Der Silberfuchs meiner Mutter

Der Silberfuchs meiner Mutter

Roman

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Beschreibung

Ein großer Roman über Fremdsein und Selbstbehauptung und die lebensrettende Kraft des Erzählens.
1942 fährt eine Norwegerin nach Vorarlberg. Sie ist schwanger. Eigentlich wollte sie hier ein neues Leben beginnen mit ihrem Verlobten, einem Wehrmachtssoldaten. Doch alles kommt anders. Für sie und für ihren Sohn, Heinz. Schlimmer. Ein brillanter Roman über einen Menschen, der sich nicht brechen lässt. Und die berührende Liebeserklärung eines Sohnes an seine Mutter.
Das einzige, was Heinz Fritz mit Gewissheit von seiner Mutter weiß, sind die Stationen ihrer ersten langen Reise: Oslo - Kopenhagen - Berlin - München - Hohenems. Verbürgt ist sie durch ein Schriftstück, das er sein Leben lang bei sich trägt: ein Dokument des SS-Lebensborn. Die Norwegerin hat sich mit dem Feind eingelassen. Und sie hat dem Falschen vertraut. Denn als sie in Österreich ankommt, wird sie nicht willkommen geheißen von der Familie ihres Verlobten, sondern abgewiesen. Zurück kann sie auch nicht, denn in Norwegen gilt sie nun als Kollaborateurin ... In einer großen, kompromisslosen Selbstbefragung versucht der Erzähler des Romans - ihr Sohn -, die Rätsel seiner Herkunft zu lösen, die Wahrheit über seine Eltern freizulegen. Es ist eine Spurensuche, an deren Ende sich noch einmal alles dreht. Und eine zweite, »hellere« Version der düsteren Geschichte aufscheint.

Details

Verkaufsrang

31901

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.09.2021

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Verkaufsrang

31901

Erscheinungsdatum

09.09.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1636 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462303834

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Nicht einfach zu lesen

Gertie G. aus Wien am 08.12.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Als die Norwegerin Gerd Hörvold 1941 von Anton Halbleben, einem deutschen Besatzungssoldaten, schwanger wird, wird sie als Nazi-Hure beschimpft und muss ihre Heimat. Nach einer langen Odyssee erreicht sie Hohenems in Österreich, wo Antons Familie lebt. Doch statt Aufnahme erlebt sie Ablehnung und muss das Kind, Heinz, in ein Kinderheim geben, weil sie auf Grund ihrer Epilepsie und der Umstände nicht in der Lage ist, für ihren Sohn zu sorgen. Erst 1946 kann sie Heinz zu sich holen und schlägt sich so recht und schlecht in Lustenau durchs Leben. Heinz ist mit der Situation überfordert, versteht die reale Welt nicht und flüchtet sich in die Scheinwelt des Theaters und später in den Film. Meine Meinung: Obwohl das Buch nur 224 Seiten hat, habe ich diesmal ein wenig länger als üblich gebraucht es zu beenden. Ursache dafür ist die teilweise raue, abgehackte Sprache, mit der der Autor seinen Lesern die Erinnerungsfetzen des alternden Heinz näherbringt. Zeit seines Lebens ist Heinz auf der Suche nach seinem Vater und entwickelt, da er keine Antworten bekommt, eigenen Fantasien über seine Wurzeln. Die wenigen schönen Momente seiner Kindheit und Jugend im engen, konservativen Vorarlberg, werden regelmäßig von den Fragen nach dem Warum und Wieso überlagert. Selbst Jahre später stößt Heinz auf beharrliches Schweigen der Kriegsgeneration. Heinz flüchtet in diverse (Theater)Rollen, die ihn auch im Alltag nicht loslassen. Die Erinnerungen des Ich-Erzählers sind nicht immer leicht zu lesen. Stellenweise ist der Monolog ein wenig ausufernd und langatmig. Zahlreiche lose Enden bleiben übrig. Dennoch ist die Erzählung ein Stück Zeitgeschichte, denn ähnliche Schicksale sind dokumentiert. Der eine oder andere Betroffene kann besser mit den Lücken und Brüchen in seinem Leben umgehen. Heinz bleibt ein ewig Suchender, Teil einer verlorenen Generation. Fazit: Eine nicht einfach zu lesende (Lebens)Geschichte eines Mannes, der die Lücken in seinem Leben zu schließen versucht. Gerne gebe ich hier 3 Sterne.

Nicht einfach zu lesen

Gertie G. aus Wien am 08.12.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Als die Norwegerin Gerd Hörvold 1941 von Anton Halbleben, einem deutschen Besatzungssoldaten, schwanger wird, wird sie als Nazi-Hure beschimpft und muss ihre Heimat. Nach einer langen Odyssee erreicht sie Hohenems in Österreich, wo Antons Familie lebt. Doch statt Aufnahme erlebt sie Ablehnung und muss das Kind, Heinz, in ein Kinderheim geben, weil sie auf Grund ihrer Epilepsie und der Umstände nicht in der Lage ist, für ihren Sohn zu sorgen. Erst 1946 kann sie Heinz zu sich holen und schlägt sich so recht und schlecht in Lustenau durchs Leben. Heinz ist mit der Situation überfordert, versteht die reale Welt nicht und flüchtet sich in die Scheinwelt des Theaters und später in den Film. Meine Meinung: Obwohl das Buch nur 224 Seiten hat, habe ich diesmal ein wenig länger als üblich gebraucht es zu beenden. Ursache dafür ist die teilweise raue, abgehackte Sprache, mit der der Autor seinen Lesern die Erinnerungsfetzen des alternden Heinz näherbringt. Zeit seines Lebens ist Heinz auf der Suche nach seinem Vater und entwickelt, da er keine Antworten bekommt, eigenen Fantasien über seine Wurzeln. Die wenigen schönen Momente seiner Kindheit und Jugend im engen, konservativen Vorarlberg, werden regelmäßig von den Fragen nach dem Warum und Wieso überlagert. Selbst Jahre später stößt Heinz auf beharrliches Schweigen der Kriegsgeneration. Heinz flüchtet in diverse (Theater)Rollen, die ihn auch im Alltag nicht loslassen. Die Erinnerungen des Ich-Erzählers sind nicht immer leicht zu lesen. Stellenweise ist der Monolog ein wenig ausufernd und langatmig. Zahlreiche lose Enden bleiben übrig. Dennoch ist die Erzählung ein Stück Zeitgeschichte, denn ähnliche Schicksale sind dokumentiert. Der eine oder andere Betroffene kann besser mit den Lücken und Brüchen in seinem Leben umgehen. Heinz bleibt ein ewig Suchender, Teil einer verlorenen Generation. Fazit: Eine nicht einfach zu lesende (Lebens)Geschichte eines Mannes, der die Lücken in seinem Leben zu schließen versucht. Gerne gebe ich hier 3 Sterne.

Halber Norweger

Bewertung aus Lemwerder am 09.09.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Der österreichische Schriftsteller Alois Hotschnig schreibt in seinem Roman „Der Silberfuchs meiner Mutter“ über die Kindheit des Heinz, der 1942 geboren wurde. Der Autor zeigt dabei einen Schwung, als wenn es das selber erlebt hat. Heinz Mutter war Norwegerin, die sich in einen deutschen Soldaten verliebt hat. Sie musste Norwegen deshalb verlassen. Aber der deutsche Soldat verschwand dann erst mal. Vom Lebensborn ist die Rede. Für den kleinen Jungen wurde es eine Odyssee. Der alte Heinz Fritz erzählt seine Geschichte aus der Erinnerung. So, wie das dabei immer wieder passiert, werden die Erlebnisse in den Zeiten oft vor und zurück gewürfelt. Der Autor hat diese Erinnerung gut erzählt. Mich hat das Thema sehr interessiert. Der Roman lässt sich gut lesen.

Halber Norweger

Bewertung aus Lemwerder am 09.09.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Der österreichische Schriftsteller Alois Hotschnig schreibt in seinem Roman „Der Silberfuchs meiner Mutter“ über die Kindheit des Heinz, der 1942 geboren wurde. Der Autor zeigt dabei einen Schwung, als wenn es das selber erlebt hat. Heinz Mutter war Norwegerin, die sich in einen deutschen Soldaten verliebt hat. Sie musste Norwegen deshalb verlassen. Aber der deutsche Soldat verschwand dann erst mal. Vom Lebensborn ist die Rede. Für den kleinen Jungen wurde es eine Odyssee. Der alte Heinz Fritz erzählt seine Geschichte aus der Erinnerung. So, wie das dabei immer wieder passiert, werden die Erlebnisse in den Zeiten oft vor und zurück gewürfelt. Der Autor hat diese Erinnerung gut erzählt. Mich hat das Thema sehr interessiert. Der Roman lässt sich gut lesen.

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von Alois Hotschnig

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Edith Berger

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5/5

großes Lesevergnügen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sehr spät erst lernt Heinz seinen Vater kennen. Mit der lapidaren Bemerkung -er wäre nicht sein Sohn, hat er sich von jeglicher Verantwortung freigemacht und ihn auf Abstand gehalten. Erst nach und nach erfährt er auch die Lebensgeschichte seiner Mutter. Es ist Krieg und sie verliebt sich in den österreichischen Wehrmachtssoldaten und wird schwanger. Von ihrer Familie ausgestoßen, von Nachbarn geächtet macht sie sich 1942 auf den Weg nach Vorarlberg. Ein neues Leben mit ihrem Verlobten wollte sie beginnen. Und dann kommt es doch anders und sie wird zeitlebens „Die Norwegerin“ in ihrer neuen Heimat.
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großes Lesevergnügen

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Sehr spät erst lernt Heinz seinen Vater kennen. Mit der lapidaren Bemerkung -er wäre nicht sein Sohn, hat er sich von jeglicher Verantwortung freigemacht und ihn auf Abstand gehalten. Erst nach und nach erfährt er auch die Lebensgeschichte seiner Mutter. Es ist Krieg und sie verliebt sich in den österreichischen Wehrmachtssoldaten und wird schwanger. Von ihrer Familie ausgestoßen, von Nachbarn geächtet macht sie sich 1942 auf den Weg nach Vorarlberg. Ein neues Leben mit ihrem Verlobten wollte sie beginnen. Und dann kommt es doch anders und sie wird zeitlebens „Die Norwegerin“ in ihrer neuen Heimat.

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Bittere wie berührende Überlebensgeschichte, das Psychogramm eines Menschen während der Nachkriegszeit. Erschütternd, aufwühlend, jedoch fragmentarisch und mit Widersprüchen in den Erzählungen. Vieles bleibt diffus und der eigenen Interpretation überlassen - etwas enttäuschend.
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Bittere wie berührende Überlebensgeschichte, das Psychogramm eines Menschen während der Nachkriegszeit. Erschütternd, aufwühlend, jedoch fragmentarisch und mit Widersprüchen in den Erzählungen. Vieles bleibt diffus und der eigenen Interpretation überlassen - etwas enttäuschend.

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