Produktbild: Der längste Krieg

Der längste Krieg 20 Jahre War on Terror

1

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Verlag

Westend Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2863 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783864898334

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Verlag

Westend Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2863 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783864898334

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Hier gibt es nur Verlierer

Gertie G. aus Wien am 06.09.2021

Bewertungsnummer: 1562540

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Emran Feroz' Buch "Der längste Krieg" ist bei seinem Erscheinen am 23. August 2021 bereits überholt. Die Taliban haben das Land im Handstreich übernommen. Warum es sich dennoch lohnt, dieses Buch zu lesen? Der Autor hat afghanischen Wurzeln. Er ist in Innsbruck geboren und aufgewachsen. Emran Feroz ist als freier Journalist für deutsch- und englischsprachige Medien tätig. Seine Schwerpunkte: Nahost und Zentralasien, Drohnen-Krieg. Er weiß daher, worüber er schreibt. Er analysiert in seinem Buch, welche Fehler nicht nur von den USA, sondern zuvor schon von den Briten, die aus Afghanistan eine Kolonie machen wollten, und den russischen Truppen, die ebenfalls aus dem kargen Land wieder abgezogen sind, gemacht wurden. Hinterlassen haben alle verbrannte Erde, ein korruptes System, das stärker denn je ist. „Trauernde Mütter beerdigen ihre Söhne, den einen mit schwarzem Taliban-Turban, den anderen mit der Uniform der afghanischen Armee. Das ist die wahre Tragödie des Krieges, und sie will, so scheint es, einfach kein Ende nehmen.“ Erman Feroz lässt auch seine eigene Biografie einfließen. Das klingt dann so: „Ab dem 12. September 2001 war ich in der Schule plötzlich ‘der Afghane’, mit dem selbst die Türken, Bosniaken oder Serben nichts anfangen konnten.“ Das Buch ist auch eine kritische Auseinandersetzung mit der (westlichen) Berichterstattung. Das Land ist von unterschiedlichen Gruppen bevölkert: „den Afghanen“ gibt es nicht, vielmehr bilden zahlreiche Ethnien ein heterogenes Gebilde mit verschiedenen Sprachen. Auch dass sich die Berichterstattung eher auf große Städte wie Kabul konzentriert und weite Teile des Landes links liegen lässt, vermittelt einen falschen Eindruck. Doch eben genau dort wurden (auch westliche) Kriegsverbrechen verübt. Dass der Westen und vor allem die USA von der handstreichartigen Übernahme des Landes überrascht wurden, erstaunt mich persönlich jetzt nicht wirklich. Die Überheblichkeit, mit der die Besatzer die Bevölkerung behandelt haben, haben die Taliban wieder erstarken lassen. Denn weg waren sie nie. Nun sind die Taliban seit ein paar Tagen zurück. Auch wenn sie sich gemäßigt geben: Sie sind weder Demokraten noch frauenfreundlich geworden. Der Westen lässt sich mit schönen Worten einlullen und an der Nase herumführen. Fazit: Ein wichtiger Beitrag, um nicht der einseitigen Berichterstattung der meisten Medien auf den Leim zu gehen. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Hier gibt es nur Verlierer

Gertie G. aus Wien am 06.09.2021
Bewertungsnummer: 1562540
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Emran Feroz' Buch "Der längste Krieg" ist bei seinem Erscheinen am 23. August 2021 bereits überholt. Die Taliban haben das Land im Handstreich übernommen. Warum es sich dennoch lohnt, dieses Buch zu lesen? Der Autor hat afghanischen Wurzeln. Er ist in Innsbruck geboren und aufgewachsen. Emran Feroz ist als freier Journalist für deutsch- und englischsprachige Medien tätig. Seine Schwerpunkte: Nahost und Zentralasien, Drohnen-Krieg. Er weiß daher, worüber er schreibt. Er analysiert in seinem Buch, welche Fehler nicht nur von den USA, sondern zuvor schon von den Briten, die aus Afghanistan eine Kolonie machen wollten, und den russischen Truppen, die ebenfalls aus dem kargen Land wieder abgezogen sind, gemacht wurden. Hinterlassen haben alle verbrannte Erde, ein korruptes System, das stärker denn je ist. „Trauernde Mütter beerdigen ihre Söhne, den einen mit schwarzem Taliban-Turban, den anderen mit der Uniform der afghanischen Armee. Das ist die wahre Tragödie des Krieges, und sie will, so scheint es, einfach kein Ende nehmen.“ Erman Feroz lässt auch seine eigene Biografie einfließen. Das klingt dann so: „Ab dem 12. September 2001 war ich in der Schule plötzlich ‘der Afghane’, mit dem selbst die Türken, Bosniaken oder Serben nichts anfangen konnten.“ Das Buch ist auch eine kritische Auseinandersetzung mit der (westlichen) Berichterstattung. Das Land ist von unterschiedlichen Gruppen bevölkert: „den Afghanen“ gibt es nicht, vielmehr bilden zahlreiche Ethnien ein heterogenes Gebilde mit verschiedenen Sprachen. Auch dass sich die Berichterstattung eher auf große Städte wie Kabul konzentriert und weite Teile des Landes links liegen lässt, vermittelt einen falschen Eindruck. Doch eben genau dort wurden (auch westliche) Kriegsverbrechen verübt. Dass der Westen und vor allem die USA von der handstreichartigen Übernahme des Landes überrascht wurden, erstaunt mich persönlich jetzt nicht wirklich. Die Überheblichkeit, mit der die Besatzer die Bevölkerung behandelt haben, haben die Taliban wieder erstarken lassen. Denn weg waren sie nie. Nun sind die Taliban seit ein paar Tagen zurück. Auch wenn sie sich gemäßigt geben: Sie sind weder Demokraten noch frauenfreundlich geworden. Der Westen lässt sich mit schönen Worten einlullen und an der Nase herumführen. Fazit: Ein wichtiger Beitrag, um nicht der einseitigen Berichterstattung der meisten Medien auf den Leim zu gehen. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

Der längste Krieg

von Emran Feroz

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der längste Krieg