Achtung, fauler Zauber! Ein magisches Abenteuer mit Tiefgang
In dem verschlafenen Städtchen Firleburg an der Anzel geschehen unglaubliche Dinge: Laternen singen, Dackel fliegen durch die Luft und ein altes Bootshaus schenkt jedem Kind ein magisches Traumzimmer. Was für ein Glück, dass Mona Flint und ihre Freunde es gefunden haben, denn ihr eigenes Zuhause soll abgerissen werden.
Doch das Bootshaus ist auf der Flucht - vor Zauberern mit kaputten Zauberstäben, die ihm auf den Fersen sind. Mona Flint beschließt, für etwas mehr Magie in der Welt zu kämpfen ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
5/5
30.11.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein richtiges Abenteuer mit Magie, Heldinnen und Helden, die erst zu solchen erwachsen
Mit dem Buch "Die fabelhafte Welt der Mona Flint" hat die Autorin Anne Ameling mit Hilfe der Illustratorin Melanie Korte ein wunderschönes Buch geschaffen, das die Geschichte der Mona Flint und ihren jungen Freundinnen und Freunden erzählt. Das Buch enthält alles, was wichtig ist, um ein richtig tolles Kinder-/ Jugendbuch zu sein.
Bereits das Aussehen des Buches lässt Kinderaugen strahlen. Es leuchtet und glitzert von Außen und überrascht im Inneren mit tollen Kapitelüberschriften, lustigen Sprüchen unter den Kapitelanfängen und schönen Zeichnungen im Verlaufe des Abenteuers. Ein kleines Daumenkino am Fuße der Seiten komplettiert das interessante Aussehen.
Die erzählte Geschichte selbst handelt von Magie, Heldenmut, aber auch davon, sich selbst kennen zu lernen, zu überwinden oder Wut in die richtigen Bahnen zu lenken. Die Ganze geschichte wird spannend in kurzen Kapiteln erzählt, sodass man nicht anders kann, als mit den jungen Kinds mitzufiebern und auf ein gutes Ende zu hoffen. Das Buch halte ich daher für einen tollen Einstieg für junge Erstleserinnen und Erstleser, aber natürlich auch für solche, die dafür noch etwas zu jung sind - die Spaß und Freude an Magie und Abenteuern haben.
Bewertung
5/5
13.09.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Magische Geschichte
Die fabelhafte Welt der Mona Flint.
Von Anne Ameling
Das Cover sieht sehr magisch aus und verspricht eine Abenteuerliche Geschichte von Mona Flint. Es schimmert und es gibt viel zu Entdecken darauf.
Zur Geschichte Mona wohnt mit vier anderen Kindern bei Frau Blau im Haus der gestrandeten Kindern. Ihren Freund Jacki und ihr fallen komische Sachen auf in der Stadt. Dem wollen sie auf die schliche gehen. Schliesslich sind ja Ferien und sie haben Zeit diesen Vorkommnissen auf den Grund zu gehen. Und schon sind sie mitten im Magischen Abenteuer. Die Charaktere der verschiedenen Personen sind alle sympathisch und toll beschrieben. Sie sind so Unterschiedlich und gerade das macht es Interessant. Über die Geschichte möchte ich nicht Zuviel verraten. Mich hat es aber total gepackt und Kinder wir konnten fast nicht aufhören zu Lesen.
Von uns gibt es 5 von 5 Magische Sterne
KinderLeseWunder
5/5
02.09.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Abenteuer, mit viel Witz und Magie, dass wir so schnell nicht vergessen.
Beim Auspacken des Päckchens rissen meine sonst so gut erzogenen Kinder mir das Buch aus der Hand und jubelten. Nach ausgiebigem Blättern und Betrachten der Illustrationen wurde der Ruf laut, sofort mit dem Lesen anzufangen. Dabei sind wir gerade mitten in einem anderen Buch…
Die Protagonistin Mona Flint lebt mit vier weiteren Kindern bei ihrer Pflegemutter Frau Blau. Monas bester Freund Jakob „Jackie“ Pfeiffer wohnt mit seinen Eltern im Haus gegenüber. Die Charaktere sind sympathisch angelegt. Die mutige Mona hat es meiner sechsjährigen Tochter total angetan. Mein Sohn kann sich mit dem etwas zurückhaltenderem Jakob gut identifizieren. Meister Maravil, ein Zauberer, wird hier mit einer nasalen Stimme vorgelesen. Er und der Auftritt der anderen Magier sorgten für viele Lacher. Doch der eigentliche Knaller ist das Haus mit Beinen, welches auf dem Cover zu sehen ist. Es hält eine wunderbare Überraschung bereit, von der meine Kinder jetzt auch träumen. Die Geschichte ist bis zum Schluss schlüssig und bewegend erzählt. Wie es sich für das empfohlene Lesealter gehört gibt es trotz einiger Schreckmomente ein wunderschönes HappyEnd.
Durch die vielen urkomischen und magischen Stellen kann das Buch super unterhalten. Darüber hinaus bietet die Lektüre viel Einblick in das Verhalten anderer Kinder und packt verschiedene Themen mit Leichtigkeit an, die einen Gesprächsanlass bieten. Die Angst von Pflegekinder das lieb gewonnene neue Zuhause zu verlieren. Gemeines Verhalten eines Kindes gegenüber anderen, oft durch etwas Erlebtes ausgelöst. Wie nagende Wut in etwas Hilfreiches verwandelt werden kann. Außerdem Zusammenhalt; Erwachsene, die sich irren; jeder so sein darf wie er ist; Handeln zahlt sich aus.
Das Cover finde ich gelungen. Die Schrift lässt mich sofort an etwas Magisches denken. Und die Glanzelemente sind dezent und doch ein Hingucker. Die Illustrationen im Buch sind toll und oft lustig.
Wir haben eine schöne Vorlesezeit mit diesem Buch verlebt. Mitgehört haben eine 3 Jährige, eine 6 Jährige und ein 8 Jähriger. Die 3 Jährige ist sehr geübt im Zuhören, hat sich aber eher an den Bildern orientiert. Ich empfehle das Buch zum Vorlesen ab 6 Jahren und zum Selbstlesen ab 8/9 Jahren.
Hyperventilea
4/5
17.09.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein fabelhaftes Freundschaftsabenteuer voller Magie und Phantasie
Mona Flint ist eine begnadete Geschichtenerzählern, sie lebt mit Frau Blau und vier anderen Kindern im „Haus für gestrandete Kinder“. Zur Zeit hat Mona ganz schön viel zu erzählen. In ihrem Heimatstädtchen Firleburg an der Anzel passieren nämlich die merkwürdigsten Dinge: gestreifte Frösche hüpfen durch die Gegend, Mülltonnen explodieren, Laternen singen und das alte Bootshaus kann jetzt laufen. Mona würde gerne herausfinden, was hinter diesen seltsamen Vorkommnissen steckt, doch da erreicht sie eine noch dringlichere Nachricht. „Das Haus für gestrandete Kinder“ soll abgerissen werden. Mona und ihr Freund Jackie versuchen das unter allen Umständen zu verhindern. Noch während die beiden nach Lösungen suchen, kommen ihnen schräge Zauberer in die Quere, die ebenfalls eine ganz wichtige Mission haben.
Autorin Anne Ameling schreibt gut verständlich, lebendig und sehr bildhaft. Sie überzeugt mit wunderbaren Sätzen wie: „Die Trauerweide, die ihren Schatten sonst mit dem Bootshaus geteilt hat, steht einsam am Flussufer und lässt ihre Zweige trübsinnig auf dem Wasser spielen. Es sieht so aus, als würde sie ihren alten Freund vermissen.“ Sehr gut haben mir die den Kapiteln vorangestellten Ausblicke auf die Handlung gefallen. Sie bringen das folgende Geschehen knapp und witzig auf den Punkt, verraten dabei aber nicht zu viel.
Perfekt gelungen finde ich die Aufmachung des Buches. Das phantasievolle, bunte Titelbild hat tolle Glanzeffekte. Als besonderes Extra gibt es es rechts unten im Buch ein Daumenkino. Lässt man die Seiten schnell durch die Finger „huschen“, kann man das magische Bootshaus rennen sehen. Melanie Korte hat zur Geschichte passende originelle und ausdrucksstarke Bilder gezeichnet.
Die Schrift ist etwas größer gedruckt als üblich und daher recht gut zu lesen. Da die Handlung doch etwas komplexer ist, eignet sich das Buch für Leserinnen und Leser ab zehn Jahren.
Anne Ameling hat einige wirklich außergewöhnliche, magische Figuren erschaffen. Hauptfigur Mona mit ihrer ausgeprägten Phantasie schaut genau hin, sie führt ein „unglaubliches Notizbuch“, in dem sie ihre Beobachtungen zu unglaublichen Zwischenfällen aufschreibt. Mona Flint fällt immer etwas ein, auf sie können sich die anderen Kinder verlassen. Mit Jackie hat Mona einen tollen Freund an ihrer Seite, der sie stets unterstützt.
Frau Blau, die sich engagiert um die gestrandeten Kinder kümmert ist ebenso eine tolle Figur. Sie ist streng, aber gerecht und hält immer, was sie verspricht. Mona fasst es treffend zusammen: Frau Blau muss irgendwo „ein flammendes Schwert versteckt haben“, „mit dem sie am Ende doch immer wieder gegen den Rest der Welt antritt“.
Nicht nur die sieben Zauberer sind magische Charaktere, auch alle Kinder tragen etwas Magisches in sich findet Meister Maravil, einer der Zauberer, der sich stets sehr gewählt und altmodisch ausdrückt.
Die gestrandeten Kinder sind neben Mona Zoe mit ihrem starken und ihrem schwachen Arm, Billy, der seine Wut nicht immer unter Kontrolle hat, Noah, der ununterbrochen redet und Tarek, der seine Stimme verloren hat. Sie alle haben wie jedes Kind außergewöhnliche Fähigkeiten, wissen das aber teilweise gar nicht.
Zweifelsohne sind die Charaktere überzeugend und individuell, allerdings sind es zahlenmäßig doch recht viele. Meine Mitleser (fünf, sieben und zehn Jahre alt) und ich hatten teilweise Schwierigkeiten, die sieben schrägen Zauberer voneinander zu unterscheiden.
Was ist da los in Firleburg an der Anzel? Wer ist für die merkwürdigen Vorkommnisse verantwortlich? Und können Mona und ihre Freunde ihr Zuhause retten?
„Die fabelhafte Welt“ der Mona Flint ist - nomen est omen- eine wirklich fabelhafte, mitreißende, phantastische Geschichte voller Magie, Zauberei, Humor und Einfallsreichtum. Sie zeigt anschaulich, was Zusammenhalt und Freundschaft bewirken kann und dass jedes Kind so einzigartig wie besonders ist. Ein Buch für alle, die gerne etwas mehr Magie im Leben hätten.
MarTina
4/5
02.09.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
fantasievoll und unterhaltsam
Mona Flint lebt zusammen mit den anderen Pflegekindern Billy, Zoé, Noah und Tarek bei Frau Blau im Haus für gestrandete Kinder. Eines Tages erfährt sie zufällig, dass sie wohl ihr Zuhause verlieren werden. Als wäre das nicht genug, verbietet Frau Blau Mona noch, sich in der Krähenstraße herumzutreiben, da dort neuerdings ganz schräge Leute wohnen würden. Mona weiß aber, dess es dort plötzlich singende Laternen geben soll. Und so ist natürlich klar, dass Mona und ihr Freund Jackie gleich nach dem Rechten sehen müssen. Im Krähenweg erfahren sie dann zufällig von einem verwandeltem Haus, das wohl herrenlos herumläuft. Also versuchen Mona und Jackie, dieses Haus zu finden, das für die gestrandeten Kinder vielleicht ein neues Zuhause werden kann ...
Ich habe die Geschichte zusammen mit unseren Töchtern (7 und 9 Jahre) gelesen. Die Geschichte ist sehr turbulent und abwechslungsreich. Im Krähenweg wohnen nämlich Zauberer, deren Zauberkräfte leider nicht richtig funktionieren. Auch sie sind auf der Suche nach dem herrenlosen Haus. Und so müssen Mona und Jackie sich ziemlich beeilen. Das Haus hält dann große Überraschungen für die Kinder bereit. Hier waren unsere Mädels dann auch sehr begeistert. Solch ein Haus hätten sie auch gerne. Doch die Zauberer sind den Kindern auf der Spur. Nachdem auch noch ein Fluch durch Lösen einiger Rätsel gebannt werden muss, bleibt es auch noch spannend. Dazu erfährt man auch einiges über die gestrandeten Kinder. Jedes von ihnen hat sein Päckchen zu tragen, doch sie können immer auf die anderen zählen. Denn zusammen sind sie stark. Das ist richtig schön.
Ein bisschen verwirrend war die Anzahl der beschriebenen Figuren. Man musste schon gut aufpassen, um hier den Überblick zu behalten. Das ist uns vor allem bei den Zauberern nicht immer gelungen.
Witzig ist das Daumenkino, das am unteren Buchrand zu finden ist. Hier flitzt das verwunschene Haus durch die Geschichte. Das kam bei uns sehr gut an. Eine tolle Idee!
Fazit:
Eine fantasievolle und unterhaltsame Geschichte mit liebenswerten Hauptpersonen.
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