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Großer Bruder, kleine Schwester

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2021

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

155

Maße (L/B/H)

19,1/12,7/1,7 cm

Gewicht

231 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Em

Übersetzt von

Brigitte Grosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-456-1

Beschreibung

Rezension

"'Großer Bruder, kleine Schwester' ist von innen viel größer, als es von außen scheint." Thomas Friedrich, Ultimo
"Ein sehr emotionaler und einprägsamer Roman über die Geschichte Vietnams und seiner Bevölkerung." Michelle Schreiber, Kreuzer Leipzig
"Kim Thúy ist eine hervorrragende Köchin. Wie beim Kochen oder wie die Perlen einer Kette fügte sie die Fundstücke, die Farben, Gerüche, Biografien ineinander. Das Resultat ist ein einzigartiges Mosaik. Biografien wie feine Fäden einer filigranen Textur. (...) Und eine Fülle an Fakten, die jetzt, wo sich die Archive öffnen, sichtbar und hörbar werden. (...) Ein hochpoetisches, vielleicht sogar ihr schönstes Buch." Cornelia Zetzsche, BR2 Kulturwelt
"Ein außergewöhnliches und verstörendes Buch, das aus Fragmenten Schicksale zusammensetzt, Menschlichkeit und Glück neben Traumata und Schmerz stellt, Raum für Assoziationen läßt und dabei von einem zutiefst verletzten Land mit 'der hübschen Taille in der Mitte' erzählt, das seine Einheit nur schwer gefunden hat." Christiane Schwalbe, neue-buchtipps.de
"Die Fragilität von Menschenleben unterstreichen die Illustrationen des Künstlers Louis Boudreault: Hin und wieder schlängelt sich ein Lebensfaden über die Buchseite. Man merkt erst später, dass Kim Thúy in ihren sprachlich fein reduzierten Miniaturen des Schreckens detailgetreu die schockierenden Fotos des Massakers von My Lai beschrieben hat." Maria Leitner, Buchkultur

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2021

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

155

Maße (L/B/H)

19,1/12,7/1,7 cm

Gewicht

231 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Em

Übersetzt von

Brigitte Grosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-456-1

Herstelleradresse

Kunstmann, Antje, GmbH, Verlag
Kreittmayrstr. 26
80335 München
Deutschland
Email: info@kunstmann.de
Url: www.kunstmann.de
Telephone: +49 89 1211930
Fax: +49 89 12119320

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  • Kaffeeelse

    5/5

    06.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einblicke

    Ein intensives Buch! Ein berührendes Buch! Ein Highlight! Kim Thúy, eine kanadische Autorin vietnamesischer Abstammung, die ihre ersten zehn Lebensjahre in Vietnam verbrachte, bevor ihre Eltern mit den Kindern als boat people flohen und sich schließlich in Montreal in der kanadischen Provinz Quebec neu ansiedelten. Natürlich ist das Thema Vietnam ein immer noch wichtiges Thema, auch andere Romane der Autorin künden davon. Aber die Art, in der diese Autorin schreibt, ist wunderbar, ihre Schreibweise ist etwas blumig, etwas künstlerisch, etwas verspielt, allerdings ist die Handlung fast durchweg furchtbar und monströs zu nennen, dennoch blitzt auch immer wieder ein gewisser Humor der Autorin durch. Aber anders kann man wahrscheinlich nicht auf dieses Grauen schauen, mit diesem Grauen leben. Ein richtig interessanter Schreibstil und eine Autorin, die ich definitiv beobachten werde. Schon der Kunstmann Verlag kündet ja von einer hohen Qualität, die die Schaffenskraft der Autorin auszeichnet! Insgesamt ist dieses kleine dünne Buch "Grosser Bruder, kleine Schwester" ein packender und intensiver Blick nach Vietnam, ein berührender und schmerzender Blick auf das Grauen, dem das Land und seine Bewohner ausgesetzt waren, erst war es als Kolonie Indochina der Kolonialmacht Frankreich untergeordnet und dann war es ein Spielball der Weltmächte in einem blutigen Stellvertreterkrieg, dann war es ein geteiltes Land, ein "Grosser Bruder Nordvietnam und die kleine Schwester Südvietnam". Ein intensiver Blick auf das Wirken der Bestie Mensch gelingt der Autorin in diesem Buch! Über viele verschiedene Einzelschicksale erzählt Kim Thúy eine vietnamesische Geschichte, gibt über Alexandre und Mai, über Tam und die Amme, über Naomi und den Piloten, über Louis und Pamela, über Em Hong und Isaac und über viele andere Personen gravierende und gewaltige Einblicke in das Leben im Land Vietnam, erzählt von der Operation Babylift und von MY Lai, erzählt von Schwarz und von Weiß, erzählt von den schlechten und von den guten Taten der Amerikaner in Vietnam. Kim Thúy erzeugt mit "Grosser Bruder, kleine Schwester" ein nachhallendes Buch und erweckt in mir eine Neugier auf weitere schriftstellerische Zeugnisse dieser interessanten Autorin.

  • Ralf Scar

    2/5

    01.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Roman ist ein Puzzel aus Notizzetteln

    Als ich den Buchtitel und die Inhaltsangabe gelesen hatte, freute ich mich auf ein spannendes Buch über die Wirren im Vitnam-Krieg. Statt dessen waren die Seiten im hochwertigen Papier verschwenderisch bedruckt, mit einem künstlerischem, quasi endlos aufgemaltem Faden versehen ( da hat sich der Künstler sicherlich etwas dabei gedacht- aber ich konnte da irgendwie keinen konkreten Sinn darin sehen ) aber inhaltich kam mir der Roman wie ein unfertiges Puzzel aus verschiedenen Notizzetteln vor. Der Leser kann dem Inhalt nur dann einigermaßen folgen, wenn man die Vorgeschichte des Wahnsinns von diesem Krieg zwischen Amerika und Vietnam kennt. Das Buch ist nicht zu empfehlen, schade.

  • julzpaperheart

    5/5

    01.10.2021

    eBook (ePUB)

    Jeder Krieg hinterlässt Kriegskinder

    Klappentext: Wohin gehört man, wenn man nicht weiß, woher man kommt? Kim Thúy erzählt so zärtlich wie erschütternd vom Schicksal der Kriegskinder aus Vietnam, die, weil sie einen französischen oder amerikanischen Vater hatten, in für sie fremde Länder gebracht wurden. Die Liebe zwischen Alexandre und Mai, einem französischen Plantagenbesitzer und einer vietnamesischen Widerstandskämpferin, begann mit Gewalt. Das Glück kam unvorhergesehen und währte kurz, den Angriff auf Alexandres Plantage überlebt nur ihre Tochter Tam. Auf den Straßen Saigons schlägt sich Louis durch, Sohn einer Vietnamesin und eines schwarzen GIs, der schon mit sechs Jahren die Kunst des Taschendiebstahls beherrscht. Eines Tages findet er ein ausgesetztes Baby mit reisfeldgrünen Augen. Liebevoll kümmert er sich um das Mädchen und nennt es Em Hồng, doch das Kriegsende reißt sie auseinander. Jahrzehnte später begegnet Emma-Jade auf dem Flughafen einem Mann, der ihr zugleich so ähnlich ist und doch so fremd. Woher kennen sie sich? Meine Meinung: In ihrem Buch „Großer Bruder, kleine Schwester“ gibt Kim Thúy einen Einblick in das Leben einiger vietnamesischer Kinder und ihren Schicksalen. Ein sehr bewegender und einnehmender Roman. Die Autorin geht authentisch und einfühlsam auf verschiedene Einzelschicksale ein, spricht über traumatische Ereignisse, das Leben in fremden Ländern und „neuen Familien“. Der Schreibstil war bildreich, detailreich und fesselnd. Ich konnte das Buch bis zum Ende nicht weglegen, weil es so interessant war. Das Cover ist schlicht, das Layout wunderschön. Insgesamt fand ich das Buch sehr interessant und kann es nur weiterempfehlen.

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