Produktbild: Esthers Verschwinden

Esthers Verschwinden Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

612 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Eli's Promise

Übersetzt von

Gabriele Weber-Jari¿

Sprache

Deutsch

EAN

9783841228253

Beschreibung

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Format

ePUB 3

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Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

612 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Eli's Promise

Übersetzt von

Gabriele Weber-Jari¿

Sprache

Deutsch

EAN

9783841228253

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  • ice_flower

    aus Aschersleben

    5/5

    21.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Das Schicksal und seine miesen Taten

    Eli Rosen und sein Sohn Isaak werden von den Amerikanern 1945 im KZ Buchenwald befreit. Anschließend werden sie in ein Lager für sogenannte „DP’s“ – Displaced Persons- verbracht. Diese Auffanglager für Juden, die aus den KZ’s befreit worden sind, entstehen nach dem 2.Weltkrieg an verschiedenen Stellen in Deutschland. Von dort aus hoffen sie, wie viele andere Juden, auf eine Ausreise in die USA oder nach Israel. Doch leider wird ihr Überleben getrübt vom Verlust ihrer Frau und Mutter Esther Rosen. 1942 verliert sich jegliche Spur von ihr. Der Roman beginnt zu 3 unterschiedlichen Zeiten die Geschichte aufzunehmen und somit auch die Spur zur vermissten Esther. Die eigentliche Geschichte beginnt 1939 mit der Besetzung Polens durch die Wehrmacht. Eli Rosen und sein Vater, die eine Baufirma führen, leben in Lublin und können noch lange Zeit gegenüber den Nazis standhalten, da sie für „nützlich“ befunden werden. Esther wird schon zeitig zur Zwangsarbeit als Näherin verpflichtet. Als Eli längere Zeit abwesend ist, um in Lippmannstadt eine Baufirma aufzubauen, verschwindet Esther – und niemand kann ihm sagen wohin. Die 2.Erzählspur beginnt 1946. Mittlerweile leben Eli und Isaak in dem DP-Lager Föhrenwald und warten auf ihre Zukunft und suchen Esther. Der 3. Erzählstrang beginnt 1965 in Chicago. Mittlerweile sind die Rosens in den USA angekommen. Doch ihre Vergangenheit verfolgt sie bis dorthin. Alle Stränge sind wunderbar zusammen verknüpft worden vom Autor Ronald H. Balson, von dem ich bisher noch nichts gelesen habe. Balson hat eine fiktive Geschichte aufgrund von historischen Gegebenheiten erschaffen. Der schnelle und kurzweilige Wechsel der Kapitel und der Zeit, über welche berichtet wird, ist dabei am auffälligsten und hält die Spannung sehr hoch. Am Anfang neugierig und leicht verwirrt, begab ich mich als Leserin auf eine sehr interessante und facettenreiche Zeitreise und mein Interesse war geweckt, wie alles miteinander zusammenhängt. Ich finde das ist dem Autor großartig gelungen. Auch die detaillierten Beschreibungen der damaligen Zeit sind geglückt und ebenfalls die Stimmung der Protagonisten, die sich stets einfangen lässt. Bedrückend erscheint der Zeitraum 1939 bis 1943, leicht hoffnungsvoll und dennoch völlig desorientiert der Zeitraum 1946-47 und im neuen Leben angekommen und die Schatten der Vergangenheit noch nicht losgeworden der Zeitraum 1965. Sprachlich ist der Roman dabei stets ausgewogen, modern und gut verständlich erzählt. Das Cover des Buches ist für mich „klassisch“ für eine gezeigte jüdische Familie und wie man sich diese eben vorstellt. Mich als Leserin hat das Buch sehr gefesselt, aber auch berührt. Im Buch wird durch das Aufgreifen des Holocaust natürlich eine der größten Gräueltaten der Nazis aufgezeigt. Ich bin immer wieder fasziniert von solchen Büchern und Geschichten, warum vermag ich nicht zu sagen, vermutlich ist es das Grauen zu welch abscheulichen Handlungen Menschen fähig sein können. Auch der Erzählstrang des Jahres 1965 beweist das eindeutig, wenn auch auf andere Art und Weise. Noch dazu wird eindrücklich geschildert, wie gut Kriegsgewinnler immer wieder durch das Leben kommen bzw. immer wieder auf die Füße fallen – auch zu anderen Zeiten. Die Protagonisten an sich waren mir dabei die ganze Zeit sehr sympathisch und ich habe mit gefiebert. Mein Fazit: Es ist eine äußerst lesenswerte, großartige Geschichte, bei der man viele Aspekte aus der NS-Zeit lernen kann und auch auf historische Gegebenheiten/Persönlichkeiten trifft. Ich fand das Zusammenspiel aus Roman und historischen Fakten brillant und unterhaltsam. Für mich ein sehr gelungener Roman und damit eine klare Leseempfehlung.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    15.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Schicksalsschläge

    Die Geschichte von Eli Rosen muss man einfach gelesen haben. Er wird von den Amerikanern aus dem KZ Birkenau gerettet. Zu dem Zeitpunkt ist er nur noch Haut und Knochen und doch hat er den Willen zu überleben. Er will wissen, was mit seiner Frau Esther geschehen ist. Seine Hoffnung etwas zu erfahren ist der Pole Max, dem er einst vertraute, der ihn aber verraten hat... Der Roman erzählt über eine schreckliche Zeit und die Verbrechen die damals begangen wurden, ohne direkt die Gräultaten zu schildern. Trotzdem sind sie Allgegenwärtig und die Angst der Menschen ist spürbar erzählt. Ein großer Teil des Romanes spielt nach dem Krieg in einem Auffanglager der Amerikaner, diesen Teil fand ich sehr interessant. Vor allem die Schwierigkeiten ein Visum in die USA zu bekommen waren gut nachvollziehbar beschrieben zu und zeigen viele Ungerechtigkeiten, die damals Vorherachten. Ich habe bereits mehrere Romane des Autors gelesen und bin immer wieder beeindruckt wie nahe er uns seine Charaktere bringt und wie tief er uns in die Zeit eintauchen läs

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    14.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Ein Schicksal, das berührt

    „Esthers Verschwinden“ ist ein gut recherchierter Roman des Schriftstellers Ronald H. Balson. Die Protagonisten sind fiktiv, aber die Ereignisse in Lublin und den USA sind Tatsachen. Eli Rosen wohnt mit seiner Frau Esther und dem Sahn in Lublin Sie sind eine glückliche Familie, bis die Deutschen kommen. Es gibt immer wieder skrupellose Personen, die sich an der Not der Juden bereichern. 1946 werden ist Eli befreit, aber wo Esther ist, weiß er nicht. Er sucht den einstigen Verräter, der sich wieder bereichert, jetzt mit Visa für Amerika. Es hat mich schon immer erschüttert, was die Juden aus den KZs nach dem Krieg auch noch erleiden mussten. Hier war ich auch noch hautnah dabei. Eli verfolgt ihn bis 1965 nach New York. Es ist erschreckend wie einige Figuren sich immer wieder herausreden können. Der Autor versteht es wunderbar die Stimmung genau darzustellen. Der Stil ist hervorragend. Der Roman ist spannend und ein Stück Zeitgeschichte.

  • marielu

    4/5

    14.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Suche und Vergeltung

    Zum Inhalt: 1933 Das jüdische Ehepaar Esther und Eli lebt mit ihrem gemeinsamen Sohn Isaak in Lublin/Polen, wo Eli gemeinsam mit seinem Vater ein Baugeschäft führt. Nach dem Einmarsch der Deutschen erleben sie zunehmend den Hass auf jüdische Bewohner. Da Eli mit seinem Baugewerbe benötigt wird, glaubt er mit Hilfe seines ehemaligen Angestellten Max Poleski seine Familie schützen zu können. Doch eines Tages ist Esther verschwunden und Eli gerät mit Isaak in die Arme der Nazis. 1965 in Albany Park/Chicago versucht Eli zusammen mit einer Journalistin ein Komplott in den höchsten Rängen aufzudecken, dabei trifft er auf einen früheren Bekannten. Gelingt es Eli endlich die Wahrheit zu erfahren und Vergeltung zu nehmen? Meine Meinung: Das Cover hat mich für sich eingenommen, es zeigt ein Ehepaar mit Sohn von hinten, der Sohn trägt einen kleinen Koffer. Dies ist mein erstes Buch des Autors Ronald H. Balson. Der Autor gliedert das Buch in 3 Teile, wobei die Teile nicht immer in nur einer Zeitebene spielen. Authentisch und flüssig bringt uns der Autor in der fiktiven Geschichte mit Esther und ihrer Familie das Leben und das schreckliche Schicksal der jüdischen Bewohner von Lublin, nach der Besetzung durch die Nazis, näher. Ich konnte die ohnmächtige Hilflosigkeit der Familie Rosen nachempfinden und fand das verschlagene Gebaren von Max Polinski abstoßend. Esther ist eine realistische Frau, die Eli mehr als einmal auf die Gefahren hinweist, die er blauäugig meint mit Hilfe von Max Poleski zu umgehen. Aber auch die verzweifelte Suche Elis nach Esther während seines Aufenthaltes im DP-Lager Föhrenwald wurde gut vermittelt. Der Autor zeigte ebenso auf, dass jüdische Mitmenschen auch in anderen Ländern nicht unbedingt erwünscht waren und verzweifelt auf ihre Visa warteten, was wiederrum Spielraum für korrupte Machenschaften bot. Aber was passierte nun mit Esther? Dies hoffte ich nun in Teil 3 zu erfahren. Hier begegnet uns Eli wieder, er versucht mit Hilfe einer jungen Journalistin Korruption und Geldwäsche in den höchsten Kreisen aufzudecken und stößt dabei auf eine ihm bekannte Person. Diese Geschichte macht bewusst, dass es immer Menschen gibt die durch ihre Skrupellosigkeit versuchen das Beste für sich herauszuschlagen. Fazit: Eine bemerkenswerte Geschichte die mit historischen Fakten gut kombiniert wurde

  • marielu

    aus Mainbernheim

    4/5

    14.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Suche und Vergeltung Zum…

    Suche und Vergeltung Zum Inhalt: 1933 Das jüdische Ehepaar Esther und Eli lebt mit ihrem gemeinsamen Sohn Isaak in Lublin/Polen, wo Eli gemeinsam mit seinem Vater ein Baugeschäft führt. Nach dem Einmarsch der Deutschen erleben sie zunehmend den Hass auf jüdische Bewohner. Da Eli mit seinem Baugewerbe benötigt wird, glaubt er mit Hilfe seines ehemaligen Angestellten Max Poleski seine Familie schützen zu können. Doch eines Tages ist Esther verschwunden und Eli gerät mit Isaak in die Arme der Nazis. 1965 in Albany Park/Chicago versucht Eli zusammen mit einer Journalistin ein Komplott in den höchsten Rängen aufzudecken, dabei trifft er auf einen früheren Bekannten. Gelingt es Eli endlich die Wahrheit zu erfahren und Vergeltung zu nehmen? Meine Meinung: Das Cover hat mich für sich eingenommen, es zeigt ein Ehepaar mit Sohn von hinten, der Sohn trägt einen kleinen Koffer. Dies ist mein erstes Buch des Autors Ronald H. Balson. Der Autor gliedert das Buch in 3 Teile, wobei die Teile nicht immer in nur einer Zeitebene spielen. Authentisch und flüssig bringt uns der Autor in der fiktiven Geschichte mit Esther und ihrer Familie das Leben und das schreckliche Schicksal der jüdischen Bewohner von Lublin, nach der Besetzung durch die Nazis, näher. Ich konnte die ohnmächtige Hilflosigkeit der Familie Rosen nachempfinden und fand das verschlagene Gebaren von Max Polinski abstoßend. Esther ist eine realistische Frau, die Eli mehr als einmal auf die Gefahren hinweist, die er blauäugig meint mit Hilfe von Max Poleski zu umgehen. Aber auch die verzweifelte Suche Elis nach Esther während seines Aufenthaltes im DP-Lager Föhrenwald wurde gut vermittelt. Der Autor zeigte ebenso auf, dass jüdische Mitmenschen auch in anderen Ländern nicht unbedingt erwünscht waren und verzweifelt auf ihre Visa warteten, was wiederrum Spielraum für korrupte Machenschaften bot. Aber was passierte nun mit Esther? Dies hoffte ich nun in Teil 3 zu erfahren. Hier begegnet uns Eli wieder, er versucht mit Hilfe einer jungen Journalistin Korruption und Geldwäsche in den höchsten Kreisen aufzudecken und stößt dabei auf eine ihm bekannte Person. Diese Geschichte macht bewusst, dass es immer Menschen gibt die durch ihre Skrupellosigkeit versuchen das Beste für sich herauszuschlagen. Fazit: Eine bemerkenswerte Geschichte die mit historischen Fakten gut kombiniert wurde

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