Produktbild: Kurs NordWest

Kurs NordWest Wie der Arzt Peter Döbler 45 km in die Freiheit schwamm

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2021

Verlag

Hansanord

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22,1/15,7/3 cm

Gewicht

490 g

Farbe

Lichtgrau / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947145-54-6

Beschreibung

Rezension

"Das Buch berührt, weil es so persönlich ist. Bewegt, weil man die Repressalien der DDR geradezu spürt. Und sorgt zum Ende hin mit grosser Spannung für echtes Herzklopfen."
NDR

"Ein packender Schmöker."
SuperIllu

"Spektakuläre Fluchterzählung."
DONAU 3 FM

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2021

Verlag

Hansanord

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22,1/15,7/3 cm

Gewicht

490 g

Farbe

Lichtgrau / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947145-54-6

Herstelleradresse

hansanord
Johann-Biersack-Straße 9
82340 Feldafing
DE

Email: thomas.stolze@imagine-verlag.de

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  • Leo

    aus Aalen

    5/5

    29.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rob LampeKurs NordwestHansanor…

    Rob LampeKurs NordwestHansanord Euro 20,00 Peter Döbler wurde 1940 in Rostock geboren. Er wuchs mit dem Sozialismus auf und war ein Bürger der DDR. Er durchlief alle Pflichtprogramme und seine Freunde, seine Familie waren immer ein Teil und er glaubte auch an die Ideale und an das Gebilde. Aber mit zunehmendem Alte hinterfragte er auch und konnte vieles nicht verstehen und begreifen und die Angst im Land, machte ihm Sorgen und er zweifelte an der DDR. Er verliebte sich, wurde Vater und musste dann doch das Scheitern der Ehe akzeptieren. Er begann Arzt zu studieren und nebenbei begann ein Plan zu entstehen. Er beschloss zu flüchten und zwar schwimmend. Er wollte von Kühlungsborn nach Fehmarn schwimmen um in die Freiheit, in die BRD zu gelangen. Neben seiner Arbeit und seiner Familie, begann er zu trainieren und sich akribisch vorzubereiten und dann stieg er eines Nachts ins Wasser. Der großartige Autor Rob Lampe, hat die wahre Geschichte von Peter Döbler aufgeschrieben. Der Arzt schwamm 45 Kilometer in die Freiheit und seine Geschichte ist einzigartig. Das Buch liest sich super spannend und wir tauchen tief in die Deutsch Deutsche Geschichte ein und lernen die DDR kennen und einen mutigen jungen Mann und dann dürfen wir mit schwimmen. Großartig zu lesen, ein echter Buchtipp und das Buch wäre als Pflichtlektüre und Schullektüre eine tolle Geschichtsstunde.

  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Geschichte einer Flucht in die Freiheit

    Peter Döbler ist vielleicht noch einigen ein Begriff: seine sensationelle Flucht aus der DDR im Sommer 1971 hat eine Weile die westdeutschen Schlagzeilen beherrscht, und auch noch lange darüber hinaus ist seine Aktion vielen im Gedächtnis geblieben. Was er gemacht hat, hat so noch niemand vor ihm gewagt. Peter Döbler ging im ostdeutschen Seebad Kühlungsborn ins Wasser und schwamm quer durch die Ostsee, 45 km weit, mit Kurs Nordwest, zum westdeutschen Fehmarn, vorbei an Grenzposten, Patrouillenbooten und Schiessbefehl. 45 km durch die Ostsee, das bedeutet 25 Stunden Schwimmen, ganz alleine, ohne Trinkwasser – eine unglaubliche, fast übermenschliche Leistung. In diesem Roman geht es um die Geschichte Peter Döblers. Und um die Geschichte einer innerdeutschen Trennung und um den Sozialismus. Um Freundschaften. Um Familie, um Werte, für die man leben möchte. Und immer wieder um die Freiheit. Peter wurde 1940 in Rostock geboren, und wuchs als Nachkriegskind im beginnenden Sozialismus auf. Er erlebt als junger Mann den Bau der Mauer, oder wie hiess die so schön? Der „antifaschistische Schutzwall“? , und erlebt am eigenem Leib die Auswirkungen , die der Kommunismus auf das komplette Leben hat. Wobei er sich eigentlich mit den Zielen des Sozialismus identifizieren kann und gar nicht per se ein Hasser des Systems ist, in dem er lebt. Aber erste Zweifel kommen auf, als er als Sohn eines selbständigen Steuerberaters keine Zulassung zum Medizinstudium bekommt, keine Chance als „Kapitalistenkind“. Als der Vater stirbt, wird aus ihm plötzlich ein gutes „Sozialistenkind“ – denn die Mutter arbeitet korrekterweise in einem Konsum. Und Schwups ist ein paar Tage später die Zulassung fürs Studium da. Es soll noch mehrere Ereignisse dieser Sorte in seinem Leben geben, die ihm peu a peu den Glauben ans System abhanden kommen lassen, und irgendwann hat er sich festgesetzt, der Gedanke an eine Flucht in den Westen. Irgendwann ist klar, die persönliche Freiheit ist ihm ein Gut, für dass es sich lohnt, alles hinter sich zu lassen, und einen Neuanfang zu wagen. Rob Lampe beschreibt hier in Romanform verpackt die Lebensgeschichte Peter Döblers, und erzählt von den Vorbereitungen zu dieser Flucht. Um so eine Leistung zu bringen, muss man schon ziemlich hart trainieren, aber auch gut planen, welche Strecke sich überhaupt hierfür eignet. Die Geschichte wäre auch als pure Belletristik schon spannend, aber da sie auf wahren Begebenheiten beruht, finde ich es noch mal extra faszinierend. Im Mittelteil des Romans sind Faksimiles von staatlichen Berichten und Telegrammen und anderen Unterlagen des BStU aus den Jahren 1971-1976, sowie Kopien von Zeitungsberichten von damals, und das finde ich sehr interessant. Das Cover zeigt übrigens tatsächlich Peter Döbler in seinem Neopren, authentischer geht es also nicht. Alles in allem war das für mich eine packende Story, mit viel geschichtlichem Hintergrundwissen in Bezug auf die 50er und 60er Jahre in Deutschland. Ich selbst bin Jahrgang 71 (passt ja irgendwie zum Buch ), und für mich waren als Kind und Teenager viele Dinge in Bezug auf die innerdeutsche Teilung einfach fix und „das war halt so“, und mit diesem Buch habe ich nochmal eine kleine Nachhilfestunde in Sachen Geschichte bekommen. Übernacht haben sich der Sozialismus und die geschlossenen Grenzen ja nicht manifestiert, Peter und seine Freunde konnten als junge Leute durchaus zum Wochenende rüber nach Westberlin ins Kino gehen zum Beispiel. Das geschlossene System war anfangs durchaus durchlässig. Spannend zu lesen, wie es damals war. Was gibt es ansonsten noch zu sagen? Gut, flüssig, packend geschrieben. Das hab ich allerdings auch nicht anders erwartet, da ich schon die Krimis von Rob Lampe gelesen habe, und seinen Schreibstil sehr mag. Das ist ein Autor, dessen Bücher man unbesehen kaufen kann, der kann einfach gut schreiben. Punkt. Also, mein Fazit: Spannend. Authentisch. Alle Daumen hoch!

  • Bewertung

    aus Glücksburg

    5/5

    25.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll geschrieben!

    Was für eine Geschichte, die sich da vor 50 Jahren abgespielt hat. Aufgrund des flüssigen Schreibstils von Rob Lampe habe ich das Buch geradezu inhaliert und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Absolut spannend die Wandlung mitzuerleben, wie Peter Döbler innerhalb von wenigen Jahren vom überzeugten Sozialisten und Kommunisten zu einem DDR-Hasser mutiert, der letztendlich sein Leben aufs Spiel setzt, um seine Heimat auf spektakulärste Art und Weise über die Ostsee zu verlassen. Mit Abstand eines der nachhaltigsten Bücher, die mir in den letzten Jahren in die Hände gefallen ist. Eindeutige Leseempfehlung.

  • Bewertung

    4/5

    21.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Wahnsinnsleistung, eine umwerfende Erzählung, toll erzählt nur leider ist das Ende zu abrupt und es bleiben viele Fragen

    Eine packende Erzählung, die eine Zeitreise in das Rostock/die DDR der Jahre 1959-1971, ermöglicht. Auch die Veränderung/Verschärfung der dortigen Lebensumstände durch die Zeit vor und nach Bau der Mauer gelingen und sind eindrücklich. Insbesondere mir, als Mensch, der erst Jahre nach der Wiedervereinigung (im Westen) zur Welt gekommen ist und die DDR aus Erzählungen und Geschichtsunterricht kannte, wird durch den Roman eine Zeitreise ermöglicht, bei der man glaubt fühlen zu können, wie es damals war. Die Vorbereitung auf die Flucht und die selbst Flucht lesen sich wie ein packender Krimi (was es ja auch war) und ich habe immensen Respekt vor Dr. Peter Döbler, der den Mut und die Kraft aufbringen konnte, um diesen Weg samt Vorbereitung und Verlusten zu bestreiten. Die Erzählung hat mich in Kapitel 18 (Ankunft auf der Jacht, Vorstellung bei der Polizei, Anruf bei der Cousine) mehrmals zu Tränen gerührt, Gleichzeitig habe ich mich selbst dabei ertappt, in der Rolle der Jachtpassagiere/des Polizisten/der Cousine zu sein, als diese nicht glauben konnten, wie und woher Peter kam. Es mag zwar sein, dass es so gewollt ist, dass der Roman so abrupt endet, allerdings ist dies sehr schade. Ähnlich wie "Flying Bookworm", habe auch ich sehr viele Fragen: Warum wurde die Frage am Ende des Prologs, die den Spannungsbogen aufbaut nicht beantwortet und auch nicht mehr aufgegriffen? Warum wurde zum Ende des Romans nicht noch einmal Rückbezug auf den Prolog genommen? Was ist mit der ersten Begegnung mit Werner in der BRD, auf die Peter sich so freut? Warum konnte man den Zeitstrahl, der bereits 1959 (bzw. sogar früher) beginnt nicht nach Ankunft in der BRD weiterführen (z.B. bis zur Begegnung 1994)? Gerne hätten dies auch größere Abstände im 5-10 Jahrestakt sein können. Wenn vorhanden hätte mich eine Transkription des Tonbands natürlich auch riesig interessiert. All diese Fragen, die ich noch übrig habe, lassen bei mir den Wunsch nach einer Fortsetzung bzw. nach einer 2. Auflage aufkommen, damit sich diese Erzählung abgeschlossen anfühlt. Die zweite Auflage hätte auch den Vorteil, dass man noch ein paar Fehler beheben könnte. Fazit: Ich glaube ich werde diesen Roman mehrmals lesen, weil er mich interessiert, bereichert und begeistert und weil es sich um eine nahezu übermenschliche Leistung handelt. Schön wäre es, wenn dieser nicht so abrupt enden würde und der Zeitstrahl fortgeführt und die oben genannten Fragen (im Rahmen der Möglichkeiten diese zu beantworten) beantworten werden würden. Deshalb die Bitte: 2. Auflage oder Fortsetzung des Romans! Ich würde mich riesig freuen!

  • Flying Bookworm

    4/5

    31.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahnsinns Geschichte

    Der Mauerfall ist mittlerweile schon mehr als 30 Jahre her. Ereignisse, die ich selber zum Glück nicht miterlebt habe. Doch zu Genüge kenne ich Geschichten und Erlebnisse von anderen, die dieses Glück nicht hatten. Darunter auch die vielen Erzählungen über die Fluchten, die Menschen unternommen haben, um wieder frei sein zu können. Bis vor kurzem waren das alles Fluchtwege über Land. Dass es durchaus auch viele Fluchten gab, die über die Ostsee gingen, wusste ich nicht. Das erste Mal habe ich davon im Dezember in einem Artikel der Katapult MV gelesen. Hier wurde über eine Forschung berichtet, bei der es um genau solche Ostsee-Fluchten ging. Hier klicken zum Artikel Dieser Artikel hat mich sehr beeindruckt und ich wollte unbedingt mehr erfahren. Knapp 6 Monate später durfte ich auf der Leipziger Buchmesse den gebürtigen Rostocker Dr. Peter Döbler kennenlernen, der als junger Mann aus der DDR floh, indem er durch die Ostsee schwamm. Seine Erlebnisse, geschrieben von Autor Rob Lampe, erschienen 2021 im Hansanord Verlag. Die Geschichte Dr.Döblers wird als Roman erzählt, welcher zu 90 Prozent der Wahrheit entspricht. Das Buch konzentriert sich auf die wichtigsten Ereignisse im Leben Peter Döblers, die Beweggründe für die Flucht, sowie die Flucht selbst. Dabei kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Es ist unfassbar, dass diese Geschichte WAHR ist. Dass alles ist wirklich passiert. Ich bin beeindruckt von so viel Mut, aber auch wieder mal schockiert, dass dieser überhaupt nötig war. Es macht mich traurig. Immer wieder. Das Buch selbst war mir im Endeffekt etwas zu kurz. Ich hätte mir noch viel mehr Details gewünscht, wirklich gefehlt haben mir diese besonders am Ende. Gerne hätte ich gewusst, wie es im Leben von Peter Döbler weiterging. Besonders in der Zeit nach der Flucht bis zum Mauerfall selbst. Es bleiben leider viele Fragen übrig. Auch wird die Handlung mit einer ganz speziellen Frage eingeleitet, die aber nie beantwortet wird. Hier fehlte mir etwas die Konsistenz zwischen Einleitung, Erzählung und Ende. Alles in allem eine sehr spannende Lebensgeschichte, die mich zum Nachdenken gebracht hat und die mir wieder gezeigt hat, was für ein Privileg es ist, in Freiheit und Frieden leben zu dürfen. Leicht störend empfand ich die vielen Rechtschreib- und Grammatik Fehler. Hier darf der Hansanord Verlag gerne in ein besseres Korrektorat investieren.

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