Produktbild: Greta und Jannis

Greta und Jannis Vor acht oder in einhundert Jahren

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

229

Maße (B/H)

12,5/19,2 cm

Gewicht

291 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1288-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

229

Maße (B/H)

12,5/19,2 cm

Gewicht

291 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1288-7

Herstelleradresse

Otto Müller Verlag GmbH
Ernest-Thun-Straße 11|5020|Salzburg|AT
info@omvs.at

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  • desaluma

    5/5

    15.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zu lyrisch, zu poetisch

    Das Cover ist unheimlich zart und wunderschön gewählt. Es passt hervorragend zum Rest des Buches. Allerdings muss ich sagen, dass mir der Schreibstil überhaupt nicht liegt. Leider... Ich komme überhaupt nicht in die Story rein, wobei diese ziemlich spannend und wunderschön sein müsste. Eine Liebe die nicht sein darf und zwei Charaktere die sehr sympathisch und toll beschrieben werden. Jedoch ist mir der Schreibstil viel zu fein, zu lyrisch, zu poetisch. Ich benötige Lektüre in der ich mich absolut fallen lassen und entspannen kann. Das ist hier absolut nicht der Fall. Man muss wirklich sehr aufmerksam dabei bleiben und teilweise Passagen nochmal durchlesen, um es zu verstehen. Die Sprünge zwischen dem Gesagten und dem Gedachten sind mir zu extrem gewesen. Ich kann leider das Buch nicht weiter lesen und breche es nach dem zweiten Kapitel ab. Schade!

  • Bewertung

    5/5

    05.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vor acht oder in einhundert Jahren

    Greta lebt in den Bergen, fährt ab und zu in die Stadt, und sie träumt den Steinen, den Tieren, den Menschen Gedichte zu. Zarte Wortgebilde, die ich mir auf der Zunge zerschmelzen lasse. Greta ist von einigen Menschen und Wesen umgeben, die ihr wichtig sind... Jannis, Tante Severine, die Kinder, Cornelio. Ein Märchen auf 222 Seiten. Und immerzu: Vor acht Jahren... Jeder Satz, vom Anfang an, liest sich wie ein Gedicht... ein unendliches Gedicht... Die bunten Federhüte, der Schnee, der auf Lippen schmilzt, und immer wieder - das Gebirge, im Gebirge, auf der Gebirgsstraße... Reisende im Zug, im Bus, und dann der Hof, Tante Severine, die Mädchen. Es braucht einige Zeit zu verstehen, aber gelingt das Verstehen? Jannis und Greta, eine Liebesgeschichte? Es bleibt auf jeden Fall mysteriös. Innere Monologe, Dialoge mit Unbekannten, Gedankenfetzen, viel indirekte Rede (was schwieriger zu lesen ist, Konzentration ist angesagt, das ist kein Überfliegerbuch). Mysteriös. Bizarr. Wie vor acht oder in einhundert Jahren… das Mysteriöse des Schreibstils von Sarah Kuratle wandert auch in meine Rezension: Ich übernehme ihren Stil. „Im kleinen Warteraum des Bahnhofs zählt ihm eine einsam tickende Wanduhr die Zeit im Stillen vor. Durch an ihren Rändern glanzvoll beschlagenen Fenster sieht er die Frau draußen zuerst Stirn gegen Sturm, dann wieder in die andere Richtung gepeitscht, wird sie sogar langsamer. Sie ist sehr schmal und blass, wie in den Mantel gefallen, kam sie ihm vor als sie seine Hand und seinen Arm hielt. Sie trägt keine Mütze am Kopf, warum lässt sie ihren grauen Schal flattern, ihre Haare wild in der Luft.„ Peng, das hat Wucht! Jedes Wort wie auf die Goldwaage gelegt. Worte, die mir auf der Zunge liegen wie ein Stück Schokolade und die ich langsam lutsche und vergehen lasse, bis sich mir der volle Geschmack im Mund entwickelt, bis sich mir der ganze Sinn öffnet. Ich empfehle: Langsam lesen, wie ein Gedichtsband, dann die Worte vom Auge zum Ohr und weiter zum Gehirn, Buchstabe für Buchstabe, schmelzen lassen. Den Namen der Autorin, Sarah Kuratle, muss ich mir merken, da wird noch einiges kommen… Ein wunderschön zarter Einband, der mit seinen roten Hartriegelbeeren und – blätter auffällig ist. Sarah Kuratle, Greta und Jannis, Vor acht oder in einhundert Jahren, Otto Müller Verlag

  • LindaRabbit

    aus Freiburg

    5/5

    02.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vor acht oder in einhundert…

    Vor acht oder in einhundert Jahren Greta lebt in den Bergen, fährt ab und zu in die Stadt, und sie träumt den Steinen, den Tieren, den Menschen Gedichte zu. Zarte Wortgebilde, die ich mir auf der Zunge zerschmelzen lasse. Greta ist von einigen Menschen und Wesen umgeben, die ihr wichtig sind... Jannis, Tante Severine, die Kinder, Cornelio. Ein Märchen auf 222 Seiten. Und immerzu: Vor acht Jahren... Jeder Satz, vom Anfang an, liest sich wie ein Gedicht... ein unendliches Gedicht... Die bunten Federhüte, der Schnee, der auf Lippen schmilzt, und immer wieder - das Gebirge, im Gebirge, auf der Gebirgsstraße... Reisende im Zug, im Bus, und dann der Hof, Tante Severine, die Mädchen. Es braucht einige Zeit zu verstehen, aber gelingt das Verstehen? Jannis und Greta, eine Liebesgeschichte? Es bleibt auf jeden Fall mysteriös. Innere Monologe, Dialoge mit Unbekannten, Gedankenfetzen, viel indirekte Rede (was schwieriger zu lesen ist, Konzentration ist angesagt, das ist kein Überfliegerbuch). Mysteriös. Bizarr. Wie vor acht oder in einhundert Jahren… das Mysteriöse des Schreibstils von Sarah Kuratle wandert auch in meine Rezension: Ich übernehme ihren Stil. „Im kleinen Warteraum des Bahnhofs zählt ihm eine einsam tickende Wanduhr die Zeit im Stillen vor. Durch an ihren Rändern glanzvoll beschlagenen Fenster sieht er die Frau draußen zuerst Stirn gegen Sturm, dann wieder in die andere Richtung gepeitscht, wird sie sogar langsamer. Sie ist sehr schmal und blass, wie in den Mantel gefallen, kam sie ihm vor als sie seine Hand und seinen Arm hielt. Sie trägt keine Mütze am Kopf, warum lässt sie ihren grauen Schal flattern, ihre Haare wild in der Luft.„ Peng, das hat Wucht! Jedes Wort wie auf die Goldwaage gelegt. Worte, die mir auf der Zunge liegen wie ein Stück Schokolade und die ich langsam lutsche und vergehen lasse, bis sich mir der volle Geschmack im Mund entwickelt, bis sich mir der ganze Sinn öffnet. Ich empfehle: Langsam lesen, wie ein Gedichtsband, dann die Worte vom Auge zum Ohr und weiter zum Gehirn, Buchstabe für Buchstabe, schmelzen lassen. Den Namen der Autorin, Sarah Kuratle, muss ich mir merken, da wird noch einiges kommen… Ein wunderschön zarter Einband, der mit seinen roten Hartriegelbeeren und – blätter auffällig ist. Sarah Kuratle, Greta und Jannis, Vor acht oder in einhundert Jahren, Otto Müller Verlag

  • Bewertung

    aus Siegen

    5/5

    27.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leben gemäß der Natur

    Greta und Jannis wachsen in einem abgelegenen Bergdorf gemeinsam auf wie Bruder und Schwester, sie verstehen sich bestens und leben sehr naturverbunden. Als sie älter werden, spüren sie immer stärker die gegenseitige sexuelle Anziehung. Sie lassen der Natur freien Lauf und kommen sich wirklich näher, aber das darf nicht sein....Ihre Wege trennen sich, Jannis heiratet sogar, während Greta sich in ihrem abgelegenen Bergdorf zusammen mit ihrer Tante um Pflegekinder kümmert. Aber Greta und Jannis verlieren sich nie aus den Augen, und erst recht nicht aus dem Sinn. Jannis frühe Heirat ist sicher als Ausdruck der schwer zu ertragenden Realität zu sehen, die wahre Gefühle unterbindet und immer wieder Ausbrüche erlebt. Außergewöhnlich an diesem Buch ist der Schreibstil, der mich auch zunächst abschreckte, dann aber so faszinierte, dass mich der Roman in Gedanken reichlich beschäftigte. Denn erstens gewöhnt man sich an diese Sätze, in denen die wörtliche Rede in Kursivdruck einfach in den normalen Satzbau integriert wurde, was erstmal irritierend ist. Und zweitens hatte ich immer mehr das Gefühl, dass dieser Schreibstil genau die Denkweise und Einfachheit der Bergbewohner ausdrückt, was nicht negativ gemeint ist, sondern mit der Naturverbundenheit und der damit einhergehenden Spontanität zu erklären ist. Die Autorin hat mit der Sprache experimentiert und somit einen sehr atmosphärischen Roman geschrieben. Sehr schön ist, dass die Natur im Mittelpunkt steht und das Leben der Menschen stark beeinflusst. Sie lassen sich darauf ein und erleben dadurch eine Intensität, die ihnen viele Glücksmomente beschert. Die Natur hilft Greta trotz ihrer großen Traurigkeit positive Gefühle zu haben. Natürlich gibt es auch negative Erfahrungen, aber das gehört dazu. Bisweilen werden die Grenzen der Realität überschritten und erreichen den Bereich der träumenden Fantasie. Sehr interessant ist auch das Frauenbild in diesem Roman. Die Einstellung der Tante lautet: Wenn du dich auf einen Mann verlässt, bist du verlassen. Entsprechend leben auch die Frauen dieses Romans, sie sind autark, stützen sich gegenseitig und bekommen dadurch zuverlässigen Halt. Alles in allem hat mich dieses Buch nach anfänglichem Zögern stark beeindruckt, aber man muss sich Zeit nehmen, um sich einzulesen und darüber nachzudenken. Es ist kein Buch für zwischendurch, sondern verdient, dass man sich intensiv damit beschäftigt.

  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    25.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnlich

    Dies Buch hat ein wunderschön gestaltetes Cover und sowohl der Titel wie auch der Inhalt des Buches passen sehr gut dazu. Das Buch handelt von Greta und Jannis und ihrer verbotenen Liebe zueinander. Auch handelt es von einem einsam gelegenen Hof auf dem Greta mit ihrer Großtante Severin lebt und die beiden dort gemeinsam für verloren geglaubte Kinder sorgen. Die Geschichte wird von der Autorin in einer außergewöhnlichen Schreibweise dargestellt. Ich musste mich erst darauf einlassen und habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen. Beim Lesen hat man das Gefühl in eine andere, auch unwirklich erscheinende Welt zu reisen. Der Autorin ist hier ein ganz besonderes Werk gelungen. Gerade für Menschen, die einen besonderen Schreibstil mögen und auch gerne mal in Gedichten versinken, ist dieses Buch ein wahrer Schatz und ich kann es wärmstens empfehlen.

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