Produktbild: Das Archiv des Teufels
Band 1

Das Archiv des Teufels Roman aus der Zeit des Kalten Krieges

18

10,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.09.2021

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783839268704

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

08.09.2021

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783839268704

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  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    30.12.2021

    eBook (ePUB)

    Ein gutes Buch zum Thema "Persilschein"

    „Das Archiv des Teufels“ hat mir mal wieder gezeigt, dass ich noch längst nicht alle Fakten der Geschichte Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg kenne. Da gab es tatsächlich Männer, die per Pinselstrich den Größen der Nationalsozialisten eine Weiße Weste verpassten. Sonst wären sie nämlich unter Adenauer kein Minister geworden. Wie viele mögen wohl auf diese Weise den berühmten „Persilschein“ bekommen haben? Robert Benetti ist einer der Männer, die den Werdegang solcher Männer bereinigte. Eigentlich sollte er heimwärts in die USA fliegen. Aber zunächst muss er noch eine Aufgabe erfüllen. Einer der schlimmen Schlächter soll Minister werden. Und niemand darf wissen, welche Untaten er im Zweiten Weltkrieg veranlasste. Doch der Herr Benetti hat Skrupel. Er weiß, dass Siegfried Heiderer für den Tod seines Bruders verantwortlich war. Er sitzt also in einer Zwickmühle. Ein spannendes Buch, welches etliche Fakten zeigt und den Lesern in Romanform übermittelt. Es ist eine Reise in unterschiedliche Länder und die Spannung kann sich sehen lassen. Zumal dann auch noch die Mitarbeiter der Stasi eine Rolle spielen. Der Autor, Herr Martin Conrath schrieb dazu: „Dieses Buch ist ein Herzensprojekt von mir und ich konnte es nur verwirklichen, weil das Land NRW mich mit einem Literaturstipendium unterstützt hat.“ Dazu sage ich ebenfalls danke dem Land NRW und dem sehr guten Gmeiner Verlag. Die uneingeschränkte Leseempfehlung gibt es ebenfalls.

  • Uwe Tächl

    aus Bremen

    5/5

    07.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein dunkler Schatten liegt über dem Beginn der Bundesrepublik

    Das Archiv des Teufels ist ein Thriller der uns in die Zeit des Kalten Krieges versetzt und von einem Nachrichtendienstoffizier handelt, der es sich zum Ziel gesetzt hat, hochrangige Nazis zur Strecke zu bringen, die nach dem Krieg unbehelligt auf hohen Posten weitermachen können. Ein brisantes Thema, mit dessen Beschäftigung in Thrillerform mir sehr viel Spaß gemacht hat. Die amerikanische Besatzungsmacht hat wohl nach dem Krieg dafür gesorgt, dass auch einige ehemalige hochrangige Nazis unerkannt in der neuen Republik auf wichtigen Posten landen. Dazu gehört auch Sigfried Heiderer, der als Minister 1952 im Kabinett Adenauers sitzt. Einen viel gefährlicheren Gegner hätte sich Major Robert Bennett für seinen wahrscheinlich letzten Auftrag in Deutschland kaum wünschen können, da dieser für den Tod seines Bruders verantwortlich ist. Man bekommt im Verlauf der Handlung einen gelungenen Blick auf die damalige Zeit und die schwierigen und fragwürdigen Entscheidungen, die dazu führten, dass Nazis ihre Vergangenheit erfolgreich löschen konnten, um als neue Eckpfeiler der Republik dienen zu können. Die Geschichte ist sehr spannend und bewegend erzählt, Robert eignet sich sehr gut als Identifikationsfigur und man leidet gerne mit, wenn sein Auftrag mal wieder nicht ganz so gradlinig verläuft. Der Autor führt uns in eine Zeit, in der es wohl reichlich Verdrängung gab und deren Wahrheit schmerzt. Es ist schon verwunderlich, wie viele Nazis plötzlich nichts mehr von ihrer alten Einstellung gewusst haben wollen und mit ihren Kriegsgewinnen weiter gut die nächsten Jahre durchstehen konnten. Eine richtige oder eine fragwürdige Entscheidung der Besatzungsmächte? Eine schwierige Frage, die jeder für sich beantworten muss. Somit stimmt bei dem historischen Thriller/Krimi alles, Charaktere, Handlung, Setting und ein Thema, mit dem sich ruhig jeder befassen sollte. Eine Empfehlung für alle, die Krimis zum Mitdenken lieben und die gerne in unsere nicht allzu ferne Geschichte eintauchen.

  • Uwe Taechl

    aus Bremen

    5/5

    07.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein dunkler Schatten liegt…

    Ein dunkler Schatten liegt über dem Beginn der Bundesrepublik Das Archiv des Teufels ist ein Thriller der uns in die Zeit des Kalten Krieges versetzt und von einem Nachrichtendienstoffizier handelt, der es sich zum Ziel gesetzt hat, hochrangige Nazis zur Strecke zu bringen, die nach dem Krieg unbehelligt auf hohen Posten weitermachen können. Ein brisantes Thema, mit dessen Beschäftigung in Thrillerform mir sehr viel Spaß gemacht hat. Die amerikanische Besatzungsmacht hat wohl nach dem Krieg dafür gesorgt, dass auch einige ehemalige hochrangige Nazis unerkannt in der neuen Republik auf wichtigen Posten landen. Dazu gehört auch Sigfried Heiderer, der als Minister 1952 im Kabinett Adenauers sitzt. Einen viel gefährlicheren Gegner hätte sich Major Robert Bennett für seinen wahrscheinlich letzten Auftrag in Deutschland kaum wünschen können, da dieser für den Tod seines Bruders verantwortlich ist. Man bekommt im Verlauf der Handlung einen gelungenen Blick auf die damalige Zeit und die schwierigen und fragwürdigen Entscheidungen, die dazu führten, dass Nazis ihre Vergangenheit erfolgreich löschen konnten, um als neue Eckpfeiler der Republik dienen zu können. Die Geschichte ist sehr spannend und bewegend erzählt, Robert eignet sich sehr gut als Identifikationsfigur und man leidet gerne mit, wenn sein Auftrag mal wieder nicht ganz so gradlinig verläuft. Der Autor führt uns in eine Zeit, in der es wohl reichlich Verdrängung gab und deren Wahrheit schmerzt. Es ist schon verwunderlich, wie viele Nazis plötzlich nichts mehr von ihrer alten Einstellung gewusst haben wollen und mit ihren Kriegsgewinnen weiter gut die nächsten Jahre durchstehen konnten. Eine richtige oder eine fragwürdige Entscheidung der Besatzungsmächte? Eine schwierige Frage, die jeder für sich beantworten muss. Somit stimmt bei dem historischen Thriller/Krimi alles, Charaktere, Handlung, Setting und ein Thema, mit dem sich ruhig jeder befassen sollte. Eine Empfehlung für alle, die Krimis zum Mitdenken lieben und die gerne in unsere nicht allzu ferne Geschichte eintauchen.

  • wiechmann8052

    aus Belm

    5/5

    19.01.2022

    eBook (PDF)

    Der Zweck heiligt nicht die Mittel

    Auch wenn die Amerikaner das Wissen von ehemaligen Angehörigen der Nationalsozialisten dringend brauchen, ist es nicht legitim sie vor der Strafverfolgung zu schützen. Das Recht der Opfer ist höher zu bewerten als jegliches Nutzen. Dieser Ansicht sind weder die Amerikaner noch die Sowjets. Sie handeln nur danach wie sie die gewonnenen Informationen gegen die andere Seite im Kalten Krieg nutzen können. Anna,, eine Kommunistin im Dienst der Staatssicherheit jagt sie aus Rache. Robert sucht sie im Auftrag der Amerikaner und stellt ihnen einen Persilschein aus. Damit sie für die deutsche Regierung von Nutzen sein können. Beide geraten zwischen alle Fronten auf der Suche nach wichtigen Informationen. Sie müssen zusammen arbeiten, für das Überleben und für ihre Rache. Einerseits ist das Buch ungeheuer bedrückend. Die Lebensumstände der Menschen Polen und der Ukraine sind auch sieben Jahre nach Kriegsende teilweise grauenhaft. Angst vor den politischen Gegebenheiten und Sorge um das Alltägliche Auskommen bestimmen den Tagesablauf. In der DDR ist es ähnlich und in der BRD denkt man nur noch an die Zukunft. Der Kalte Krieg ist in jeder Zeile spürbar. Es werden alle Ansichten pauschalisiert. Entweder dafür oder dagegen egal von welcher Seite man es betrachtet. Diese Atmosphäre hat der Autor sehr detailliert eingefangen. Als Leserin war ich förmlich gefangen. Das Verständnis für die beiden Hauptfiguren ist langsam gewachsen, denn eigentlich ist mein moralischer Kompass etwas anders ausgerichtet. Die Grübeleien der beiden und ihre Schlussfolgerungen daraus sind spannend. Die Entwicklung der Geschichte bleibt es bis zum Schluss.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Zeitgeschichte

    Meine Meinung: Ich freue mich immer wieder, wenn ich Bücher von Autoren entdecke, die mir bis zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt waren. Als ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde, war es besonders der Zusatz unter dem Titel, der mich neugierig machte: "Roman aus der Zeit des Kalten Krieges". Robert Bennett war im März 1952 bereits auf dem Weg nach Hause. Er freute sich, dass er nach getaner Arbeit wieder in die USA zurück fliegen konnte. Allerdings kam alles anders. Die Rückreise wurde gestoppt und er bekam einen Sonderauftrag. Er sollte dafür sorgen, dass ein ehemaliger hochrangiger Nazi eine weiße Weste bekam. Die Geschichte dieses Buch ist zwar frei erfunden, ebenso wie viele Personen, aber sie basiert auf historische Hintergründe. Vielen von uns ist bekannt, dass nach Ende des Krieges nicht so richtig aufgeräumt wurde und viele nicht die gerechte Strafe erhielten, die erforderlich war. Martin Conrath hat sehr spannend beschrieben, wie Robert Bennett vorgeht, zumal er in einer Zwickmühle steckt, darauf will ich hier aber nicht weiter eingehen. Während Robert nun versucht, sich um alles zu kümmern, erhält in der DDR eine Agentin der Staatssicherheit einen Auftrag, der mit dem von Robert zu tun hat. Ich als Leserin bin jetzt dabei und begleite beide im Wechsel. Weil alles auch mit Vorfällen im Krieg zusammenhängt, gibt es immer wieder Rückblenden auf diese Ereignisse. So spiegelt alles vieles vom damaligen Zeitgeschehen wieder. Sehr gut wurde das miteinander verbunden und ich an das Buch gefesselt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es denn nun endet. Natürlich war nicht alles so, wie ich es mir gewünscht hatte, aber leider entsprach einiges den Tatsachen. Aber bezüglich der beiden Agenten war ich sehr zufrieden und würde mich freuen, wenn es hier eine Fortsetzung geben würde. Fazit: Ein spannender Agententhriller, der mich begeistert hat und den ich gerne weiter empfehle.

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