EISIGES GRAUEN Ein Schiff einer ¿lbohrgesellschaft ist seit 1983 spurlos in der Arktis verschollen. Auf einmal aber sendet es nach 40 Jahren ein Notsignal. Kapit¿n Cage Carpenter und seine Crew werden angeheuert, wichtige Daten von der ¿Derleth¿ zu bergen. Doch auf dem einsamen Atoll, auf dem das Wrack festsitzt, erwartet sie der nackte Schrecken! Die Besatzung der ¿Derleth¿ tritt ihnen entgegen ¿ von einem aüerirdischen Parasiten in lebende Tote verwandelt! BestsellerAutor Joe Hill und TopZeichner Stuart Immonen (SpiderMan) pr¿sentieren eine blutige Hommage an H. P. Lovecraft, John Carpenters Das Ding aus einer anderen Welt und weitere HorrorIkonen, die dem Leser das Blut in den Adern gefrieren l¿sst! ENTH¿LT: PLUNGE 16
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Meggie
aus Mertesheim
5/5
30.07.2021
Buch (Taschenbuch)
ein totes Schiff mit höchst lebendiger Crew
Ein Notsignal eines 1983 verschwundenen Schiffes sorgt für Rätsel. Denn das Schiff namens Derleth ist vor über 40 Jahren verschwunden. Kapitän Gage Carpenter und seine Crew werden angeheuert, das Schiff zu bergen. Das Signal führt Carpenter auf ein einsames Atoll, auf dem das Wrack festsitzt. Doch nicht nur das Wrack wartet dort, sondern auch die Crew der Derleth ist noch am Leben, obwohl Leben nicht das richtige Wort dafür ist. Denn ein außerirdischer Parasit hat die Crew in lebende Tote verwandelt.
Joe Hill ist ein Sohn des bekannten Horror-Schriftstellers Stephen King und ist schon sehr lange aus dem Schatten seines berühmten Vaters herausgetreten. Seine Geschichten sind düster, fesselnd und genau mein Geschmack. Gerade die von ihm erstellten Comics können mich mehr als überzeugen.
Diesmal begeben wir uns auf ein Wrack, welches vor über 40 Jahren verschwunden ist. Schon allein, dass es jetzt plötzlich ein Notsignal sendet, ist gruselig. Doch wenn wir uns mit dem furchtlosen Kapitän Gage Carpenter, der mitsamt seiner Crew beauftragt wurde, das Wrack zu bergen, auf den Weg dorthin begeben, wird es ist richtig unheimlich.
Die Geschichte hat mich gleich gefesselt. Ich kann gar nicht sagen, warum genau, aber plötzlich wollte ich nur noch wissen, was genau geschehen wird.
Die Charaktere sind sehr interessant, allen voran der Kapitän Carpenter sowie die Meeresbiologin Moriah. Die beiden tragen die Geschichte, ebenso wie die lebenden Toten, die schon ziemlich zu Anfang der Geschichte auftauchen und gar nicht so sind, wie man sich lebende Tote vorstellt.
Sie wirken unheimlich, greifen aber nicht an. Sie erklären alles, verbergen trotzdem einiges. Sie wollen nach Hause, scheinen dies aber nicht von sich aus zu wollen. Es ist alles anders, als man denkt.
Die Panels wirken erst gar nicht so düster, werden dies aber im Laufe der Geschichte. Auch, weil sich die Geschichte innerhalb von ein paar Tagen abspielt. Die eigentliche Geschichte spielt sich aber nur innerhalb ein paar Stunden ab und so wird es immer dunkler und unheimlicher. Sehr passend und stimmig. Der Showdown am Ende wirkt gleichermaßen chaotisch wie geordnet und ich war erstaunt, wie schnell eine Lösung gefunden wurde. Die Umsetzung war dann sehr gut gelungen.
Das Cover finde ich diesmal sehr gelungen. Das Bullauge sowie der "Zombie" mit der Axt versprechen eine packende Geschichte, die dann auch im Inneren wirklich zu finden ist.
Dem Klappentext lässt sich entnehmen, dass Joe Hill das Comic als Hommage an H.P. Lovecraft, John Carpenter und weitere Horror-Ikonen sieht. Als Horror-Fan kann ich das nur begrüßen, denn ich habe einige Klassiker aus dem Horror-Genre wieder erkennen können.
Joe Hill steht für garantierte Spannung und durchdachte Geschichten. Ein weiteres tolles Abenteuer für meine Comic-Horror-Sammlung.
Meggies Fussnote:
Ein totes Schiff mit höchst lebendiger Crew.
Meggie
aus Mertesheim
5/5
30.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein Notsignal eines 1983…
Ein Notsignal eines 1983 verschwundenen Schiffes sorgt für Rätsel. Denn das Schiff namens Derleth ist vor über 40 Jahren verschwunden. Kapitän Gage Carpenter und seine Crew werden angeheuert, das Schiff zu bergen. Das Signal führt Carpenter auf ein einsames Atoll, auf dem das Wrack festsitzt. Doch nicht nur das Wrack wartet dort, sondern auch die Crew der Derleth ist noch am Leben, obwohl Leben nicht das richtige Wort dafür ist. Denn ein außerirdischer Parasit hat die Crew in lebende Tote verwandelt. Joe Hill ist ein Sohn des bekannten Horror-Schriftstellers Stephen King und ist schon sehr lange aus dem Schatten seines berühmten Vaters herausgetreten. Seine Geschichten sind düster, fesselnd und genau mein Geschmack. Gerade die von ihm erstellten Comics können mich mehr als überzeugen. Diesmal begeben wir uns auf ein Wrack, welches vor über 40 Jahren verschwunden ist. Schon allein, dass es jetzt plötzlich ein Notsignal sendet, ist gruselig. Doch wenn wir uns mit dem furchtlosen Kapitän Gage Carpenter, der mitsamt seiner Crew beauftragt wurde, das Wrack zu bergen, auf den Weg dorthin begeben, wird es ist richtig unheimlich. Die Geschichte hat mich gleich gefesselt. Ich kann gar nicht sagen, warum genau, aber plötzlich wollte ich nur noch wissen, was genau geschehen wird. Die Charaktere sind sehr interessant, allen voran der Kapitän Carpenter sowie die Meeresbiologin Moriah. Die beiden tragen die Geschichte, ebenso wie die lebenden Toten, die schon ziemlich zu Anfang der Geschichte auftauchen und gar nicht so sind, wie man sich lebende Tote vorstellt. Sie wirken unheimlich, greifen aber nicht an. Sie erklären alles, verbergen trotzdem einiges. Sie wollen nach Hause, scheinen dies aber nicht von sich aus zu wollen. Es ist alles anders, als man denkt. Die Panels wirken erst gar nicht so düster, werden dies aber im Laufe der Geschichte. Auch, weil sich die Geschichte innerhalb von ein paar Tagen abspielt. Die eigentliche Geschichte spielt sich aber nur innerhalb ein paar Stunden ab und so wird es immer dunkler und unheimlicher. Sehr passend und stimmig. Der Showdown am Ende wirkt gleichermaßen chaotisch wie geordnet und ich war erstaunt, wie schnell eine Lösung gefunden wurde. Die Umsetzung war dann sehr gut gelungen. Das Cover finde ich diesmal sehr gelungen. Das Bullauge sowie der "Zombie" mit der Axt versprechen eine packende Geschichte, die dann auch im Inneren wirklich zu finden ist. Dem Klappentext lässt sich entnehmen, dass Joe Hill das Comic als Hommage an H.P. Lovecraft, John Carpenter und weitere Horror-Ikonen sieht. Als Horror-Fan kann ich das nur begrüßen, denn ich habe einige Klassiker aus dem Horror-Genre wieder erkennen können. Joe Hill steht für garantierte Spannung und durchdachte Geschichten. Ein weiteres tolles Abenteuer für meine Comic-Horror-Sammlung. Meggies Fussnote: Ein totes Schiff mit höchst lebendiger Crew. * * * * *
books and phobia
aus Halle
4/5
15.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Untote, Parasiten und eine schaurige Geschichte mit toller Optik
Geisterschiffe samt ihrer verfluchten Besatzung sind doch stets etwas Spannendes. Dachte sich wohl auch Joe Hill und versuchte mit „Schiff der lebenden Toten“ der doch sehr angestaubten Thematik neuen Wind einzuhauchen. Ob das wohl gelang?
Um es kurz zu machen, ja und nein! Zuallererst freute ich mich aber auf die Handlung, denn ich persönlich liebe Geschichten über Geisterschiffe. Hier darf es vom Piraten bis hin zum verfluchten modernen Dampfer gerne alles sein. Deswegen war ich auch gespannt was sich Joe Hill für dieses Thema einfallen ließ. Was ich dann bekam, machte mich happy, sorgte aber hin und wieder auch dafür das ich etwas ratlos da hockte.
An der Story selbst hatte ich ehrlich gesagt nichts zu bemängeln, denn hier wurde eine fast schon klassische Geschichte erzählt, die mithilfe eines außerirdischen Parasiten etwas aufgepeppt wurde. Doch das war nicht schlimm, zumal der Parasit optisch ausgezeichnet in Szene gesetzt wurde und wohl jedem das Grauen gelehrt hätte. Ich hatte eher Probleme mit den seltsamen Gaben, welche diese Wesen mitbrachten. Denn wie man sich denken konnten, brauchten die Wesen Hilfe und um die zu kriegen, versuchte man die Menschen mit seltsamen Relikten zu locken. Doch diese passten für mich einfach nicht ins Gesamtbild. Ja, sie hatten tolle Effekte, aber ihre Daseinsberechtigung gewannen sie bei mir dadurch trotzdem nicht.
Doch dies war dann eigentlich schon meine einzige Kritik, da der Band ansonsten einen herrlichen Mix aus Action und Horror bot, der einen selbst immer wieder überlegen ließ, wie man selbst reagiert hätte. Dies zeigte sich besonders dadurch, das die Charaktere unterschiedlicher nicht hätten sein können. Hier einen Favoriten zu finden war für mich daher nicht möglich.
Genauso gelungen war die Optik welche, wie ich bereits angedeutet habe, die Parasiten furchteinflößend und detailliert darstellte. Doch nicht nur auf sie traf dies zu, denn der gesamte Band hatte so einiges für die Augen zu bieten. Hier wären neben den Charakteren besonders die Umgebungen zu erwähnen, welche sich aufgrund der Thematik auf das Meer, den Strand, die Insel oder das Schiff bezogen. Für mich persönlich waren die Ausflüge ins Meer am spektakulärsten, da man hier die Düsternis des Meeres perfekt einfing. Ok, das ein Monster hinter einem her schwamm war auch nicht von schlechten Eltern, aber das Unterwasser-Feeling war wirklich sehr beeindruckend.
Tja nur jetzt heißt es abwarten, denn anscheinend ist ein 2.Band geplant, welcher die Geschichte weitererzählt. Das ist auch nötig, denn das offene Ende war jetzt nicht der Rede wert.
Fazit:
Ja, die Geschichte erfand das Rad nicht neu, sorgte aber mit seiner packenden Handlung trotzdem für großen Lesespaß. Gerade die Parasiten und ihre Darstellung hatten es mir wirklich angetan, da es hier auch so einige Überraschungen gab. Aber auch sonst wurde optisch einiges geboten. Man muss das Thema halt nur mögen.
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