Produktbild: Frausein zur Ehre Gottes

Frausein zur Ehre Gottes In jeder Kultur anders?

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2021

Verlag

Neufeld Verlag

Seitenzahl

263

Maße (L/B/H)

23,7/16,8/2,3 cm

Gewicht

550 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

2. durchgesehene Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86256-168-1

Beschreibung

Rezension

„Keine Studie zum Dienst der Frau in der Gemeinde vereint Erkenntnisse aus humanmedizinischer, interkultureller, historischer und biblischer Sicht so gut wie die von Frau Dr. Schmalenbach. Wer diese Untersuchung ernst nimmt, wird seine Stellung zum Dienst der Frau neu bedenken müssen. Niemand, der mit dieser Frage zu tun hat, sollte an dieser Darstellung vorbeigehen.“
Dr. Helmuth Egelkraut (1938–2018)
„Das Buch von Hannah Schmalenbach ist eines der klügsten Bücher über die ,Frauenfrage‘, das helfen kann, unsere Rolle als Frauen neu zu entdecken.“
Monika Kuschmierz in der Zeitschrift Joyce
„Definitiv die beste und überzeugendste Arbeit zur ,Frauenfrage‘, die ich bisher kennen gelernt habe!“
Amazon-Kundenrezension

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2021

Verlag

Neufeld Verlag

Seitenzahl

263

Maße (L/B/H)

23,7/16,8/2,3 cm

Gewicht

550 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

2. durchgesehene Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86256-168-1

Herstelleradresse

Neufeld Verlag
Neudorf, Schlagäcker 18
92706 Luhe-Wildenau
DE

Email: info@neufeld-verlag.de

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  • MeineKleineBuecherecke

    5/5

    09.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Geht so richtig in die Tiefe!

    Wow, was für ein Buch! Mit dieser enormen Tiefe hatte ich nicht gerechnet, bin aber absolut begeistert davon! Denn es handelt sich um ein Thema was mich wirklich stark beschäftigt und in der Vergangenheit war es so, dass ich zwar diverse Bücher zu diesem Thema gelesen habe, diese aber im Vergleich alle nur an der Oberfläche gekratzt haben! Oft war es nur ein kurzes erwähnen der typischen Bibelstellen und dann recht schnell ein Wechsel zur persönlichen Meinung der Autorin/ des Autors. In "Frausein zur Ehre Gottes" ist dem aber überhaupt nicht so und Hanna-Maria Schmalenbach taucht so richtig tief in die Materie ein! Das hat aber zwei Dinge zur Folge: 1. Es braucht Zeit und Fokus. Das ist kein Buch, das man einfach mal schnell nebenher liest. Viele der Gedankengänge sind komplex und es erfordert stellenweise wirklich Konzentration, um alle Informationen aufnehmen und richtig erfassen zu können. Man wird - so war es bei mir jedenfalls - Pausen einlegen müssen, um die Informationen und neuen Erkenntnisse sacken lassen zu können. 2. Es braucht eine Entscheidung. Bin ich bereit, mich wirklich und ernstlich mit diesem Thema auseinanderzusetzen - selbst wenn das vielleicht bedeutet, dass ich meine bisherige Meinung revidieren muss? Nehme ich es auf mich, dass manche Stellen vielleicht mühsam und trocken sind; bleibe aber dabei, weil es mir wichtig ist, mir selbst eine klare Meinung anhand der Bibel zu bilden? Für mich ist dieses Buch jedenfalls ein enormer Segen geworden und ich möchte es unbedingt nochmal lesen und zwar so richtig langsam, damit ich alles "verdauen" kann und vor allem BETEND. Betend lesen ist kraftvoll und hilft sehr dabei, das Gelesene wirklich zu erfassen und zu verarbeiten. Ein Buch, dass so wichtig ist und das ich jedem - Mann, wie Frau - zutiefst ans Herz legen kann!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    empfehlenswert!

    Um es vorab zu sagen: Es ist das beste Buch, das ich bis anhin zu dieser Thematik gelesen habe! Schmalenbach bringt einen umfassenden Blick in die Frauenfrage ein und stellt diesen in den ihm gebührenden Kontext von Glaube UND Kultur. Im ersten Kapitel wird die ganze Problematik, Fragestellung und auch Polemik thematisiert, die Argumentationslinien der verschiedenen Lager und Positionen in Sachen GleichWERTigkeit und GleichbeRECHTigung der Frau referiert. Das 2. Kapitel bietet ein überaus lesenswerter, spannender Exkurs zum Begriff, Thema und Inhalt von ‘Kultur’, kulturellerer Ausformungen, dem sozialen Gefüge und Gefälle. Erst im dritten Kapitel steigt Schmalenbach in die Bibel ein, wobei sie zunächst ihren hermeneutischen Schlüssel/Zugang offen legt. Dabei nimmt sie nicht die ‘Lupe’ der paulinischen Aussagen, um die Schöpfungsordnung zu beleuchten und zu erklären, sondern wagt den Versuch, die Schöpfungsberichte ‘aus sich heraus’ zu sehen und zu verstehen. Dazu wirft sie wiederum einen Blick in die ‘Entstehungskultur’, ebenso in die Wortbedeutungen und den geschichtlichen wie gesellschaftlichen Kontext. Im Leben Jesu spürt sie seinem Umgang mit Frauen, der damaligen sozialen Ordnung und der Thematik von Schöpfung und Erlösung nach. Nach einem weiteren Exkurs in die Thematik ‘Kultur’ - diesmal explizit und ausschliesslich in die römisch-griechische - nimmt sie die Schlüsselstellen, die aus den Briefen des Paulus in die Debatte eingebracht werden, in Augenschein. - Paulus kann NUR auf dem Hintergrund seiner damaligen Kultur (und somit kulturellen Erziehung und kulturellem Verständnis) verstanden werden. Erst in dieser Einordnung werden dunkle oder auch und gerade ‘Anti-Frauen-Stellen’ verständlich - und sogar einsichtig. - Und erst auf diesem Hintergrund wird klar, dass es nicht um allzeit gültige Universalwahrheiten geht, sondern um ein kultur- und zeitbedingtes Argumentieren, das dem sozialen Frieden diente, um das Evangelium nicht um seine Kraft zu bringen. Darauf folgt ein ebenfalls interessanter Exkurs durch die Kirchengeschichte und die Entwicklung der Frauenfage von der Urkirche bis hinein in unsere Zeit. Ersichtlich wird dabei, wie gerade die griechisch-hellenstische Kultur und ihr philosophisches Denken die Stellung der Frau und ihrer Dienste in der sich immer mehr institutionalisierenden und strukturierenden Kirche negativ beeinflusste (Aristoteles). Als dem ‘GottesWISSEN’ einen höheren Rang gegenüber der ‘GottesBEZIEHUNG’ eingeräumt wurde, wurde auch die Frau immer mehr an den Rand (und den Herd) gedrängt. Diese Entwicklung wurde vor allem in den ‘Erweckungsbewegungen’ der evangelischen Kirchen immer wieder aufgebrochen - und vielfach doch wieder zurück gedrängt. - Ein sehr aufschlussreiches Kapitel. Im letzten Kapitel sodann macht sie die von ihr aufgeworfenen Fragen und gewonnen Erkenntnisse fruchtbar für ein neues ‘Missionsverständnis’, bei dem es nicht in erster Linie darum geht, unseren Glauben und unsere Kultur über zu stülpen, sondern in die Freiheit des Evangelium im Kontext der vorgefundenen Kultur einzuführen. Im Respekt gegenüber der Ursprungskultur wird Wandlung möglich, wo diese nötig ist. Ein wirklich empfehlenswertes Buch für alle, die an der Frage interessiert sind und ein breit abgestütztes, solides Fundament für die Diskussion suchen. Ein Buch, das keine vorschnelle Antwort parat hat - dafür Perspektiven auf Zukunft hin. (Bei diesem Buch handelt es sich um die 2., überarbeitete Auflage, bei der Schmalenbach die neusten relevanten Publikationen sichtete und verwertete.)

  • Bewertung

    aus Attenhofen

    5/5

    29.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Mit Abstand das beste Buch über die Rolle der Frau in der Gemeinde

    Christliche Gemeinden, die sich nach der Bibel richten, kommen bei der Frage nach der Mitarbeit von Frauen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Leider gibt es oft Streit und Gemeinden werden gespalten - oder Christen bleiben allein, ohne Gemeindeanschluss, weil die einzige Gemeinde in der Nähe bei dieser Frage eine andere Position vertritt. Wie wichtig ist darum eine gute, sachliche Auseinandersetzung mit diesem Thema! Dieses Buch beginnt mit der Frage nach der Hermeneutik. Die Autorin erklärt warum Christen dieselben Bibelstellen lesen und doch zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. In einem zweiten Teil geht es um die Frau in ihrem kulturellen Kontext. In einem dritten, umfangreichen Teil untersucht die Autorin alle relevanten Bibelstellen zur Rolle der Frau. Sie beginnt mit der Schöpfung, dem Sündenfall und der Zeit des Alten Testaments, um anschließend anzusehen, wie Jesus mit Frauen umgeht und was wir in der Apostelgeschichte über ihre Mitarbeit erfahren. Zum Schluss geht sie auf die Schlüsselabschnitte zu diesem Streitthema ein. Dabei betrachtet sie sowohl die sprachlichen Besonderheiten dieser Verse wie auch den kulturellen Hintergrund der Menschen, an die diese Worte gerichtet wurden. Im vierten Teil geht es um Frauen in der Geschichte der Kirche, und in einem fünften um konkrete Vorschläge für das Gespräch über dieses Thema. Dieses Buch wurde ursprünglich als Doktorarbeit geschrieben, darum sind alle Aussagen gut recherchiert und begründet. Die Autorin geht auf eine Vielzahl von anderen Veröffentlichungen zur Frauenfrage ein, und informiert über wissenschaftliche Erkenntnisse über das kulturelle Umfeld zur Zeit des Neuen Testaments. Obwohl die Autorin ihre Position deutlich vertritt, spricht sie niemals herablassend oder negativ über ihre Kontrahenten. Ihre Worte haben stets einen liebevollen, sachlichen Ton. Ihr Anliegen ist nicht Entzweiung, sondern ein versöhntes Miteinander. Mich persönlich bewegt dieses Thema sehr. Ich kenne die entsprechenden Bibelstellen gut und frage mich schon lange, wie das Gebot, dass Frauen in der Gemeinde schweigen sollen, heutzutage verstanden werden muss. Ich glaube, dass Gott mir die Gabe des Lehrens gegeben hat, aber wie kann ich diese Gabe zu seiner Ehre einsetzen? Ich habe sehr viele Bücher zu diesem Thema gelesen, vor allem englische, doch dieses Buch ist meiner Meinung nach bei weitem das Beste. Die umfassende, sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema, der logische Aufbau, die Berücksichtigung der Kultur, und der Bezug zur Praxis sind einige der Stärken dieses Buchs. Zum ersten Mal habe ich durch dieses Buch wirklich Frieden gefunden, wenn es um meine Rolle in der Gemeinde geht. Fazit: Dieses Buch verdient viel mehr als fünf Sterne. Umfassend, fundiert, sachlich, klug und liebevoll beantwortet es die wichtige Frage nach der Rolle der Frau in christlichen Gemeinden. Ein wertvoller und überzeugender Beitrag zu einem wichtigen, aktuellen Thema, das unbedingt von Männern und Frauen in unseren Gemeinden gelesen werden sollte!

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