Produktbild: Berlin Heat
Band 2

Berlin Heat

Aus der Reihe Berlin Noir
Gesprochen von
83
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Andreas Dyszewski

Spieldauer

7 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.05.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

146

Verlag

Suhrkamp Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783518920022

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Andreas Dyszewski

Spieldauer

7 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.05.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

146

Verlag

Suhrkamp Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783518920022

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  • Bewertung

    aus Dübendorf

    5/5

    05.11.2021

    eBook (ePUB)

    In einem Rutsch durchgelesen

    Sehr "Berlin", sehr zeitgemäss, sehr unterhaltsam. Man denkt, man weiss was als nächstes passiert....und dann kommt es doch wieder ganz anders. Schon allein deswegen konnte und wollte ich das Buch erst dann aus der Hand legen, als ich es fertig gelesen hatte. Danke an Sunil Mann für seinen Lesetip auf Facebook!

  • Bewertung

    5/5

    01.10.2021

    eBook (ePUB)

    Summer in the City

    Berlin 2021-der erste Sommer nach der Pandemie. Tom Lohhoff,seineszeichen Facility Manager,vermietet die Wohnungen seines Vaters an feierwütige Touristen,Drogen aller Art inklusive. In seiner Freizeit hängt er in allen Spielhallen der Hauptstadt ab,auf der Suche nach dem großen Gewinn. Doch dieser bleibt leider aus und Tom hat stattdessen ein beträchtliches Sümmchen Spielschulden angehäuft. 12.000€ musste er sich bereits von der Kiez-Größe Krasniqi leihen und versucht nun das Geld auf jede erdenkliche Weise zusammenzukratzen. Da kommen ihm 2 dubiose Typen ganz recht,die ihm 2000€ für eine Übernachtung in einer seiner Wohnungen anbieten,für sich und einen Freund. Als sich am nächsten morgen herausstellt,dass der Freund ein gekidnappter AfD Politiker ist und in der Wohnung gefangen gehalten wird,versucht Tom mit Hilfe seines Vaters das Opfer aus der Wohnung zu holen. Dies ist der Beginn einer aufgeladenen und atemlosen Hetzjagd durch das brütend heiße Berlin,welches in einem blutigen Inferno endet. Johannes Groschupf liefert mit „Berlin Heat“ einen spannend rasanten Thriller,der viele topaktuelle gesellschaftskritische Themen aufgreift wie die Corona Politik,Verschwörungstheorien,Medienmanipulation,Gentrifizierung,um nur einige zu nennen. Er lässt kaum einen gesellschaftlichen Missstand aus und so ist der Roman auch ein unbequemes Stück Literatur,bei dem man sich die Frage stellt,was eigentlich alles bei uns falsch läuft. Hervorragend hat mir der messerscharfe und präzise Schreibstil gefallen.Man konnte das heiße stickige Berlin förmlich spüren und ich war komplett drin im Großstadtdschungel,in dem sich Tom regelrecht verliert. Mit Tom als Hauptfigur hatte ich so meine Schwierigkeiten,ein klassischer Antiheld,der völlig planlos durchs Leben taumelt und durch seine naive Art von einer Katastrophe in die nächste stolpert. Ich konnte seine Handlungen oft nicht nachvollziehen und ich habe beim Lesen gedacht:“Junge,denk doch mal nach,bevor du was machst.“ Romina,die taffe und wahrlich nicht auf den Mund gefallene Polizistin hat mir ganz gut gefallen,da sie abgebrüht und authentisch rüberkommt. Allerdings hatte ich auch bei ihr Schwierigkeiten die ein oder andere Handlungsweise zu verstehen. Fazit:„Berlin Heat“ ist eine rasante Achterbahnfahrt in die Abgründe der Gesellschaft und lässt einen schweißgebadet zurück.

  • takabayashi

    aus Berlin

    5/5

    27.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Temporeich, spannend, atmosphärisch

    Rezension von takabayashi: Dieser Nachcorona Berlin Noir ist sehr ungewöhnlich geschrieben, kein Thriller im herkömmlichen Sinn. Der spielsüchtige Tom Lohoff muss dringend seine Spielschulden begleichen - der Kredithai sitzt ihm schon im Nacken. Da kommen ihm die beiden unsympathischen Typen, die eine seiner Wohnungen zu einem verlockend hohen Preis für einen "Freund" mieten wollen, gerade recht. Allerdings ahnt er nicht, worauf er sich da eingelassen hat - es hat etwas mit einem AfD-Politiker zu tun! Tom vermietet Wohnungen an angereiste Party People, die alle unbedingt ins "Berghain" wollen, und versorgt sie mit allem, was sie so brauchen. Nach dem Corona-Jahr tut sich endlich wieder etwas auf dem Markt! Atemlos geht es durch die Berliner Nächte und Tom wächst einem trotz aller seiner Fehler irgendwie ans Herz. Im Gegensatz zu den meisten anderen Protagonisten des Romans - brutalen Psychopathen aus der kriminellen Szene - ist er kein schlechter Mensch. Nach allerlei aberwitzigen Wendungen, bei denen auch Menschen zu Tode kommen, kommt Tom am Ende relativ ungeschoren aus dem ganzen Schlamassel heraus. Ein etwas anderer, ungeschönter Blick auf die Berliner Partyszne, humorvoll, aber teilweise auch recht heftig, rasant, spannend und erfrischend. Sicher nicht jedermanns Sache, aber von mir eine klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Giengen

    5/5

    11.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Mitreißende Handlung

    Das Cover des Buches finde ich von Anfang an sehr ansprechend. Den Schreibstil finde ich sehr einfach und mit kurzen Sätzen aufgebaut. Ein gewohntes Thriller Potential kann ich aber nicht erkennen. Berlin im Sommer nach Corona. Das Leben in der Stadt Berlin erwacht wieder, es kommen wieder Touristen in die Stadt und wollen Party machen. Tom Lohoff, welcher in diesem Buch die Hauptrolle übernommen hat, verwaltet Wohnungen, vermietet sie an Touristen und besorgt diesen Drogen. Zudem ist er selbst Zocker, verbringt sehr viel Zeit in Wettbüros und Spielhallen. Bei einem zwielichtigen Bordellbesitzer hat er hohe Spielschulden. Schließlich kommt es ihm sehr gelegen als er von zwei komischen Jungs angesprochen wird um einen Bekannten kurzfristig eine Wohnung für viel Geld zu beschaffen. Mit Hilfe deren bringt er diesen in einer Plattenbauwohnung unter und bekommt am nächsten Tag in den Medien mit, das ein AfD Politiker entführt wurde. Genau diesen Mann, den er am Vortag in die Wohnung gebracht hat. Da sich die Polizei nicht dafür interessiert beschließt er mit seinem Vater die Sache selbst in die Hand zu nehmen...

  • Bewertung

    aus Rösrath

    5/5

    11.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Wahnsinnsbuch!!!

    Ich hatte schon viele lobende Worte über den Vorgänger 'Berlin Prepper' gehört... aber der neue Thriller 'Berlin Heat' von Johannes Groschupf hat mich regelrecht umgehauen. Welch ein Drive von der ersten bis zur letzten Seite. Und was der Kerl, also der Autor, auf 250 Seiten ganz locker in einem ungeheuer ansprechenden Schreibstil so alles unterbringt... Wahnsinn! Die Zeit kurz nach Corona; der kritische Blick auf das Leben in der Hauptstadt; die pointierte Beschreibung typischer Hipster-Verhaltensstile und der Blick auf grün-links-alternativ-ökologische Milieus; der warnende Blick auf das politische Rechtsaußen; der Überlebenskampf der Mittellosen; die Verrohung der Umgangsformen. All das ist natürlich nicht episch ausgebreitet, aber mit wenigen Pinselstrichen auf den Punkt gebracht - genau wie die Figuren der Story! Und bei all dem gibt es noch eine gute, ausgefeilte und extrem schnittige Geschichte! Der spielsüchtige und verschuldete Mitdreißiger Tom, der einige Wohnungen seines Vaters verwaltet, bzw. an Berlin-Touristen nicht nur vermietet, sondern ihnen auch zusätzliche Dienstleistungen wie 'Drogen besorgen' anbietet. Tom hat Schuldenrückzahl-Stress, gerät deshalb in einen ziemlichen Schlamassel, ist 'nicht ganz erfolglos' bei den Frauen, selbst bei Polizistinnen nicht, und hat insgesamt trotz seiner Loser-Qualitäten auch einen heldenhaften Charakter. Eine Botschaft: Irgendwie geht es immer weiter im Leben und jeder macht halt so sein 'Überlebensding'. Aber: Obacht! Der Showdown am Ende ist eine klare Wrnung, dass sich da seit langem von ganz weit Rechts was zusammenrottet... um 'den Austausch des deutschen Volkes zu verhindern'. So lässt der Autor im zweiten Drittel des Thrillers die Figur Ronny sagen: "Das hat der Feminismus aus uns gemacht, verschwuchtelte Schwächlinge. Ironische Idioten. Dieses Land leidet an thymotischer Unterversorgung, sagt Marc Jongen. Wir müssen wieder hassen lernen, verstehst du? Zorn und Wut, das sind die Quellen deutscher Kampfkraft. Alles kurz und klein treten, Schutt und Asche, dazu müssen wir fähig sein." Wer dieses Buch nicht liest, wird Gewaltiges verpasst haben!

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