Produktbild: Graubündner Schreie (ehemals: Der Puppenmacher)
Band 3

Graubündner Schreie (ehemals: Der Puppenmacher) Landjäger Caminada und der Puppenmacher

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23,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.08.2021

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

12,5/20,3/3,3 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Hellbraun / Dunkelbraun

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-12040-7

Beschreibung

Rezension

»In Gurts Romanen führt eine Urgewalt Regie. Seine Figuren sind störrisch und ungehobelt, doch sie überzeugen, weil sie aus dem echten Leben gegriffen sind.« Alex Baur, Redakteur bei der Weltwoche »Dass Gurt weiß, wie man Spannung aufbaut, hat er in seinen früheren Krimis bewiesen.« Carsten Michels / Südostschweiz

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.08.2021

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

12,5/20,3/3,3 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Hellbraun / Dunkelbraun

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-12040-7

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

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  • Claudia R.

    5/5

    29.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Bis zum Schluss ein sehr spannender und rätselhafter Kriminalroman.

    Der Knecht Toni macht in einer Herbstnacht eine verstörende Entdeckung. Mitten im Wald findet er eine schöne junge Frau, die wie eine Puppe aussieht. Doch sie ist tot. Landjäger Walter Caminada und sein Kollege Peter Marugg werden mit dem Fall betraut und nehmen ihre Ermittlungen auf. Dabei bleibt es nicht der einzige Fall, den sie lösen müssen. Schliesslich kommen sie auf ein altes und gut behütetes Geheimnis auf die Spur... Der Autor Philipp Gurt hat mit "Der Puppenmacher" ein äusserst spannender und interessanten Kriminalroman erschaffen. Er versteht es, durch die ganze Geschichte hinweg Spannung aufzubauen und es bleibt bis zum Schluss rätselhaft. Der Kriminalroman handelt in den 50er Jahren in den Schweizer Alpen im Kanton Graubünden. Es ist sehr interessant zu erfahren, wie die Landjäger zu dieser Zeit gearbeitet haben, moderne Hilfsmittel waren noch nicht vorhanden und man schielte etwas eifersüchtig auf den Kanton Zürich. In Rückblenden anfangs 20. Jahrhundert erfährt man die Geschichte eines jungen Buben. Mehr und mehr setzen sich die Puzzleteilen zusammen, bis man hinter das dunkle Geheimnis kommt. Landjäger Caminada ist eine sympathische und interessante Persönlichkeit. Er hat einen trockenen Humor, lässt sich nicht runterkriegen und sagt an der richtigen Stelle seine Meinung. Auf der anderen Seite ist er ein liebevoller Ehemann und Vater. Sein Kollege Marugg ist ein intelligenter junger Zeitgenosse, welcher vielleicht ein wenig unscheinbar daherkommen mag, es aber faustdick hinter der Ohren hat. Zusammen ergeben sie das perfekte Ermittlerduo. "Der Puppenmacher" hat mir sehr gut gefallen und ich fand und Buch fand so spannend, so dass ich es in wenigen Tagen gelesen habe. Von mir eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    05.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Fall für Landjäger Caminda

    Graubünden, 1952: Der Knecht Toni hört einen gellenden Schrei und findet eine schöne junge Frau mit einem zauberhaften Lächeln. Sie ist tot. Und Toni hört einen zweiten Schrei. Landjäger Walter Caminada und sein Freund, der Erkennungsfunktionär Peter Marugg nehmen die Ermittlungen auf. Nachdem ich im Sommer Philipp Gurts Roman „Unverschwunden“ (unbedingte Empfehlung) lesen durfte, war ich gespannt auf den neuen Fall von Landjäger Walter Caminada. Es ist der dritte Fall für den „besten Mann im Landjägerkorps Graubünden“ und mein erster Krimi von Philipp Gurt. Auch ohne Kenntnisse der ersten beiden Fälle konnte ich dem Fall gut folgen. Philipp Gurt beschreibt seine Protagonisten lebendig und authentisch. Walter Caminada ist mir sofort sympathisch, seine Familie ist ihm ebenso wichtig wie seine Arbeit, was sehr liebevoll beschrieben wird. Peter Marugg, der Erkennungsfunktionär, ist sehr an neuen Methoden interessiert und fällt durch seine hervorragende Beobachtungsgabe auf. Die weiteren Akteure, Familienangehörige und Freunde der Opfer und die mehr oder weniger Verdächtigen, sind ebenfalls gut vorstellbar. Der Krimi geht langsam und bedächtig voran. Sorgfältig tragen Caminada und Marugg Puzzleteil für Puzzleteil zusammen, bis daraus ein komplettes Bild entsteht. Rückblenden in die Zehner Jahre des letzten Jahrhunderts erhöhen die Spannung. Wie genau passen diese Erinnerungen ins Bild? Philipp Gurt fängt die Atmosphäre sehr gut ein, für einige Stunden fühlte ich mich um knapp 70 Jahre zurückversetzt. Etliche Schweizer Ausdrücke und der gesprochene Dialekt machen den Krimi authentisch und lebendig, sind aber für eine Norddeutsche eine Herausforderung. Aus dem Zusammenhang erschließen sie sich, so dass sie letztendlich kein Problem darstellen. Fazit: unbedingte Leseempfehlung für einen etwas anderen Krimi

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    25.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Der Künstler des Todes

    Der neue Fall für Landjäger Walter Camina und seinem Kompagnon Peter Marugg wirft viele Fragen auf. Das erste Opfer ist eine junge Frau, die vom Täter kunstvoll drapiert wurde. Ihr Gesicht wurde mit einer täuschend natürlichen Puppenmaske bedeckt, deren Ausführung selbst dem Leichenbeschauer einen ordentlichen Respekt abverlangt. Was wollte der Täter mit dieser Zur-Schau-Stellung bezwecken? Die Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig, da es kaum Spuren gibt und selbst die Todesursache bleibt lange ein Geheimnis. Es mehren sich nun die Opfer, die scheinbar dem gleichen Täter zuzuordnen sind und die Recherchen verlagern sich in die Vergangenheit, wo die Taten anscheinend ihren Ursprung haben... "Der Puppenmacher" ist mittlerweile der dritte Band um den schweizerischen Landjäger Walter Camina. Ich bin mit diesem Teil in die Reihe gestartet und hatte keinerlei Verständnisprobleme. Der Autor Philipp Gurt erzählt die Geschichte in einem bildreichen und zugleich fesselnden Schreibstil, in dem er viel Dialekt der Region einfließen lässt und somit die Authentizität dieses Regionalkrimis deutlich erhöht. Gerade die Dialoge erforderten dann schon ein wenig mehr Konzentration, verleihen dem Kriminalroman auf diesem Wege aber einen besonderen Charme. Der Spannungsbogen wird mit dem rätselhaften Leichenfund direkt zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über die nicht ganz einfachen Ermittlungsarbeiten auf einem hohen Niveau gehalten. Philipp Gurt beschreibt aus meiner Sicht das karge Leben der Bergbewohner zur damaligen Zeit sehr treffend und erzeugt über gefühlvoll beschriebene Charaktere eine Tiefe, die mich als Leser ergriffen hat. Das Finale konnte mich mit einer gut nachvollziehbaren, aber dann doch auch überraschenden Auflösung überzeugen. Insgesamt ist "Der Puppenmacher " aus meiner Sicht ein sehr gut gelungener Regionalkrimi, der mit interessanten Protagonisten, einem angenehmen und sehr authentischen Lokalkolorit und dem Erzähltalent des Autors überzeugen kann. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.

  • Bewertung

    aus Borken

    5/5

    25.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Der Künstler des Todes Der…

    Der Künstler des Todes Der neue Fall für Landjäger Walter Camina und seinem Kompagnon Peter Marugg wirft viele Fragen auf. Das erste Opfer ist eine junge Frau, die vom Täter kunstvoll drapiert wurde. Ihr Gesicht wurde mit einer täuschend natürlichen Puppenmaske bedeckt, deren Ausführung selbst dem Leichenbeschauer einen ordentlichen Respekt abverlangt. Was wollte der Täter mit dieser Zur-Schau-Stellung bezwecken? Die Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig, da es kaum Spuren gibt und selbst die Todesursache bleibt lange ein Geheimnis. Es mehren sich nun die Opfer, die scheinbar dem gleichen Täter zuzuordnen sind und die Recherchen verlagern sich in die Vergangenheit, wo die Taten anscheinend ihren Ursprung haben... "Der Puppenmacher" ist mittlerweile der dritte Band um den schweizerischen Landjäger Walter Camina. Ich bin mit diesem Teil in die Reihe gestartet und hatte keinerlei Verständnisprobleme. Der Autor Philipp Gurt erzählt die Geschichte in einem bildreichen und zugleich fesselnden Schreibstil, in dem er viel Dialekt der Region einfließen lässt und somit die Authentizität dieses Regionalkrimis deutlich erhöht. Gerade die Dialoge erforderten dann schon ein wenig mehr Konzentration, verleihen dem Kriminalroman auf diesem Wege aber einen besonderen Charme. Der Spannungsbogen wird mit dem rätselhaften Leichenfund direkt zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über die nicht ganz einfachen Ermittlungsarbeiten auf einem hohen Niveau gehalten. Philipp Gurt beschreibt aus meiner Sicht das karge Leben der Bergbewohner zur damaligen Zeit sehr treffend und erzeugt über gefühlvoll beschriebene Charaktere eine Tiefe, die mich als Leser ergriffen hat. Das Finale konnte mich mit einer gut nachvollziehbaren, aber dann doch auch überraschenden Auflösung überzeugen. Insgesamt ist "Der Puppenmacher " aus meiner Sicht ein sehr gut gelungener Regionalkrimi, der mit interessanten Protagonisten, einem angenehmen und sehr authentischen Lokalkolorit und dem Erzähltalent des Autors überzeugen kann. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.

  • Biancaneve

    aus Salzburg

    5/5

    15.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Landjäger Caminada und die Spur in die Vergangenheit

    Als 1952 eine Frauenleiche gefunden wird, ermitteln Landjäger Walter Caminada und Erkennungsfunktionär Peter Marugg in diesem recht ungewöhnlichen Fall. Die junge Tote ähnelt eher einer Puppe als einem Menschen. Und es bleibt nicht bei diesem einen Mordfall. Das Motiv führt zurück in die Vergangenheit der Bündner Berge. Die Abbildung am Cover könnte man idyllisch nennen: unaufgeregte Brauntöne zeigen Felder, die im Hintergrund von einer Bergkette begrenzt werden; ruhig liegt die Ebene da, durch etwas Nebel verhüllt. Doch so ruhig ist Graubünden nicht. Dies ist auch nicht der erste Kriminalfall, den der Landjäger zu lösen hat. Einen der Vorgängerbände kenne ich bereits. Man kann dem Roman aber auch sehr gut folgen, wenn man mit diesem Teil in die Caminada-Krimis einsteigt. Nach und nach enthüllt der Autor die Wesenszüge und Lebensbedingungen des Ermittlerteams. Ich war erstaunt, wie gut ich mich wieder an die Geschehnisse von „1949“ erinnern konnte. Und auch das vorliegende Buch ist wieder eindrucksvoll verfasst. Zwischen den Kapiteln des gegenwärtigen Geschehens erzählen eingeschobene Kapitel aus dem Leben und den vergangenen Schicksalsschlägen eines der Verdächtigen. Die Geschichte ist sehr gut recherchiert, die Handlung absolut nachvollziehbar. Der Schreibstil des Autors ist sehr packend. Immer wieder streut er auch Ausdrücke, manchmal sogar ganze Sätze in Schwyzerdütsch ein, die ein Leser, der diese Sprache nicht kennt, eigentlich gar nicht verstehen dürfte. Und doch schafft er es – weil Philipp Gurt diese Wörter so geschickt im Text verwebt, dass man geradezu vor sich sieht, welche Bedeutung sie haben. Überhaupt beherrscht es Gurt mit Wörtern umzugehen. Die detaillierten Landschaftsbeschreibungen lassen ein Bild von Graubünden entstehen und auch die Charaktere sind sehr lebensnah gezeichnet. Es ist direkt ein Genuss, den beiden Ermittlern über die Schultern zu schauen und sich auch immer wieder gekonnt in die Irre führen zu lassen. Caminada und Marugg sind sicher die Sympathieträger des Krimis, aber einige andere Charaktere stehen ihnen nicht nach. Mit einem Auge fürs Detail lässt der Autor Personen auftauchen, denen man genauso begegnen könnte – oder Anfang der Fünfziger Jahre hätte begegnen können. Die Ermittlungsmethoden haben sich seither sicherlich sehr verändert – gewisse Menschentypen aber nicht. Die Lektüre war eine sehr schöne Reise ins Graubündner Land und auch in die Vergangenheit. Eine absolute Leseempfehlung ist bei diesem Werk ein Muss.

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Bewertungen (10)

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