Produktbild: Tod oder Taufe - Die Kreuzfahrer am Rhein

Tod oder Taufe - Die Kreuzfahrer am Rhein Historischer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

04.08.2021

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

640 (Printausgabe)

Auflage

2023

Sprache

Deutsch

EAN

9783839269923

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

04.08.2021

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

640 (Printausgabe)

Auflage

2023

Sprache

Deutsch

EAN

9783839269923

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toll recherchierter historischer Roman

Bewertung am 28.12.2021

Bewertungsnummer: 1629669

Bewertet: eBook (ePUB)

Inhalt: Mainz, im Jahre 1096. Ein mächtiges Kreuzfahrerheer steht vor den Toren der Stadt und fordert Einlass. Aufgehetzt von dem fanatischen Priester Rotkutte, wollen die Krieger die jüdische Gemeinde auslöschen. Wer nicht seinen Glauben verrät - ein undenkbares Sakrileg für jeden Juden - soll sterben. Rabbi Chaim und Domdekan Raimund, in ihrem Glauben einander freundschaftlich zugetan, suchen in der belagerten Stadt nach einem Weg, Blutvergießen zu verhindern. In Rotkutte steht ihnen jedoch ein Meister der Intrige gegenüber … Fazit: Mich hat der Klappentext des Romans sofort angesprochen und mir war klar, dass es spannend und aufwühlend zur Sache gehen wird. Zuerst lernte ich Rabbi Chaim und seine Familie kennen und auch Domdekan Raimund tauchte frühzeitig in der Handlung auf. Ich bemerkte schnell, dass sich hier sehr fortschrittliche Männer, ihren Bibelstudien hingaben und lebhaft und nachvollziehbar über ihren jeweiligen Glauben diskutierten. Doch über Mainz ziehen dunkle Wolken auf, da die Juden auch zu dieser Zeit schon verfolgt wurden. Innerhalb weniger Tage müssen sich Chaim und Raimund entscheiden, wie ihr Leben und das Leben der jüdischen Gemeinde in Zukunft weitergehen wird. Für beide eine Gewissensfrage. In einem weiteren Handlungsstrang begleitete ich Peter, einen armen Bauernjungen, der von dem Heer der Kreuzfahrer fasziniert ist und sich in dessen Bann ziehen lässt. Da Peter von Freiheit, Ruhm und Reichtum träumt, fällt es Rotkutte leicht, Peter zu überreden, seine Heimat zu verlassen. Doch was wirklich hinter dem Kreuzzug steckt, kann Peter nicht ahnen. Schon diese kurze Beschreibung zeigt, was die Leserschaft erwartet. Im ersten Teil des Romans lernte ich die Charaktere kennen und lieben und konnte an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Schon hier war deutlich zu spüren, dass nicht alle Christen den Juden positiv gegenüber standen und es wunderte mich kaum, dass Rotkutte mit seinen Intrigen und der Beugung des Rechtes so erfolgreich war. Viele Menschen fielen auf ihn herein, da er die angeblich hohen Ziele gut verkaufen konnte. Doch halt, ich will nicht zu viel verraten, lest das Buch bitte selbst, es lohnt sich. Als das marodierende Kreuzfahrerheer schließlich in die Stadt einfiel, musste ich das Buch oft zur Seite legen und die Grausamkeiten sacken lassen, auch wenn der Autor sie recht sachlich beschreibt. Diese Grausamkeiten gehören bei Büchern, die vom Pogrom handeln leider immer wieder dazu. Es gab allerdings auch viele Lichtblicke in der grausamen Handlung, denn einige Menschen beweisen Mut und helfen den Juden, auch wenn sie sich selbst in Gefahr begaben. Die verschiedenen Schicksale der Menschen, die Grausamkeiten, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Glaubens, das Leben in der damaligen Zeit ergeben für mich in der Gesamtheit ein rundes Bild. Die Hintergründe wurden sehr gut recherchiert und in eine spannende Handlung verpackt. Durch die bildgewaltige Sprache und den flüssigen Schreibstil flog ich regelrecht durch die Seiten. Ich hoffte, bangte und fieberte mit den Charakteren und konnte ihre Gedanken und Gefühle immer nachvollziehen. Die Charaktere wurden liebevoll und vielschichtig zum Leben erweckt und wirkten sehr authentisch auf mich. Toll gemacht. Ich konnte tief in diese Zeit eintauchen und am Schicksal der Menschen teilhaben. Durch die vielen Diskussionen über Glaubensfragen wurden die Vorurteile regelrecht greifbar und ich schüttelte häufig den Kopf, wie diese Vorurteile verwendet wurden, um die Juden zu vernichten und sich selbst zu bereichern. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, da es mir wieder einiges an neuem Wissen vermitteln konnte und mir spannende Lesestunden schenkte. Wer die jüdische Denk- und Verhaltensweise verstehen möchte, sollte an diesem Buch nicht vorbei gehen. Das Buch ist spannend, abwechslungsreich, lehrreich und ließ mich nachdenklich zurück. Von mir eine überzeugte Leseempfehlung, an alle Liebhaber von historischen Romanen.

toll recherchierter historischer Roman

Bewertung am 28.12.2021
Bewertungsnummer: 1629669
Bewertet: eBook (ePUB)

Inhalt: Mainz, im Jahre 1096. Ein mächtiges Kreuzfahrerheer steht vor den Toren der Stadt und fordert Einlass. Aufgehetzt von dem fanatischen Priester Rotkutte, wollen die Krieger die jüdische Gemeinde auslöschen. Wer nicht seinen Glauben verrät - ein undenkbares Sakrileg für jeden Juden - soll sterben. Rabbi Chaim und Domdekan Raimund, in ihrem Glauben einander freundschaftlich zugetan, suchen in der belagerten Stadt nach einem Weg, Blutvergießen zu verhindern. In Rotkutte steht ihnen jedoch ein Meister der Intrige gegenüber … Fazit: Mich hat der Klappentext des Romans sofort angesprochen und mir war klar, dass es spannend und aufwühlend zur Sache gehen wird. Zuerst lernte ich Rabbi Chaim und seine Familie kennen und auch Domdekan Raimund tauchte frühzeitig in der Handlung auf. Ich bemerkte schnell, dass sich hier sehr fortschrittliche Männer, ihren Bibelstudien hingaben und lebhaft und nachvollziehbar über ihren jeweiligen Glauben diskutierten. Doch über Mainz ziehen dunkle Wolken auf, da die Juden auch zu dieser Zeit schon verfolgt wurden. Innerhalb weniger Tage müssen sich Chaim und Raimund entscheiden, wie ihr Leben und das Leben der jüdischen Gemeinde in Zukunft weitergehen wird. Für beide eine Gewissensfrage. In einem weiteren Handlungsstrang begleitete ich Peter, einen armen Bauernjungen, der von dem Heer der Kreuzfahrer fasziniert ist und sich in dessen Bann ziehen lässt. Da Peter von Freiheit, Ruhm und Reichtum träumt, fällt es Rotkutte leicht, Peter zu überreden, seine Heimat zu verlassen. Doch was wirklich hinter dem Kreuzzug steckt, kann Peter nicht ahnen. Schon diese kurze Beschreibung zeigt, was die Leserschaft erwartet. Im ersten Teil des Romans lernte ich die Charaktere kennen und lieben und konnte an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Schon hier war deutlich zu spüren, dass nicht alle Christen den Juden positiv gegenüber standen und es wunderte mich kaum, dass Rotkutte mit seinen Intrigen und der Beugung des Rechtes so erfolgreich war. Viele Menschen fielen auf ihn herein, da er die angeblich hohen Ziele gut verkaufen konnte. Doch halt, ich will nicht zu viel verraten, lest das Buch bitte selbst, es lohnt sich. Als das marodierende Kreuzfahrerheer schließlich in die Stadt einfiel, musste ich das Buch oft zur Seite legen und die Grausamkeiten sacken lassen, auch wenn der Autor sie recht sachlich beschreibt. Diese Grausamkeiten gehören bei Büchern, die vom Pogrom handeln leider immer wieder dazu. Es gab allerdings auch viele Lichtblicke in der grausamen Handlung, denn einige Menschen beweisen Mut und helfen den Juden, auch wenn sie sich selbst in Gefahr begaben. Die verschiedenen Schicksale der Menschen, die Grausamkeiten, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Glaubens, das Leben in der damaligen Zeit ergeben für mich in der Gesamtheit ein rundes Bild. Die Hintergründe wurden sehr gut recherchiert und in eine spannende Handlung verpackt. Durch die bildgewaltige Sprache und den flüssigen Schreibstil flog ich regelrecht durch die Seiten. Ich hoffte, bangte und fieberte mit den Charakteren und konnte ihre Gedanken und Gefühle immer nachvollziehen. Die Charaktere wurden liebevoll und vielschichtig zum Leben erweckt und wirkten sehr authentisch auf mich. Toll gemacht. Ich konnte tief in diese Zeit eintauchen und am Schicksal der Menschen teilhaben. Durch die vielen Diskussionen über Glaubensfragen wurden die Vorurteile regelrecht greifbar und ich schüttelte häufig den Kopf, wie diese Vorurteile verwendet wurden, um die Juden zu vernichten und sich selbst zu bereichern. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, da es mir wieder einiges an neuem Wissen vermitteln konnte und mir spannende Lesestunden schenkte. Wer die jüdische Denk- und Verhaltensweise verstehen möchte, sollte an diesem Buch nicht vorbei gehen. Das Buch ist spannend, abwechslungsreich, lehrreich und ließ mich nachdenklich zurück. Von mir eine überzeugte Leseempfehlung, an alle Liebhaber von historischen Romanen.

Hervorragend recherchierter Mittelalterroman über die Judenverfolgung

Bewertung am 10.10.2022

Bewertungsnummer: 1803301

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tod oder Taufe – Die Kreuzfahrer am Rhein" ist ein packender Roman über die Judenverfolgung zur Zeit des ersten Kreuzzugs. Im Jahr 1096 nach Christi Geburt (bzw. 4856 nach jüdischer Zeitrechnung) überfallen Kreuzfahrer auf ihrer Reise nach Jerusalem die Städte am Rhein: Speyer, Worms und schließlich auch Mainz. Schon auf der Fahrt ins Heilige Land wollen sie die Städte „säubern“ – die Juden aus ihnen töten oder taufen. In einigen wenigen Tagen werden furchtbare Gräueltaten begangen, doch in den betroffenen Städten wird auch Solidarität geübt. Matthiessen beschreibt die Ereignisse vornehmlich aus der Sicht der Freunde Rabbi Chaim und Domdekan Raimund. Beide sind „ihrem“ Gottesverständnis verbunden, doch sie interessieren sich lebhaft für den Glauben ihres jeweiligen Freundes“. Dies nutzt der Autor, um sein großes Wissen vom Juden- und Christentum mit seiner Leserschaft zu teilen. Matthiessen versteht es glänzend, diese Informationen in den Handlungsfluss einzubauen ohne je belehrend zu wirken. Die Perspektive des Bauernburschen Peter, der sich von dem intriganten Kreuzfahrer Rotkutte rekrutieren lässt, zeigt die Sicht der Kreuzfahrer. Hier treffen Menschen zusammen, die Grausamkeit, Gier, Armut oder, wie in Peters Fall, Abenteuerlust gepaart mit Leichtgläubigkeit zu der Reise bewegt haben. Auch unter ihnen finden wir nicht nur Täter, sondern auch Opfer. Die bewegende Beschreibung des Judenpogroms aus den verschiedenen Perspektiven hat mir sehr gefallen. Durch die hervorragende Recherche hat der Autor meine Kenntnis über die beiden Religionen und insbesondere ihrer Gemeinsamkeiten enorm erweitert. Der Roman ist ein absolutes Muss für Leute, die sich für die europäische Geschichte oder für die jüdische und christliche Religion interessieren. Auch eine Leserschaft, die eine komplexe Figurenpsychologie schätzt, wird an „Tod oder Taufe“ Gefallen finden.  

Hervorragend recherchierter Mittelalterroman über die Judenverfolgung

Bewertung am 10.10.2022
Bewertungsnummer: 1803301
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tod oder Taufe – Die Kreuzfahrer am Rhein" ist ein packender Roman über die Judenverfolgung zur Zeit des ersten Kreuzzugs. Im Jahr 1096 nach Christi Geburt (bzw. 4856 nach jüdischer Zeitrechnung) überfallen Kreuzfahrer auf ihrer Reise nach Jerusalem die Städte am Rhein: Speyer, Worms und schließlich auch Mainz. Schon auf der Fahrt ins Heilige Land wollen sie die Städte „säubern“ – die Juden aus ihnen töten oder taufen. In einigen wenigen Tagen werden furchtbare Gräueltaten begangen, doch in den betroffenen Städten wird auch Solidarität geübt. Matthiessen beschreibt die Ereignisse vornehmlich aus der Sicht der Freunde Rabbi Chaim und Domdekan Raimund. Beide sind „ihrem“ Gottesverständnis verbunden, doch sie interessieren sich lebhaft für den Glauben ihres jeweiligen Freundes“. Dies nutzt der Autor, um sein großes Wissen vom Juden- und Christentum mit seiner Leserschaft zu teilen. Matthiessen versteht es glänzend, diese Informationen in den Handlungsfluss einzubauen ohne je belehrend zu wirken. Die Perspektive des Bauernburschen Peter, der sich von dem intriganten Kreuzfahrer Rotkutte rekrutieren lässt, zeigt die Sicht der Kreuzfahrer. Hier treffen Menschen zusammen, die Grausamkeit, Gier, Armut oder, wie in Peters Fall, Abenteuerlust gepaart mit Leichtgläubigkeit zu der Reise bewegt haben. Auch unter ihnen finden wir nicht nur Täter, sondern auch Opfer. Die bewegende Beschreibung des Judenpogroms aus den verschiedenen Perspektiven hat mir sehr gefallen. Durch die hervorragende Recherche hat der Autor meine Kenntnis über die beiden Religionen und insbesondere ihrer Gemeinsamkeiten enorm erweitert. Der Roman ist ein absolutes Muss für Leute, die sich für die europäische Geschichte oder für die jüdische und christliche Religion interessieren. Auch eine Leserschaft, die eine komplexe Figurenpsychologie schätzt, wird an „Tod oder Taufe“ Gefallen finden.  

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Tod oder Taufe - Die Kreuzfahrer am Rhein

von Jakob Matthiessen

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