Trywwidt begeistert sich für die Wissenschaft - wie alle Elfen. Da kommt ihr der geheime Auftrag gerade recht, zu dem ihre Chefin Lirridt sie in die Menschenwelt schickt. In der Pathologie eines Krankenhauses soll sie eine Leiche stehlen. Keinen x-beliebigen Toten, sondern den leblosen Körper eines Jahrhunderte alten Vampirs namens Korwin Schwarzvogel. Die Elfen wollen erforschen, warum Vampire - im Gegensatz zu den kurzlebigen Menschen - weder altern noch sterben. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht.
Auch Trywwidt brennt darauf, das dunkle Geheimnis der Vampire zu lüften. Wenn ihr bloß dieses nervige Ding namens >Gewissen< nicht im Weg stehen würde.
Die ultimative Vorgeschichte zur gleichnamigen Trilogie. Genauer eine der möglichen Vorgeschichten, denn eine Geschichte ähnelt einem Fluss, in den sich viele Bäche ergießen.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Hamburg
5/5
25.08.2025
eBook (ePUB)
Weiter so
Kann nur sagen sehr sehr gut geschrieben
und bin gespannt wie ein Flitze - bogen auf die weiteren
Bücher der Reihenfolge.
Merke mir die Autorin jedenfalls .
Bewertung
aus Eisenach
5/5
12.06.2021
eBook (ePUB)
Leichenklau
Die Elfe Trywwidt bekommt den Auftrag, in die Menschenwelt zu reisen und die Leiche eines Vampirs ‚zu bergen‘. Das vampirische (Nicht-)Leben ist den Elfen immer noch ein Rätsel, dass sie mit dieser zu lösen hoffen. Anders als geplant kommt Trywwidt dabei jedoch in Kontakt mit einem Menschen, einen Freund des Vampirs. Der überzeugt die Elfe, dass der Vampir noch zu retten ist. Das bringt Trywwidt in einen Konflikt zwischen ihrem Auftrag und dem elfischen Kodex, jedes Leben zu bewahren.
Mit dieser Kurzgeschichte legt Klara Bellis eine Vorgeschichte zu ihrer „Trywwidt“-Trilogie („Die Kaiserin der ewigen Nacht“, „Falsche Freunde“, „Auf dem Pfad der Nacht“) vor, die 1984 angesiedelt ist. Jahrzehnte vor den Ereignissen der Trilogie erleben wir mit, wie die Elfe Trywwidt den Vampir Korwin Schwarzvogel kennenlernt. Auch ein Großteil der sonstigen elfischen Charaktere der Trilogie kann man wieder- oder chronologisch gesehen vielmehr vorabbegegnen.
Für das Verständnis der Trilogie ist diese Kurzgeschichte nicht zwingend erforderlich, werden die grundlegenden Fakten dort doch auch erwähnt. Vielmehr handelt es sich für Trywwidt-Fans um ein kleines Schmankerl, für Nichtkenner der Bücher um einen Appetitmacher. Als solcher dürfte sie auch gut funktionieren, denn wer will diese verrückten ‚Helden‘ nach dem Lesen nicht weiterverfolgen? Für alle, die es nicht wissen: Die Trilogie ist mindestens genauso verrückt wie diese Kurzgeschichte! Und Korwin und seine menschlichen Freunde lernt man dort natürlich erst richtig kennen.
Fazit:
Was soll eine in Außeneinsätzen noch unerfahrene Elfe mit einem (im wörtlichen Sinne) kopflosen Vampir anstellen? Das ist hier die Frage.
Bewertung
aus Ludwigsburg
5/5
19.03.2020
Buch (Taschenbuch)
Fantastisch! Eine "Kryttick"
Hatte mir den Roman downgeloadet als Lesejunkfood für die tägliche S-Bahn-Fahrt. "Schmieriger Schneckenschleim" aber auch, das war ein Fehler! Habe enweder den Einstieg in die Bahn oder den Ausstieg mehrmals verpasst, weil ich zu tief in der Geschichte steckte! Diese Fantasy-Trilogie ("Die Kaiserin der ewigen Nacht" ist der erste Teil) ist das Beste in dem Genre, das ich seit Jahren gelesen habe. Eine irrwitzige Story über Elfen, Vampire und ihren Umgang mit "normalen" Menschen - immer mit einem zwinkernden Auge, aber ebenso mit Tiefgang. Trotz durchaus blutgetränktem Verlauf der Geschichte zieht sich die Achtung alles Lebenden (welcher Art auch immer...) wie ein roter Faden durch die Geschichte. Dies schließt sarkastische Querverweise auf den Zustand unserer Welt im allgemeinen und die bundesrepublikanische Wirklichkeit im besonderen keineswegs aus. Aber vor allem ist dies absolut süchtig machender Lesestoff, ganz gewiss kein Junkfood, sondern mit literarischem Mehrwert! "Fieser Frettchenfurz" nochmal, habe mir jetzt auch die (wohl neu erschienenen) Taschenbuchausgaben der drei Trywwidt-Romane gegönnt - eine schöne Bereicherung der heimischen Büchersammlung. Bitte mehr davon! Meine Frau und ich haben "Blut geleckt".
Bewertung
5/5
06.11.2017
Buch (Taschenbuch)
Serr gutt!
Soll man zumachen hier und weitere Fortetzungen raushaun und zwar im Schnellzugtempo :)
und 'Schattenruf' kann auch nur ein Prequel sein zu einer ausgewachsenen Story, die hoffentlich auch bald folgt.
Mikka Liest
aus Zwischen den Seiten
5/5
15.10.2017
Buch (Taschenbuch)
Ja, lieber Leser, hier gibt…
Ja, lieber Leser, hier gibt es Vampire und Elfen, aber es sind beileibe nicht die... Oh, Moment – ich unterbreche diese Rezension für eine kurze Servicedurchsage: !! Achtung, Achtung, hier handelt es sich um die Rezension des *zweiten* Bandes! !! Wo war ich stehengeblieben? Ach ja. Ja, lieber Leser, hier gibt es Vampire und Elfen, aber es sind beleibe nicht die Vampire und Elfen, wie man sie halt so aus anderen Fantasybüchern kennt. Wenn man mich fragen würde, was die größte Stärke der Autorin ist, würde ich antworten: ihre Fähigkeit, einem Genre, in dem es alles schon gefühlte 1.000.001 Male gab, ihren eigenen Stempel aufzudrücken und ihr ganz eigenes Ding daraus zu machen. Und dieses ganz eigene Ding ist nicht nur verflixt originell, sondern auch spannend und witzig und einfach rundum unterhaltsam. Viel Fantasy, eine Prise Science Fiction, jede Menge schräger Humor und ein bisschen Romantik. Aber das brauche ich den Lesern, die den ersten Band gelesen haben, wohl nicht extra zu erklären. Die Charaktere sind wieder so wunderbar un-heroisch und un-perfekt, wie man sie schon in "Trywwidt – Kaiserin der ewigen Nacht" kennengelernt hat. Aus Messie Klaus ist ein depressiver Jungvampir geworden, während Elfe Trywwidt immer noch weit entfernt ist von der 'maximalen Effizienz', Menschenfrau Ira nach wie vor auf Schokolade steht – und Vampir Korwin allmählich die Nase voll davon hat, dass die Elfen ihn entweder umbringen wollen oder zumindest ungefragt seine Dusche benutzen. Herrlich. Sie sind mir alle so ans Herz gewachsen, dass ich ihnen Weihnachtskarten schreiben will. Natürlich bekommen sie es in diesem Band wieder mit mehr als einem Problem und mehr als einem Widersacher zu tun. Da sind ja nicht nur die Vampirjäger, die zusammen (vielleicht) genug Grips haben, um Korwin gefährlich zu werden, sondern es gilt immer noch, die Elfe Phyrridt aus ihrer albtraumhaften Existenz als endloser Schmerzensschrei zu befreien – und dabei wäre es ganz nett, wenn die Elfen nicht aus Versehen die Menschenwelt zerstören. Das war für mich durchweg spannend; ich hatte nie das Gefühl, dass die Geschichte sich zog, und fand auch alles schlüssig und glaubhaft. Die Liebesgeschichten drängen sich dabei nicht zu sehr in den Vordergrund, sind aber wirklich süß zu lesen. Trywwidt und ihr Liebster bereiten sich vor auf das Frühlingsritual, während Ira mit Unsicherheiten und Selbstzweifeln zu kämpfen hat, ob sie für Korwin vielleicht doch nur ein Haustier und/oder Snack ist... Der Schreibstil ist auf gute Art ungewöhnlich, mit großartigen, manchmal durchgeknallten Metaphern. Man hat das Gefühl, dass Klara Bellis ihre Welt durch und durch kennt und daher auch perfekt beschreiben kann, jedenfalls kam die Atmosphäre bei mir mühelos an. Fazit: Auch im zweiten Band der Reihe tummeln sich die Antihelden: vom depressiven Jungvampir Klaus über die chaotische Techno-Elfe Trywwidt bis hin zu Menschenfrau Ira, die sich langsam fragt, ob ihr Vampirchef Korwin ihr nur deswegen Pralinen schenkt, um sie zu mästen... Das ist wieder spannend, irrsinnig komisch und auch ein bisschen romantisch, und dabei glitzern die Vampire kein bisschen. Volle Punktzahl für Originalität – oder wie die Elfen wahrscheinlich sagen würden: maximale Effizienz!
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