Produktbild: Blutgold
Band 1

Blutgold Syndicat Berlin

Aus der Reihe Die Brüder Sass
8

12,95 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.01.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

462

Maße (L/B/H)

20,4/13,3/3,9 cm

Gewicht

461 g

Farbe

Schwarz / Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3794-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.01.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

462

Maße (L/B/H)

20,4/13,3/3,9 cm

Gewicht

461 g

Farbe

Schwarz / Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3794-5

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    18.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Blutgold

    Die Jahre 1918/19 waren sowieso schon eine Zeit voller Spannungen und rasanter Entwicklungen. Der erste Weltkrieg war vorbei, die Kaiserzeit beendet, das Land war im Umbruch. Gerade in Berlin möchte die Luft. Aufstände erschütternden immer wieder die Stadt. Mitten in dieses Szenario hat der Autor seine Geschichte gesetzt. Einen spannenden Krimi rund um die Brüder Sass. Bei einem Einbruch werden sie unfreiwillig Zeugen eines Mordes . Damit geraten die Brüder mitten hinein in einen Strudel aus Politik, Mord und Verrat..... Ich möchte hier gar nicht mehr zum Inhalt schreiben, da ich bei einem Krimi immer Angst habe zu viel zu verraten und damit anderen Lesern die Spannung zu nehmen. Nur so viel es bleibt Spannend! Die Zeit in der der Roman spielt ist eine der interessantesten der deutschen Geschichte und ich finde das diese sehr gut eingefangen ist. Dazu ist es doch eine großartige Idee hier einen Krimi spielen zu lassen, in dem es auch um politische Aspekte geht. Der Roman ist rasant erzählt und sehr spannend. Die Charaktere haben mir gut gefallen, da ich sie mir alle genauso wie sie waren vorstellen könnte.

  • J. Kaiser

    5/5

    09.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Hintergründe zum damaligen Berlin

    Klapptext: Glücksspiel und illegale Wetten, Schnaps-Brennen und ein wenig Kokain – so sehen die Geschäfte der Brüder Sass aus. Fazit: In dieser Geschichte dreht sich alles um die Gebrüder Sass. Im Geschehen stehen die beiden Franz und Max. Sie sind Teil einer Jugendbande. Sie arbeiten sich durch kriminelle Machenschaften hoch. Man erwartet eine historische Kriminalgeschichte. Diese kommt vor, aber das macht einen kleinen Teil der Geschichte aus. Der Leser braucht meines Erachtens zu lange, um in die Geschichte reinzukommen. Es wird einen Blick auf Berlin nach dem ersten Weltkrieg beschrieben. Dies ist interessant zu Lesen. Empfehlenswert.

  • Bewertung

    4/5

    17.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Auftakt einer neuen...

    Spannender Auftakt einer neuen Krimireihe. Berlin, kurz nach dem ersten Weltkrieg. Die Brüder Sass halten sich mit Gaunereien, Diebstählen und illegalen Wetten über Wasser, bis sie durch den Tod von Liebknecht und Luxemburg in den Fokus der Polizei geraten...

  • Eliza

    4/5

    01.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Kann Syndicat Familie bedeuten?

    Düster, spannend und mit der Botschaft versehen was „Familie“ wirklich bedeutet lässt sich dieser Roman gut zusammenfassen. Ich bin von der Geschichte um das Syndicat der Familie Sass gut unterhalten worden. Die Geschichte spielt in Berlin um die Zeit der Jahre 1918 bis 1921, welche gerade politisch aber auch gesellschaftlich ziemlich turbulent waren. Die vier Brüder Max, Georg, Erich und Franz Sass versuchen sich durch kleine „Gaunereien“ am Leben zu erhalten. Die Zeit ist hart und das politische Gebilde in Deutschland ist sehr fragil. Plötzlich geschieht ein Mord und später werden Rosa Luxemburg sowie Karl Liebknecht in Berlin getötet. Die Sass-Brüder merken schnell, dass sie nur gemeinsam diese Zeit überstehen können. Alsbald werden sie in die politischen Geschehnisse hineingezogen. Werden sie es schaffen zu überleben? Gerade Franz Sass hat mir in diesem Roman sehr gut gefallen. Er ist zwar weniger körperlich agil aber agiert als „Gehirn“ der Organisation im Hintergrund. Stets bemüht das Große zu sehen überzeugt er mit einer Kühle in der Hitze des oft sehr skrupellosen Alltags im Berlin der 20iger Jahre. Neben seinen Brüdern sind seine Tante Antonia „Toni“ Sass, sowie die junge Russin Jekaterina Romanova zu nennen. Gerade Toni Sass überzeugt als starke Frau in einer oft noch sehr patriarchischen und machoartigen Gesellschaft. Sie ist die eigentliche Chefin des Syndicats und versucht die „Familie“ zusammenzuhalten. Dabei trägt sie oft das Herz am rechten Fleck. Der Aufbau der Geschichte ist sehr stringent und wird nicht durch Zeitsprünge unterbrochen. Der Schreibstil des Autors ist sehr dialogorientiert, mit viel Berliner-Dialekt versehen und sehr gut lesbar. Der Autor hat es geschafft die Stimmung dieser Zeit in seine Sprache einfließen zu lassen. Ich war als Leser außerordentlich tief in der Handlung und konnte die Härte, aber auch die politischen Verwerfungen sehr gut nachvollziehen. Ebenso hat mir die Nähe der Fiktion zu den realen Begebenheiten gefallen. Die Berliner Ringvereine waren in den 20iger Jahren ein Teil des dunklen Gesellschaftsleben und Diebstahl und Betrug waren an der Tagesordnung. Auch die politische Spaltung der Gesellschaft ist in diesem Roman historisch gut belegt dargestellt worden. Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Männer als auch Frauen in Betracht. Ich bin sehr zufrieden dieses Buch gelesen zu haben und kann es uneingeschränkt allen Freunden der 20iger Jahre wärmstens empfehlen.

  • leseratte1310

    aus Niederrhein

    4/5

    18.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Man redet immer von den…

    Man redet immer von den Goldenen Zwanzigern und Tatsächlich hat Berlin seine schillernden Seiten, aber es gibt auch große Not und der Bevölkerung. Der Krieg hat seine Spuren hinterlassen und die politische Lage ist instabil. Die Brüder Sass betreiben in diesen Zeiten erfolgreich ihre illegalen Geschäfte. Doch dann geraten sie ins Visier der Polizei und erst als ihre verschollen geglaubte Tante Antonia wieder auftaucht, geht es wieder bergauf. Michael Jensen hat mich mit diesem historischen Krimi, der auf wahren Begebenheiten basiert, überzeugt. Der Roman zeigt die wahren Seiten in Berlin, die nicht so glamourös waren, wie es oft dargestellt wird. Tatsächlich ging es den Armen sehr schlecht. Dieses Elend versuchten unterschiedliche politische Gruppierungen für ihre Zwecke zu nutzen. Aber auch Gauner und Verbrecher nutzten diese Lage für ihre illegalen Geschäfte. Auch die Brüder Sass profitierten davon. Doch nach der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurde die Lage gefährlich für sie. Als Antonia wieder auftaucht, nimmt sie das Heft in die Hand und sorgt für einen Aufschwung. Dass ruft natürlich die Konkurrenz auf den Plan. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und es gibt sehr viele wirklich unsympathische Personen. Da kommen die Mitglieder der Familie geradezu sympathisch herüber, obwohl sie ja eine Menge Dreck am Stecken haben. Interessant finde ich immer wieder, wie Polizeiarbeit zu jener Zeit funktionierte. Wenn man bedenkt, wie wissenschaftlich es heute bei den Ermittlungen zugeht, wundert man sich oft, wie sie damals ihre Fälle gelöst haben. Mir hat dieser spannende und interessante Krimi gut gefallen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

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