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Wasserläufer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2023

Verlag

Tropen

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,4/15/3,6 cm

Gewicht

522 g

Farbe

Smaragd

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50016-5

Beschreibung

Rezension

»Für erste Sätze, das muss man Michael Kröchert lassen, hat dieser Autor ein Gespür.« Julia Schröder, Deutschlandfunk, 13. Juli 2023 ("Deutschlandfunk")
»Sinnsucher können anschauliches Material finden, das den gesellschaftlichen Zeitgeist widerspiegelt.« Martin Schulz, Der Evangelische Buchberater, Heft 04/2023 ("Der Evangelische Buchberater")
»›Wasserläufer‹ [ist] ein Buch, das mit wachem Blick auf die Zustände des Landes blickt und das auch den Mut hat, den Rückzug in die Natur zu de-romantisieren. Das macht aus ›Wasserläufer‹ einen starken Gegenwartsroman.« Marius Müller, Blog: Buch-Haltung, 27. Juli 2023 ("Buch-Haltung")
»Michael Kröchert schenkt eine besondere Reiselektüre, die den eigenen Blick verändern kann.« Sabine Bovenkerk-Müller, Schreiblust-Leselust, 15. Juli 2023 ("Schreiblust-Leselust")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2023

Verlag

Tropen

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,4/15/3,6 cm

Gewicht

522 g

Farbe

Smaragd

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50016-5

Herstelleradresse

Tropen
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
Deutschland
Email: info@klett-cotta.de
Telephone: +49 711 66721519
Fax: +49 711 66722031

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  • Bewertung

    5/5

    08.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitreißende Lektüre

    Mir hat der "Wasserläufer" richtig gut gefallen. Erzählt wird die Geschichte eines Sommers, in dem der Hauptfigur die folgenschwere Entscheidung trifft, sich ein Floß zu bauen und ein paar Wochen auf einem See zu verbringen, um wieder bei sich selbst anzukommen. Wunderschön wird die brandenburgische Seenlandschaft vor den Toren Berlins geschildert; ich hatte das Gefühl, dass diese Landschaft ein Eigenleben entwickelt. Als die Hauptfigur im ersten Teil des Buchs verschiedene Menschen kennenlernt, merkt sie, dass sie sich noch viel weiter von allem zurückziehen muss, in größere Abgeschiedenheit, um sich schließlich für ein neues Leben zu entscheiden. Das Buch "Wasserläufer" ist mitreißend geschrieben. Ich habe es an nur einem Tag durchgelesen, es ist voller lebendiger Szenen und Wendepunkte, eine vielzahl unterhaltsamer und origineller Charaktere bevölkert das Buch. Ich gebe gerne fünf Sterne.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    15.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heldensommer

    Wasserläufer ist eine etwas seltsame Geschichte der Schriftsteller und Journalist Michael Kröchert. Er lässt seinen Icherzähler Rio als Aussteiger auf Seen in Brandenburg, mit einem selbstgebauten Floß für einen Sommer verbringen. Der Autor schreibt die Ansichten Rios, als wäre er es. Ist ganz interessant. Allerdings ist Rio in meinen Augen ein etwas dusseliger Kerl. Vielleicht kann den nur ein Mann in diesem Alter verstehen. Rio ist ja so ein verteilter Typ. Es spielen noch einige Andere Personen mit. Ein wenig zeigt sich auch die politische Lage in Brandenburg. Der Roman ist ganz ordentlich und unterhaltend.

  • Sikal

    3/5

    01.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Perspektivenwechsel

    Der Protagonist Rio ist Anfang 40 und möchte für einige Zeit der Großstadt den Rücken kehren. Nicht nur seine Arbeit als Fotograf sondern auch seine Beziehung mit Alissa legt er für die nächsten Wochen auf Eis. Er versucht, auf einem selbstgebauten Floß wieder zu sich selbst zu finden. Gar nicht so einfach, wenn man plötzlich eine Unmenge an Zeit zur Verfügung hat und sich mal ohne die Reize der Großstadt auf sich selbst besinnen soll. Doch ganz so einsam wie anfangs angenommen, ist Rio dann doch nicht. Er trifft auf einige Menschen, bei denen Rio mehr oder weniger auch Zuflucht sucht, um seinen Gedankenmonologen zu entfliehen. Als ein Boot explodiert und ein Todesopfer gefunden wird, scheint Schwung in die Geschichte zu kommen. Rio findet Sprengsätze wo er diese nicht vermutet hätte und versinkt wieder in seinen eigenen Grübeleien. Wie soll sein zukünftiges Leben gestaltet werden? Möchte er tatsächlich mit Alissa eine Familie gründen oder eher doch wieder nicht? Nachdem sich diese Gedanken bei Rio laufend wiederholen, beginnt er mir irgendwann auf die Nerven zu gehen. Ich finde, dass man mit Anfang 40 bereits so weit als Persönlichkeit gefestigt sein soll, dass man weiß wie man sein Leben gestalten möchte. Es wäre ja auch in Ordnung, wenn er konsequent seine Auszeit auf dem Floß verbringen möchte – aber das zieht er auch nicht so richtig durch. Der Autor Michael Kröchert hat einen Selbstfindungsroman geschrieben. Die detaillierten Landschaftsbeschreibungen lassen den Leser in den Weiten der Seen versinken. Irgendwie beginnt man die Ruhe zu spüren, doch irgendwann war mir die Geschichte dann doch zu langatmig. Von mir gibt es 3 Sterne.

  • Aufmerksamer Leser

    aus Augsburg

    2/5

    13.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Roman plätschert so…

    Der Roman plätschert so dahin. Es sind ja alle Personen von der Sorte Aussteiger und der Protagonist Rio vertritt alle Mainstream-Thesen zum Klimawandel. Er schmeckt auch seit seiner Corona-Erkrankung nichts mehr, bis auf Zigaretten. Er ist starker Raucher, raucht er eine nach der anderen, wobei ihm wichtig ist zu bemerken, dass er die Zigaretten immer sauber entsorgt, obwohl er auf dem Floß auf dem Wasser raucht. Was ist mit Luftverschmutzung?Einmal wirft Rio die Kippe ins Wasser, schreibt der Autor. Artig verweist der Protagonist darauf, dass er das sonst nie tut. Er beschreibt auf Seite 24 ein Sammelsurium von dem, was in den letzten 2 Jahren staatlich verordnet wurde und er ohne Zweifel an der Wirksamkeit mitgemacht hat: "Quarantäne, Lockdown, FFP2-Maske, Newsticker auf Spiegel-Medium verfolgen, Ukraine-Krieg mit russischen Folterkellern). Auch wird immer wieder ge-gendert im Buch, auch in wörtlicher oder indirekter Rede ("Arbeiterinnen und Arbeiter" in Brasilien auf S.282), aber nicht konsequent. Auf Seite 284 ist nur von Protagonisten die Rede, warum fehlt hier das weibliche Pluralgeschlecht? Das Gendern wirkt unnötig aufgezwungen und als eine Art Pflichterfüllung an den Zeitgeist. So sehr Revoluzzer ist der Protagonist / Autor dann also auch nicht. 360 Seiten sind zu viel für die etwas dürftige Handlung.

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