Produktbild: Network

Network Thriller

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2021

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/4 cm

Gewicht

605 g

Auflage

2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0065-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2021

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/4 cm

Gewicht

605 g

Auflage

2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0065-0

Herstelleradresse

Gmeiner-Verlag GmbH
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
Deutschland
Email: info@gmeiner-verlag.de
Url: www.gmeiner-verlag.de
Telephone: +49 7575 20950
Fax: +49 7575 209529

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  • M.J.

    5/5

    12.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Mehr als ein spannender Thriller

    Das Buch bietet sicher keine literarischen Psychogramme. Wer aber einen spannenden Thriller sucht, der in einer Welt in der Mitte des 21. Jahrhunderts spielt, der ist hier genau richtig. In der Welt von Network haben technologische Entwicklungen im Bereich der KI den Menschen die Arbeit genommen. Um soziale Unruhen abzuwenden, müssen Menschen einer virtuellen Arbeit nachgehen. Die virtuelle Welt ermöglicht den Menschen aber auch, sich ihre Freizeitwünsche zu erfüllen – halt in der virtuellen Realität. Hört sich eigentlich gut an. Aber bald wird klar, dass diese Gesellschaft nicht so toll ist, wie es sich zunächst anhört. Denn Arbeit ist keineswegs was Freiwilliges, sondern Zwang. Ein Heer von künstlichen Servanten sichert, dass die Menschen das auch machen und sich „anständig“ verhalten. Diejenigen, die es nicht schaffen, in der virtuellen Realität zu arbeiten, werden in einen abgegrenzten Bereich der Stadt verbannt, in dem sie vor sich hinvegetieren. Nur die Reichen dürfen auch in dieser Gesellschaft machen, was sie wollen. Diese Beschreibung einer dystopischen Gesellschaft bleibt im Roman zwar immer im Hintergrund, aber der Gedanke lässt einen nicht los, dass diese Fiktion eigentlich gar nicht so unwahrscheinlich ist. Mich hat der Thriller echt gepackt. Er ist total spannend und hat einige Wendungen. Mir gefällt aber auch, dass die spannende Jagd der Helden des Romans nach virtuellen und realen Mördern von einer Gesellschaftsbeschreibung umrahmt wird, die einen zum Nachdenken anregt.

  • Nele33

    4/5

    30.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    "Network" des Autors Ansgar…

    "Network" des Autors Ansgar Thiel zeichnet eine Welt im Jahre 2046 die äußerst realistsisch dar gestellt wird. Die ehemalige Mittelschicht wie wir sie kennen müssen aufgrund fehlender Jobs als Networker arbeiten, stupide virtuelle Jobs. Die Ausführung dieser Jobs wird von Servanten überwacht und kontrolliert. Das Berlin von 2046 ist düster und in keinster Weise abwegig, sehen die Zeichen doch heute schon nicht so viel anders aus. Als immer mehr Networker zuerst virtuell und dann auch im realen Leben ermordet werden und ihre Netzwerkidentität nach ein paar Tagen wieder auftaucht, schaltet sich die Polizei ein, Wer mordet um dann die Identitäten wieder aufleben zu lassen. Hensen und Mia, die mit Di Mario den Fall bearbeiten kommen schnell an ihre Grenzen als sie dem Elend der aus den Netz gefallen in der Realität begegnen. Ansgar Thiel hat wunderbare Charaktere mit Mia ,Hensen und Di Mario geschaffen, die genügend Ecken und Kanten haben um lebendig und authentisch wirken. Ihr Wissen zu den Netzwerken und Zusammenhängen ist enorm. Die Story war mir teilweise schon fast zu realistisch und gar nicht abwegig. Eine dystopische Geschichte, die ich gerne gelesen habe und auch weiter empfehlen kann.

  • Bewertung

    4/5

    25.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Identitätsdiebstahl mal anders

    Im Jahre 2046 ist einiges anderes als heute. Reale Jobs sind Mangelware. Um Unruhen vorzubeugen und den Menschen eine sinnvolle Aufgabe zu geben, gibt es Netzarbeit, also praktisch reale Jobs in der digitalen Welt. Daran gekoppelt sind Netzidentitäten. Wer keine hat, fällt aus dem System, bekommt kein Bürgergeld und wird zum Aussätzigen. Kein Wunder also, das Netzidentitäten heiß begehrt sind. Mia Babic und ihre Kollegen stoßen auf ein paar Ungereimtheiten bei anonymen Morden und plötzlich ziehen die Ermittlungen größere Kreise als erwartet. Die Welt die im Buch geschaffen wird ist erschreckend realistisch, ist es doch das Berlin der Zukunft und den Grundstein für eine ähnlich dystopische Zukunft haben wir bereits gelegt. KIs werden über kurz oder lang diverse Jobs übernehmen und dem Menschen den Rang ablaufen. Beängstigend und sehr überzeugt kreiert Ansgar Thiel hier eine Welt, in der der Mensch praktisch austauschbar, einsam, fast schon überflüssig ist. Nur wenige, hochqualifizierte besitzen noch echte Jobs. Wer nicht reich genug ist sich „freizukaufen“ leistet online Zwangsarbeit. So ein trostloses Leben stelle ich mir grauenhaft vor. Mia und ihre Kollegen weisen alle beeindruckende Lebensläufe und Qualifikationen auf, eine echte Eliteeinheit also. Zudem finde ich das Dreiergespann überaus sympathisch und ich finde es gut, dass es auch viele Einblicke in das Privatleben der Ermittler gibt, inklusive traumatischer Vergangenheit, Liebeleien am Arbeitsplatz und echter Freundschaft. Das Buch greift ein paar wirklich spannende ökonomische und politische Themen auf. Leider hatte das Buch einige Längen, die die Ermittlungen und meinen Lesefluss gestört haben, sodass ich passagenweise auch einfach mal nur überflogen habe, bis es wieder spannend wurde. Denn der Fall an sich und die Ermittlungen dazu, hatten es wirklich in sich. Besonders gut haben mir die Beschreibungen aus den Randbezirken gefallen, wo die Aussätzigen leben. Hiervon hätte gerne mehr im Buch enthalten sein Können. Das Buch zeichnet eine erschreckende und zugleich faszinierende Zukunftsvision, von der ich nur hoffen kann, dass sie sich nicht bewahrheitet. Insgesamt ein interessantes Buch mit einer spannenden Storyline. Absolut lesenswert.

  • Bewertung

    aus Frankfurt

    2/5

    11.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Leider sehr zäh, wenig spannend und eher ein Flop

    Der Klappentext liest sich zwar interssant und spannend, der Roman ist aber leider das Gegenteil. Die Geschichte zäh und in vielen Stellen zu detailverliebt (Seitenlang werden zum Beispiel Wohnungseinrichtungen beschrieben....gääähhn). Auch die (Haupt)Figuren in der Geschichte bleiben so farblos wie der (nicht vorhandene) Spannungsbogen. Nach 250 Seiten überlege ich ernsthaft, dieses Buch einfach wegzulegen (normalerweise lese ich Bücher immer zu Ende). Klare Nicht-Empfehlung (Sorry an den Autor....)

  • Bewertung

    aus Schalksmühle

    2/5

    05.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wenig Spannung

    Die Dystopie spielt im Jahr 2046 in Berlin, in welcher die Menschen im Netz arbeiten und den Großteil ihrer Zeit verbringen. Nach und nach kommen jedoch immer mehr Menschen in der Online-Welt zu Tode, die Ermittler nehmen die Spur auf… Leider konnte mich dieser Einzelband nicht von sich überzeugen. Ich fange jedoch erst einmal mit den positiven Aspekten an. Die Umschlaggestaltung ist mehr als gelungen und catcht den Leser sofort. Zu Beginn eines Kapitels wird zuerst das Datum genannt, womit man das Kapitel zeitlich einordnen kann. Genauso wird aus verschiedenen Perspektiven berichtet und aus unterschiedlichen Situationen des Alltags erzählt, sei es bei der Polizeiarbeit oder in der Politik. Es wird außerdem von vielen gesellschaftlichen und politischen Situationen berichtet, was man definitiv mögen muss. Nun zur Kapitellänge, die mir oft viel zu lang war, auch wenn sie zwischendurch mit Sternchen unterbrochen werden. Leider war bei mir der ausschlaggebende Punkt, dass kaum Spannung vorhanden ist. Es wird sehr viel von der Technik und der Aufbau der Welt erzählt, genauso wie die Mordfälle, die leider nur wenig Interesse fördern. Wer sich also sehr für politische und technische Ansichten interessiert, genauso wie für dystopische Ideen, wird mit dem Buch viel Unterhaltung finden. Bei mir reicht es leider nur für zwei Sterne.

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Bewertungen (9)

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