• Produktbild: Kinderklinik Weißensee – Tage des Lichts
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Band 3

Kinderklinik Weißensee – Tage des Lichts Roman | Eine Kinderärztin erforscht die heilende Wirkung des Penicillins

Aus der Reihe Die Kinderärztin
151

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.09.2022

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

496

Maße (B/H)

12,1/18,7 cm

Gewicht

357 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06561-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.09.2022

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

496

Maße (B/H)

12,1/18,7 cm

Gewicht

357 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06561-8

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Lesefee23.05

    aus Stepenitztal

    5/5

    03.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Neue Wege „Sie hätte nie…

    Neue Wege „Sie hätte nie geglaubt, dass sie, das einstige Waisenkind, es einmal so weit bringen würde. Man durfte sich vom Leben nicht unterkriegen lassen und musste unbedingt an die Liebe glauben.“ „Kinderklinik Weißensee - Tage des Lichts“ ist der dritte Band der „Die Kinderärztin“-Reihe von Antonia Blum. Er erschien im September 2022 im Ullstein Verlag. Berlin, 1929: Während in der Gesellschaft die politische Radikalisierung nach rechts beginnt, setzen sich Emma und Marlene weiterhin für die Kinder in der Klinik ein. Für Marlene steht dabei eigentlich die eigene Familienplanung im Vordergrund, bis sie von dem neuen Mittel Penicillin erfährt und daran zu forschen beginnt. Emma ist währenddessen mit ihrem Sohn Theo beschäftigt, der radikale Freunde findet und sich mehr und mehr von seiner Familie distanziert. Obwohl das Lesen der vorherigen Bände der Buchreihe für mich schon einige Zeit zurücklag, fand ich recht schnell in die Geschichte zurück. Seit dem zweiten Band sind einige Jahre vergangen und wir befinden uns im turbulenten Jahr 1929. Die politische Lage ist schwierig, die Menschen versuchen den Krieg zu vergessen, zeitgleich haben sie durch die Weltwirtschaftskrise finanzielle Sorgen und Probleme… Die beiden Schwestern sind weiterhin an der Kinderklinik tätig und in ihren Positionen aufgestiegen. Jede lebt ihr eigenes Leben und während Marlene noch immer ihren Platz im Leben sucht, ist Emma mittlerweile selbstsicher und angekommen. Was Emma und Marlene aber weiterhin gemeinsam haben, ist der hochengagierte Einsatz für die kleinen Patienten. Marlenes Einsatz geht dabei sogar so weit, dass sie nur noch von Termin zu Termin hetzt und kaum noch Erholung findet. Nach einem erschreckenden Ereignis beschließt sie daher, sich zunächst auf die eigene Familie zu konzentrieren. Kinder möchten sie und Maximilian nämlich in jedem Fall und vielleicht klappt es ja, wenn Marlene ausgeruhter ist. Obwohl Marlene diesen Entschluss genauso getroffen hat wie Max, kann sie sich nur schwer damit abfinden. Zu sehr hängt sie an der Medizin und der Forschung und vollständig um sie geschehen ist es, als ein befreundeter Professor von der Neuentdeckung des Penicillins berichtet. Mir haben Marlenes Enthusiasmus und Tatkraft wieder einmal unendlich gut gefallen. Sie ist eine moderne junge Frau und obwohl ihr die Familie durchaus wichtig ist, kann sie eben nicht aus ihrer Haut heraus. Entgegen der immer noch konventionellen Ansichten über die Rolle der Frau ist sie eben mit Leib und Seele Ärztin, herumsitzen bekommt ihr einfach nicht… Auch Emma setzt sich als neue Oberschwester stark für die Kinderklinik ein. Sie hat dabei ebenfalls sehr viel um die Ohren, beobachtet die Entwicklungen im Pflegepersonal kritisch und übersieht dadurch zum Teil die Probleme ihrer eigenen Kinder. Wie schon in den ersten beiden Bände kann ich mich mit Emma nicht ganz so gut identifizieren wie mit Marlene. Dennoch ist sie aber eine liebenswerte und mutige Figur, die sich mit aller Kraft für ihre Lieben und ihre Patienten einsetzt. Als dritte Erzählperspektive kommt in diesem Band die Sicht von Theodor, Emmas Sohn, vor. Er hat durch einen Schulwechsel Probleme. Seine eher sozialdemokratischen Ansichten sind unerwünscht und führen zu Ausgrenzung und Mobbing. Die politische Radikalisierung in Richtung Nationalsozialismus wird hier deutlich und anschaulich beschrieben. Theodors Weg hat mich in mehrfacher Hinsicht sehr beeindruckt. Zunächst rutscht er in sein neues Umfeld ab, empfindet die gepedigten Werte als angemessen und das, obwohl er eigentlich aus einer sehr aufgeklärten und politisch gut informierten Familie stammt. Er spät kann er sich von den Nationalsozialisten wieder abwenden, dennoch bewundere ich ihn für diesen Schritt sehr. Unpassend war für mich im Roman lediglich das Auftauchen von Marlenes und Emmas Vater. Seine Rolle für die Handlung erschließt sich mir nicht und letztlich wirkt es ein bisschen wie eine seitenfüllende Nebenhandlung. Antonia Blum thematisiert in ihrem Roman brillant mehrere historische Themen - sie greift die Weltwirtschaftskrise auf; zeigt, wie sich die Gesellschaft polarisierte; erläutert die Ängste der Bevölkerung; stellt die Penicillinentwicklung dar und stellt dabei natürlich die Rolle der Frau in den Mittelpunkt der Geschichte. Historische Fakten sind dabei unkompliziert in die Handlung eingewoben und spielen eine zentrale Rolle, ohne dabei zu erschlagen oder langweilig zu wirken. Am Romanende gibt es zudem eine entsprechende Einordnung der Ereignisse, was mir sehr gut gefallen hat. Mein Fazit: Für mich war der Roman insgesamt absolut spannend und mitreißend. Ich habe mich sehr gerne in die Geschichte fallen lassen, die mit ihren Figuren und der brillanten Einarbeitung des historischen Kontexts überzeugt. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen.

  • Mareike91

    5/5

    14.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungene Mischung aus Fiktion und Historie

    Inhalt: Berlin 1929. Marlene ist inzwischen eine erfolgreiche Kinderärztin. Doch privat läuft es bei ihr nicht gerade rund. Ihr Ehemann Maximilian ist seit seiner Rückkehr aus dem Krieg nicht mehr derselbe, zudem ist ihr Kinderwunsch noch immer unerfüllt. Deshalb plant Marlene, beruflich kürzer zu treten. Doch dann wird der Wirkstoff Penicillin entdeckt, der die Medizin zu revolutionieren vermag und Marlenes Forscherdrang weckt. Ihre Schwester Emma hingegen ist inzwischen Oberschwester in der Kinderklinik Weißensee. Doch ihr Sohn Theodor bzw. dessen Umgang macht ihr zunehmend Sorgen. Meine Meinung: „Kinderklinik Weißensee – Tage des Lichts“ ist der dritte Band der Romanreihe um die beiden Schwestern Marlene und Emma Lindow. Da die Entwicklung der beiden Frauen eine vorherrschende Rolle spielt und die Handlung der Bücher aufeinander aufbauen bzw. aneinander anschließen, empfiehlt es sich, die Bücher chronologisch zu lesen. Die Protagonistinnen der Reihe, die intelligente Marlene, genannt Lene, und die warmherzige Emma, sind mir bereits in den beiden Vorgängerbänden ans Herz gewachsen. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter sind die beiden im Heim aufgewachsen und hatten es alles andere als leicht. Umso mehr freut es mich zu sehen, dass sie es geschafft haben, der Armut zu entfliehen und beruflich erfolgreich sind – Lene als Ärztin und Emma als Krankenschwester. Privat hingegen haben beide aktuell Sorgen, weswegen ich mit ihnen im Laufe des Buches mitgefühlt und –gehofft habe. Der Plot des Buches ist gleichermaßen spannend wie interessant. Gefühlvoll erzählt Autorin Antonia Blum Lenes und Emmas Geschichte weiter. Gleichzeitig webt sie auch dieses Mal eine Vielzahl historischer Ereignisse und Daten mit ein, die nicht nur von der Recherche der Autorin zeugen, sondern auch von ihr Interesse an der damaligen Zeit und der Geschichte der Medizin sowie insbesondere der Klinik Weißensee. Diese ist nämlich keinesfalls erfunden, sondern wurde als erstes Kinderkrankenhaus Berlins bis 1997 betrieben. Nach dem Ende des Krieges und der Spanischen Grippe im vorherigen Band, spielt dieses Mal die Entdeckung und Erforschung des Antibiotikums Penicillin eine vorherrschende Rolle. Gleichzeitig passiert auch politisch Ende der 20er Jahre viel in Berlin, denn die NSDAP befindet sich im Aufschwung. Autorin Antonia Blum gelingt es, ein authentisches Bild dieser spannenden Zeit zu zeichnen und nicht zuletzt dadurch den Leser zu fesseln. Fazit: Gelungener dritter Teil der Reihe, in der dieses Mal die Erforschung des Penicillins sowie die turbulente politische Lage Ende der 20er Jahre eine große Rolle spielen. Einfach interessant und gleichzeitig spannend. Nicht zuletzt aufgrund der großartigen Charaktere. Ich freu mich schon auf Band 4!

  • Bewertung

    5/5

    09.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    spannend

    as Cover ist ansprechend und passend zur Geschichte. Das Jahr 1929/1930 in Berlin. Zwei Schwestern, die eine Ärztin und die andere Krankenschwester in der selben Klinik. Der Zusammenhalt der beiden und die unterschiedlichen Meinungen finde ich gut dargestellt. Auch der Zusammenhalt bei den privaten Problemen und in der Klinik find ich gut beschrieben. Die Ärztin mit dem Herz für Arme und ihr Durchsetzungsvermögen hat mir sehr imponiert Die Entdeckung des Medikaments Penicillin fand ich sehr interessant, vor allem die Versuche im Anfangsstadium wo Marlene immer fest dran geglaubt und nicht aufgegeben hat. Der Abrusch eines jungen Schülers der langsam selbstständig wird seinen Weg finden muss. In der Schule von einem rechten Lehrer nur gute Noten zu erhalten wenn man seiner Meinung ist. Durch Initiative der Mutter hat er doch noch seinen richtigen Weg gefunden.

  • Bewertung

    aus Bretten

    5/5

    07.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine tolle Fortsetzung

    Äußerlich betrachtet fügt sich dieses Cover in die Reihe perfekt ein. Während auf dem Cover des ersten Bandes nur ein kleiner Junge und auf dem zweiten Band ein kleines Mädchen  im Vordergrund zu sehen war, erkennt man nun ein Junge und ein Mädchen, die auch älter sind. Das Kinderkrankenhaus im Hintergrund hat sich ebenfalls entwickelt und zeitgemäß auch verändert. Noch immer finde ich das Cover sehr ansprechend und auch farblich stimmig.  Mit ​"Es war einer dieser letzten Sommertage mit besonders weichem Licht, das Marlenes Gesicht streichelte und angenehm wärmte." (1. Satz Seite 5) lädt die Autorin, deren Namen ein Pseudonym eines deutschen Geschwisterpaares ist, ihre Leser wieder nach Lübars ein. Der Prolog spielt Ende September 1919 und beschreibt das Wiedersehen der beiden Schwestern, Marlene und Emma, mit ihrem Vater. Es werden viele Fragen aufgeworfen wie zum Beispiel, wo Joseph solange war, weshalb sich die Mutter von ihm getrennt hatte usw. Auf jeden Fall ein spannender Einstieg, der jedoch als Voraussetzung hat, dass man die beiden Vorgängerbände und somit auch den Werdegang der beiden Frauen kennt. In 31 Kapiteln umreist die Autorin die Zeit vom 1. Oktober 1929 bis zum 24. Dezember 1931. Die Hauptprotagonisten  haben sich weiterentwickelt, sowohl beruflich als auch privat. Emma ist inzwischen Oberschwester in der Kinderklinik und wird mit Arbeit überhäuft. Marlene ist Ärztin und bereitet sich auf ihre Habilitation vor. Sie führt ein luxuriöses Leben mit schicker Villa, teurem Auto, jedoch zeigt sich ihr Kinderwunsch unerfüllt. Auch Maximilian sehnt sich nach Nachwuchs. Beide verstecken ihre Gefühle in der Arbeit, bis ein Unfall dann eine Kehrwende in den Gedanken beschert. Wie in den Vorgängerbänden, so ist es der Autorin auch hier wieder gelungen, die Stimmung der damaligen Zeit sehr gut umzusetzen. Kleine politische Szenen, die jedoch den Plot keinesfalls unterbrechen, sondern nur der Zeit entsprechen, wurden eingeflochten.  Interessant fand ich auch die Beschreibungen der Operationen, hier die Mandelentzündung, sowie die Heilmethoden.  Wer sich fragt, woher der Titel " Tage des Lichts" kommt, wird auf Seite 67 fündig werden. Abschließend kann ich sagen, dass mir auch dieser dritte Band sehr gut gefallen hat. Sowohl Spannung als auch Unterhaltung wurden weiter fortgeführt, so dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, zu Gast zu sein. Ich freue mich schon auf eine weitere Fortsetzung und bin gespannt, wie sich die Kinder entwickelt haben und ob sie in die Fußstapfen der beiden Schwestern getreten sind bzw. treten werden.

  • Grü Ni

    aus Bad Kleinen

    5/5

    06.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Licht und Schatten Die…

    Licht und Schatten Die Schwestern Marlene und Emma haben mit viel Fleiß und Disziplin ihre Ziele erreicht. Marlene ist inzwischen approbierte Kinderärztin und Emma Oberschwester an der ersten kommunalen Kinderklinik Preußens. Auch im Privaten sind sie glücklich. Marlene hat ihre große Liebe Maximilian von Weilert geheiratet. Emma hat mit Kurt eine Familie gegründet. Leider ziehen nicht nur in Deutschland dunkle Wolken auf. Auch in den Familien und in der Kinderklinik spitzt sich die Situation zu. Marlene und Maximilian wünschen sich sehnlichst Kinder. Leider ist Ihnen das Glück bisher versagt . Schlussendlich ist Marlene völlig überarbeit und verursacht einen Verkehrsunfall. In der Hoffnung, doch noch ein Kind empfangen zu können, hört Marlene schweren Herzens auf zu arbeiten. Emma hat es von nun an nicht leicht in der Kinderklinik. Eine alte Kontrahentin bekommt die Stelle als Oberin und macht Emma das Leben schwer. Auch privat wachsen die Sorgen. Kurt geht voll in seiner neuen Stellung als vor Ort Reporter beim Radio auf. Er verbringt immer mehr Zeit im Sender. Das gute Verhältnis zu seiner Chefin bereitet Emma Kummer. Auch um Theodor macht sich Emma große Sorgen. Seine schulischen Leistungen lassen merklich an dem neuen Gymnasium nach , und er findet keinen Anschluss. Dann gerät Theodor ins rechte Umfeld und entfernt sich immer weiter von Emma. Der dritte Teil der Kinderklinik Weißensee hat mich von der ersten Zeile an gefesselt. Antonia Blum schafft es mit ihrer authentisch Schreibweise die Leser*innen in das Berlin Anfang 1930 zu entführen. Man erlebt die schönen und traurigen Momente, sowie Freud , Leid und Sorgen. Jedoch wer Emma und Marlene kennt, weiß sie geben nicht auf und kämpfen. Wie sie es schon ihr ganzes Leben machen mussten. Besonders gut haben mir die historischen Hintergründe zur Entdeckung des Penicillins und zur politischen Lage gefallen. Das Nachwort der Autorin rundet den Roman ab. Die Gestaltung des Covers ist wieder sehr gelungen, sowie die Vorstellung von Marlene, Emma und der Klinik im Einband. Ich freue mich sehr auf den 4. Teil " Geteilte Träume" ab Februar 2024.

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