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Krankenhausreif

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.06.2021

Illustriert von

Theresa Eifert

Verlag

Tredition

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/1,9 cm

Gewicht

409 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-28416-6

Beschreibung

Rezension

04.07.21 - Das letzte Jahr war hart für alle Pflegekräfte und Ärzte in Deutschland. Corona stellte das Leben in den Krankenhäusern auf den Kopf, die Intensivstationen waren voll und darüber hinaus musste der "normale" Krankenhausalltag zusätzlich gewuppt werden. Mittendrin: Johanna Eifert, Assistenzärztin im Eichhof Krankenhaus in Lauterbach. Über ihre Eindrücke, Erlebnisse und Momente hat die 29-Jährige gemeinsam mit ihrer Schwester Theresa nun das Buch "Krankenhausreif" veröffentlicht. "Das Buch enthält Geschichten aus dem Krankenhausalltag des letzten Jahres, handelt demnach unweigerlich von der Pandemie, aber auch ganz viel von der zwischenmenschlichen Beziehung und verschiedenen bewegenden und emotionalen Situationen zwischen Arzt und Patient", erzählt Johanna im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS. Ihre 24-Stunden-Dienste verbrachte die Lauterbacherin hauptsächlich in der Notaufnahme. "Dort passieren natürlich viele bewegende und schlimme Situationen, man hat mit Patienten zu tun, denen es sehr schlecht geht. Nach meiner Schicht habe ich im Januar 2020 angefangen, die Geschichten aus dem Krankenhaus aufzuschreiben. Ich wollte mir die Dinge von der Seele schreiben, es war eine Art Therapie für mich, um die Momente zu verarbeiten", sagt sie ehrlich. Kleinere Texte hatte sie auf Instagram gepostet und bekam dabei immer positive Resonanz von Menschen, dir ihr folgten. "Das musst du unbedingt als Buch zusammenschreiben", hatte man ihr immer wieder gesagt. "So entstand die Idee zum Buch" Eine Geschichte hat etwa 3 Seiten und eine selbst gemalte Illustration von ihrer Schwester Theresa rundet das Konzept ab. Da Corona das letzte Jahr auch im Lauterbacher Eichhof Krankenhaus geprägt hat, schreibt Johanna in ihrem Buch auch viel über die Pandemie. "Am schlimmsten war der Anfang, letztes Jahr im März/April. Viele Menschen, gerade ältere, sind gestorben und selbst wir auf der Personalseite waren unsicher", gibt die Assistenzärztin zu. "Steckt man sich jetzt an, kann ich danach noch Kontakt zu meiner Familie haben?" All das waren Fragen, die der 29-Jährigen durch den Kopf gingen. Doch die Patienten hatten für sie Vorrang. "Die Patienten hatten teils einen langen und schwierigen Verlauf und waren vier Wochen oder länger auf der Station - dabei durften sie kein Besuch empfangen. Für viele war das eine weitere seelische Belastung, viele waren durch die Umstände depressiv verstimmt, das nimmt einen mit." Aber als betroffene Ärztin hat sie weitergemacht, den Patienten Beistand geleistet und versucht, neuen Lebensmut zu geben. "In der zweiten und dritten Welle hat es dann die jüngeren Patienten getroffen, sie haben rapide abgebaut, die Stimmung ist von jetzt auf gleich gekippt." Aber auch in der Notaufnahme musste es weiterlaufen. Johanna berichtet von einem Fall, der ihr besonders in Erinnerung geblieben ist: "Ein Patient wurde eingeliefert und er war kurz vor dem Sterben. Durch einen Schlaganfall war er bereits ein Pflegefall und hatte eine Patientenverfügung, die besagte, dass keine lebenserhaltenden Maßnahmen durchgeführt werden sollen. In der Notaufnahme musste ich dann entscheiden: Was mache ich jetzt? Kann ich ihm helfen oder muss ich die Finger davon lassen? Nichts zu tun, ist oft viel schwieriger, als etwas zu machen", sagt sie. Es sind Geschichten, die ans Herz gehen. Die einen zum Lachen und zum Nachdenken bringen, aber auch emotional werden lassen. Es sind Geschichten, die dem Leser einen Einblick in den Krankenhausalltag im vergangenen Jahr geben sollen. Es sind Geschichten, die Johanna beim Niederschreiben geholfen haben, die Momente zu verarbeiten - "wie ein Kinderpflaster mit Marienkäfern auf eine unsichtbare Wunde zu kleben, die seit dem Pusten schon gar nicht mehr wehtut". Trotz aller mitreißenden, emotionalen und traurigen Momente: Der Job als Assistenzärztin ist für Johanna ihr Traumberuf. "Man darf die schönen Seiten dabei nicht vergessen. Wenn Patienten wieder gesund werden und sich für alles Geleistete bedanken"
Lauterbach (an). Für Johanna Eifert ist dieses Buch ein „Herzensprojekt“. Die Ärztin aus Frischborn gab ihm den Titel „krankenhausreif“, entstanden im „Jahr der Pandemie“. In „krankenhausreif“ schildert die 29-Jährige aus ihrer Sicht als junge Assistenzärztin unter selbstverständlicher Beachtung von Schweigepflicht und Datenschutz auf ehrliche, emotionale und eindrucksvolle Art und Weise in einer Art Tagebuch, wie ihre Patienten und sie den Krankenhausalltag in diesem, durch die Pandemie besonderen Jahr 2020 erlebt haben. Und sie stellt darin fest: „Die Pandemie geht an die Substanz.“ Für alle Beteiligten, Patienten, deren Angehörige und Krankenhauspersonal gleichermaßen. Die einfühlsamen Illustrationen dazu stammen von ihrer drei Jahre jüngeren Schwester Theresa Eifert. Das Buch ist soeben erschienen und sowohl als Paperback als auch als gebundene Ausgabe erhältlich. „Ich habe schon immer gerne geschrieben“, schildert die Medizinerin im Gespräch mit unserer Zeitung. Das habe ihr schon im Deutsch-Leistungskurs am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Lauterbach Spaß gemacht. Aber sie entschied sich nach dem Abitur für ein Medizinstudium. Sie bekam einen Studienplatz an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Sechs Jahre verbrachte sie in dieser „superschönen Studentenstadt“ in Thüringen. Danach absolvierte sie ein Tertial des praktischen Jahres in der Schweiz und setzte ihre Ausbildung in Freiburg fort. Nun ist sie Assistenzärztin am Eichhof-Krankenhaus in Lauterbach, wo sie ihre Ausbildung zur Fachärztin und Allgemeinmedizinerin abschließen wird. Danach will Johanna Eifert als Hausärztin in einer Praxis im Vogelsberg tätig werden, gerne auch als Angestellte in einem Medizinischen Versorgungszentrum. Auch nach den mitunter sehr belastenden Erfahrungen im Pandemiejahr 2020, in dem sie mit viel Schmerz und Leid konfrontiert wurde, steht für sie fest: „Das ist ein wunderschöner Beruf.“ Im Lauterbacher Krankenhaus absolvierte sie etliche 24-Stunden-Dienste, insbesondere in der Notaufnahme. So ein Dienst dauert von 10 Uhr bis 10 Uhr am nächsten Tag, mitunter sind ihr zwischendurch ein paar Stunden Schlaf gegönnt. Über die Eindrücke, die sie, beginnend an Silvester 2019/2020, gewann, verfasste sie Texte in der Ich-Form, meistens mehrere Seiten lang. Es sind Texte darunter, „bei denen man erstmal schlucken muss“, wie sie selbst es schildert. Sie habe Erfahrungen, Erlebnisse und Bekanntschaften ihrer ärztlichen Tätigkeit wider gegeben, „ohne sie wahrheitsgetreu abzubilden“. Im Grund ist es ein Buch über das Geschehen in einem kleineren Krankenhaus in der hessischen Provinz. Zunächst schrieb Johanna Eifert diese Texte nur für sich selbst, unter anderem, um die anstrengenden Dienste zu verarbeiten. Einige veröffentlichte sie privat auf Instagram und gab sie Freuden zum Lesen. Ihre Freunde und Bekannten bestärkten sie, dass sie dies unbedingt als Buch veröffentlichen müsste. Das wurde nun ihr „Herzensprojekt“. Ihre Schwester Theresa Eifert, die in Jena Molekulare Medizin studierte und zur Zeit in Greifswald promoviert, steuerte die Illustrationen bei und war beim Layout behilflich. Die Schilderungen sind drastisch und gehen unter die Haut, weil die geschilderten Erlebnisse und Gefühle so nah an der Wirklichkeit sind. Als Ärztin hat sie es sowohl in der Notaufnahme als auch in der Inneren Medizin, der Intensivstation und der Normalstation mit Menschen der unterschiedlichsten Sorte zu tun. Und Johanna Eifert muss sich stets bemühen, zum Selbstschutz ihr emotionales Schutzschild und sich zugleich die nötige Empathie zu bewahren. Sie wird hautnah Zeuge von Leid und Tod und freut sich mit jedem Patienten, der als genesen entlassen wird. [...] Schließlich ist dieses Buch ja auch ein "Herzensprojekt" - "Weil Geschichten Löcher stopfen, Menschen verbinden und Herzen erwärmen können", wie es im Umschlagtext heißt. Von jedem verkauften Exemplar geht ein Euro an das Palliativteam Waldhessen - "für dessen wertvolle Arbeit".
Lauterbach (an). Für Johanna Eifert ist dieses Buch ein „Herzensprojekt“. Die Ärztin aus Frischborn gab ihm den Titel „krankenhausreif“, entstanden im „Jahr der Pandemie“. In „krankenhausreif“ schildert die 29-Jährige aus ihrer Sicht als junge Assistenzärztin unter selbstverständlicher Beachtung von Schweigepflicht und Datenschutz auf ehrliche, emotionale und eindrucksvolle Art und Weise in einer Art Tagebuch, wie ihre Patienten und sie den Krankenhausalltag in diesem, durch die Pandemie besonderen Jahr 2020 erlebt haben. Und sie stellt darin fest: „Die Pandemie geht an die Substanz.“ Für alle Beteiligten, Patienten, deren Angehörige und Krankenhauspersonal gleichermaßen. Die einfühlsamen Illustrationen dazu stammen von ihrer drei Jahre jüngeren Schwester Theresa Eifert. Das Buch ist soeben erschienen und sowohl als Paperback als auch als gebundene Ausgabe erhältlich. „Ich habe schon immer gerne geschrieben“, schildert die Medizinerin im Gespräch mit unserer Zeitung. Das habe ihr schon im Deutsch-Leistungskurs am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Lauterbach Spaß gemacht. Aber sie entschied sich nach dem Abitur für ein Medizinstudium. Sie bekam einen Studienplatz an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Sechs Jahre verbrachte sie in dieser „superschönen Studentenstadt“ in Thüringen. Danach absolvierte sie ein Tertial des praktischen Jahres in der Schweiz und setzte ihre Ausbildung in Freiburg fort. Nun ist sie Assistenzärztin am Eichhof-Krankenhaus in Lauterbach, wo sie ihre Ausbildung zur Fachärztin und Allgemeinmedizinerin abschließen wird. Danach will Johanna Eifert als Hausärztin in einer Praxis im Vogelsberg tätig werden, gerne auch als Angestellte in einem Medizinischen Versorgungszentrum. Auch nach den mitunter sehr belastenden Erfahrungen im Pandemiejahr 2020, in dem sie mit viel Schmerz und Leid konfrontiert wurde, steht für sie fest: „Das ist ein wunderschöner Beruf.“ Im Lauterbacher Krankenhaus absolvierte sie etliche 24-Stunden-Dienste, insbesondere in der Notaufnahme. So ein Dienst dauert von 10 Uhr bis 10 Uhr am nächsten Tag, mitunter sind ihr zwischendurch ein paar Stunden Schlaf gegönnt. Über die Eindrücke, die sie, beginnend an Silvester 2019/2020, gewann, verfasste sie Texte in der Ich-Form, meistens mehrere Seiten lang. Es sind Texte darunter, „bei denen man erstmal schlucken muss“, wie sie selbst es schildert. Sie habe Erfahrungen, Erlebnisse und Bekanntschaften ihrer ärztlichen Tätigkeit wider gegeben, „ohne sie wahrheitsgetreu abzubilden“. Im Grund ist es ein Buch über das Geschehen in einem kleineren Krankenhaus in der hessischen Provinz. Zunächst schrieb Johanna Eifert diese Texte nur für sich selbst, unter anderem, um die anstrengenden Dienste zu verarbeiten. Einige veröffentlichte sie privat auf Instagram und gab sie Freuden zum Lesen. Ihre Freunde und Bekannten bestärkten sie, dass sie dies unbedingt als Buch veröffentlichen müsste. Das wurde nun ihr „Herzensprojekt“. Ihre Schwester Theresa Eifert, die in Jena Molekulare Medizin studierte und zur Zeit in Greifswald promoviert, steuerte die Illustrationen bei und war beim Layout behilflich. Die Schilderungen sind drastisch und gehen unter die Haut, weil die geschilderten Erlebnisse und Gefühle so nah an der Wirklichkeit sind. Als Ärztin hat sie es sowohl in der Notaufnahme als auch in der Inneren Medizin, der Intensivstation und der Normalstation mit Menschen der unterschiedlichsten Sorte zu tun. Und Johanna Eifert muss sich stets bemühen, zum Selbstschutz ihr emotionales Schutzschild und sich zugleich die nötige Empathie zu bewahren. Sie wird hautnah Zeuge von Leid und Tod und freut sich mit jedem Patienten, der als genesen entlassen wird. [...] Schließlich ist dieses Buch ja auch ein "Herzensprojekt" - "Weil Geschichten Löcher stopfen, Menschen verbinden und Herzen erwärmen können", wie es im Umschlagtext heißt. Von jedem verkauften Exemplar geht ein Euro an das Palliativteam Waldhessen - "für dessen wertvolle Arbeit".

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Herstelleradresse

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Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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