Produktbild: Kriminologie

Kriminologie Eine Grundlegung

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31302

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.08.2021

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

21,1/15,2/3,5 cm

Gewicht

758 g

Farbe

Rot

Auflage

8. vollst. überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-5643-2

Beschreibung

Rezension

Aus: lehrerbibliothek – Oliver Neumann – 01.08.2022

[…] Diese bereits 8., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2021 bietet eine umfassend überarbeitete Fassung des seit 1994 bewährten Lehrbuches. Daten, Literatur und Text wurden vollständig aktualisiert und die Darstellung durchgehend auf den aktuellen Stand der Forschung gebracht. Mehrere Kapitel wurden im Zuge dessen um neue Abschnitte erweitert, etwa zu neueren Theorien, Kriminalität im Kontext staatlicher Macht, Migration und Digitalisierung.


Aus: TOA-Magazin 01/2017 – CW

[…] [Es geht] den Autoren nicht um die Vermittlung von möglichst einfach und komprimiert dargestellten Erkenntnissen der Mainstream-Kriminologie. Sie gewähren der Leserschaft stattdessen einen umfassenden Einblick in sämtliche Facetten des kriminologischen Diskurses und laden zum Selbstdenken ein. Wer diese Einladung annimmt, erhält einen anderen, neuen Blick auf Kriminalität, Kriminalpolitik und Gesellschaft. […] Dies macht dieses Buch im Vergleich zu anderen deutschsprachigen „Kriminologie“-Lehrbüchern so einzigartig. Besonders bereichernd ist die intensive Auseinandersetzung mit dem Gesamtwerk, wobei es sich auch als Nachschlagewerk eignet. Eine Pflichtlektüre für alle, die in Studium und Beruf dem vielseitigen Themenkomplex ‚Kriminalität‘ begegnen.


Aus: plädoyer – 2/2017

Es will Grundlagen vermitteln, zum Nachdenken anregen und gleichzeitig Quelle für Wissenschaft und Rechtspraxis sein – diesen hohen Anspruch löst es vollständig ein. Mit diesem Ansatz unterscheidet sich das Buch wohltuend von üblichen juristischen Lehrbüchern. […] Ein Muss für kritische Strafrechtler.

Produktdetails

Verkaufsrang

31302

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.08.2021

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

21,1/15,2/3,5 cm

Gewicht

758 g

Farbe

Rot

Auflage

8. vollst. überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-5643-2

EU-Ansprechpartner

UTB GmbH (für Haupt Verlag AG)
Industriestr. 2
70565 Stuttgart
DE
hallo-utb@utb.de

Herstelleradresse

Haupt Verlag AG
Falkenplatz 14
3012 Bern
CH
verlag@haupt.ch

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  • Enya

    aus Hamburg

    4/5

    20.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    lohnt sich zu kaufen

    Ich finde das Buch recht interessant es ist jetzt nicht spektakulär aber es würde sich definitiv lohnen. Es gibt manchmal ein paar schwere Begriffe oder Abkürzungen aber die werden in den ersten Seiten auch erklärt ansonsten gibt es recht gute Bilder die nochmal etwas genauer darstellen können also hauptsächlich Tabellen und Prozentangaben nur kleine Illustrationen zum besseren verstehen und vorstellen also alles in allem sehr gut und interessant

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  • Produktbild: Kriminologie
  • Abkürzungsverzeichnis 15
    1. KAPITEL Was ist und was will die Kriminologie?

    1 Annäherung an Aufgabe und Gegenstand 20
    I. Kriminologie 20
    II. Kriminalität 27
    III. Der Verbrechensbegriff 30
    IV. Strafe und Gesellschaft 32

    2 Der Forschungsgegenstand und seine Erschließung: Kriminalität erklären oder verstehen? 35
    I. Der Forschungsgegenstand 35
    II. Das Modell des Erklärens 37
    III. Das Verstehensmodell 39
    IV. Schlussfolgerungen 44

    3 Das Problem kriminologischer Unbefangenheit 46

    4 Geschichte der Kriminologie 53
    I. Anfänge und Wegbereiter kriminologischen Denkens 53
    II. Die Klassische Schule des 18. Jahrhunderts 55
    III. Die Herausbildung der modernen Kriminologie im 19. Jahrhundert 57
    IV. Der Ausbau der Kriminologie in den USA 64

    5 Kriminologische Forschungsmethoden 66
    I. Grundlagen 67
    II. Einzelne Methoden der Datenerhebung 68
    III. Ablauf eines Forschungsprojekts 71
    2. KAPITEL Kriminalitäts- und Kriminalisierungstheorien

    6 Notwendigkeit und Begrenztheit von theoretischen Vorstellungen 76
    I. Entwicklung kriminologischer Theorien 77
    II. Zur Überprüfbarkeit kriminologischer Theorien 79
    III. Reichweite und Synthese der Theorien 82
    IV. Einteilung kriminologischer Theorien 85

    7 Entwicklungen der Biokriminologie 88
    I. Zwillings- und Adoptionsforschung 90
    II. Genetische Annahmen 91
    III. Hirnforschung 93
    IV. Gemeinsame Probleme und Defizite 96

    8 Psychologische und psychiatrische Persönlichkeitskonzepte 100
    I. Psychologische Perspektiven 101
    II. Die psychoanalytische Perspektive 104
    III. Psychiatrische Perspektiven 106
    1. Klassifikationssysteme 106
    2. Diagnose in der Praxis 109

    9 Sozialstrukturelle Konzepte 116
    I. Anomietheorien 117
    1. Modernisierung und Anomie (Durkheim) 117
    2. Anomie und der „amerikanische Traum“ (Merton) 119
    3. Institutional Anomie Theory 122
    II. Differentielle Gelegenheiten 124
    III. Allgemeine Belastungstheorie 125
    IV. Konflikttheoretische Ansätze . 127
    V. Feministische und intersektionale Perspektiven 129
    VI. Urbane Strukturen und soziale Desorganisation 135

    10 Sozialisation im sozialen Nahbereich 138
    I. Soziales Lernen 140
    II. Differentielle Assoziationen 142
    III. Subkultur und Neutralisationstechniken 144
    IV. Ein multifaktorieller Ansatz: Täter:innen in ihren sozialen Bezügen 147
    V. Entwicklungsbezogene Kriminologie (developmental criminology) 152
    VI. Gemeinsame Probleme und Defizite 157

    11 Kontrolltheorien 159
    I. Bindungstheorien 160
    II. Theorie der reintegrativen Beschämung 162
    III. Theorie der Kontrollbalance 166

    12 Kriminalität als individuelles, situationsbezogenes Verhalten 168
    I. Gesellschaftlicher Wandel in der Spätmoderne 168
    II. Die ökonomische Kriminalitätstheorie des rationalen Wahlhandelns 172
    1. Das ökonomische Paradigma in der Kriminologie 173
    2. Rational Choice als Kriminalitätstheorie 176
    3. Reichweite und Bedeutung 181
    III. Modell der Frame-Selektion (MFS) 183
    IV. Die allgemeine Kriminalitätstheorie von Gottfredson und Hirschi 185
    1. Ausgangspunkte 185
    2. Niedrige Selbstkontrolle 186
    3. Kriminalpolitische Schlussfolgerungen 190
    4. Bewertung 191
    V. Die Situational Action Theory 194

    13 Kriminalität und soziale Interaktion 199
    I. Das interpretative Paradigma 199
    II. Labeling Approach 202
    1. Kriminalisierung als Zuschreibung 202
    2. Reichweite und Bewertung 209
    III. Neuere interpretative Ansätze 211
    1. Cultural und Narrative Criminology 212
    2. Theorie der Kriminalität als kulturelle Praxis 213
    3. Ansätze der Diskursanalyse 215
    IV. Gouvernementalität 217

    14 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick 219
    I. Theoriemodelle des Erklärens kriminellen Verhaltens und integrative Ansätze 221
    II. Theoriemodell des Verstehens des Strafrechts und der von ihm Kriminalisierten 227
    III. Ein metatheoretischer Ordnungsversuch 230
    3. KAPITEL Die Kriminalität (in) der Gesellschaft

    15 Registrierung, Hellfeld und Dunkelfeld 236
    I. Kriminalität als soziales Geschehen und zählbares Vorkommnis 236
    II. Verlauf der Registrierung als Weg in das Hellfeld 239

    16 Kriminalstatistiken und ihre Befunde zum Hellfeld 242
    I. Inhalt und Bedeutung von Kriminalstatistiken 242
    1. Arten von Kriminalstatistiken. 242
    2. Aussagekraft der Statistiken 246
    3. Kriminalstatistische Forschung 251
    II. Entwicklung der registrierten Fälle 254
    1. Entwicklung des Gesamtbereichs 255
    2. Entwicklung nach Deliktsgruppen 261
    3. Aufklärungsquote und Tatverdächtige 264

    17 Dunkelfeldforschung und ihre Befunde 267
    I. Grenzen der Dunkelfeldforschung 268
    II. Methodische Probleme bei Täter:innen- und Opferbefragungen 274
    III. Eckdaten der Dunkelfeldforschung 278

    18 Befunde zu einzelnen Bereichen 282
    I. Besondere Deliktsbereiche 282
    1. Jugenddelinquenz 282
    2. Gewaltkriminalität 284
    3. Wirtschaftskriminalität 286
    4. Kriminalität im Kontext staatlicher Macht 289
    II. Viktimologische Befunde 291
    1. Viktimisierungsrisiko und theoretische Ansätze 292
    2. Soziobiografische Parallelen zwischen Täter:innen und Opfern 295
    4. KAPITEL Kriminalisierung und andere Formen sozialer Kontrolle

    19 Praxis strafrechtlicher Sozialkontrolle 300
    I. Kriminalisierung als Ausfilterungsprozess 300
    II. Gesetzgebung 304
    III. Strafverfolgung, Aburteilung und Verurteilung 306
    1. Anzeigeverhalten und polizeiliche Ermittlungstätigkeit 307
    2. Erledigungsstruktur bei den Staatsanwaltschaften 312
    3. Abgeurteilte und Verurteilte 317
    4. Bedeutung einzelner Sanktionsformen 321
    5. Schlussfolgerungen und Entwicklungen 329
    IV. Strafvollzug 331
    1. Entwicklung der Gefangenenzahlen 332
    2. Haftpraxis und Gefangenenpopulation 337
    3. Haftfolgen 341

    20 Strafzwecke in Theorie und Praxis 342
    I. Die einzelnen Strafzwecke 342
    II. Generalprävention 344
    1. Theoretische Grundlagen 344
    2. Evaluierbarkeit und empirische Befunde 346
    III. Spezialprävention 352
    1. Evaluierbarkeit 352
    2. Empirische Befunde 356
    3. Freiheitsentzug im Besonderen 361
    4. Schlussfolgerungen 363
    IV. Sicherung und Vergeltung durch Freiheitsentzug 365
    1. Sicherung durch Freiheitsentzug (incapacitation) 365
    2. Bewertung und Folgen 370
    3. Tatgerechte Vergeltung, volle Strafverbüßung und automatische Strafverschärfung bei Wiederverurteilung 373
    4. Entwicklung im deutschsprachigen Raum 375

    21 Instanzen und Funktionen strafrechtlicher Sozialkontrolle 377
    I. Instanzen und Akteur:innen 377
    1. Kriminalpolitik und Gesetzgebung 377
    2. Polizei 380
    3. Staatsanwaltschaft und Gericht 384
    II. Funktionen und Wirkungen 386
    1. Strafzwecke und andere Funktionen 386
    2. Symbolisches Strafrecht und gesellschaftliche Selbstvergewisserung 388

    22 Nichtstrafrechtliche Formen sozialer Kontrolle 391
    I. Verwaltung des empirisch Normalen durch Risikomanagement 391
    II. Risikodetektion und Datenauswertung 394
    III. Risikobearbeitung durch Prävention 398
    1. Prävention im Wandel 399
    2. Kommunale Kriminalprävention als gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe 401
    3. Situative Kriminalprävention 403
    4. Videoüberwachung im Besonderen 405
    IV. Ausschluss und Ausgrenzung 407
    V. Responsibilisierung der Einzelnen und käufliche Sicherheit 411
    VI. Ordnungsproduktion und „Null Toleranz“ 415
    5. KAPITEL Kriminalität, soziale Kontrolle und Gesellschaft

    23 Kriminalität und Gesellschaft 420
    I. Normalität und Funktionalität von Kriminalität 420
    II. Gesellschaftliche Wahrnehmung von Kriminalität 423
    1. Wissen über Kriminalität 424
    2. Medien und Kriminalitätswahrnehmung 425
    III. Einstellungen zu Kriminalität und Strafe 428
    1. Kriminalitätseinstellungen, Kriminalitätsfurcht und Sicherheitsgefühl 429
    2. Entstehungsbedingungen von Kriminalitätseinstellungen 432
    3. Einstellungen zu Strafe und Sanktionen 435
    4. Punitivität als besonderes Strafbedürfnis 439
    IV. Digitalisierung und Kriminalität 442
    1. Formen, Mittel und Räume von Delinquenz 442
    2. Wahrnehmung von Kriminalität 443
    3. Kontrolle von Kriminalität 445
    V. Migration und Zuwanderungsgeschichte 446
    1. Delinquenz und Zuwanderungsgeschichte 446
    2. Viktimisierung und Kriminalitätsfurcht 450

    24 Soziale Kontrolle und Gesellschaft 452
    I. Ausgangspunkte 452
    II. Wandel gesellschaftlicher Bedingungen 454
    1. Gesellschaftliche Bedingungen in der Spätmoderne 454
    2. Allgemeine Verunsicherung 458
    3. Das Kriminalitätsopfer in der „viktimären“ Gesellschaft 460
    III. Strafkulturen im Wandel 464
    1. Veränderungen und Divergenzen 464
    2. Entstehungsbedingungen 466
    3. Medien und Kriminalpolitik 469
    Literaturverzeichnis 471
    Index 514