Berlin, 1946: Kate Mancini berichtet über die verheerenden Folgen des Krieges, die sie unmittelbar zu spüren bekommt, als sie ein Waisenmädchen aus den Trümmern rettet. Auch nach ihrer Rückkehr nach New York begeistert sie sich für politische Themen. Während ihr Freund Rick jedoch schnell als politischer Kolumnist aufsteigt, gesteht man Kate nur die Themen Haushalt und Familie zu. Beim Fernsehen scheint sie schließlich ihren Platz zu finden. Aber dann wird Rick als kommunistischer Sympathisant beschuldigt. Kate muss den Mann, den sie liebt, beschützen – koste es, was es wolle ...
Eine junge Journalistin kämpft um ihre Karriere – und für ihre Liebe
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
5/5
25.07.2022
Buch (Taschenbuch)
eine Journalistin kämpft für ihren Traum und um die Liebe
Inhalt:
1946: Als einzige Frau bereist Kate, zusammen mit ihren männlichen Kriegsberichterstattern Berlin, um über die Folgen des Krieges zu berichten, zerbombte Straßen, Kinder ohne Familie und ohne Hoffnung, Hunger und Elend, wohin sie auch sieht.
Gerade als sich der Jeep durch das zerstörte Berlin kämpft, entdeckt Kate ein kleines Mädchen, das vor einer alten von Bombenschäden gezeichneten Villa sitzt.
Kate kann nicht anders, sie muss ihr helfen. Unterstützung erhält sie dabei von ihrem Kollegen Rick.
Nach Berlin geht die Reise weiter, nach Nürnberg. Von dort berichtet Kate "live" über die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse.
Trotz großem Zuspruch und einer landesweiten Übertragung in Amerika: "Ihre Reportage wurde von der North American News Alliance aufgenommen und wird in ganz America gesendet. Sie waren die Erste, die über das Urteil berichtet hat. Zudem war es einer der besten Berichte, der heute bei uns eingegangen ist." bekommt Kate, zurück in New York nicht die gleichen Chancen wie ihre männlichen Kollegen.
Während diese Karriere machen, muss Kate härter als diese arbeiten und bekommt dennoch nur einen Vertrag als Freie Mitarbeiterin. Auch die Themen sind nicht besonders anspruchsvoll, meist soll sie über Hochzeiten, Frisuren oder Kochen berichten.
Das Frauen sich ebenfalls für Politik interessieren und diese als Journalistin auch erfassen und weitergeben können, stößt in diesen Zeiten auf großes Unverständnis, und das nicht nur bei den Männern.
Meinung:
"Die Frauen von New York - Worte der Hoffnung" ist der 2. Band dieser Trilogie.
Da die Geschichten in sich abgeschlossen sind, und andere Protagonisten umfassen, können die Bücher unabhängig voneinander gelesen werden.
Was mir sehr gut gefällt, auch Lily Rose und dem Valentinos (aus dem 1. Band) widmet die Autorin Ella Carey ein paar Zeilen und lässt diese in der Geschichte, als inspirierende Persönlichkeit für Kate in Erscheinung treten.
Ella Carey schreibt leicht und locker. Sie lässt immer wieder geschichtliche Aspekte einfließen. Ihre Figuren wirken authentisch, lebendig und liebenswert, aber auch boshaft und intrigant.
Ein toller Roman, mit ganz viel Herz, einer Prise Geschichte und dem Kampf der Frauen für Gerechtigkeit und Selbstverwirklichung.
Ich freue mich schon sehr auf das Finale.
J. Kaiser
5/5
11.05.2022
Buch (Taschenbuch)
Gelungene Fortsetzung der Geschichte
Klapptext: Eine Journalistin kämpft um ihre Karriere und ihre Liebe.
Fazit: Kate Mancini berichtet 1946 über die Folgen des Krieges. Dies merkt sie am einen Leib, als sie ein Waisenmädchen aus den Trümmern rettet. Mit Hilfe eines weiteren Journalisten Rick Shearer bringen sie das Mädchen in ihr Hotel. Damit haben die beiden gegen alle Regeln verstossen. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen. Nach ihrer Rückkehr nach New York will sie weiterhin über politische Themen schreiben. Ihr Freund Rick macht Karriere als politischer Journalist. Beim Fernsehen scheint Kate an der richtigen Stelle zu sein, um über politische Themen zu berichten. Als ihr Freund Rick als kommunistischer Sympathisant beschuldigt wird, versucht sie ihn mit allen Mitteln zu beschützen. Das Lesen wie damals die männliche Überlegenheit in der Arbeitswelt vorhanden war ist nicht einfach zu begreifen. Dieses Buch ist eine Leseempfehlung wert. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Bewertung
aus Bonn
4/5
29.06.2022
Buch (Taschenbuch)
weibliche Schicksale der Nachkriegszeit
Ich hatte mich bereits im Vorfeld sehr auf den zweiten Band der Serie und damit auf das Kennenlernen einer zweiten Frau von New York gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht. In „Worte der Hoffnung“ geht es über 3 Teile und 34 Kapitel, deren Handlung sich zwischen März 1946 und Sommer 1951 abspielt sogar um drei Frauen und ihre Schicksale. Auch New York verlassen wir zeitweise und die Liebe kommt nicht zu kurz. Das macht diesen Roman äußerst abwechslungsreich und kurzweilig.
Die Hauptprotagonistin Kate beweist ihr Können als Journalistin in einer bis dahin von Männern dominierten Branche zunächst als Kriegsberichterstatterin. Ihre Schwester Bianca hingegen lebt genau das Leben, das die Gesellschaft der damaligen Zeit von ihr erwartet als Ehe- und Hausfrau, später auch Mutter. Frances muss nach vielen Jahren, in denen sie sich den Konventionen angepasst, ihre eigenen Bedürfnisse und Interessen hinten angestellt und ihre Kinder großgezogen hat feststellen, dass sich ihr Ehemann emotional von ihr entfernt hat.
Wie sich die Schicksale der Protagonistinnen entwickeln und miteinander verbinden, lest selber - und freut euch auch auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus dem ersten Teil. Ich kann den Roman aber auch ohne Vorkenntnisse uneingeschränkt empfehlen und vergebe ein „sehr gut“. Auch der nächste Teil, der im September 2022 erscheinen wird, steht bereits auf meiner Leseliste.
Dreamworx
aus Berlin
4/5
14.05.2022
Buch (Taschenbuch)
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (J. W. v. Goethe)
1946 Berlin. Die Journalistin Kate Mancini ist mit einer Gruppe männlicher Kollegen in Deutschland, wo sie nicht nur über die Folgen des Krieges berichten soll, sondern auch den Nürnberger Prozessen beiwohnt. Während eines Aufenthaltes in Berlin findet sie mit ihren Kollegen Rick Shearer und Harvey Milton im sowjetischen Sektor ein kleines Mädchen mutterseelenallein und frierend auf den Stufen eines zerbombten Hauses. Kate nimmt die Kleine, die kein Wort spricht, mit in ihr Hotelzimmer, um sie später bei deutschen Bekannten von Rick in Celle unterzubringen, die fortan für sie sorgen werden. Zurück in Amerika findet Kate trotz beachteter und gelobter Artikel als Frau keine Festanstellung als politische Journalistin, während Harvey und Rick schnell die Karriereleiter aufsteigen. Nach vielen Gelegenheitsartikeln über Bikinis und Schminktipps winkt Kate eine Festanstellung beim Fernsehen, wo sie endlich über politische Themen berichten darf. Als sich Rick, der Kates große Liebe ist, einer Verleumdung als Kommunist gegenübersieht und sich einem Gericht stellen muss, wirft Kate all ihre Bedenken über Bord und springt ihm mit einem entlastenden Überraschungsgast zur Anhörung bei…
Ella Carey hat mit „Worte der Hoffnung“ den zweiten Band ihrer „Frauen von New York“-Reihe vorgelegt, der dem ersten Band an Unterhaltungswert und Spiegel der damaligen Zeit in nichts nachsteht. Der flüssige, bildliche und gefühlvolle Erzählstil lädt den Leser zu einer Reise in die Nachkriegszeit ein, wo der der Leser gemeinsam Kate und ihren männlichen Kollegen erst die sowjetische Besatzung in Berlin sowie die Nürnberger Prozesse miterlebt, um dann ihre berufliche Laufbahn in New York mitzuverfolgen. Über einen Zeitraum von 5 Jahren und wechselnde Perspektiven erhält der Leser einen Einblick in das Leben der Frauen zur damaligen Zeit. Während Kate sich ihre berufliche Karriere hart erkämpft und dabei auch Zugeständnisses machen muss, ist ihre Schwester Bianca Ehefrau eines Mannes der gehobenen Gesellschaft und entspricht dem damaligen Klischee, dass Frauen sich nur um die Bedürfnisse ihres Mannes kümmern und als Außenseiterin von der sogenannten Elite nur schwer akzeptiert werden. Der dritte Handlungsstrang spiegelt das Leben von Ricks Mutter Francis wieder, die sich als gebildete und belesene Frau untergeordnet hat und nun unter der Kälte ihres Ehemannes leidet. Die Autorin zeigt den harten Kampf der Frauen auf, die sich in ihrem Beruf doppelt behaupten müssen, um dann doch nur mit schlechtem Gehalt und Geringschätzung abgespeist zu werden. Schlimm ist vor allem, dass Frauen Dummheit, Einfältigkeit und kein Urteilsvermögen in Bezug auf Politik unterstellt wird. Welches Recht nehmen sich Männer, dies ausschließlich für sich zu verbuchen? Die Verleumdung Ricks als politische Schmutzkampagne ist ebenso bezeichnend für die Zeit, denkt man an McCarthy oder Watergate.
Die Charaktere sind mit glaubwürdigen menschlichen Ecken und Kanten lebendig in Szene gesetzt, so dass der Leser sich ihnen gern anschließt, mitfiebert, hofft und bangt. Kate ist eine selbstbewusste, ehrgeizige Frau, die sich trotz des harten Journalistengeschäfts Empathie und Mitgefühl bewahrt hat. Harvey ist ein lieber, freundlicher und verlässlicher Kerl, der oftmals gern über seinen Schatten springen würde, doch nicht kann. Rick ist Journalist mit Leib und Seele, besitzt einen eigenen Kopf, macht sich nichts aus Konventionen und hat ein großes Herz. Bianca wirkt etwas einfältig und vor allem nachtragend, während Frances eine gestandene Frau ist, die ihr Leben auf einmal in Frage stellt. Das Wiederlesen mit den Morellis am Rande macht die Geschichte wunderbar rund.
„Worte der Hoffnung“ überzeugt mit einer gelungenen Darstellung der Rolle der Frau zur damaligen Zeit, mit historischem Hintergrund sowie mit Familiengeschichte und Romantik. Verdiente Leseempfehlung für eine kurzweilige Unterhaltungslektüre!
Dreamworx
aus Berlin
4/5
14.05.2022
Buch (Taschenbuch)
Auch aus Steinen, die einem…
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (J. W. v. Goethe) 1946 Berlin. Die Journalistin Kate Mancini ist mit einer Gruppe männlicher Kollegen in Deutschland, wo sie nicht nur über die Folgen des Krieges berichten soll, sondern auch den Nürnberger Prozessen beiwohnt. Während eines Aufenthaltes in Berlin findet sie mit ihren Kollegen Rick Shearer und Harvey Milton im sowjetischen Sektor ein kleines Mädchen mutterseelenallein und frierend auf den Stufen eines zerbombten Hauses. Kate nimmt die Kleine, die kein Wort spricht, mit in ihr Hotelzimmer, um sie später bei deutschen Bekannten von Rick in Celle unterzubringen, die fortan für sie sorgen werden. Zurück in Amerika findet Kate trotz beachteter und gelobter Artikel als Frau keine Festanstellung als politische Journalistin, während Harvey und Rick schnell die Karriereleiter aufsteigen. Nach vielen Gelegenheitsartikeln über Bikinis und Schminktipps winkt Kate eine Festanstellung beim Fernsehen, wo sie endlich über politische Themen berichten darf. Als sich Rick, der Kates große Liebe ist, einer Verleumdung als Kommunist gegenübersieht und sich einem Gericht stellen muss, wirft Kate all ihre Bedenken über Bord und springt ihm mit einem entlastenden Überraschungsgast zur Anhörung bei… Ella Carey hat mit „Worte der Hoffnung“ den zweiten Band ihrer „Frauen von New York“-Reihe vorgelegt, der dem ersten Band an Unterhaltungswert und Spiegel der damaligen Zeit in nichts nachsteht. Der flüssige, bildliche und gefühlvolle Erzählstil lädt den Leser zu einer Reise in die Nachkriegszeit ein, wo der der Leser gemeinsam Kate und ihren männlichen Kollegen erst die sowjetische Besatzung in Berlin sowie die Nürnberger Prozesse miterlebt, um dann ihre berufliche Laufbahn in New York mitzuverfolgen. Über einen Zeitraum von 5 Jahren und wechselnde Perspektiven erhält der Leser einen Einblick in das Leben der Frauen zur damaligen Zeit. Während Kate sich ihre berufliche Karriere hart erkämpft und dabei auch Zugeständnisses machen muss, ist ihre Schwester Bianca Ehefrau eines Mannes der gehobenen Gesellschaft und entspricht dem damaligen Klischee, dass Frauen sich nur um die Bedürfnisse ihres Mannes kümmern und als Außenseiterin von der sogenannten Elite nur schwer akzeptiert werden. Der dritte Handlungsstrang spiegelt das Leben von Ricks Mutter Francis wieder, die sich als gebildete und belesene Frau untergeordnet hat und nun unter der Kälte ihres Ehemannes leidet. Die Autorin zeigt den harten Kampf der Frauen auf, die sich in ihrem Beruf doppelt behaupten müssen, um dann doch nur mit schlechtem Gehalt und Geringschätzung abgespeist zu werden. Schlimm ist vor allem, dass Frauen Dummheit, Einfältigkeit und kein Urteilsvermögen in Bezug auf Politik unterstellt wird. Welches Recht nehmen sich Männer, dies ausschließlich für sich zu verbuchen? Die Verleumdung Ricks als politische Schmutzkampagne ist ebenso bezeichnend für die Zeit, denkt man an McCarthy oder Watergate. Die Charaktere sind mit glaubwürdigen menschlichen Ecken und Kanten lebendig in Szene gesetzt, so dass der Leser sich ihnen gern anschließt, mitfiebert, hofft und bangt. Kate ist eine selbstbewusste, ehrgeizige Frau, die sich trotz des harten Journalistengeschäfts Empathie und Mitgefühl bewahrt hat. Harvey ist ein lieber, freundlicher und verlässlicher Kerl, der oftmals gern über seinen Schatten springen würde, doch nicht kann. Rick ist Journalist mit Leib und Seele, besitzt einen eigenen Kopf, macht sich nichts aus Konventionen und hat ein großes Herz. Bianca wirkt etwas einfältig und vor allem nachtragend, während Frances eine gestandene Frau ist, die ihr Leben auf einmal in Frage stellt. Das Wiederlesen mit den Morellis am Rande macht die Geschichte wunderbar rund. „Worte der Hoffnung“ überzeugt mit einer gelungenen Darstellung der Rolle der Frau zur damaligen Zeit, mit historischem Hintergrund sowie mit Familiengeschichte und Romantik. Verdiente Leseempfehlung für eine kurzweilige Unterhaltungsl
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