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Produktbild: Kristin Lavranstochter

Kristin Lavranstochter Der Kranz

Aus der Reihe Literatur von Welt
2

19,60 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

34224

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

31.05.2021

Verlag

Alfred Kröner Verlag

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

449 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

EAN

9783520621917

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

34224

Erscheinungsdatum

31.05.2021

Verlag

Alfred Kröner Verlag

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

449 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

EAN

9783520621917

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Existenz im Horizont des Glaubens: Zur bleibenden Bedeutung von Kristin Lavransdatter

taiyo. Ki am 24.01.2026

Bewertungsnummer: 3023799

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Kristin Lavransdatter hat Sigrid Undset einen der großen europäischen Romane des 20. Jahrhunderts geschaffen: eine monumentale, zugleich intime Familiensaga, die historische Authentizität, psychologische Tiefe und religiös-existenzielle Ernsthaftigkeit in seltener Geschlossenheit verbindet. Die Trilogie ist kein historischer Roman im herkömmlichen Sinne, sondern ein umfassendes Lebensbuch, das Geburt, Reife, Schuld, Verantwortung und Tod in einer durchgehend glaubhaften Weltordnung entfaltet. Im Zentrum steht Kristin, deren Lebensweg von früher Leidenschaft über Ehe, Mutterschaft und Verlust bis hin zu geistiger Reifung verfolgt wird. Undset verzichtet bewusst auf moderne psychologische Erklärmuster. Ihre Figuren werden nicht analysiert, sondern gezeigt – in ihren Entscheidungen, Verfehlungen und Konsequenzen. Gerade dadurch entsteht eine außergewöhnliche emotionale Tiefe: Die Entwicklung der Protagonistin vollzieht sich nicht als innerer Monolog, sondern als gelebte Existenz unter Bedingungen, die moralisch wie sozial bindend sind. Besonders hervorzuheben ist die Rolle der christlichen Spiritualität. Glaube ist in diesem Roman kein atmosphärischer Hintergrund, sondern ein strukturierendes Prinzip des Denkens, Fühlens und Handelns. Kristins Religiosität ist weder sentimental noch tröstlich; sie ist fordernd, oft schmerzhaft und stets ernst gemeint. Schuld wird nicht relativiert, Vergebung nicht leichtfertig gewährt. Undsets Christentum ist weder dekorativ noch didaktisch, sondern existenziell. Glaube ist bei Kristin somit eine fordernde Realität, die Schuld vertieft, Verantwortung verschärft und Versöhnung teuer macht. Gerade diese kompromisslose Einbindung des Christentums verleiht dem Roman seine innere Schwere und Reife – und unterscheidet ihn grundlegend von vielen modernen Familien- und Entwicklungsromanen. Auch als Familiensaga überzeugt Kristin Lavransdatter auf höchstem Niveau. Generationenfolge, Eltern-Kind-Beziehungen, Ehe, Erbe und Verantwortung werden nicht schematisch erzählt, sondern organisch aus dem historischen Kontext entwickelt. Das mittelalterliche Norwegen erscheint nicht als exotische Kulisse, sondern als in sich schlüssige Lebenswelt, deren soziale, rechtliche und religiöse Strukturen das individuelle Handeln prägen. Die deutsche Neuübersetzung des Kröner Verlags erweist sich dabei als große Stärke: Sie bewahrt die sprachliche Würde und Klarheit des Originals, ohne in Archaismus oder Pathetik zu verfallen, und ermöglicht eine dichte, konzentrierte Lektüre über alle drei Bände hinweg. Insgesamt ist Kristin Lavransdatter ein Roman von seltener Geschlossenheit und Ernsthaftigkeit. Er richtet sich an Leserinnen und Leser, die epische Weite, moralische Tiefe und existenzielle Fragen nicht scheuen. Wer eine große, glaubhaft erzählte Familiensaga sucht, die emotionale Reife mit spiritueller Durchdringung verbindet, findet hier ein Werk von bleibender Bedeutung.

Existenz im Horizont des Glaubens: Zur bleibenden Bedeutung von Kristin Lavransdatter

taiyo. Ki am 24.01.2026
Bewertungsnummer: 3023799
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Kristin Lavransdatter hat Sigrid Undset einen der großen europäischen Romane des 20. Jahrhunderts geschaffen: eine monumentale, zugleich intime Familiensaga, die historische Authentizität, psychologische Tiefe und religiös-existenzielle Ernsthaftigkeit in seltener Geschlossenheit verbindet. Die Trilogie ist kein historischer Roman im herkömmlichen Sinne, sondern ein umfassendes Lebensbuch, das Geburt, Reife, Schuld, Verantwortung und Tod in einer durchgehend glaubhaften Weltordnung entfaltet. Im Zentrum steht Kristin, deren Lebensweg von früher Leidenschaft über Ehe, Mutterschaft und Verlust bis hin zu geistiger Reifung verfolgt wird. Undset verzichtet bewusst auf moderne psychologische Erklärmuster. Ihre Figuren werden nicht analysiert, sondern gezeigt – in ihren Entscheidungen, Verfehlungen und Konsequenzen. Gerade dadurch entsteht eine außergewöhnliche emotionale Tiefe: Die Entwicklung der Protagonistin vollzieht sich nicht als innerer Monolog, sondern als gelebte Existenz unter Bedingungen, die moralisch wie sozial bindend sind. Besonders hervorzuheben ist die Rolle der christlichen Spiritualität. Glaube ist in diesem Roman kein atmosphärischer Hintergrund, sondern ein strukturierendes Prinzip des Denkens, Fühlens und Handelns. Kristins Religiosität ist weder sentimental noch tröstlich; sie ist fordernd, oft schmerzhaft und stets ernst gemeint. Schuld wird nicht relativiert, Vergebung nicht leichtfertig gewährt. Undsets Christentum ist weder dekorativ noch didaktisch, sondern existenziell. Glaube ist bei Kristin somit eine fordernde Realität, die Schuld vertieft, Verantwortung verschärft und Versöhnung teuer macht. Gerade diese kompromisslose Einbindung des Christentums verleiht dem Roman seine innere Schwere und Reife – und unterscheidet ihn grundlegend von vielen modernen Familien- und Entwicklungsromanen. Auch als Familiensaga überzeugt Kristin Lavransdatter auf höchstem Niveau. Generationenfolge, Eltern-Kind-Beziehungen, Ehe, Erbe und Verantwortung werden nicht schematisch erzählt, sondern organisch aus dem historischen Kontext entwickelt. Das mittelalterliche Norwegen erscheint nicht als exotische Kulisse, sondern als in sich schlüssige Lebenswelt, deren soziale, rechtliche und religiöse Strukturen das individuelle Handeln prägen. Die deutsche Neuübersetzung des Kröner Verlags erweist sich dabei als große Stärke: Sie bewahrt die sprachliche Würde und Klarheit des Originals, ohne in Archaismus oder Pathetik zu verfallen, und ermöglicht eine dichte, konzentrierte Lektüre über alle drei Bände hinweg. Insgesamt ist Kristin Lavransdatter ein Roman von seltener Geschlossenheit und Ernsthaftigkeit. Er richtet sich an Leserinnen und Leser, die epische Weite, moralische Tiefe und existenzielle Fragen nicht scheuen. Wer eine große, glaubhaft erzählte Familiensaga sucht, die emotionale Reife mit spiritueller Durchdringung verbindet, findet hier ein Werk von bleibender Bedeutung.

Was für eine Geschichte, was für eine Autorin

Karin Braun aus Kiel am 14.06.2021

Bewertungsnummer: 1507046

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist das 14. Jahrhundert in Norwegen. Kristin wächst auf dem Hof ihrer Eltern Ragnfried und Lavrans auf, geliebt, gehätschelt und verwöhnt. Doch es herrscht nicht nur eitel Sonnenschein. Ihre Mutter neigt zur Schwermut, ihre drei Brüder haben das Säuglingsalter nicht überlebt und als Kristin vierzehn ist, entdeckt sie, mittlerweile mit dem Sohn eines Nachbarn verlobt, dass sie Arne, ihren früheren Spielkameraden liebt. Als dieser getötet wird, beschließen die Eltern sie nach Oslo in einen Konvent zu geben, damit sie aus ihrer Schwermut kommt und andere Menschen trifft, bevor sie Simon heiratet. Dort begegnet ihr Erlend, der zwar von edler Geburt und sehr anziehend ist, doch auch ein ziemlicher Bruder Leichtfuss. Sie löst die Verlobung mit Simon und trotz ihren Eltern schließlich die Erlaubnis ab Erlend zu heiraten, was ihren Vater fast umbringt, da dieser den bisherigen Lebenswandel des zukünftigen Schwiegersohn nicht billigen kann und seinen Versprechungen sich zu bessern nicht glaubt. Mit der Hochzeit endet dieser Teil. Zwei weitere folgen. Der Kröner Verlag hat sich entschieden die drei Teile von Kristina Lavranstochter nicht, wie frühere Übersetzungen als Gesamtausgabe, herauszubringen, sondern, wie die norwegische Erstveröffentlichung, in drei Büchern. Band 2 „Die Frau“ wird im Herbst erscheinen. Gabriele Haefs hat alle drei Teile komplett neu übersetzt und dabei festgestellt, dass die frühere Übersetzung wahrscheinlich aus dem Dänischen gemacht wurde, da Ortsnamen und Titel dänisch benannt wurden, so dass nun vielleicht, es lässt sich ja nicht beweisen, die erste Übersetzung aus dem Norwegischen vorliegt. Die erste deutsche Ausgabe habe ich vor fast 50 Jahren gelesen und schon damals war ich tief beeindruckt von der Erzählkraft Sigird Undsets. Doch wie wundervoll diese Schriftstellerin Kristins Welt vor ihren Leser!nnen entfaltet, wurde mir erst jetzt bewusst, denn diese Übersetzung entfaltet die Sogwirkung die man sich beim Lesen wünscht, und so geht man auf Zeitreise in Kristins Welt. Schön auch, dass es Anmerkungen zu Namen und Orten gibt und eine kurze historische Erklärung der politischen Umstände zur Zeit in der die Geschichte spielt.

Was für eine Geschichte, was für eine Autorin

Karin Braun aus Kiel am 14.06.2021
Bewertungsnummer: 1507046
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist das 14. Jahrhundert in Norwegen. Kristin wächst auf dem Hof ihrer Eltern Ragnfried und Lavrans auf, geliebt, gehätschelt und verwöhnt. Doch es herrscht nicht nur eitel Sonnenschein. Ihre Mutter neigt zur Schwermut, ihre drei Brüder haben das Säuglingsalter nicht überlebt und als Kristin vierzehn ist, entdeckt sie, mittlerweile mit dem Sohn eines Nachbarn verlobt, dass sie Arne, ihren früheren Spielkameraden liebt. Als dieser getötet wird, beschließen die Eltern sie nach Oslo in einen Konvent zu geben, damit sie aus ihrer Schwermut kommt und andere Menschen trifft, bevor sie Simon heiratet. Dort begegnet ihr Erlend, der zwar von edler Geburt und sehr anziehend ist, doch auch ein ziemlicher Bruder Leichtfuss. Sie löst die Verlobung mit Simon und trotz ihren Eltern schließlich die Erlaubnis ab Erlend zu heiraten, was ihren Vater fast umbringt, da dieser den bisherigen Lebenswandel des zukünftigen Schwiegersohn nicht billigen kann und seinen Versprechungen sich zu bessern nicht glaubt. Mit der Hochzeit endet dieser Teil. Zwei weitere folgen. Der Kröner Verlag hat sich entschieden die drei Teile von Kristina Lavranstochter nicht, wie frühere Übersetzungen als Gesamtausgabe, herauszubringen, sondern, wie die norwegische Erstveröffentlichung, in drei Büchern. Band 2 „Die Frau“ wird im Herbst erscheinen. Gabriele Haefs hat alle drei Teile komplett neu übersetzt und dabei festgestellt, dass die frühere Übersetzung wahrscheinlich aus dem Dänischen gemacht wurde, da Ortsnamen und Titel dänisch benannt wurden, so dass nun vielleicht, es lässt sich ja nicht beweisen, die erste Übersetzung aus dem Norwegischen vorliegt. Die erste deutsche Ausgabe habe ich vor fast 50 Jahren gelesen und schon damals war ich tief beeindruckt von der Erzählkraft Sigird Undsets. Doch wie wundervoll diese Schriftstellerin Kristins Welt vor ihren Leser!nnen entfaltet, wurde mir erst jetzt bewusst, denn diese Übersetzung entfaltet die Sogwirkung die man sich beim Lesen wünscht, und so geht man auf Zeitreise in Kristins Welt. Schön auch, dass es Anmerkungen zu Namen und Orten gibt und eine kurze historische Erklärung der politischen Umstände zur Zeit in der die Geschichte spielt.

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Kristin Lavranstochter

von Sigrid Undset

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