Produktbild: Ein Raum aus Blättern

Ein Raum aus Blättern Roman

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17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.07.2021

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

1120 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Room Made Of Leaves

Sprache

Deutsch

EAN

9783312012350

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

26.07.2021

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

1120 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Room Made Of Leaves

Sprache

Deutsch

EAN

9783312012350

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  • Kaffeeelse

    5/5

    04.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Female Power

    Die australische Schriftstellerin Kate Grenville schaut hier auf Elizabeth Macarthur, die Ehefrau John Macarthurs, einem englischen Soldaten und später dann einem australischen Politiker und Unternehmer. Unsere männlich dominierte Welt schaut natürlich auf die männlichen Persönlichkeiten der Geschichte mit einem patriarchalen Auge. Das den Frauen in der Geschichte der Erde eine andere Position bestimmt ist als die meist bisher bekannte, könnte schon einigen Vertreterinnen unseres Geschlechts aufgefallen sein. Kate Grenville ist dies bei Elizabeth Macarthur aufgefallen und sie hat ein mitreißendes Buch um diese Pionierin in Australien geschrieben. Ein interessantes Buch! "Ein Raum aus Blättern" gibt einerseits einen Einblick in die Geschichte Australiens und liefert gleichzeitig einen feministischen Blick auf die westliche Welt. Denn diese Elizabeth Macarthur könnte nicht dieses fügsame Frauchen gewesen sein, für die man die Frauen der damaligen Zeit so vorschnell hält. Ihr Ehemann John Macarthur war ein dominanter und um seine Interessen kreisender Mann, der öfters längere Zeit nicht in Australien war. Der also in dieser Zeit auch nicht die Geschäfte der Farm in Australien leiten konnte. Eine Farm, die Elizabeth-Farm genannt wurde. Warum nannte ein recht egomaner Mann eine Farm nach seiner Frau? Könnte dies auf eine gewisse Ebenbürtigkeit der Eheleute hindeuten? Vielleicht. Denn so viel Auswahl beim fähigen Personal wird es wohl in der Zeit der Kolonisierung Australiens für John Macarthur nicht gegeben haben, so dass der Ehefrau von John Macarthur wohl eine andere Rolle zukommt und sie wohl maßgeblich eine führende Rolle als Unternehmerin geführt haben wird und bei der Schafzucht eine bedeutende Rolle gespielt haben wird. Zu diesem Schluss kommt die australische Autorin Kate Grenville und dieser Schluss gefällt mir sehr. Denn bei den ganzen bekannten Interessen von John Macarthur wirkt die Schafzucht etwas deplatziert. Und auch wenn dies nur Vermutungen sind, so treffen sie bei mir auf fruchtbaren Boden. Wer etwas über die Geschichte Australiens erfahren möchte und wer offen ist für mögliche Umdeutungen des bisher bekannten weiblichen Lebens auf der Erde, der ist hier bei diesem Buch von Kate Grenville völlig richtig.

  • Xirxe

    aus Hannover

    4/5

    23.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Frau des Wollbarons

    In diesem Buch lässt Kate Grenville Elizabeth Macarthur von ihrem Leben erzählen, unter anderem wie sie mit Anfang 20 mit ihrem Mann John 1790 nach Australien reist, das zu jener Zeit eine Sträflingskolonie war. Es war keine Liebesheirat, die die Beiden zusammenbrachte, aber man arrangiert sich. Für Elizabeth ist es schwer, denn ihr Mann hat nur ein Ziel: gesellschaftlichen Aufstieg um jeden Preis - für Gefühle ist da kein Platz. Doch sie lässt sich nicht so leicht unterkriegen und erkämpft sich in diesem fremden Land nach und nach ihren Freiraum und eine gewisse Selbständigkeit. John Macarthur war der Erste, der die Schafzucht in Australien zum Geschäft machte und damit ein Vermögen verdiente. Doch wie so häufig in solchen Fällen hatte daran auch die Ehefrau ihren Anteil, was die Geschichte jedoch meist verschweigt. Elizabeth war die erste akademisch ausgebildete Frau in Australien und als John aus politischen und geschäftlichen Gründen mehrfach für mehrere Jahre in Großbritannien blieb, war sie somit allein für die Farm verantwortlich. Doch ihr Wirken und ihr Erfolg blieben stets im Hintergrund. Die australische Schriftstellerin Kate Grenville will ihr nun späte Gerechtigkeit widerfahren lassen und lässt uns in diesem Roman an ihren Memoiren teilhaben, wobei sich Grenville von Briefen inspirieren lässt, die Elizabeth an ihre beste Freundin, ihre Mutter und ihren Mann nach Großbritannien geschrieben hat. Nur wenig von den Geschehnissen in diesem Buch sind tatsächlich belegt, zu wenig aussagekräftig ist die Korrespondenz. Doch die Autorin lässt Elizabeth recht glaubwürdig von ihrem Leben erzählen, das geprägt war von der Liebe zur Natur, einer überwiegend glücklichen Kindheit, ihrem hartnäckigen Wunsch nach Selbstbestimmung und einem nicht enden wollenden Wissensdurst. Und wie sie letztendlich zu der Frau wurde, die in der Lage war, erfolgreich eine Farm nach ihren Vorstellungen zu leiten und zu führen - ganz ohne Mann ;-) Eine gelungene, fiktive Biographie mit viel Gefühl (für mich etwas zu viel), die aber genau so hätte geschehen sein können.

  • Circlestones Books Blog

    4/5

    07.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die geheimen Aufzeichnungen der Elizabeth Macarthur

    „Mein Leben konnte mir noch die eine oder andere Wegbiegung bescheren. Solche Biegungen mochten zum Besseren oder Schlechteren führen, ermöglichten aber doch zumindest eine gewisse Freiheit oder zumindest Geschmeidigkeit.“ (Zitat Seite 216) Inhalt 1788 heiratet die einundzwanzigjährige Halbwaise Elizabeth Veale den etwa gleichaltrigen Ensign John Macarthur. Ihr Ehemann ist eingebildet und arrogant, obwohl er nur seinen Sold als Einkommen hat, vor allem aber ist er ehrgeizig und skrupellos. Er meldet sich zum New South Wales Corps und 1790 treffen sie in Sydney ein. Es ist ein völlig neues Leben in einem unbekannten Land, in dem es bisher nur diese 1788 errichtete Strafkolonie gibt. Doch Elizabeth lernt rasch, sich anzupassen, um ihre eigenen Ideen und Wünsche zu verwirklichen. Thema und Genre Dieser Roman ist eine fiktive Geschichte, eine neue Deutung der bekannten Fakten und Biografien von Elizabeth Macarthur. Geheime Aufzeichnungen schildern ungeschönt die wahren Lebensumstände der Frauen im 18. und 19. Jahrhundert, in diesem Fall besonders der ersten Siedlerfrauen in Australien. Ein Thema ist die Frage nach dem Wahrheitsgehalt von verbrieften historischen Fakten. Charaktere Schon als Kind ist Elizabeth neugierig, will alle Grenzen ausprobieren und darüber hinausgehen. In Sydney lernt sie rasch, sich der Gesellschaft nach außen hin anzupassen. Sie ist liebenswürdig, charmant, bleibt gleichzeitig unscheinbar, beinahe unsichtbar. Bald durchschaut sie die Denk- und Handlungsweise ihres Ehemannes und nützt dies, um ihre eigenen Ideen durchzusetzen, indem sie ihm diese als seine präsentiert. Handlung und Schreibstil Elizabeth ist bereits seit zwölf Jahren Witwe, als ihr nun erwachsener Sohn James sie bittet, einen Bericht über die Geschichte der Macarthurs von Elizabeth Farm zu verfassen. Sie beschließt spontan, parallel dazu einen zweiten Bericht zu schreiben, in diesem jedoch offen und ehrlich die Wahrheit zu schildern. Es ist dieser zweite Bericht, der etwa einhundertfünfzig Jahre später von der Autorin zufällig auf Elizabeth Farm entdeckt wird und der nun in diesem Roman veröffentlicht ist. Daher sind die einzelnen Kapitel entsprechend kurz, wie es tatsächlichen persönlichen Notizen und Aufzeichnungen entspricht. Elizabeth beginnt mit Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend, schildert die einzelnen Ereignisse chronologisch. Gleichzeitig lässt sich uns an ihren persönlichen Gedanken und Handlungen in der jeweiligen Situation teilhaben. Wir erfahren auch, welche Bedeutung dieser „Raum aus Blättern“ für sie und ihre persönliche Entwicklung hat. Die Sprache ist nur in Bezug auf das Wissen und spezielle Bezeichnungen der damaligen Zeit angepasst, Elizabeth schreibt lebhaft, poetisch und mit einen feinen Humor. Fazit Ein angenehm und unterhaltsam zu lesender Roman mit realem geschichtlichem Hintergrund. Die Idee, die bereits vorliegenden Biografien der Elizabeth Macarthur, deren wichtige Rolle bei der Gründung der Wollindustrie Australiens bekannt und anerkannt ist, durch ihre eigenen, bisher geheimen Aufzeichnungen zu ergänzen, überzeugt und ist interessant umgesetzt.

  • Circlestonesbooks.blog

    4/5

    07.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die geheimen Aufzeichnungen…

    Die geheimen Aufzeichnungen der Elizabeth Macarthur „Mein Leben konnte mir noch die eine oder andere Wegbiegung bescheren. Solche Biegungen mochten zum Besseren oder Schlechteren führen, ermöglichten aber doch zumindest eine gewisse Freiheit oder zumindest Geschmeidigkeit.“ (Zitat Seite 216) Inhalt 1788 heiratet die einundzwanzigjährige Halbwaise Elizabeth Veale den etwa gleichaltrigen Ensign John Macarthur. Ihr Ehemann ist eingebildet und arrogant, obwohl er nur seinen Sold als Einkommen hat, vor allem aber ist er ehrgeizig und skrupellos. Er meldet sich zum New South Wales Corps und 1790 treffen sie in Sydney ein. Es ist ein völlig neues Leben in einem unbekannten Land, in dem es bisher nur diese 1788 errichtete Strafkolonie gibt. Doch Elizabeth lernt rasch, sich anzupassen, um ihre eigenen Ideen und Wünsche zu verwirklichen. Thema und Genre Dieser Roman ist eine fiktive Geschichte, eine neue Deutung der bekannten Fakten und Biografien von Elizabeth Macarthur. Geheime Aufzeichnungen schildern ungeschönt die wahren Lebensumstände der Frauen im 18. und 19. Jahrhundert, in diesem Fall besonders der ersten Siedlerfrauen in Australien. Ein Thema ist die Frage nach dem Wahrheitsgehalt von verbrieften historischen Fakten. Charaktere Schon als Kind ist Elizabeth neugierig, will alle Grenzen ausprobieren und darüber hinausgehen. In Sydney lernt sie rasch, sich der Gesellschaft nach außen hin anzupassen. Sie ist liebenswürdig, charmant, bleibt gleichzeitig unscheinbar, beinahe unsichtbar. Bald durchschaut sie die Denk- und Handlungsweise ihres Ehemannes und nützt dies, um ihre eigenen Ideen durchzusetzen, indem sie ihm diese als seine präsentiert. Handlung und Schreibstil Elizabeth ist bereits seit zwölf Jahren Witwe, als ihr nun erwachsener Sohn James sie bittet, einen Bericht über die Geschichte der Macarthurs von Elizabeth Farm zu verfassen. Sie beschließt spontan, parallel dazu einen zweiten Bericht zu schreiben, in diesem jedoch offen und ehrlich die Wahrheit zu schildern. Es ist dieser zweite Bericht, der etwa einhundertfünfzig Jahre später von der Autorin zufällig auf Elizabeth Farm entdeckt wird und der nun in diesem Roman veröffentlicht ist. Daher sind die einzelnen Kapitel entsprechend kurz, wie es tatsächlichen persönlichen Notizen und Aufzeichnungen entspricht. Elizabeth beginnt mit Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend, schildert die einzelnen Ereignisse chronologisch. Gleichzeitig lässt sich uns an ihren persönlichen Gedanken und Handlungen in der jeweiligen Situation teilhaben. Wir erfahren auch, welche Bedeutung dieser „Raum aus Blättern“ für sie und ihre persönliche Entwicklung hat. Die Sprache ist nur in Bezug auf das Wissen und spezielle Bezeichnungen der damaligen Zeit angepasst, Elizabeth schreibt lebhaft, poetisch und mit einen feinen Humor. Fazit Ein angenehm und unterhaltsam zu lesender Roman mit realem geschichtlichem Hintergrund. Die Idee, die bereits vorliegenden Biografien der Elizabeth Macarthur, deren wichtige Rolle bei der Gründung der Wollindustrie Australiens bekannt und anerkannt ist, durch ihre eigenen, bisher geheimen Aufzeichnungen zu ergänzen, überzeugt und ist interessant umgesetzt.

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