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Die wärmste aller Farben

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44603

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.11.2021

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,6 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Katrin Segerer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01171-5

Beschreibung

Rezension

»[...] beim Lesen des Romans ahnt man wirklich die Sehnsucht des Autors nach einer heilen Welt, nach Menschen, die Hass in Liebe verwandeln können.« ("WDR 2")
»Islamismus und soziale Ungerechtigkeit, Delacourt widmet sich aktuellen Fragen, die Frankreichs Gegenwart prägen.« ("Deutschlandfunk Büchermarkt")
»Grégoire Delacourt erzählt diese Geschichte über soziale Missstände in Frankreich in überraschend schönen Worten.« ("Barbara")
»Pure Magie. Eine Geschichte, die verzaubert, weil sie auf so unterschiedliche Weise begreiflich macht, was Liebe bedeutet. Wie man sie spüren und geben kann.« ("WDR5 Bücher")
»Vielschichtiges Gesellschaftsporträt in wunderbar mitreißender Prosa.« ("Gong")
»Ein hochaktuelles und zugleich sehr zärtliches, poetisches Buch.« ("Le Figaro")
»Ein Roman mit überraschend vielen Wendungen. Dabei kein bisschen kompliziert oder gar langweilig. Im Gegenteil. Pure Magie.« ("stern")
»Delacourts Stil ist unvergleichlich. Und seine modernen Märchen, die fest in unserer Gegenwart verankert sind, werden von Buch zu Buch besser.« ("Ouest France")
»Grégoire Delacourt ist ein großer Erzähler! Sein unerschütterlicher Glaube an das Gute in den Menschen gibt uns Lesern Hoffnung.« ("Le Nouvel Observateur")
» Un jour viendra couleur d'orange ist eine Liebesgeschichte mit utopischer Färbung, die Mut macht, eine neue Welt zu konstruieren.« ("La Presse")

Produktdetails

Verkaufsrang

44603

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.11.2021

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,6 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Katrin Segerer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01171-5

Herstelleradresse

Atlantik Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: buchhaltung@vah-jager.de

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Eine ganz besondere Farbe

Bewertung am 06.02.2022

Bewertungsnummer: 1652074

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Die wärmste aller Farben" von Grégoire Delacourt. Gesellschaftskritik, Konflikte, Liebe, Hoffnung, Chaos. Es ist einfühlsam, poetisch, für mich manchmal etwas verwirrend, man muss sich konzentrieren beim Lesen, aber es ist definitiv lesenswert. Es spielt zur Zeit der Gelbwesten-Proteste in Frankreich. Im Mittelpunkt des Romans steht Geoffroy, ein Kind, das in seiner eigenen Welt lebt. Man darf ihn nicht anfassen, er kann einen nicht anschauen, er schreit bei Lärm, hat Probleme mit gleichaltrigen, sortiert sein Essen nach Farben. Denn Farben sind seine Welt. Grün mag er, es erinnert ihn an Bäume, an die Natur. Mit Gelb fühlt er sich hingegen gar nicht wohl, es bedroht ihn. Daher hat der Autor die Kapitel in Farben aufgeteilt: Südseeblau, Neonorange, Kastanie, Feuerrot... Und Veronesergrün , denn diese Farbe bekommt für ihn eine besondere Bedeutung - Liebe. Das Buch zeigt seinen Autismus und den Alltag der Familie. Sein Vater, Pierre, der mit seinem Sohn nicht umgehen kann, Mutter Louise, die versucht sein Weltbild zu verstehen. Und dann ist da noch Djamila, sie nimmt ihn so, wie er ist. Aus Flieder: "Er lebt in einer Welt, in der wir beide, du und ich, unseren Platz haben. Einer Welt der Bäume und des Winds, der klugen Worte, einer Welt, in der Wut, Gewalt, das Böse nicht existieren. Dieser Welt, die wir alle verloren haben, die wir verzweifelt wiederfinden wollen. Und er ist sehr verliebt, auch wenn er dieses Wort nicht benutzt, weil sich die Liebe seiner Logik entzieht, sehr verliebt in ein Mädchen, das ebenso außergewöhnlich ist wie er." (Zitat S. 84) Für mich ist dieses Buch ein kleines Kunstwerk. Unvergleichlich. Es ist besonders. Genauso wie Geoffroy.

Eine ganz besondere Farbe

Bewertung am 06.02.2022
Bewertungsnummer: 1652074
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Die wärmste aller Farben" von Grégoire Delacourt. Gesellschaftskritik, Konflikte, Liebe, Hoffnung, Chaos. Es ist einfühlsam, poetisch, für mich manchmal etwas verwirrend, man muss sich konzentrieren beim Lesen, aber es ist definitiv lesenswert. Es spielt zur Zeit der Gelbwesten-Proteste in Frankreich. Im Mittelpunkt des Romans steht Geoffroy, ein Kind, das in seiner eigenen Welt lebt. Man darf ihn nicht anfassen, er kann einen nicht anschauen, er schreit bei Lärm, hat Probleme mit gleichaltrigen, sortiert sein Essen nach Farben. Denn Farben sind seine Welt. Grün mag er, es erinnert ihn an Bäume, an die Natur. Mit Gelb fühlt er sich hingegen gar nicht wohl, es bedroht ihn. Daher hat der Autor die Kapitel in Farben aufgeteilt: Südseeblau, Neonorange, Kastanie, Feuerrot... Und Veronesergrün , denn diese Farbe bekommt für ihn eine besondere Bedeutung - Liebe. Das Buch zeigt seinen Autismus und den Alltag der Familie. Sein Vater, Pierre, der mit seinem Sohn nicht umgehen kann, Mutter Louise, die versucht sein Weltbild zu verstehen. Und dann ist da noch Djamila, sie nimmt ihn so, wie er ist. Aus Flieder: "Er lebt in einer Welt, in der wir beide, du und ich, unseren Platz haben. Einer Welt der Bäume und des Winds, der klugen Worte, einer Welt, in der Wut, Gewalt, das Böse nicht existieren. Dieser Welt, die wir alle verloren haben, die wir verzweifelt wiederfinden wollen. Und er ist sehr verliebt, auch wenn er dieses Wort nicht benutzt, weil sich die Liebe seiner Logik entzieht, sehr verliebt in ein Mädchen, das ebenso außergewöhnlich ist wie er." (Zitat S. 84) Für mich ist dieses Buch ein kleines Kunstwerk. Unvergleichlich. Es ist besonders. Genauso wie Geoffroy.

Harte Zeiten

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 29.12.2021

Bewertungsnummer: 1630433

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Während die Gelbwesten-Proteste Frankreich in Atem halten, lebt der dreizehnjährige Geoffroy in einer imaginären Welt, die er nach Zahlen und Farben ordnet. Das sensible Wesen des besonderen Kindes überfordert seine Familie: Vater Pierre ist unfähig, mit ihm zu kommunizieren, und gefangen im eigenen Zorn; Mutter Louise versucht ihn zu beschützen und hofft vergeblich auf etwas Zärtlichkeit. Und seine Freundin Djamila, die sich von den Vorschriften der muslimischen Tradition unter Druck gesetzt fühlt, ist fasziniert von der unschuldigen Wahrnehmung des Jungen, die neue Perspektiven und Freiheiten eröffnet. Inmitten des gesellschaftlichen Aufruhrs prallen Wut, Träume und Verlangen aufeinander. Gibt es einen Ausweg aus all dem Chaos?“ Wow! Das war ein Buch, welches mich tief gefesselt hat. Neben Protagonist Geoffroy erleben wir weitere Charaktere und dieses Geflecht baut sich wunderbar zart und stimmig auf, aber erstmal zu Geoffroy: Er ist besonders, er ist anders, er lebt in seiner Welt und schlussendlich beneidet man den Jungen um dieses „Glück“ ein bisschen, denn die Zeit, in der er real lebt, ist hart, böse und schädigt sogar das Land in dem sie leben. Die Gelbwesten wüten durch Frankreich und man fragt sich, genau wie die Protagonisten im Buch: Was soll werden? Wo kommt diese rechte Wut her und was treibt diese Fratzen an? Solche aktuellen Themen in einem Buch und in einer Geschichten zu verweben ist nicht einfach umzusetzen aber hier wurde es großartig eingebettet und gibt gerade Geoffroy einen gewissen Schutzschirm vor seiner Welt, denn nur seine Welt ist die, die zählt. Aber nicht nur das wütete durch die Buchseiten! Auch der Familienkonflikt ist derbe und hart. Die eine will ihr Kind schützen, der andere kommt erst gar nicht an ihn heran und dann ist da auch noch Djamila mit ihrer Religion und ihren eigenen Problemen. Ja diese Geschichte hat wahrlich viel Chaos und Konflikte inne aber genau die muss man erlesen, verstehen und sich selbst eine Meinung darauf bilden. Jeder Leser wird hier andere Gesichtspunkte haben und anders an die Themen heran gehen. Autor Grégoire Delacourt nimmt hier eine ganze Hand voll Themen auf und mischt sie durcheinander und dennoch lassen sie sich nicht komplett vermixen. Aber sie gehören auf gewisse Weise zusammen. Diese Geschichte ist eine gewisse Reflexion der aktuellen Zeit, Gesellschaftskritik aber auch Themen wie Liebe werden gekonnt erzählt. Ein besonderes Buch mit besonderem Inhalt und genau deshalb gibt es 5 von 5 Sterne!

Harte Zeiten

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 29.12.2021
Bewertungsnummer: 1630433
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Während die Gelbwesten-Proteste Frankreich in Atem halten, lebt der dreizehnjährige Geoffroy in einer imaginären Welt, die er nach Zahlen und Farben ordnet. Das sensible Wesen des besonderen Kindes überfordert seine Familie: Vater Pierre ist unfähig, mit ihm zu kommunizieren, und gefangen im eigenen Zorn; Mutter Louise versucht ihn zu beschützen und hofft vergeblich auf etwas Zärtlichkeit. Und seine Freundin Djamila, die sich von den Vorschriften der muslimischen Tradition unter Druck gesetzt fühlt, ist fasziniert von der unschuldigen Wahrnehmung des Jungen, die neue Perspektiven und Freiheiten eröffnet. Inmitten des gesellschaftlichen Aufruhrs prallen Wut, Träume und Verlangen aufeinander. Gibt es einen Ausweg aus all dem Chaos?“ Wow! Das war ein Buch, welches mich tief gefesselt hat. Neben Protagonist Geoffroy erleben wir weitere Charaktere und dieses Geflecht baut sich wunderbar zart und stimmig auf, aber erstmal zu Geoffroy: Er ist besonders, er ist anders, er lebt in seiner Welt und schlussendlich beneidet man den Jungen um dieses „Glück“ ein bisschen, denn die Zeit, in der er real lebt, ist hart, böse und schädigt sogar das Land in dem sie leben. Die Gelbwesten wüten durch Frankreich und man fragt sich, genau wie die Protagonisten im Buch: Was soll werden? Wo kommt diese rechte Wut her und was treibt diese Fratzen an? Solche aktuellen Themen in einem Buch und in einer Geschichten zu verweben ist nicht einfach umzusetzen aber hier wurde es großartig eingebettet und gibt gerade Geoffroy einen gewissen Schutzschirm vor seiner Welt, denn nur seine Welt ist die, die zählt. Aber nicht nur das wütete durch die Buchseiten! Auch der Familienkonflikt ist derbe und hart. Die eine will ihr Kind schützen, der andere kommt erst gar nicht an ihn heran und dann ist da auch noch Djamila mit ihrer Religion und ihren eigenen Problemen. Ja diese Geschichte hat wahrlich viel Chaos und Konflikte inne aber genau die muss man erlesen, verstehen und sich selbst eine Meinung darauf bilden. Jeder Leser wird hier andere Gesichtspunkte haben und anders an die Themen heran gehen. Autor Grégoire Delacourt nimmt hier eine ganze Hand voll Themen auf und mischt sie durcheinander und dennoch lassen sie sich nicht komplett vermixen. Aber sie gehören auf gewisse Weise zusammen. Diese Geschichte ist eine gewisse Reflexion der aktuellen Zeit, Gesellschaftskritik aber auch Themen wie Liebe werden gekonnt erzählt. Ein besonderes Buch mit besonderem Inhalt und genau deshalb gibt es 5 von 5 Sterne!

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