Produktbild: Tanz bis ans Ende der Welt

Tanz bis ans Ende der Welt Roman | Ein berührender Roman um zwei Frauen in der Kabarett-Welt der 1920er Jahre in Berlin

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

34566

Erscheinungsdatum

28.10.2021

Verlag

Between pages by Piper

Seitenzahl

540 (Printausgabe)

Dateigröße

4301 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492987387

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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28.10.2021

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Between pages by Piper

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540 (Printausgabe)

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Deutsch

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9783492987387

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  • US

    aus Berlin

    5/5

    06.03.2022

    eBook (ePUB 3)

    eine wunderbare Geschichte…

    eine wunderbare Geschichte Diese Geschichte ist so voller Leben und Zeitgeschichte. Eine aufregende Reise, bei der man viel aus den Goldenen Zwanzigern erfährt, was mir bisher nicht bekannt war. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen, wobei die ältere sehr viel spannender und interessanter für mich war. Das Leben von Susan und Anna war aufregend und auch gefährlich, angesichts der kulturellen und politischen Ereignisse. Die Geschichte um Klarissa, die das Tagebuch von Susan findet, führt in die 1960er Jahre. Gemeinsam mit einem chinesichen Studenten übersetzen sie es und recherchieren das Schicksal ihrer Tante und deren Freundin. Sehr authentisch, mit einfühlsamen Worten schildert die Autorin die damalige Zeit. Lässt sie wieder aufleben und schildert anschaulich das Leben in der Weimarer Republik und die Schrecken des nahenden Krieges. Die Figuren sind allesamt sehr gut charakterisiert und bereichern diesen Roman auf wunderbare Weise. Sie sind das Abbild ihrer Zeit und bringen jede Menge Leben ins Geschehen. Ganz klare Leseempfehlung von mir!

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    31.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    Tanz des Lebens

    Berlin in den zwanziger Jahren.. Das Leben pulsiert, die Freiheit scheint Grenzenlos. In dieser Zeit kommt eine junge Chinesin in der Stadt an, um es dem Menschen in Europa einfacher zu machen nennt sie sich Susan, nach einem unglücklichen Start trifft sie auf Anna, die sie bei sich aufnimmt und die beiden unterschiedlichen Frauen werden Freundinnen, doch am Himmel ziehen dunkle Wolken auf und das Leben der jungen Frauen ändert sich immer mehr.... Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen zum einen begleiten wir Anna und Susann bis ins Jahr 1942 zum anderen ist das Annas Nichte Klarissa in Ende der sechziger Jahre nach Annas Geschichte sucht. Mir hat der Ansatz die zweite Zeitebenen in die sechziger Jahre zu legen sehr gut gefallen, da die Wahrscheinlichkeit hier viel größer ist noch Überleben zu finden. Und da ich da auch noch nicht gelebt hatte war diese Zeit für mich auch sehr interessant. Spannend war auch etwas über die Lage der Chinesen zur Zeit des Nationalsozialismus zu erfahren, da ich darüber bisher selten in Romanen gelesen habe. So habe ich noch einiges für mich Neues über diese Zeit erfahren.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    28.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    Beeindruckend

    Ich habe mich gefreut, das ich wieder einen Roman von der Schriftstellerin Tereza Vanek lesen durfte. „Tanz bis ans Ende der 1welt“ ist ein Werk, das in zwei Zeiten spielt. Clarissa studiert ab 1966 in München. Ihre Tante Anna ist gerade gestorben. In ihrem Nachlass findet sie Ein Foto von Anna und einer Chinesin. Dann gibt es noch ein Tagebuch der Chinesin. So erfahren wir vieles aus den 1920er Jahren in Berlin. In diesem Roman ist neu, das einmal das Schicksal der Chinesen angesprochen wird. Das war überaus interessant. Tereza Vaneks Schreibstil ist wieder einfühlsam und spannend.Sie versteht es wunderbar die verschiedenen Charaktere einzubinden. Ich war von diesem Werk wieder begeistert.

  • Mandel120999

    5/5

    16.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    Vielschichtig und berührend

    Die junge Chinesin Susan reist gegen den Willen ihrer Eltern ihrem Verlobten Jack nach Deutschland nach. Zu ihrem Entsetzen ist er in Berlin aber bereits mit einer Deutschen verbandelt. Zum Glück trifft Susan auf Anna, die sich ihrer annimmt und sie in ihrer Wohngemeinschaft wohnen lässt. Im Berlin der goldenen 20er Jahre wird Susan gemeinsam mit Anna als Sängerin bekannt. Mit dem Erstarken der Nationalsozialisten ändert sich jedoch alles zum Schlechten. Susans Ehemann Arnold, der sie aufrichtig liebt, wagt es nicht, öffentlich zu ihr zu stehen. Schreckliche und turbulente Jahre beginnen ... Der Roman ist in zwei Zeitebenen geschrieben. Auf der einen Seite wird das Leben von Susan und Anna in den 20er Jahren bis zum zweiten Weltkrieg geschildert, auf der anderen Seite ist die Geschichte aus der Sicht von Annas Nichte Klarissa geschrieben, die sich in den 60er Jahren als Studentin bemüht, anhand eines alten Tagebuches und Berichten von Zeitzeugen das Leben ihrer inzwischen verstorbenen Tante und das von Susan nachzuempfinden. Das Buch ist sehr vielschichtig geschrieben, ich habe viel erfahren, was ich noch nicht wusste, beispielsweise dass es etliche Chinesen in der Weimarer Republik gab und dass ihr Leben sich mit dem Aufkommen des Hitler-Regimes auf tragische Weise verschlechterte. In dem Roman gibt es eine Vielzahl an Charakteren, die alle unterschiedlich, aber nichtsdestoweniger interessant sind. Da gibt es unkonventionelle und mutige Charaktere wie Anna, ihre Freundin Käthe und Klarissas Freunde, aber auch Personen, die eher bieder und angepasst sind, wie Annas Freundin Leni. Chinesische Charaktere spielen ebenfalls eine große Rolle, und es ist lesenswert, wie anders deren Erziehung verlaufen ist als die der Europäer. Besonders gut gefallen hat mir Klarissas Freund Dan, der sich auf wohltuende Weise von den überdrehten Hippie-Figuren der 60er Jahre abhebt. Am Anfang erschien mir die Geschichte etwas langatmig, doch sie wurde immer rasanter, bis sich im letzten Drittel die Ereignisse überschlugen und immer dramatischer wurden. Dieses Buch beleuchtet wichtige Epochen der deutschen Geschichte anhand persönlicher Schicksale. Ich fand es sehr berührend und kann es nur weiterempfehlen.

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    11.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Tanz ist die verborgene Sprache der Seele. (Martha Graham)

    20er Jahre Berlin. Die junge Zhang Penjun, genannt Susan, verlässt ihr wohlhabendes Zuhause in Shanghai, um gegen den Willen ihrer Eltern zu ihrem Verlobten nach Berlin zu reisen. Doch dort erwartet sie eine bittere Enttäuschung, denn der hat sich inzwischen bereits für eine andere Frau entschieden. Die Zufallsbekanntschaft mit Anna verhilft Susan nicht nur zu einer Unterkunft, sondern es entsteht eine enge Freundschaft zwischen den beiden Frauen, und schon bald haben beide auch als Duo mit ihrem Sangestalent Erfolg auf der Bühne. Doch die Nationalsozialisten gewinnen immer mehr an Einfluss, was zusehends das Leben von Susan und Anna beeinträchtigt, sogar unmöglich macht, denn während Susan durch ihre chinesische Abstammung Ablehnung erfährt, bangt Anna um ihre große Liebe, denn er ist Jude… Tereza Vanek hat mit „Tanz bis ans Ende der Welt“ einen sehr unterhaltsamen historischen Roman vorgelegt, der den Leser zu einer Zeitreise ins vergangene Jahrhundert einlädt, um dort zwei außergewöhnliche Frauen und ihr Schicksal kennenzulernen. Der flüssige, farbenfrohe und fesselnde Erzählstil lässt den Leser schnell in die Geschichte eintauchen. Eingebettet in eine Rahmenhandlung, die in den 60er Jahren von Annas Nichte Klarissa bestritten wird, eröffnet sich dem Leser eine völlig neue Welt des damaligen Berlins. Die Autorin hat gut recherchiert und lässt nicht nur die Weimarer Republik und später die Naziherrschaft lebendig werden, sondern erzählt auch von einer chinesischen Gemeinschaft, die es damals in Berlin gegeben hat. Während Klarissa aufgrund eines alten chinesischen Tagebuchs und eines Fotos von Anna und Susan deren Vergangenheit nach und nach auf die Spur kommt, bekommt der Leser gleichzeitig durch die wechselnden Zeitebenen und Perspektiven einen Einblick in Welt der beiden doch so unterschiedlichen Frauen. Jede von ihnen hat mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen. Die Chinesin Susan hat völlig falsche Vorstellungen vom Leben in Deutschland und muss schnell lernen, sich ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen, wenn sie nicht in der Gosse landen will. Das immer stärker werdende Naziregime macht ihr dann das Leben als fremdländisch aussehende Frau das Leben beinahe unerträglich. Vanek webt ein buntes und doch auch sehr reales Bild der 20er und 60er Jahre, die beide Parallelen aufweisen und die Handlung deshalb auch so spannend gestalten. Die Charaktere sind facettenreich und lebensnah ausgestaltet und in Szene gesetzt. Ihre glaubwürdigen Ecken und Kanten lassen sie den Leser sehr nahe an sich herankommen und geben ihm so die Möglichkeit mit ihnen zu hoffen, zu bangen und zu fiebern. Wirkt die Chinesin Susan zu Beginn noch sehr naiv, lernt sie schnell die Realität kennen. Aus einem strengen, aber wohlbehütetem Elternhaus stammend, steht sie in Berlin praktisch vor dem Nichts und muss sich alles selbst erarbeiten. Sie ist freundlich und intelligent. Anna ist eine offene und hilfsbereite Frau, die keinerlei Standesdünkel hegt. Klarissa hat ihre eigenen Träume und will diese unbedingt in die Tat umsetzen. Während die weiblichen Protagonisten sich durch Stärke auszeichnen, sind es vor allem die männlichen Charaktere, die das alte Rollenbild wiederspiegeln und die Frauen unter ihrer Knute wissen wollen. „Tanz bis ans Ende der Welt“ ist eine spannende Geschichte über drei Frauen, die sich auf ihre Weise ihren Platz in der Welt suchen müssen. Eingebettet in den sehr gut recherchierten historischen Kontext der 20er bis 40er und 60er Jahre erlebt der Leser nicht nur eine wunderbar erzählte Handlung, sondern erfährt auch viel Neues der damaligen Zeit. Absolute Leseempfehlung!

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