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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.07.2021

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/1,9 cm

Gewicht

283 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ici seulement nous sommes uniques

Übersetzt von

Christine Ammann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-648-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.07.2021

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/1,9 cm

Gewicht

283 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ici seulement nous sommes uniques

Übersetzt von

Christine Ammann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-648-5

Herstelleradresse

mareverlag GmbH
Pickhuben 2
20457 Hamburg
DE

Email: mare@marbuch.de

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  • Tina Bauer

    aus Essingen

    5/5

    11.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Sommer des Lebens

    Zum Anbeginn des Sommers treffen alle Familien auf der kleinen griechischen Insel ein. Die neue Ausgrabungssaison hat begonnen und ab sofort dreht sich alles nur noch um Tonscherben, Sand und Abenteuer. Die Kinder der Archäologen Zac, Niso und Evi genießen diese Zeit. Fernab jeglicher Regeln leben sie in den Tag hinein, völlig vergessen und auf sich allein gestellt. Es gibt keine Grenzen, keine Verbote. Dafür aber Strand, Meer und Freundschaft. Doch die Sommer ziehen dahin, einer nach dem anderen und die Kinder werden zu rebellischen Jugendlichen und zu verantwortungsbewussten Erwachsenen. Was als Kindheitstraum begann, endet in einem Karton. Dort liegen die Erinnerungen in Form von Tonscherben, Muschelschalen und vergilbten Bildern… Christine Avel nimmt und mit auf eine poetisch erzählte Reise des Erwachsenwerdens. Wie viel wiegt Freundschaft und wieviel kann mal in dieser Phase des Lebens mitnehmen? Diese Frage stellen sich Zac, Niso und Evi jeden Tag. Erinnerungsfetzen schweben durch ihr Leben und lassen einen Hauch von Sehnsucht nach so unbeschwerten Tagen und nach einer unbeschreiblichen und nie wieder gewonnenen Freundschaft zurück.

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    4/5

    08.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte vom Erwachsenwerden

    Dieser Roman ist eine besondere Geschichte des Erwachsenwerdens. Eine Erzählung über eine Gruppe Kinder, die jeden Sommer auf einer griechischen Insel verbracht haben. Ihre Eltern haben dort als Archäologen gearbeitet, so dass die Kinder sich selbst überlassen haben. Was von einigen Menschen vielleicht als völlig verantwortungslos empfunden wird, bedeutet für die Kinder die absolute Freiheit. Und diese Gefühle kann beim Lesen wirklich spüren. Die Geschichte wird nicht fließend erzählt, man liest eher einzelne Momente, Situationen und Gefühle aus den erlebten Sommern. Alles sind Rückblicke, denn der Erzähler:in ist längst erwachsen. Ich mochte den Schreibstil sehr gerne. Er ist beinahe poetisch und passt für mich ehr gut zu Kindheit, Sommer und Freiheit. Gerade als Urlaubslektüre ein tolles Buch.

  • Bewertung

    aus Baden-Württemberg

    4/5

    04.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sommermärchen und Erwachsenwerden

    Es wirkt fast unglaubwürdig, wird aber doch sehr authentisch erzählt. Eine griechische Insel ist für ein paar Familien das alljährlich wiederkehrende Urlaubsdomizil. Die Unterkünfte sind einfach, denn die Eltern arbeiten als Archäologen und führen Ausgrabungen durch. Die Kinder rund um Niso, Zac und Evi sind sich meistens selbst überlassen. Sie stromern über die Ausgrabungsstätte, erkunden benachbarte Dörfer, machen weitere Bekanntschaften mit Einheimischen oder gehen im Meer schwimmen. Sie erleben starke Kameradschaft und im Laufe der Jahre auch Eifersucht und erste Lieben. „Unser Leben beginnt und endet hier. Hier verbringen wir zwei oder drei Monate im Jahr; das restliche Jahr existiert kaum.“ (S. 7) Entsprechend wird auch nur von diesen Sommern in ruhigem Erzählfluss berichtet. Es geht natürlich um die verschiedenen Erlebnisse der Gruppe, um Mutproben, Beobachtungen, Streitereien und Konflikte. Die Erwachsenen spielen kaum eine Rolle. Sie lassen den Nachwuchs völlig frei gewähren. Dadurch erscheint der kleine Roman fast schwerelos, fast wie nicht von dieser Welt. Für die Kinder ist diese Insel das Paradies, heimische Probleme oder Schulsorgen finden keine Erwähnung. Die Eltern scheinen sich im Grunde ähnlich zu fühlen, denn mit der Zeit wird deutlich, dass die zeitaufwändigen Ausgrabungen wenig effektiv sind und mehr der Passion und dem Zeitvertreib dienen. Zu dieser von Alltagsgeschäften losgelösten Atmosphäre passt der poetisch-warme Ton der Autorin. Obwohl kein wirklicher Spannungsbogen existiert, liest man doch gerne weiter. Die Sommer sind immer andere, die Erlebnisse ähneln sich. Das ändert sich erst mit Eintritt der Pubertät. Dann treten neue Gefühle auf den Plan, die ehemalige Leichtigkeit ist dahin… Der Roman fasziniert durch seine Sprache, durch die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, durch die sanfte Melancholie, die die Erzählerin begleitet. Ein Buch für den Sommer und für alle Freunde ruhiger, leichter und doch tiefgängiger Geschichten vom Erwachsenwerden. Die Übersetzung aus dem Französischen von Christine Amman verlangt größten Respekt. Lesenswert!

  • J. Kaiser

    4/5

    31.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte mit ernstem Thema

    Klapptext: Eine Gruppe von Kindern verbringt ihre Sommer auf einer griechischen Insel, auf der ihre Eltern als Archäologen arbeiten. Die Wochen in der flirrenden Hitze erleben sie als magische Parallelwelt zu ihrem heimischen, von Schule und Elternzwist dominierten Alltag in Frankreich oder Italien. Von den Erwachsenen vergessen, streunen die Kinder über das Ausgrabungsgelände. Fazit: Eine warmherzige Geschichte über das Erwachsenwerden. Eine Erinnerung an Kindertage in Griechenland, Freundschaft und das Meer. Hier liest man eine Geschichte von unbeschwerten Feriensommer von Kindern und Jugendlichen, mit ihren Zukunftsträumen und des Erwachsenenlebens. Die Geschichte schildert eindrücklich die frühere Kindheit der Hauptfiguren. Es werden Tagesabläufe geschildert der jeweiligen Ereignisse. Es erfolgt der Wechsel zum aktuellen Leben. Der Leser findet rasch heraus, dass es sich bei dieser Insel um Kreta handeln muss. Man kann sehr schön die Entwicklung der Kinder zum Erwachsen werden mitverfolgen. Es ist eine Nachdenkliche Erinnerung. Empfehlenswert.

  • yellowdog

    4/5

    29.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das prägende für dieses Buch…

    Das prägende für dieses Buch ist die außergewöhnliche Erzählperspektive eines Kollektives. Es sind eine Reihe von Kindern bzw. Jugendlichen, die sich immer wieder für ein paar Monate im Jahr auf einer griechischen Insel treffen. Sie bilden eine kleine, geschlossene Gemeinschaft. Die Umgebung wird auf faszinierende Weise dargestellt, dabei ist wichtig, wie sie auf die Gruppe wirkt. Mit den Jahren gehen auch Veränderungen einher und schließlich kommt der letzte gemeinsame Sommer. Die Autorin setzt gelegentlich auch bildstarke Metaphern ein, wie z.B. der gestrandete, sterbende Pottwal am Strand, der irgendwie auch das Ende der Gruppe darstellt. Man kann richtig in Christine Avels poetischer Sprache schwelgen. Es ist ein Buch, wie man es nicht häufig liest. Ich hoffe auf weitere Übersetzungen von Christine Avels Romanen.

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