Conrad Felixmüller Junge Kunst Band 38
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.09.2021
Abbildungen
51 Abbildungen in Farbe
Verlag
Klinkhardt & BiermannSeitenzahl
80
Maße (L/B/H)
21,1/14,7/1,5 cm
Gewicht
288 g
Farbe
Anthrazit / Messing
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-943616-80-4
Im Januar 1919 gründete Felixmüller die avantgardistische »Dresdner Sezession Gruppe 1919«, in der auch Otto Dix sowie Peter August Böckstiegel und weitere Künstlerkollegen Mitglieder wurden. Neben zahlreichen Bildnissen von Weggefährten und seiner Familie sowie farbstarken Landschaftsbildern sind die Darstellungen der Kohlebergarbeiter im Ruhrgebiet das zentrale Motiv im Werk von Conrad Felixmüller. Die Arbeiten aus den frühen 1920er-Jahren spiegeln nicht nur sein Interesse an diesen Menschen, sondern auch sein politisches Engagement wider. Enttäuscht vom Scheitern der Revolution, ließ dies jedoch nach, und in der Folge verändert sich die Aussage, aber auch der Grundton seiner Bilder. Im Laufe des Jahrzehnts wird sich Felixmüller einer realistischen Malerei zuwenden, die Distanz zur Neuen Sachlichkeit wahrt. Während des Nationalsozialismus wurden Felixmüllers Werke als »entartet« verfemt, nach 1945 bemühte er sich, sein künstlerisches Schaffen – wenn auch unter neuen Vorzeichen – in der DDR fortzusetzen. Zehn Jahre vor seinem Tod zog Felixmüller nach West-Berlin und konnte dort seine Wiederentdeckung erleben. Dieser Band beleuchtet Leben und Werk eines außergewöhnlichen Künstlers, in dessen Schaffenszeit sich mehr als ein halbes Jahrhundert Kunst- und Zeitgeschichte spiegeln.
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