Produktbild: Mord im Wendland
Band 1

Mord im Wendland Kriminalroman

13

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2021

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19,9/12,3/3,3 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0055-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2021

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19,9/12,3/3,3 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0055-1

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: info@gmeiner-verlag.de

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  • ech

    aus Bochum

    5/5

    15.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender und atmosphärisch dichter Kriminalroman aus dem Wendland

    In diesem Kriminalroman entführt uns der Autor Klaas Kroon ins Wendland und schickt dabei mit der Dorfpolizistin Sabine Langkafel eine neue Ermittlerin ins Rennen, die mich bei ihrem ersten Auftritt gleich überzeugen konnte und zudem auch reichlich Potential für weitere Auftritte andeutet. Auf der Rückfahrt von einem Routineeinsatz stößt Sabine Langkafel eher zufällig auf zwei Wilderer, die bei ihrer Tour eine furchtbare Entdeckung gemacht haben. Im Hausflur eines scheinbar verlassenen Bauernhofes, tief im Wald bei Gartow, liegen zwei Leichen, die zu einer seltsamen Kommune gehören, die dort seit über 40 Jahren unbemerkt haust. Sabine soll die Kriminalpolizei aus Lüneburg bei ihren Ermittlungen unterstützen und begibt sich auf die Spur der Kommune, die eher einer Sekte gleicht und aus der Anti-Atomkraft-Bewegung aus Gorleben hervorgegangen ist. Dabei deckt sie einige dunkle Geheimnisse auf und weckt so die Geister der Vergangenheit. Neben einer spannenden und gut aufgebauten Geschichte bietet dieser Kriminalroman auch noch reichlich Lokalkolorit aus dem Wendland und beleuchtet zudem die Zeit der Anti-Atomkraft-Bewegung in den 80er-Jahren. Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor das atmosphärisch dichte Geschehen voran und legt dabei auch einige falsche Fährten, bevor er dann am Ende eine verblüffende, aber dennoch schlüssige Auflösung bietet, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und durchgehend vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Wer auf spannende Kriminalromane mit reichlich Lokalkolorit und Ausflügen in die jüngere deutsche Geschichte steht, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten.

  • ech

    aus Bochum

    5/5

    15.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender und atmosphärisch…

    Spannender und atmosphärisch dichter Kriminalroman aus dem Wendland In diesem Kriminalroman entführt uns der Autor Klaas Kroon ins Wendland und schickt dabei mit der Dorfpolizistin Sabine Langkafel eine neue Ermittlerin ins Rennen, die mich bei ihrem ersten Auftritt gleich überzeugen konnte und zudem auch reichlich Potential für weitere Auftritte andeutet. Auf der Rückfahrt von einem Routineeinsatz stößt Sabine Langkafel eher zufällig auf zwei Wilderer, die bei ihrer Tour eine furchtbare Entdeckung gemacht haben. Im Hausflur eines scheinbar verlassenen Bauernhofes, tief im Wald bei Gartow, liegen zwei Leichen, die zu einer seltsamen Kommune gehören, die dort seit über 40 Jahren unbemerkt haust. Sabine soll die Kriminalpolizei aus Lüneburg bei ihren Ermittlungen unterstützen und begibt sich auf die Spur der Kommune, die eher einer Sekte gleicht und aus der Anti-Atomkraft-Bewegung aus Gorleben hervorgegangen ist. Dabei deckt sie einige dunkle Geheimnisse auf und weckt so die Geister der Vergangenheit. Neben einer spannenden und gut aufgebauten Geschichte bietet dieser Kriminalroman auch noch reichlich Lokalkolorit aus dem Wendland und beleuchtet zudem die Zeit der Anti-Atomkraft-Bewegung in den 80er-Jahren. Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor das atmosphärisch dichte Geschehen voran und legt dabei auch einige falsche Fährten, bevor er dann am Ende eine verblüffende, aber dennoch schlüssige Auflösung bietet, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und durchgehend vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Wer auf spannende Kriminalromane mit reichlich Lokalkolorit und Ausflügen in die jüngere deutsche Geschichte steht, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten.

  • Bewertung

    5/5

    07.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Schlimmer als befürchtet

    Dieser packende Regionalkrimi aus dem eher beschaulichen, aber manchmal auch mörderischen Wendland, lässt den Leser nicht mehr los und beschäftigt ihn auch über die Lesezeit hinaus noch. Das Thema hinter Mord und Totschlag ist sehr spannend und unterhaltsam, sodass man sich kaum noch entziehen kann. Es wirft viele Fragen auf. Wäre sowas heute wirklich noch möglich, oder wird in Wahrheit alles so akribisch überwacht in unserem Alltag, dass einiges schnell auffallen würde? Wahnsinn, was sich oft im Verborgenen abspielt, und keiner will hinterher etwas gemerkt haben. Verschließt die sonst so durchorganisierte Gesellschaft nicht doch zu oft die Augen vor der Realität? Greift sie zu selten und dann noch im falschen Moment ein? Ein tolles, lesenswertes Buch mit Lokalkolorit und mehreren Denkanstößen.

  • Bewertung

    aus Lüdinghausen

    5/5

    01.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn im Wendland die Heide wackelt

    Darum geht es: Zwei Männer sollen einen Wolf töten, der in der Nähe von Gorleben sein Unwesen treibt. Doch dazu kommt es nicht, denn die beiden entdecken bei ihrem nächtlichen Streifzug einen versteckt liegenden Bauernhof. In dem Wohnhaus stoßen die beiden Wilderer auf 2 Leichen. Sie flüchten auf die Landstraße und wollen per Anhalter weiter. Dabei werden sie ausgerechnet von der Dorfpolizistin Sabine Langkafel aufgegabelt. Die beiden Wilderer erzählen ihr von den beiden Leichen in den Bauernhaus und einem Jungen, den der eine im Wald gesehen haben will. Die Polizistin beginnt zu ermitteln. Wer waren die beiden Toten, die dort fast 40 Jahre unbemerkt gewohnt haben? Nirgendwo findet sich ein Hinweis auf ihre Identität. Nach und nach lüftet die Polizistin die Geheimnisse um den alten Bauernhof und gerät dabei tief in die Geschichte um die Region um Gorleben. Doch wird sie diesen mysteriösen Fall lückenlos aufklären können. Meine Meinung: Hier haben wir es mit sehr spannenden Ermittlungen in der jüngeren Vergangenheit um das Endlager Gorleben zu tun. Wir werden in die Gebräuche eines indischen Ashrams entführt. Auch werden wir immer wieder zum spekulieren und miträtseln bei den „wahren“ Identitäten der Bauernhofbewohner animiert. Die Charaktere sind gut und treffend beschrieben. Man hat direkt zu jedem ein Bild vor Augen und kann sich gut in die jeweilige Situation hineinversetzen. Mit einigen Charakteren fiebert man direkt mit. Der Schreibstil ist leicht und eingängig. Es lässt sich sehr gut und flüssig lesen und man kommt zügig voran. Das insgesamt 409 Seiten lange Buch ist in 56 Kapitel unterteilt. So kann man es sehr gut in einem Rutsch, aber auch in mehreren Abschnitten unterteilt lesen. Mein Fazit: Ein sehr gelungener und spannender Regional-Krimi, auch wenn auf allzu viel Blutvergießen verzichtet wird. Ein Krimi, der einlädt zum Mitraten und der uns mitnimmt auf eine spannende Reise in die jüngere Vergangenheit um die Region um Gorleben. Ich würde es jederzeit weiterempfehlen und vergebe hier 5 Sternchen.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    30.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Was geschaf auf dem Wendland-Hof?

    Zwei Wilderer wollen sich durch den illegalen Abschuss eines Wolfes etwas Geld verdienen. Dabei stoßen sie auf einen verlassenen Bauernhof mit zwei Leichen. Dorfpolizistin Sabine Langkafel greift die beiden geschockten Männer auf der Landstraße auf. Da es weitere Leichen gibt, schaltet sich das LKA ein. Melanie Gierke lässt Sabine ihre angebliche Überlegenheit spüren und versucht, sie von den Ermittlungen fern zu halten. Das kann Sabine nicht auf sich sitzen lassen und ermittelt allein. Das sehr passende Cover zeigt eine typische Hoftür im Wendland und zog damit sofort meine Neugier auf sich. Gleich im ersten Kapitel baut Klaas Kroon Spannung auf, in dem er eine Szenerie beschreibt, die alle Fragen offen lässt. Der Autor nutzt den Perspektivwechsel, um einige seiner Protagonisten die Geschehnisse erzählen zu lassen. Die Ermittlungen erweisen sich als schwierig, denn keiner der Bewohner kann etwas zu den Bewohnern des in Vergessenheit geratenen Hofes im Wald sagen. Erst nach und nach kann die Identität der Bewohner, die seit mehr als drei Jahrzehnten dort wohnen, geklärt werden. Sabine und Melanie müssen bis ins Jahr 1980 zurückgehen, um den Schlüssel zur Lösung zu finden. Klaas Kroon beschreibt seine Charaktere in einem gut lesbaren Stil sehr lebendig, die sympathischen und die weniger sympathischen. Gut vorstellbar sind die Spannungen zwischen der überheblich wirkenden Melanie Gierke mit ihrem kleinen Geheimnis und der empathischen Sabine Langkafel, der es gelingt, das Vertrauen der Wilderer zu gewinnen. Der kleine Sahas ist ein mutiger und intelligenter Junge, der ein besonderes Händchen für Tiere hat. Om hat versucht, seine Vision von einem friedfertigen Leben in einer kleinen Gruppe umzusetzen, was ihm letztendlich nicht gelingen kann. Auch die weitere Charaktere sind mit ihren jeweiligen Eigenheiten und Zielen gut dargestellt. Der Autor fügt Puzzleteil an Puzzleteil, so dass der Fall am Ende lückenlos und nachvollziehbar gelöst werden kann. Natürlich gelingt es Klaas Kroon auch hervorragend, das Wendland darzustellen. Ich kenne es nur aus einigen Kurzbesuchen, konnte mich aufgrund der Beschreibungen sofort in die Landschaft hineinversetzen. Genau so ist es dort. Ich hoffe auf weitere Bände mit der Dorfpolizistin Sabine Langkofel. Fazit: ein spannender und unterhaltsamer Regionalkrimi, den ich uneingeschränkt empfehle

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