Produktbild: Bis einer stirbt - Drogenszene Internet. Die Geschichte von Leyla und Josh

Bis einer stirbt - Drogenszene Internet. Die Geschichte von Leyla und Josh Erschreckend und aufrüttelnd - "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" der Generation Internet

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7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.09.2021

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1633 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783646935097

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.09.2021

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

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1633 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783646935097

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  • Bewertung

    5/5

    23.09.2021

    eBook (ePUB)

    fesselnde Geschichte

    Isabell Beer - Bis einer stirbt Klappentext: Nach ersten Drogenerfahrungen rutscht Josh in die Drogenszene im Internet ab. Er vernetzt sich mit anderen Konsumenten, bestellt immer krassere Substanzen, erhöht die Dosis. Online lernt er auch die heroinabhängige Leyla kennen. Sie tauschen sich über ihr Leben mit dem Rausch aus. Anders als Josh bewältigt sie ihren Alltag und schafft ihr Abi. Aber die Drogen kosten beide viel: nicht nur Zeit für Freunde oder Familie, sondern auch ihre Freiheit und ihre Gesundheit.  Meinung: Es ist schockierend wie schnell junge Menschen durch falsche Freunde etc. in den Sumpf der Prositution und Drogenabhängigkeit hineingezogen werden können. Dieses Buch ist sehr gut geschrieben die Spannung baut sich stetig auf und man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Alles ist gut recherchiert. Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen. Fazit: Jeder sollte dieses Buch gelesen haben, denn es ist absolut fesselnd und schrecklich gleichermaßen.

  • Books have a soul

    aus Kelheim

    5/5

    10.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Pflichtlektüre!

    Wenn ich ganz ehrlich bin, wusste ich anfangs gar nicht, dass es sich bei diesem Buch nicht um einen Roman (beruhend auf einer wahren Begebenheit), sondern um einen Erfahrungsbericht handelt. Die Autorin und Journalistin Isabell Beer erzählt die Drogengeschichten von Leyla und Josh im Zeitalter von Facebook & Co. Der Schreibstil ist, wie bei einem Bericht üblich, nüchtern gehalten. Es gibt Aussagen der Beteiligten und Zeugen, dabei wurde die jugendliche Sprache übernommen, was das Ganze sehr authentisch macht. Wir erfahren den kompletten Alltag der beiden Jugendlichen, deren Leben sich nur um den nächsten Kick drehen. Es wird schnell klar, dass deren Bezug zu Drogen schon sehr früh stattgefunden hat und es wird erschreckend vermittelt, wie einfach es in der digitalen Welt ist, um an sämtliche Substanzen zu gelangen. Was immer wieder auffällt in der Geschichte, ist die Tatsache, dass jeder Drogenabhängige denkt, er hätte seine Sucht unter Kontrolle. Er könnte ja aufhören, wenn er wollen würde, sieht jedoch hierzu keinen Grund und er weiß schon, was er tut und kennt sich aus, somit sind also auch schlimmere Folgen ausgeschlossen. Doch wie sich bald zeigt, kann nicht mal eine Überdosis dazu animieren, sich von den Drogen abzuwenden. Gerade Josh testet seine Grenzen bis ins Unermessliche aus. Beide verherrlichen ihre Sucht geradezu, animieren stellenweise auch andere im Netz und manchmal habe ich mich auch schwer getan, sie sympathisch zu finden. Dabei musste ich mir aber natürlich immer vor Augen führen, dass sie eigentlich die Opfer sind und dringend Hilfe brauchen! Doch wie soll man jemandem helfen, der gar keine Hilfe möchte? Genau das stellt ein großes Problem dar, das sich in diesem Bericht in der oftmals großen Hilflosigkeit der Eltern gezeigt hat. Nicht immer kommen Drogensüchtige aus Familien, in denen sich keiner für sie interessiert. Doch meistens ist es so, dass diese selbst zu wenig informiert sind und zudem komplett mit der Situation überfordert sind. Manchmal haben mich hier Aussagen von Familienmitgliedern geradezu entsetzt, da deutlich wurde, wie sehr sie die Lage herunterspielen. Andere waren total verzweifelt und ich konnte die Angst komplett nachvollziehen, da sie gerne helfen wollten und einfach keinen Zugang zu ihrem Kind gefunden haben. In Deutschland ist es allerdings allgemein ein großes Problem, dass es oft an der richtigen Aufklärung fehlt. Das Thema Drogen gilt als Tabu und wird weitestgehend vermieden. Wer Drogen nimmt, der ist automatisch kriminell und wird von den Menschen auch so behandelt! Mich macht diese Tatsache sehr traurig. Vor allem hat sich nichts verändert. Auch in meiner Jugend gab es in meinem Umfeld einige, die sich an Drogen versucht haben, von denen manche abgestürzt sind. Doch sie sind sofort verurteilt worden, von den Nachbarn, von sogenannten “Freunden”, ja sogar von der Polizei. Keiner hat versucht herauszufinden, warum jemand Drogen nimmt, was evtl. Zuhause los ist oder was den Jugendlichen innerlich dazu bewegt, solche Schritte zu gehen. Wie im Buch immer wieder deutlich angesprochen wird, gibt es in anderen Ländern Möglichkeiten herauszufinden, was in den jeweiligen Substanzen enthalten ist. Wer sich also Ecstasy besorgt, kann z. B. prüfen lassen, ob dieses zusätzlich mit “gefährlicheren” Substanzen gestreckt ist. Außerdem gibt es Stellen, die über eine “richtige” Dosierung informieren. Das hört sich erst mal seltsam und falsch an, doch wenn man sich genauer Gedanken macht, hat das schon seinen Sinn. Denn einen Süchtigen kann man nun mal schlecht davon überzeugen, einfach aufzuhören oder Hilfe in Anspruch zu nehmen! Und ist es nicht besser, wenigstens zu versuchen, eine Überdosierung zu vermeiden, anstatt diese Menschen komplett auszugrenzen und zu verurteilen? Es ist ein ernstes, schwieriges Thema, zu dem in unserem Land noch viel passieren muss! Fazit Bis einer stirbt beinhaltet einen authentischen Bericht über die Drogengeschichten von Leyla und Josh, der mir wirklich nahe ging. Beim Lesen war ich oft geschockt, traurig, aber auch wütend. Gerade in unserer Gesellschaft muss noch viel passieren, damit Jugendlichen künftig besser geholfen werden kann, denn jeden Drogensüchtigen als “Kriminellen” abzustempeln, kann und darf nicht die Lösung sein! Das Buch gibt einen guten Einblick in den Alltag von Süchtigen sowie die Auswirkungen und Folgen des Drogenkonsums und ich fände es gut, wenn dieses Werk auch an Schulen als Lektüre eingeführt würde. Ob das hilft, kann ich nicht beurteilen, doch wenn man nur eine Person zum Nachdenken anregen kann, ist schon etwas gewonnen. Von mir gibt es 5 Sterne!

  • Bewertung

    aus Oranienburg

    5/5

    19.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Drogen direkt ins Kinderzimmer bestellen? Kein Ding.

    Mit "Bis einer stirbt" bringt Isabell Beer eine völlig neue, journalistische Sichtweise auf das Thema Drogensucht im Teenageralter. Einmal mit dem Lesen angefangen, fällt es schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen, da die wahren Geschichten von Josh und Leyla einfach fesseln. Deren Leben wurde über Jahre hinweg mithilfe von Online-Posts und Gesprächen mit Leyla bzw. Menschen aus ihrem und Joshs Umfeld rekonstruiert. Es ist krass, wie sehr sich die Drogenszene im Vergleich zur Zeit von Christiane F verändert hat. Vieles passiert mittlerweile online und hinter verschlossenen Türen, nicht mehr öffentlich in der Szene - so bleibt das Problem größtenteils unbemerkt. Im Buch bringt die Autorin immer mal wieder interessante Fakten und Zahlen mit ein, darüber hinaus gibt es einen Safer-Use-Part am Ende. Ein spannendes, wachrüttelndes Buch, das zum Nachdenken anregt. Für Eltern gleichermaßen interessant und wichtig, wie auch für Jugendliche. Ich hoffe, das stößt einige Diskussionen über unsere Drogenpolitik an, denn diese hat - wie im Buch mehr als deutlich wird - mit ihren Verboten statt Hilfen mehr als versagt.

  • Finja

    aus Rostock

    4/5

    03.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Aufklärungsbuch über Drogen

    Ich gebe dieses Buch 3.5 Sterne. Beim Kauf dieses Buches war mir nicht bewusst dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Trotzdem war es sehr interessant aber auch sehr direkt und erhlich geschrieben was aber nicht schlecht ist, weil es einen das Thema nachvollziehbarer daspiegelt. Man wird hier sehr gut sachlich über das Thema Drogen aufgeklärt und was es mit Menschen machen kann. Drogen werden nicht nur schlecht geredet sondern es werden beide Seiten dargestellt.

  • Booklover22

    aus Burgenlandkreis

    3/5

    19.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    2 geteilte Meinung

    Ich muss sagen ich habe das Buch aus der jugendbuchabteilung, nach dem ich es Gelesen habe frage ich mich ob es dort am richtigen Platz steht. Ich habe es bis zum Schluss gelesen,aber nur aus dem Grund weil ich wissen wollte was mit den beiden passiert. Ist man dafür sehr empfänglich rate ich ab es zu lesen

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