Produktbild: Das doppelte Grab

Das doppelte Grab Kriminalroman

Aus der Reihe Anna Bentorp
14

10,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.08.2021

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

3800 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960417613

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

26.08.2021

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

3800 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960417613

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  • Bewertung

    aus Lüdinghausen

    3/5

    22.01.2022

    eBook (ePUB)

    Schatzsuche im Wandel der Zeit

    Darum geht es: Anna Bentrop hat das Haus ihrer verstorbenen Tante geerbt. Weil sie das große Haus in Köln verkaufen will, ist sie jetzt ein paar Tage vor Ort, um die Sanierung des Kellers zu organisieren. Doch schon in der ersten Nacht, die Anna in dem sonst leerstehenden Haus verbringt, nimmt das Grauen seinen Lauf. Sie wird von Geräuschen geweckt und entdeckt einen Einbrecher. Am nächsten Morgen dann entdecken die Handwerker, die eigentlich den Keller sanieren wollten, menschliche Knochen in der Wand. Kurz darauf stellt die Polizei fest, dass nicht nur eine sondern gleich zwei Skelette übereinander dort im Keller liegen. Das obere liegt dort seit ca. 70 Jahren, das untere seit ca. 2000 Jahren. Das ältere Skelett scheint ein römischer Soldat aus der Zeit der Varusschlacht zu sein. Darauf deuten auch drei im Grab gefundene Münzen hin. Nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse ans Tageslicht. Es geht um eine entwendete Kriegskasse aus dem Jahre 9 n.Chr., einen Kriminalfall aus dem Jahr 1521 und Lügen und Intrigen aus dem Hier und Jetzt. Meine Meinung: Dieses Buch spielt auf zwei – teilweise auf drei – Ebenen. Zum einen sind wir mit Anna Bentrop im Hier und Jetzt. Dann haben wir einen Erzählstrang im Jahr 1521 und zum Ende hin (bzw. zwischendurch mal) einen Erzählstrang im zweiten Weltkrieg. Obwohl der Hauptteil in der Jetzt-Zeit ist, hat mir der Teil im Jahr 1521 sehr viel besser gefallen. In diesem Buch werden sehr sehr viele historische Daten erwähnt und erklärt. Auch gibt es in diesem Buch sehr viele Personen. Das macht es zum Teil etwas unübersichtlich und langatmig. Auch wird hier in diesem Buch immer wieder auf irgendwelche Fälle und Ereignisse, die Anna früher mal erlebt hat, Bezug genommen. Hier würde ich wirklich raten, die 4 Vorgängerbände zu lesen, da ansonsten Vieles nicht gut verständlich ist. Auch hat mich hier in diesem Buch irritiert, dass der Fall in Köln spielt, aber ein Kommissar aus Hannover „mitermittelt“. Der Schreibstil ist weitestgehend flüssig. Aber durch die drei Erzählstränge und die vielen historischen Fakten wird das Lesen an der ein oder anderen Stelle manchmal etwas anstrengend. Das 357 Steinen lange Buch ist mehrere Kapitel unterteilt. So kann man es sehr gut auch immer mal wieder zur Seite legen und in mehrere Abschnitte unterteilt lesen. Mein Fazit:. Für Liebhaber von Krimis mit historischem Hintergrund-Wissen sicherlich ein tolles Buch. Ich würde hier aber empfehlen, die Vorgängerbände gelesen zu haben, um alles auch richtig zu verstehen. Als Einzelband nicht unbedingt geeignet. Ich vergebe hier 3 Sterne.

  • Anett H.

    aus Brandenburg

    5/5

    21.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht nur Leichen im Keller

    „Das doppelte Grab“ von Margarete von Schwarzkopf, emons-Verlag, habe ich als Taschenbuch mit 368 Seiten gelesen. Es ist ein weiterer Fall für Anna Bentorp und aus ihrer Perspektive geschrieben. Der Prolog beginnt im Jahr 1520, als der Mönch Ambrosius vom Kloster Sankt Gallus in einem alten Schrank Papiere findet, die er heimlich übersetzt. Er weiß noch nicht, wie brisant sein Fund ist und wird auch nie erfahren, was dieser noch im Jahr 2022 für einen Schaden anrichten wird. Kunsthistorikerin Anna Bentorp hat von ihrer Tante ein Haus in Köln geerbt. Sie will es eigentlich verkaufen. Bei Sanierungsarbeiten im Keller werden zwei Skelette gefunden. Eins ist sehr alt und das andere neueren Datums. Damit ist Anna’s historisches Interesse geweckt und sie steckt mitten in einem neuen Fall. Das Buch wird in mehreren Handlungssträngen erzählt, die sich aber perfekt zusammenfügen. Eigentlich beginnt die Geschichte schon im Jahr 9 nach Christi, als bei der Varusschlacht die Kriegskasse der Römer verschwindet. Die von Ambrosius 1520 gefundenen Papiere sollen das Versteck der Münzen verraten. Diese historischen Kapitel fand ich sehr spannend, tragisch und traurig. Man merkt, dass von Beginn an der Mensch gierig, neidisch und böse sein kann. Auch gibt es Abschnitte aus dem 2. Weltkrieg, als Anna‘s Tante mit ihrer Familie und einem Freund noch in dem Haus wohnte. Auch dieser Teil ist wieder von Neid und Gier geprägt, ebenso die Handlungen in der Gegenwart. Über die Geschichte will ich gar nicht mehr verraten, sie ist sehr komplex, weit verzweigt, führt an unterschiedliche Orte, an denen auch Tote und Verletzte gefunden werden. Manchmal hatte ich Probleme mit den wahnsinnig vielen Personen und Namen. Im Haus war ein ständiges Kommen und Gehen, es war nie Ruhe. Ich fand das Buch sehr spannend und rasant. Durch die verschiedenen Sichtweisen wurde es nie langweilig. Anna hat einen großen Bekanntenkreis, der wieder andere Bekannte ins Spiel brachte, was manchmal etwas unübersichtlich war, weil viele auch mehr als nötig charakterisiert wurden. Die Hauptpersonen lernt man sehr gut kennen und ich konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen. Zum Glück hat Anna auch einige sehr gute Freund, sie sie verstehen und ihr helfen. Es gibt mehrere Vorgängerbücher, deren Fälle nur kurz angerissen werden. Das jetzige Buch kann sicher unabhängig davon gelesen werden. Aber ich denke, dass es sich auf alle Fälle lohnt, auch die anderen zu lesen. Schon deshalb, weil man die Beziehung zu verschiedenen Menschen in Anna’s Umfeld kennenlernen würde, die jetzt wieder mit dabei sind, und auch weil sie vermutlich ebenso spannend sind. Das Cover sagt eigentlich nichts über den Inhalt aus, wirkt aber düster und etwas gruselig. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, rasant, spannend, tragisch mit einem überraschenden Ende.

  • Bewertung

    aus Penzberg

    5/5

    12.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Geballte Spannung plus historisches Wissen, exzellent verpackt in einem fesselnden Kriminalroman

    Anna Bentorp erbt das alte Haus ihrer Tante und beschließt, es zu sanieren. Als dabei in ihrem Keller überraschend zwei Skelette gefunden werden, ist nicht nur ihr Wissen als Kunsthistorikerin gefragt. Mit ihrer ausgeprägten Spürnase und viel Engagement macht sie sich auf Spurensuche… Das Cover fängt den Blick, eine Türe zu verborgenen Geheimnissen öffnet sich und Margarete von Schwarzkopf präsentiert dem Leser eine Geschichte, die von Grusel bis Humor alles zu bieten hat! Die liebenswerte Anna Bentorp ist nicht gerade zimperlich und mit allen Wassern gewaschen, ihre Spürnase sorgt für so manche Überraschung, und unvorhersehbare Wendungen sind nicht selten. Der Krimi liest sich sehr angenehm; er ist lebendig, real und ganz nebenbei erfährt man viel Wissenswertes über längst vergangene Zeiten, wobei die Historie so geschickt verpackt ist, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt! Ein rasanter, sehr interessanter und abwechslungsreicher Krimi, hervorragend geschrieben und durchweg fesselnd! Meiner Meinung nach absolut empfehlenswert!

  • Koriander

    aus Penzberg

    5/5

    12.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Geballte Spannung plus…

    Geballte Spannung plus historisches Wissen, exzellent verpackt in einem fesselnden Kriminalroman! Anna Bentorp erbt das alte Haus ihrer Tante und beschließt, es zu sanieren. Als dabei in ihrem Keller überraschend zwei Skelette gefunden werden, ist nicht nur ihr Wissen als Kunsthistorikerin gefragt. Mit ihrer ausgeprägten Spürnase und viel Engagement macht sie sich auf Spurensuche… Das Cover fängt den Blick, eine Türe zu verborgenen Geheimnissen öffnet sich und Margarete von Schwarzkopf präsentiert dem Leser eine Geschichte, die von Grusel bis Humor alles zu bieten hat! Die liebenswerte Anna Bentorp ist nicht gerade zimperlich und mit allen Wassern gewaschen, ihre Spürnase sorgt für so manche Überraschung, und unvorhersehbare Wendungen sind nicht selten. Der Krimi liest sich sehr angenehm; er ist lebendig, real und ganz nebenbei erfährt man viel Wissenswertes über längst vergangene Zeiten, wobei die Historie so geschickt verpackt ist, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt! Ein rasanter, sehr interessanter und abwechslungsreicher Krimi, hervorragend geschrieben und durchweg fesselnd! Meiner Meinung nach absolut empfehlenswert!

  • Bewertung

    aus Bretten

    5/5

    04.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Historie trifft Gegenwart

    Entgegen meiner Erwartungen beginnt der Prolog mit einem historischen Hintergrund. Zeit der Handlung: um 1520. Der Leser erfährt die Hintergründe der im Klappentext angedeuteten Funde. Dann der Zeitsprung ins Hier und Heute und wieder der Verweis auf den Klappentext. Aber wer nun denkt, dass es ein ewuges Hinundherspringen wird, irrt sich gewaltig. Beide Handlungsstränge fügen sich perfekt ineinander, so dass beide die nötige Spannung besitzen um einen gewissen Sog aufzubauen. Ja, und von diesem Sog habe ich mich treiben lassen und hatte bis zur letzten Seite gerätselt, gehofft und gebangt.  Der Autorin gelingt der Spagat zwischen Historie und Gegenwart nahezu perfekt. Warum nur nahezu? Nun ja, es gab einige Wiederholungen, gerade im gegenwärtigen Teil. Auch das mehrfache Nennen eine gewissen Fernsehsendung in der man Geld für Seltenheiten erhält, verhalf dem Krimi nicht zum perfekten Lesevergnügen. Dennoch fühlte ich mich sehr gut unterhalten, was durchaus auch auf den lockerleichten Schreibstil zurückzuführen ist.  Fazit: Auf über 360 Seiten lässt die Autorin eine historische Geschichte wieder auflesen. Man ist als Leser mittendrin, statt nur dabei! Da es für mich der erste Band mit der Kunsthistorikerin war, war ich sehr überrascht, wie geschickt die Vorgängergeschichten eingeflochten wurden. Ich hatte nie den Eindruck etwas verpasst zu haben. Nein, eher im Gegenteil. Ich habe durch diesen Krimi etwas gewonnen! Nämlich die Erkenntnis, dass Historie noch lange nicht Geschichte ist!

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