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Celestia

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Avant-verlag GmbH

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

26,6/21/3 cm

Gewicht

1213 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Myriam Alfano

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96445-057-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Avant-verlag GmbH

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

26,6/21/3 cm

Gewicht

1213 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Myriam Alfano

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96445-057-9

Herstelleradresse

avant-Verlag, Berlin
Weichselplatz 3-4 HH
12045 Berlin
DE

Email: info@avant-verlag.de

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Manuele Fior wird als extrem…

Nico aus dem Buchwinkel am 15.11.2021

Bewertungsnummer: 2754325

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manuele Fior wird als extrem wandelbarer Star der europäischen Graphic-Novel-Künstler*innen beschrieben. Er wechselt Zeichenstil und Arbeitsmaterial für jedes seiner Projekte. Auf Deutsch sind von ihm unter anderem “Fünftausend Kilometer in der Sekunde” und “Die Übertragung” im avant-verlag erschienen. Nun gibt es ganz frisch einen thematischen Nachfolger von “Übertragung”, und zwar “Celestia”, ein Riesenwerk mit fast 300 Seiten. Was war? “Celestia” spielt in der näheren oder ferneren Zukunft, nachdem eine mysteriöse “große Invasion” die Welt verwüstet hat. Einige fanden Zuflucht auf einer vom Festland abgeschnittenen Insel in Italien, die ein wenig an Venedig erinnert. Der Umgang zwischen den Überlebenden ist rauh, auch die Telepath*innen Pierrot und Dora haben wenig zu lachen. Nach einem Zwischenfall müssen die beiden aufs Festland fliehen, das jedoch nicht ganz so verlassen ist, wie erwartet. Die Geschichte erklärt wenig und lässt Lücken zum Ausfüllen durch die Leser*innen. Auch das Setting lässt Raum zur Interpretation zu. Stadt und Kleidungsstil der Figuren erinnern eher an die 70er oder 80er, futuristische Technik kommt fast nicht vor. Auf jeden Fall ein unverbrauchtes postapokalyptisches Setting. Was wird? Die Illustrationen machen einen aquarellartigen Eindruck und unterscheiden sich auf jeden Fall von Fiors bisherigen Werken. Die Panels sind zwar sehr traditionell angeordnet, allerdings erinnern manche Bilder eher an Gemälde und könnten auch für sich stehen, statt Teil einer fortlaufenden Geschichte zu sein. Visuell passiert in “Celestia” sehr viel und auch viel Spannendes. Die Texte und Unterhaltungen sind reduziert, teilweise poetisch. Einzelne Seiten kommen komplett ohne Worte aus. Das Ende der Geschichte bleibt… offen. Auch diese Leerstelle will vom Lesenden (oder vielleicht von einer weiteren Geschichte?) ausgefüllt werden.

Manuele Fior wird als extrem…

Nico aus dem Buchwinkel am 15.11.2021
Bewertungsnummer: 2754325
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manuele Fior wird als extrem wandelbarer Star der europäischen Graphic-Novel-Künstler*innen beschrieben. Er wechselt Zeichenstil und Arbeitsmaterial für jedes seiner Projekte. Auf Deutsch sind von ihm unter anderem “Fünftausend Kilometer in der Sekunde” und “Die Übertragung” im avant-verlag erschienen. Nun gibt es ganz frisch einen thematischen Nachfolger von “Übertragung”, und zwar “Celestia”, ein Riesenwerk mit fast 300 Seiten. Was war? “Celestia” spielt in der näheren oder ferneren Zukunft, nachdem eine mysteriöse “große Invasion” die Welt verwüstet hat. Einige fanden Zuflucht auf einer vom Festland abgeschnittenen Insel in Italien, die ein wenig an Venedig erinnert. Der Umgang zwischen den Überlebenden ist rauh, auch die Telepath*innen Pierrot und Dora haben wenig zu lachen. Nach einem Zwischenfall müssen die beiden aufs Festland fliehen, das jedoch nicht ganz so verlassen ist, wie erwartet. Die Geschichte erklärt wenig und lässt Lücken zum Ausfüllen durch die Leser*innen. Auch das Setting lässt Raum zur Interpretation zu. Stadt und Kleidungsstil der Figuren erinnern eher an die 70er oder 80er, futuristische Technik kommt fast nicht vor. Auf jeden Fall ein unverbrauchtes postapokalyptisches Setting. Was wird? Die Illustrationen machen einen aquarellartigen Eindruck und unterscheiden sich auf jeden Fall von Fiors bisherigen Werken. Die Panels sind zwar sehr traditionell angeordnet, allerdings erinnern manche Bilder eher an Gemälde und könnten auch für sich stehen, statt Teil einer fortlaufenden Geschichte zu sein. Visuell passiert in “Celestia” sehr viel und auch viel Spannendes. Die Texte und Unterhaltungen sind reduziert, teilweise poetisch. Einzelne Seiten kommen komplett ohne Worte aus. Das Ende der Geschichte bleibt… offen. Auch diese Leerstelle will vom Lesenden (oder vielleicht von einer weiteren Geschichte?) ausgefüllt werden.

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von Manuele Fior

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