Produktbild: Die Mission des Kreuzritters

Die Mission des Kreuzritters Historischer Roman

41

17,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.11.2021

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21,4/13,4/3,5 cm

Gewicht

564 g

Farbe

Bordeaux / Messing

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7857-2759-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.11.2021

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21,4/13,4/3,5 cm

Gewicht

564 g

Farbe

Bordeaux / Messing

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7857-2759-1

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    25.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungene Mischung aus Fiktion und Historie

    Königstochter Melisende, die es tatsächlich gab, soll aus Staatsräson einen Mann heiraten, der alles verkörpert, was sie ablehnt und der aus seiner abschätzigen Meinung über Frauen kein Hehl macht. Um der Heirat zu entgehen, flieht Melisende und wird dadurch gegen ihren Willen zum Spielball der rivalisierenden Gruppierungen im Heiligen Land. Retter aus höchster Not ist der Tempelritter Raol, den es leider nie gegeben hat. Raol verkörpert das, was man sich unter einem vorbildlichen Ritter vorstellt. Sein Leben war nicht einfach. Auf dem Schlachtfeld wurde er schwer verwundet. Dennoch ist nicht Rache die Triebfeder für sein Handeln. Töten ist notwendig, um das eigene Leben und das von Schutzbefohlenen zu retten. Er sieht die Rolle der Christen im Heiligen Land nicht verklärt und auch sein Verhältnis zu Gott ist nicht so ungetrübt, wie man es von einem Tempelritter erwarten würde. Und er sieht gut aus, was für den Fortgang der Geschichte nicht hinderlich ist. Raol und Melisende kommen sich entgegen aller Konventionen und Standesunterschiede näher. Wer jetzt gelangweilt abwinkt, weil er keine Liebesgeschichten mag, liegt mit seiner Einschätzung völlig falsch. Ja, es gibt eine kurze Liebesepisode, aber wer bis zu diesem Punkt des Romans gelesen hat, hat einen wilden Parforceritt mit Intrigen, Überfällen, blutigen Kämpfen und interessanten Einblicken in die damaligen machtpolitischen Verhältnissen im Heiligen Land hinter sich. Ich war ganz froh über diesen Moment der Entspannung und habe Melisende diese Glückserfahrung von Herzen gegönnt. Was mir am Roman neben der packenden Handlung ganz besonders gefallen hat, war der Erzählstil. Der Autor kann mit Worten sehr lebendige Bilder malen, so dass ich glaubte meine Umgebung zu riechen, zu schmecken und zu hören. Ein sehr anschauliches Beispiel ist die Beschreibung des Jerusalemer Basars . Mich hat das Buch völlig für sich eingenommen. Es war geschichtlich interessant. Es gab einen guten Spannungsbogen. Raol war eine sympathische Figur, die mir ein wenig Herzklopfen beschert hat und Melisende entwickelt sich zu einer Frau, der man zutraut, ein Königreich zu regieren.

  • Sabine

    aus Köln

    5/5

    17.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Mission des Kreuzritters

    Ein fesselnder Abenteuerroman mit starken Charakteren – ich war von Anfang an gefesselt und habe ganz nebenbei auch noch eine Menge gerlernt über die Zeit zwischen den ersten beiden Kreuzzügen. Ulf Schiewe entführt den Leser in das Jahr 1129. In Jerusalem herrscht Baudouin II.. Um seine Nachfolge zu sichern, möchte er seine älteste Tochter Melisende mit dem Grafen Foulques d’Anjou verheiraten, doch seine widerspenstige Tochter lehnt das ab und flüchtet. Doch noch ehe sie ihr Ziel erreicht, wird sie überfallen und als Geisel genommen. Baudouin verhandelt und schickt seinen ergebenen Tempelritter Raol de Montalban, der seine Tochter wohlbehalten nach Jerusalem zurückbringen soll. Was er nicht ahnt, dass die beiden in große Gefahr geraten. Man wird direkt in die Geschichte hineingeschmissen und es ist von Anfang an spannend. Man bekommt Einblicke in den 1. Kreuzzug und in das damalige Leben in Jerusalem, aber auch in das Leben von Seldschuken und Muslimen, beides Kulturen, über die ich bisher nur wenig gelesen habe und daher auch nur wenig wusste. Melisende gerät in ein großes Abenteuer – erst indem sie vor dem zukünftigen Ehemann flieht, dann als sie als Geisel in einen Harem gerät und schließlich mit dem Tempelritter Raol auf dem Weg zurück nach Jerusalem, der voller Gefahren steckt. Die Geschichte lebt von den tollen Beschreibungen der Landschaften, Menschen und Szenerien, und man merkt, dass der Autor hier gut recherchiert hat. Getragen wird die ganze Geschichte aber durch die beiden tollen Protagonisten Melisende und Raol; und gegensätzlicher könnten die beiden kaum sein. Während Melisende aufbrausend und manchmal auch unüberlegt handelt, ist Raol ein vorausschauender und zurückhaltender Mensch, der Entscheidungen nicht wohldurchdacht trifft. Melisende redet sich oft um Kopf und Kragen, Raol dagegen ist eher still und verliert kein überflüssiges Wort. Ich mochte beide sehr gerne, jeden auf seine Weise, und da sie sowohl gute Seiten als auch Macken haben, sind sie sehr authentisch. Aber auch die anderen Figuren sind gut gezeichnet und lebendig, keiner wirkt stereotyp, sondern immer mit eigener Geschichte, so dass ich mir jeden gut vorstellen konnte. Man ahnt vielleicht schon, dass es auch eine kleine Romanze gibt in diesem Buch, die auch einen gewissen Raum einnimmt, die mich aber nicht gestört hat, weil sie wohldosiert und passend war. Gelungen ist dem Autor die Verknüpfung von Wahrheit und Fiktion. Denn Melisende hat es tatsächlich gegeben, genau wie ihren Vater als Herrscher Baudouin und den Gemahl Foulques d’Anjou. Es ist immer schwer, historischen Persönlichkeiten Leben einzuhauchen und natürlich kommt es da auch zu einer Prägung durch den Autor, ich fand es in diesem Buch aber sehr gelungen. Fiktiv ist dagegen der Tempelritter Raol, dessen Figur sich aber wunderbar in die Geschichte einwebt, und durch den man viel über das Leben der Tempelritter erfährt. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und sehr lebendig, insgesamt auch eher modern gehalten, wie man es aus historischen Romanen sonst vielleicht nicht so kennt. Oft stört mich das, wenn der Stil nicht zur Zeit passt, in der eine Geschichte spielt, diesmal aber fand ich das gar nicht schlimm; auch nicht, dass die Geschichte im Präsens geschrieben ist, was ich sonst nicht mag – aber hier hat es mich tatsächlich direkt ins Geschehen geholt und ich hatte das Gefühl, die Flucht selber mitzuerleben. Ich mochte dieses Buch wirklich sehr gerne und hatte spannende und sehr unterhaltsame Lesestunden. Daher gebe ich 5 von 5 Sternen.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    29.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zu empfehlen!

    Klappentext: „Jerusalem, 1129. Als älteste Tochter des Königs soll Melisende einst die Krone erben und über das Heilige Land herrschen. Den von ihrem Vater ausgesuchten Bräutigam lehnt die eigenwillige junge Frau jedoch vehement ab. Heimlich verlässt sie mit einer Eskorte die Stadt. Doch sie kommt nicht weit. Ihre Reisegruppe wird überfallen, ihre Wache getötet, sie selbst als Geisel verschleppt. Um sie zu retten, schickt König Baudouin den Tempelritter Raol de Montalban aus. Bald merkt er: Gefahr droht von mehr als einer Seite ...“ Ulf Schiewe hat einen neuen historischen Roman verfasst. Wer seine Bücher kennt, setzt die innere Messlatte immer hoch und auch dieses Mal hat Schiewe uns Leser keineswegs enttäuscht. Die Geschichte rund um Melisende hat unheimlich viel Spannung, historische Fakten, Wissen, Power auf jeder Seite und in jeder Situation und fesselt den Leser an das Buch. Hier geht es nicht nur um eine Geschichte, Schiewe verwebt hier sehr gekonnt auch wieder reale Fakten und als Leser erweitert man dadurch seinen Horizont. Seine Charaktere sind sehr gut ausgefeilt und man sieht ihre Gesichter förmlich vor Augen. Man lebt mit Melisende mit und ihrem Drang mit und als dann die Tempelritter ihren Auftritt haben, ist man wahrlich fest in der Geschichte versunken. Schiewes Art und Weise Geschichten zu schreiben ist immer bei jedem Buch etwas besonderes. Er weißt genau den Leser am Ball zu halten ohne dabei langweilig und nervig zu sein. Seine Spannungsbögen (ja, es gibt hier mehrere!) sind immer äußerst gelungen und vielseitig. Dieses Werk hier ist einfach nur genial gelungen und verdient 5 von 5 Sterne.

  • iGirl

    aus Bad Nauheim

    5/5

    26.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Rasanter mittelalterlicher…

    Rasanter mittelalterlicher 'Roadtrip' Dieser historische Roman ist ein wahrer Roadtrip (oder zeitlich eher passend gesagt: Ridetrip), der uns Lesende mitnimmt auf eine atemberaubende Flucht durch das mittelalterliche Palästina. Geprägt von einem wahrlich starken Frauenbild, Melisende, die Thronerbin Jerusalems, lernen wir nebenbei so einiges über historische Personen der Zeit, über Traditionen und zu dieser Zeit agierende Gruppen von Christen und Moslems mit unterschiedlichen Zielen und doch dem gemeinsamen Ziel der Macht. Doch von vorne: Melisende, als älteste Tochter des Königs soll den Grafen von Anjou heiraten, um die Macht des Königreichs weiter zu führen. Leider ist der vom Vater ausgewählte Bräutigam alles andere als nach Melisendes Geschmack und nimmt eine wahrlich unsympathische Rolle ein. So heckt die junge Frau, zusammen mit ihrer Schwester einen Plan aus, um der Heirat zu entgehen und begibt sich auf die Reise zu einer weiteren Schwester. Doch dann läuft alles aus dem Ruder. Die Reisegruppe wird überfallen und Melisende entführt. Und plötzlich befindet sie sich in der Hand eines arabischen Emirs. Doch damit nicht genug – die Ereignisse spitzen sich zu und die Aussicht auf ein hohes Lösegeld bringt weitere Profiteure ins Spiel. Kann Raol de Montalban, der kampferprobte Tempelritter, Melisende retten? Die Figuren sind keineswegs klar zu durchschauen. Jede/r hat einen besonderen Charakter mit verschiedensten Facetten, die sich entsprechend der Ereignisse, erst heraus kristallisieren. Sehr interessant finde ich, dass zahlreiche handelnde Personen historisch tatsächlich belegt sind und spannungsgeladen in die Geschichte um Melisende (auch sie eine wahre Figur) eingebunden sind. Obwohl mir als Lesende das eine oder andere bekannt war, z.B. die Rolle der Tempelritter, die Konflikte zwischen Christen und Moslems, habe ich doch wieder, ganz nebenbei, etliches mehr an Geschichte dazu gelernt und weitere in ihrer Zeit handelnde Personen neu kennen gelernt – wunderbar! Der Schreibstil Ulf Schiewes ist gut lesbar. Manchmal schienen mir einzelne Dialoge etwas 'modern', allerdings tut das dem historischen Gesamtbild keinen Abbruch. Vielleicht ist es dadurch sogar noch flüssiger zu lesen. Dem Autor ist eine rasante, spannende Geschichte gelungen, die einen kaum Zeit lässt durchzuatmen und doch ein keineswegs vorhersehbares Ende beinhaltet. Mein Fazit: Der Roman ist bestens geeignet für alle Liebhaber historischer Geschichten, die Fakten und Fiktion vereinen. Daher von mir eine Empfehlung für diejenigen, die einen weihnachtlichen Buchgutschein einlösen oder sich einfach mal ein gutes Buch gönnen möchten: 'Die Mission des Kreuzritters' verspricht viele spannende Lesestunden.

  • iGirl

    5/5

    26.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Rasanter mittelalterlicher 'Roadtrip'

    Dieser historische Roman ist ein wahrer Roadtrip (oder zeitlich eher passend gesagt: Ridetrip), der uns Lesende mitnimmt auf eine atemberaubende Flucht durch das mittelalterliche Palästina. Geprägt von einem wahrlich starken Frauenbild, Melisende, die Thronerbin Jerusalems, lernen wir nebenbei so einiges über historische Personen der Zeit, über Traditionen und zu dieser Zeit agierende Gruppen von Christen und Moslems mit unterschiedlichen Zielen und doch dem gemeinsamen Ziel der Macht. Doch von vorne: Melisende, als älteste Tochter des Königs soll den Grafen von Anjou heiraten, um die Macht des Königreichs weiter zu führen. Leider ist der vom Vater ausgewählte Bräutigam alles andere als nach Melisendes Geschmack und nimmt eine wahrlich unsympathische Rolle ein. So heckt die junge Frau, zusammen mit ihrer Schwester einen Plan aus, um der Heirat zu entgehen und begibt sich auf die Reise zu einer weiteren Schwester. Doch dann läuft alles aus dem Ruder. Die Reisegruppe wird überfallen und Melisende entführt. Und plötzlich befindet sie sich in der Hand eines arabischen Emirs. Doch damit nicht genug – die Ereignisse spitzen sich zu und die Aussicht auf ein hohes Lösegeld bringt weitere Profiteure ins Spiel. Kann Raol de Montalban, der kampferprobte Tempelritter, Melisende retten? Die Figuren sind keineswegs klar zu durchschauen. Jede/r hat einen besonderen Charakter mit verschiedensten Facetten, die sich entsprechend der Ereignisse, erst heraus kristallisieren. Sehr interessant finde ich, dass zahlreiche handelnde Personen historisch tatsächlich belegt sind und spannungsgeladen in die Geschichte um Melisende (auch sie eine wahre Figur) eingebunden sind. Obwohl mir als Lesende das eine oder andere bekannt war, z.B. die Rolle der Tempelritter, die Konflikte zwischen Christen und Moslems, habe ich doch wieder, ganz nebenbei, etliches mehr an Geschichte dazu gelernt und weitere in ihrer Zeit handelnde Personen neu kennen gelernt – wunderbar! Der Schreibstil Ulf Schiewes ist gut lesbar. Manchmal schienen mir einzelne Dialoge etwas 'modern', allerdings tut das dem historischen Gesamtbild keinen Abbruch. Vielleicht ist es dadurch sogar noch flüssiger zu lesen. Dem Autor ist eine rasante, spannende Geschichte gelungen, die einen kaum Zeit lässt durchzuatmen und doch ein keineswegs vorhersehbares Ende beinhaltet. Mein Fazit: Der Roman ist bestens geeignet für alle Liebhaber historischer Geschichten, die Fakten und Fiktion vereinen. Daher von mir eine Empfehlung für diejenigen, die einen weihnachtlichen Buchgutschein einlösen oder sich einfach mal ein gutes Buch gönnen möchten: 'Die Mission des Kreuzritters' verspricht viele spannende Lesestunden.

Kundinnen und Kunden meinen

5

29

4

12

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (41)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Mission des Kreuzritters