In die Welt der Toten gebracht, um keine Bestie zu werden, muss Balan Jahre dort verbringen.
Doch nach langer Zeit kehrt er mit dem Drachen Ceara in die Welt der Lebenden zurück, wo er Prinz Amoury - einen Kindheitsfreund - in Gefahr findet und rettet.
Selbst nicht erkannt, erfährt Balan von Amoury, dass dieser seine Schwester sucht, die wiederum auf der Suche nach dem mächtigen Sonnenvogel ist, um die magische Dürre zu besiegen, die ihr Land im Griff hat.
Leider scheinen ihre Gefühle füreinander und gefährliche Gesetzlose noch die kleinsten Probleme zu verursachen.
Doch wie werden sich die Ereignisse auf ihre Zukunft und die ihres verfluchten Landes auswirken?
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
aus Sulingen
5/5
16.09.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Modernes Fantasy-Märchen - ein Lesevergnügen
Der ausgebildete Drachenreiter Balan und seine schlagfertige Drachendame Ceara begleiten Prinz Amoury auf der Suche nach seiner Schwester und dem Sonnenvogel, um das Land von der magischen Dürre zu befreien.
Anna Kleve gelingt ein wunderschönes, emotional erzähltes Fantasy-Abenteuer, das mit gut durchdachter Geschichte und sehr schön gestalteten Wesen und Welten beeindruckt. Thema ist neben der Liebesgeschichte der beiden Helden auch das Verschweigen von Geheimnissen und ein respektvoller Umgang mit anderen. Meines Erachtens ist das Buch gut für Jugendliche geeignet und stellt sich als modernes Fantasy-Märchen dar.
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, ebenso der häufige Wechsel der Perspektive. In die Drachendame Ceara muss man sich einfach verlieben, auch die weiteren Charaktere sind sehr fein und liebevoll gezeichnet und machen die Lektüre zu einem echten Lesevergnügen.
Samantha Faye
aus Freihung
5/5
24.08.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Wiedersehen nach langer Zeit
Um nicht zur Bestie zu mutieren, wird Balan via Muttern in die Dämmerwelt verfrachtet. Denn sein Vater ist ein Mulo und so soll das abgewendet werden. Sieben Jahre muß er dort bleiben.
Gewiße Umstände verzögern jedoch seine "Freilassung" und letztendlich ist er dann insgesamt vierzehn Jahre "abgetaucht". Er kehrt dann mit Drachin Ceara zurück in die "normale" Welt.
Er wird dann zum Lebensretter Prinz Amourys, der höchstselbst aber nicht seinen alten Kindheitsfreund wiedererkannt.
Eine Dürre der übernatürlichen Art hält das Land eisern im Griff. Deswegen brach Amourys Schwester ursprünglich auf, um den Sonnenvogel zu finden, der das Antidot zu dieser Krise wäre. Sie ist aber verschollen und deswegen ist Amoury unterwegs.
Beide generieren Emotionen der tieferen Art füreinander. Unglaubliche Abenteuer stehen ihn bevor und auch massive Gefahren. Begleitet von der klugen Ceara.
Wendungen, Humor, Spannung, Romantik mit erotischem Touch und fesselnde Spannung, Tempo und Aufregung geben dem Buch Pfeffer.
Man erfährt in den kurzen Kapiteln abwechselnd Balans und Amourys Perspektive. Zu Beginn des Buches gibt es informative Karten.
Die Liebe zwischen den beiden ist sensibel, empathisch sowie positiv dargestellt. Kompliment! Und Drachen als Protagonisten neben den Humanen sind immer das besondere Extra! Für Jugendliche wie Erwachsene gleichermaßen geeignet! Danke, Anna Kleve!!!!!
Bewertung
5/5
30.07.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Schöne Geschichte, auch für junge Leser
Anna Kleve schreibt in kurzen klaren Sätzen. Wir erleben die Geschichte in der ich Perspektive, abwechselnd aus der Sicht von Balan und Amoury. Jeder hat sein eigenes Kapitel, wodurch es auch sehr leicht war der Geschichte zu folgen.
Die Geschichte ist wirklich toll und die Charaktere einfach zum liebhaben. Um die Reisen besser zu verstehen gibt es auf den ersten Seiten wunderschöne kleine Karten. Wie auch im Klappentext zu lesen geht es auch um die Liebe zwischen den beiden Protagonisten. Da dürfen erotische Szenen natürlich nicht fehlen diese sind wirklich schön beschrieben und wirken keinesfalls hardcore übertrieben. Daher würde ich dieses Buch auch für jüngere Leser (Jugendliche) empfehlen.
Von mir gibt es / 5 und eine klare Leseempfehlung.
Rajets Fantastische Leseseite
aus Grünberg
4/5
19.08.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte von Balan und Amoury – eine Reise zu sich selbst!
Der Schreibstil ist modern, knapp, Telegrammstil käme für mich hin, auch nicht sehr bildhaft dadurch – ich denke man muss es mögen oder nicht.
Das Cover wird von dem abgebildeten Drachen (Ceara) beherrscht, der Hintergrund wirkt wie ein Sternenhimmel. Auf dem Drachen sitzt ein Reiter (Balan) mit einer Axt. Aber irgendwie wirkt es zusammengebastelt und nicht ganz so professionell, wenigstens auf mich. Aber es passt zum Roman.
Der Klappentext macht neugierig auf einen Fantasy Roman, inklusive Drache.
Fazit:
Da ich noch nichts von der Autorin gelesen hatte, kannte ich weder ihren Schreibstil noch was sie sonst an Roman schreibt. Also Neuland für mich.
Als erstes lernen wir Balan kennen, der von seiner eigenen Familie in die Welt der Toten gebracht wurde. Warum erfahren wir im Laufe der weiteren Handlung des Romans. Aber er verbringt einige Jahre dort und kehrt mit Ceara in die Welt der Lebenden zurück. Dort trifft er auf seinen Kindheitsfreund, Prinz Amoury und rettet ihn. Dieser sucht seine Schwester, die bei der Suche nach dem mächtigen Sonnenvogel verloren ging. Denn das Land wird von einer magischen Dürre heimgesucht. Das die beiden Gefühle füreinander hegen ist eines der kleineren Probleme mit denen sich herumschlagen müssen. Den Amoury weiß nicht wer Balan wirklich ist und was er in der Zwischenzeit erlebt hat.
Werden sie die Schwester von Amoury finden? Und die magische Dürre beenden können? Wie wird die Beziehung der beiden weitergehen?
Es ist ein Fantasy Buch mit Helden, einer Drachendame mit Humor, weiten Reisen und spannenden Abenteuern – und doch viel mehr. Voller Gefühl wird die sich anbahnende Liebe zwischen Balan und Amoury beschrieben. Trotz gegensätzlicher Charaktere die sich nicht immer einig sind. Aber die Drachendame Ceara hat ja auch noch ein Wörtchen mitzureden.
Die Idee des Romans fand ich super, auch die Drachendame Ceara, die quere Liebe zwischen Balan und Amoury. Was mir weniger gefiel waren die sehr knappen Kapitel in den Balan und Amoury abwechselnd zu Wort kommen, damit hat der Roman wohl Geschwindigkeit – aber es bleibt auch viel auf der Strecke – was mir einfach fehlt. Aber vielleicht ist diese Form ja jetzt modern und ich nur altmodisch, das mag sein.
Aber da der Roman mich nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte, vergebe ich 4 Sterne dafür.
Bewertung
2/5
26.08.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Geschichte mit großem Potential, was nicht genutzt wurde
Ich muss gestehen, dass ich nicht gerne Rezensionen schreibe, die unter drei Sterne sind. Hier meine Ansichten, warum ich persönlich nicht mehr Sterne geben kann:
Den ersten Stern vergebe ich für die richtig tolle Idee der Geschichte. Sie ist sehr umfangreich, gespickt mit kleinen Geschichten, bei denen immer wieder Bruchstücke wahr sind, wie in unseren Märchen.
Den zweiten Stern gibt es für die fantasievolle und farbenfrohe Welt mit Wesen, die aus den tiefsten Träumen entsprungen sind, wahnsinnig gut beschrieben, mit ihren ganz eigenen Kräften und Persönlichkeiten. Besonders gut hat mir Ceara die Drachendame gefallen, die eben nicht nur ein wildes Tier ist.
Leider war es das schon, was mich richtig traurig macht. Die Idee ist so wahnsinnig gut, man könnte so viel daraus machen. Leider verderben die vielen Wortwiederholungen (der kämpfende Kämpfer, der zum Kämpfen ausgebildet wird) und Rechtschreibfehler (getötete Wangen uvm.) das Lesevergnügen. Gedanken werden nochmals laut ausgesprochen, sodass man vieles doppelt hört, andere, wie ich finde wichtige, Informationen fallen dabei komplett unter den Tisch. Einiges passiert einfach, ohne dass man erfährt warum.
Am meisten haben mich die immensen Zeitsprünge irritiert. Plötzlich waren eben mal so 7 Jahre, 4 Monate oder Wochen vergangen. Keine Ahnung, was dazwischen passiert ist. Auch wechseln die Szenen wahnsinnig schnell, als würde man sich einen Trailer anschauen. Oder einen Anime. Und dann passen sie oft nicht in das Geschehen. Man überlegt, ob man was überlesen hat oder warum jetzt dies überhaupt geschieht. Meist bringt es die Geschichte kein Stück weiter.
Die Wechselhaftigkeit der Charakter passte meiner Ansicht nach auch nicht wirklich. Balan ist ein starker Krieger, ein Heeresführer. Mal handelt er entsprechend, mal latscht er einfach drauf los wie ein Bauer. Ebenso Amoury. Er ist ein Prinz, der zum Ritter ausgebildet wird. Und trotz, dass er schon ein paar Kämpfe beschritten hat, drängt er sich in einer Zelle in die hinterste Ecke, als sein_e Widersacher_in ihm gegenübersteht, unbewaffnet ohne magische Fähigkeiten. Das passt alles nicht.
Ich muss gesteht, dass ich das Buch nur bis zum Ende gelesen habe, da ich an einer Leserunde teilnehmen durfte. Hätte ich es mir gekauft, hätte ich mich geärgert und es nach den ersten Kapiteln, spätestens jedoch in der Mitte frustriert beiseitegelegt und nicht mehr angerührt.
Dabei gefiel mir die Idee der Geschichte, der Weltenbau und die Wesen so richtig gut. Schade, dass so viel Potenzial auf der Strecke bleibt.
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