das Buch sofort wieder lesen!

  • Bewertung

    5/5

    31.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein selten gewordener großer Roman

    Vincent führt ein komfortables Leben. Als Gefährtin des New Yorker Finanzmagnaten Jonathan Alkaitis - der sie in der Öffentlichkeit als seine Frau ausgibt - erfährt sie die Vorzüge, die mit kompletter finanzieller Freiheit einhergehen. Dann allerdings schlägt die Finanzkrise zu, Alkaitis verliert sein Vermögen (und in Folge eines Finanzskandals seine Freiheit) und Vincent wird zurückgeworfen in eine allgemeine Unsicherheit, die sie als junge Erwachsene in ihrer Vergangenheit zurückgelassen hatte. “Das Glashotel” lässt - zumindest am Anfang - offen, wer eigentlich der Protagonist der Handlung ist. Ähnlich wie die Handlung durch die Jahre und Spielorte der Handlung mäandert, wechselt auch die Perspektive, verschiedene Akteure rücken in den Vordergrund. Alle Charaktere werden als intelligent, redegewandt, reflektiert, unnahbar eingeführt - wirken dabei aber grundsätzlich latent unsympathisch. Und analog zur durch die Charaktere ausgestrahlte Grundkühle, geht mit der Prosa Emily St. John Mandels eine gleichfalls kühle nüchterne Eleganz einher, die geschickt die verschiedenen Handlungsstränge, verteilt auch auf mehrere Zeitperioden, miteinander verknüpft. “Das Glashotel” ist ein fantastischer Roman, der sicherlich auch bei einem zweiten oder dritten Lesen fesselt; für den Augenblick gehört er aber definitiv auf jede aktuelle Leseliste!

  • darkola77

    5/5

    25.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufstieg, Fall und Untergang: Denn nobel geht die Welt zugrunde

    Emily St. John Mandel erzählt in „Das Licht der letzten Tage“ eine Geschichte des Weltuntergangs, und auch in „Das Glashotel“ bricht eine Welt zusammen – wenn auch ganz anders. Vincent und Paul haben denkbar schlechte Startbedingungen in das Erwachsenenwerden: das Verschwinden der Mutter, das zu einer Entwurzelung von der Familie führt, Drogensucht, Tristesse, finanzielle Nöte. Den Wendepunkt bringt für Vincent die Arbeit in dem „Glashotel“ in ihrem Heimatort Caiette, welches zum Ausgangspunkt ihres rasanten sozialen Aufstiegs an der Seite von Jonathan Alkaitis wird. Das, was dann folgt, könnte der Traum von Cinderella sein, das Leben in der Märchenwelt. Doch Geld täuscht nicht über fehlende Gefühle, die verlorene Freiheit eines Verharrens im goldenen Käfig hinweg. Und, wann war das Sprichwort jemals treffender: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“ – hier im wahrsten Wortsinne. Bis zu diesem Zeitpunkt könnte der Leserin und dem Leser die Geschichte nur allzu bekannt vorkommen, doch wartet Emily St. John Mandel mit einem Bruch auf, der sich auch in der Erzählung durch einen Sprung in Figurenperspektive und Zeitebene widerspiegelt. Denn hier kommt er nun: der besagte Weltuntergang, eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes, die zahlreiche Existenzen vernichtet und auch Vincent aus dem „Königreich des Geldes“ vertreibt. Doch damit nicht genug, die wohl größte Überraschung erwartet uns im letzten Drittel der Erzählung: Eine metaphysische Ebene erhält Einzug in das Geschehen. Was für ein Kunstgriff, ich bin begeistert! Der Roman sperrt sich so gegen die Einordnung in gängige Kategorien und eröffnet zugleich eine Bedeutungsebene und eine verborgene „Gegenwelt“, die weit über das Offensichtliche und Sichtbare hinausgeht – und mich als Leserin sehr berührt hat. Damit ist „Das Glashotel“ für mich vor allem eines und zugleich so viel: ungewöhnlich in Aufbau und Inhalt, vielschichtig in Bedeutung und Aussage – und ein Leseerlebnis so kostbar, wertvoll und unerwartet wie ein Luxushotel in den Einsamkeiten der kanadischen Westküste.

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