Produktbild: Silverview

Silverview Roman

11

10,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.10.2021

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3222 KB

Übersetzt von

Peter Torberg

Sprache

Deutsch

EAN

9783843726351

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

18.10.2021

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3222 KB

Übersetzt von

Peter Torberg

Sprache

Deutsch

EAN

9783843726351

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  • bookloving

    5/5

    10.04.2022

    eBook (ePUB 3)

    Nachdenklich stimmender Spionage-Roman

    Bei dem Roman „Silverview“ aus der Feder des inzwischen verstorbenen britischen Autoren John le Carré handelt es sich um ein lange Jahre unvollendet in den Schubladen schlummerndes Manuskript, das von seinem Sohn Nicholas Cornwell mit einigen wenigen Ergänzungen schließlich fertiggestellt und nun veröffentlicht wurde. Es ist somit das letzte, nach seinem Tod erscheinende Werk des großen Meisters der Spionageromane, in dem er sich nochmals auf unnachahmliche Art seinem Herzensthema – der rätselhaften Welt der Geheimdienste - widmet. „Silverview“ ist mit etwa 250 Seiten ein eher kurzer Roman, der aber bis ins kleinste Detail kunstvoll konzipiert ist und dadurch eine enorme Wirkkraft entwickelt. Mit seinen scharfsichtigen, prägnanten Analysen, seinem genialen, ironisch distanzierten Schreibstil, wundervoll prägnanten Dialogen und seinen faszinierend angelegten Figuren konnte er mich überaus fesseln. Stellenweise liest sich der Roman stellenweise wie eine Art persönliche Abrechnung und letzte weise Botschaft, die er als ehemaliger britischer Geheimdienstler und „einer der großen Chronisten unserer Zeit“ seiner Leserschaft mit auf den Weg geben möchte. In „Silverview“ erzählt er die faszinierende Geschichte einer höchst ungewöhnlichen Begegnung zwischen dem jungen Julian Lawndsley, einem ausgestiegenen Trader aus der Londoner Finanzwelt, der ohne große Literaturkenntnisse in der Provinz eine Buchhandlung eröffnet und dem mysteriösen weißhaariger Gentleman Edward Avon. Gekonnt hat der Autor zwei zunächst völlig voneinander unabhängige Handlungsstränge entworfen, die jedoch geschickt miteinander verwoben sind und deren vielfältigen Zusammenhänge und Hintergründe erst allmählich zu Tage treten. Die zahlreichen Puzzlesteinchen, die immer mehr Verbindungen zueinander erkennen lassen, fügen sich schrittweise zu einem faszinierenden Gesamtbild zusammen und ergeben schließlich eine beklemmende Geheimdienst-Story. Um jedoch die subtilen Enthüllungen samt der Intrigen und Hintergründe vollends verstehen zu können, muss man bei den oftmals nur angedeuteten Details schon sehr genau aufpassen und zwischen den Zeilen lesen. Gekonnt gibt er uns Einblicke in die äußerst undurchsichtige Welt der Geheimdienste, Politik und Diplomatie, lässt uns in schockierende Abgründe blicken und wirft darüber hinaus die bedeutungsschwere Frage auf, was wir den Menschen, die wir lieben, tatsächlich schuldig sind. Es geht um Geheimnisse und Lügen, um Rechtschaffenheit, Moral, Loyalität und Korruption, aber auch um Liebe und Verrat. Feinfühlig und kenntnisreich beleuchtet der Autor in seiner kritischen Rückschau die Machtstrukturen innerhalb des Geheimdienstes, seine verantwortungsvolle Rolle wie auch sein fatales Versagen. Heraus kommt dabei eine Art Abgesang und eher bittere Bilanz, die sehr skrupellose, menschenverachtende und tödliche Seiten dieses ideologisch verbrämten, „pflichtbewussten und ehrenwerten“ Kampfes gegen den Kommunismus aufzeigt – stets zum vermeintlichen Wohle der Staatsräson und des Westens. Le Carré hat seine Charaktere lebendig und realitätsnah ausgearbeitet. Sehr anschaulich hat er ihr Umfeld, ihre moralischen Prinzipien und Beweggründe ausgeleuchtet, so dass man ihre Rolle in der Geschichte immer besser nachvollziehen und verstehen kann. FAZIT Ein fesselnder, tiefgründiger und sehr nachdenklich stimmender Roman über die undurchsichtige Welt der Geheimdienste! Das beeindruckende, letzte Werk des unangefochtenen Meisters der Spionageromane!

  • Baerbel82

    5/5

    06.11.2021

    eBook (ePUB 3)

    Von Liebe und Verrat „Silvervi…

    Von Liebe und Verrat „Silverview“, der wahrscheinlich letzte Roman von John le Carré, der vor knapp einem Jahr verstarb, ist ein richtig schöner, klassischer Spionageroman. Worum geht es? Julian Lawndsley ist mit 33 Jahren als Börsenmakler in der City ausgestiegen um als Buchhändler in dem kleinen englischen Küstenort East Anglia zu leben. Kaum ist er dort, stört ein abendlicher Besucher seine Ruhe. Edward Avon, ein polnischer Emigrant, der auf Silverview lebt, einem großen Anwesen am Ortsrand, behauptet ein Schulfreund von Julians verstorbenem Vater gewesen zu sein und zeigt großes Interesse an Julian und seinem Laden. Edward ist mit Deborah verheiratet, eine ehemalige Top-Spionin im britischen Geheimdienst. Nun liegt sie im Sterben und bittet ihre Tochter Lily Agentenführer Stewart Proctor einen Brief zu übergeben. Wie sich herausstellt, geht es um einen Verräter. Handelt es sich um Edward, der einst ebenfalls Agent des britischen Geheimdienstes war? Proctors Verhör zweier pensionierter Kollegen, in dem Edwards Geschichte analysiert wird, ist vom Feinsten: „Wir haben nicht viel erreicht, um den Lauf der Geschichte zu verändern, oder? So von einem alten Spion zum anderen, würde ich schätzen, ich wäre als Leiter eines Jugendclubs nützlicher gewesen.“ Die Sprache, besonders in den Dialogen, ist etwas antiquiert. Ich finde das köstlich! Fazit: Ein richtig schöner, klassischer Spionageroman.

  • Mandel120999

    5/5

    05.11.2021

    eBook (ePUB 3)

    Spannend und unterhaltsam

    Silverview ist das letzte Werk des berühmten Autors John le Carré. Darin geht es um Julian Lawndsley, der seinen Job in der Londoner City gekündigt hat, um in einem kleinen englischen Küstenort als Buchhändler zu arbeiten. Dort lernt er den polnischen Emigranten Edward kennen, der seltsamerweise viel über Julians Familie zu wissen scheint. Zur selben Zeit erhält ein Geheimnisagent in London einen Brief, der vor einer undichten Stelle warnt, und die Ermittlungen führen ihn in jenen kleinen Ort an der englischen Küste... Der Roman ist von der Länge her überschaubar, nichtsdestotrotz offenbart Le Carré hier sein ganzes literarisches Können. Was mir am meisten gefiel, war dieser leise Humor und diese feine Ironie, die in den Gesprächen der Personen durchschienen. Die Geschichte an sich ist sehr spannend, man rätselt mit, und wird doch immer wieder auf falsche Fährten geführt. Für einen John Le Carré-Fan wie mich war das Buch ein absolutes Muss.

  • Bewertung

    aus Ennepetal

    5/5

    02.11.2021

    eBook (ePUB 3)

    fesselnder, spannender Roman

    John le Carré - Silverview Julian Lawndsley hat seinen Überflieger-Job in London drangegeben für ein einfacheres Leben als Buchhändler in einem kleinen englischen Küstenort. Kaum ist er ein paar Monate dort, stört ein abendlicher Besucher seine Ruhe. Edward, ein polnischer Emigrant, der auf Silverview lebt, dem großen Anwesen am Ortsrand, scheint viel über Julians Familie zu wissen und zeigt großes Interesse an den Details seines neuen kleinen Unternehmens. Gleichzeitig erhält in London ein Agentenführer des britischen Geheimdienstes einen Brief, der ihn vor einer undichten Stelle im Dienst warnt, und die Ermittlungen führen ihn in einen kleinen Ort an der englischen Küste … Meinung: Ein letztes Buch des großen le Carre. Mit Vergnügen hab ich es gelesen und es erinnerte mich an all seine anderen tollen Bücher. Er konnte auch im Alter von 89 Jahren noch hervorragend schreiben. Die Sprache ist flott, es ist ein übersichtlicher Roman der mit feiner Ironie daher kommt, wie man es bei dem Autor ja gewohnt ist. Fazit Bekannte Motive aus dem britischen Geheimdienstleben werden erzählt. Man liest über Begegnung, Verrat, Abrechnung, undichte Stelle und Ermittlungen und freut sich sehr, dass es dieses Buch noch gibt. John le Carré eben, nur zu empfehlen.

  • Jutta C.

    aus Ennepetal

    5/5

    02.11.2021

    eBook (ePUB 3)

    Inhalt: Julian Lawndsley hat…

    Inhalt: Julian Lawndsley hat seinen Überflieger-Job in London drangegeben für ein einfacheres Leben als Buchhändler in einem kleinen englischen Küstenort. Kaum ist er ein paar Monate dort, stört ein abendlicher Besucher seine Ruhe. Edward, ein polnischer Emigrant, der auf Silverview lebt, dem großen Anwesen am Ortsrand, scheint viel über Julians Familie zu wissen und zeigt großes Interesse an den Details seines neuen kleinen Unternehmens. Gleichzeitig erhält in London ein Agentenführer des britischen Geheimdienstes einen Brief, der ihn vor einer undichten Stelle im Dienst warnt, und die Ermittlungen führen ihn in einen kleinen Ort an der englischen Küste … Meinung: Ein letztes Buch des großen le Carre. Mit Vergnügen hab ich es gelesen und es erinnerte mich an all seine anderen tollen Bücher. Er konnte auch im Alter von 89 Jahren noch hervorragend schreiben. Die Sprache ist flott, es ist ein übersichtlicher Roman der mit feiner Ironie daher kommt, wie man es bei dem Autor ja gewohnt ist. Fazit: Bekannte Motive aus dem britischen Geheimdienstleben werden erzählt. Man liest über Begegnung, Verrat, Abrechnung, undichte Stelle und Ermittlungen und freut sich sehr, dass es dieses Buch noch gibt. John le Carré eben, nur zu empfehlen.

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