Wie ein Schatten im Sommer

Wie ein Schatten im Sommer

Nominiert für den Buxtehuder Bullen 2021

eBook

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Wie ein Schatten im Sommer

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab 14,95 €
eBook

eBook

ab 9,99 €

Beschreibung

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.09.2021

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion text-to-speech können Sie sich im aktuellen tolino webReader das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/text-to-speech.

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.09.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

2948 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641262068

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

4.5

20 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

Noch immer ganz geflashed

Paula P. am 08.12.2021

Bewertungsnummer: 1620030

Bewertet: eBook (ePUB)

Adriana Popescu gehört für mich inzwischen zu den besten deutschen Jugendbuchautorinnen und ihre Figuren, die Dialoge und die Beschreibungen der Orte an denen die jeweilige Geschichte spielt flashen mich jedes Mal aufs neue. Diesmal sind wir deutlich ländlicher unterwegs, während die anderen Romane ja stets in Stuttgart oder auf Reisen spielen, verschlägt es Vio nach Walddorf, ein kleines Örtchen in Süddeutschland. Hier soll sie das letzte Schuljahr vor dem Abi absolvieren, da ihre Eltern die Gaststätte des Tennisvereins übernommen haben. In der sommerlich Dorfidylle entspinnt sich die Geschichte zwischen Vio (der Neuen) und Konstanin (dem Pizzalieferanten ...) und all seinen Freunden. Was wie eine zarte Sommerliebesgeschichte am Badesee beginnt, wird schnell überschattet. Von Robin (Konstanins Bruder) und dessen Freunde, die immer wieder deutlich rassistische Bemerkungen fallen lassen. Der Schatten, der aufzieht wird immer größer, es passieren immer mehr Dinge in dem Dorf, die alle deutlich fremdenfeindlich motiviert sind. Die Clique um Vio und Konstantin (an dieser Stelle möchte ich unbedingt Mone hervorheben, weil sie für mich so ein wundervoll authentischer und liebenswerter Charakter ist!) beginnt zu rätseln, wer hinter den Anschlägen wohl stecken könnte und Konstantin rutscht immer tiefer in den Schlamassel ... mehr möchte ich diesbezüglich nicht erzählen, weil diese Rezension spoilerfrei bleiben soll. Was ich aber sagen kann und möchte ist, dass Adriana Popescu hier einmal mehr bewiesen hat, wieso sie zu den führenden deutschen Autorinnen im Jugendbuch gehört. Kaum eine beschreibt die Gedanken, Probleme und Gefühle der Jugendlichen so treffend und ohne mahnenden Zeigefinger, wie sie. Ich wünschte mir, dieses Buch würde in vielen Klassen als Schullektüre eingesetzt, weil es fesselnd und berührend ist, vor allem regt es zum Nachdenken an. Das Nachwort hat die Geschichte für mich noch mal realer gemacht, da die Autorin mit rumänischen Wurzeln dort von ihren Erfahrungen mit Alltagsrassismus erzählt und beschreibt, wie Szenen aus dem Buch auch ihr persönlich passiert sind. Bin noch immer ganz geflashed und kann das neue Werk aus Popescus Feder kaum erwarten.
Melden

Noch immer ganz geflashed

Paula P. am 08.12.2021
Bewertungsnummer: 1620030
Bewertet: eBook (ePUB)

Adriana Popescu gehört für mich inzwischen zu den besten deutschen Jugendbuchautorinnen und ihre Figuren, die Dialoge und die Beschreibungen der Orte an denen die jeweilige Geschichte spielt flashen mich jedes Mal aufs neue. Diesmal sind wir deutlich ländlicher unterwegs, während die anderen Romane ja stets in Stuttgart oder auf Reisen spielen, verschlägt es Vio nach Walddorf, ein kleines Örtchen in Süddeutschland. Hier soll sie das letzte Schuljahr vor dem Abi absolvieren, da ihre Eltern die Gaststätte des Tennisvereins übernommen haben. In der sommerlich Dorfidylle entspinnt sich die Geschichte zwischen Vio (der Neuen) und Konstanin (dem Pizzalieferanten ...) und all seinen Freunden. Was wie eine zarte Sommerliebesgeschichte am Badesee beginnt, wird schnell überschattet. Von Robin (Konstanins Bruder) und dessen Freunde, die immer wieder deutlich rassistische Bemerkungen fallen lassen. Der Schatten, der aufzieht wird immer größer, es passieren immer mehr Dinge in dem Dorf, die alle deutlich fremdenfeindlich motiviert sind. Die Clique um Vio und Konstantin (an dieser Stelle möchte ich unbedingt Mone hervorheben, weil sie für mich so ein wundervoll authentischer und liebenswerter Charakter ist!) beginnt zu rätseln, wer hinter den Anschlägen wohl stecken könnte und Konstantin rutscht immer tiefer in den Schlamassel ... mehr möchte ich diesbezüglich nicht erzählen, weil diese Rezension spoilerfrei bleiben soll. Was ich aber sagen kann und möchte ist, dass Adriana Popescu hier einmal mehr bewiesen hat, wieso sie zu den führenden deutschen Autorinnen im Jugendbuch gehört. Kaum eine beschreibt die Gedanken, Probleme und Gefühle der Jugendlichen so treffend und ohne mahnenden Zeigefinger, wie sie. Ich wünschte mir, dieses Buch würde in vielen Klassen als Schullektüre eingesetzt, weil es fesselnd und berührend ist, vor allem regt es zum Nachdenken an. Das Nachwort hat die Geschichte für mich noch mal realer gemacht, da die Autorin mit rumänischen Wurzeln dort von ihren Erfahrungen mit Alltagsrassismus erzählt und beschreibt, wie Szenen aus dem Buch auch ihr persönlich passiert sind. Bin noch immer ganz geflashed und kann das neue Werk aus Popescus Feder kaum erwarten.

Melden

Ein Buch, das ein wichtiges Thema anspricht

Emma Zecka am 26.12.2022

Bewertungsnummer: 1848428

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Titel Wie ein Schatten im Sommer fasst die Stimmung der Handlung ziemlich gut zusammen. Eigentlich sollten unsere Figuren ihren letzten Sommer genießen. Denn danach erwartet sie das letzte Schuljahr und die große Zukunft, von der sie bisher nur träumen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Die Hauptfiguren Vio und Konstantin müssen sich nämlich mit schwierigen Fragen herumschlagen. Vio ist mit ihren Eltern von München ins fiktive Walddorf gezogen. Kurz vor dem Abi möchte sie einen Neustart. Warum? Keine Sorge, das werden wir natürlich erfahren. Vio weiß was sie will und auf was sie gut und gern verzichten kann. Sie steht zu ihrer Meinung. Doch gerade das ist für einige Leute in dem konservativen Dorf ein großes Problem. Konstantin hingegen fühlt sich in Walddorf zu Hause. Er engagiert sich ehrenamtlich, ist im Dorf bekannt, wie kein Anderer. Alle mögen ihn und glauben ihn zu kennen. Dabei muss Konstantin erkennen, dass nicht mal er selbst weiß, wer er ist oder wer er sein möchte. Aber in einer Sache ist er sich ganz sicher: Er möchte möglichst viel Zeit mit Vio verbringen und ihr den Einstieg in der neuen Heimat erleichtern. Als eines Tages die Freunde seines älteren Bruders beschließen, Konstantin in ihre Clique mit aufnehmen zu wollen, muss er sich entscheiden und sich über Themen Gedanken machen, die ihn bisher noch nicht beschäftigt haben. Was ich an Wie ein Schatten im Sommer interessant finde sind vor allem zwei Aspekte: Hinter Aspekt Nummer 1 versteckt sich das zentrale Thema des Jugendbuches. Nämlich Rassismus, insbesondere Alltagsrassismus. Wie im Klappentext beschrieben gibt es die Clique mit den fremdenfeindlichen Sprüchen und Ansichten. Allerdings gibt es auch die ein oder andere Nebenfigur, die manche Dinge in Nebensätzen platziert, aber nicht bemerkt, dass genau diese Kommentare ebenfalls verletzend sein können. Was gut herausgearbeitet wurde ist, dass es nicht immer der "stereotypische" Rassismus sein muss, sondern es eben viele Punkte im Alltag gibt, die Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, gar nicht auffallen. Im zweiten Aspekt geht es um die inneren und äußeren Konflikte, die anhand der Hauptfiguren dargestellt werden. Die meisten Personen in Walddorf kennen und mögen Konstantin. Er ist hilfsbereit, kommunikativ und bringt sich in vielen Vereinen ein. Er scheint also integriert. Von außen betrachtet führt er ein ganz normales Leben. Doch das was in ihm vorgeht, bekommt niemand mit. Er fragt sich, wo sein Platz ist und sieht nicht, dass er schon längst Teil einer Gruppe ist. Hier treffen innerer und äußerer Konflikt aufeinander. Dadurch, dass Konstantin auf der Suche nach seinem Platz im Leben ist, sucht er Wege, in der Hoffnung den Anschluss zu finden, den er sich wünscht. Bei Vio kehrt sich das Ganze um. Sie zieht mit ihren Eltern aus München nach Walddorf und lässt keine leichte Zeit hinter sich. Was sie daraus mitnimmt? Sie weiß, was sie will und was sie nicht will. Sie hat eine Meinung, die sie lautstark vertritt. Es scheint also so, dass sie mit sich im reinen ist. Allerdings gibt es auch hier die äußere Dimension. Vio wird nicht von allen mit offenen Armen empfangen. Sie muss sich fragen, wem sie vertrauen kann und ob Walddorf wirklich ein neues Zuhause werden kann. Es passieren Dinge, die sie ins Zweifeln bringen. Somit stellt das, was im Außen passiert, Vio auf eine harte Probe. Adriana Popescu hat mit ihrem Schreibstil wieder eine neue Perspektive von sich gezeigt. Im Gegensatz zu den vorherigen Jugendbüchern der Autorin wird es hier etwas ernster und weniger leicht. Was mich an ihrem Schreibstil aber beeindruckt hat, war wie gut sie die Zwischentöne mancher Sätze herausgearbeitet hat. Sätze, die man in zwei Richtungen deuten kann, was mir zuvor nicht in dem Ausmaß bewusst war. Gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen von Walddorf. Ich konnte mir das verschlafene Dorf förmlich vorstellen und wären manche Vorkommnisse nicht gewesen, hätte ich mich dort auch direkt zu Hause fühlen können. Gesamteindruck Wie ein Schatten im Sommer ist ein Jugendbuch, das ein wichtiges Thema anspricht, denen sich viele Menschen nicht bewusst sind. Vios und Konstantins Geschichte lädt ein, sich bewusster mit der eigenen Sprache zu befassen.
Melden

Ein Buch, das ein wichtiges Thema anspricht

Emma Zecka am 26.12.2022
Bewertungsnummer: 1848428
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Titel Wie ein Schatten im Sommer fasst die Stimmung der Handlung ziemlich gut zusammen. Eigentlich sollten unsere Figuren ihren letzten Sommer genießen. Denn danach erwartet sie das letzte Schuljahr und die große Zukunft, von der sie bisher nur träumen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Die Hauptfiguren Vio und Konstantin müssen sich nämlich mit schwierigen Fragen herumschlagen. Vio ist mit ihren Eltern von München ins fiktive Walddorf gezogen. Kurz vor dem Abi möchte sie einen Neustart. Warum? Keine Sorge, das werden wir natürlich erfahren. Vio weiß was sie will und auf was sie gut und gern verzichten kann. Sie steht zu ihrer Meinung. Doch gerade das ist für einige Leute in dem konservativen Dorf ein großes Problem. Konstantin hingegen fühlt sich in Walddorf zu Hause. Er engagiert sich ehrenamtlich, ist im Dorf bekannt, wie kein Anderer. Alle mögen ihn und glauben ihn zu kennen. Dabei muss Konstantin erkennen, dass nicht mal er selbst weiß, wer er ist oder wer er sein möchte. Aber in einer Sache ist er sich ganz sicher: Er möchte möglichst viel Zeit mit Vio verbringen und ihr den Einstieg in der neuen Heimat erleichtern. Als eines Tages die Freunde seines älteren Bruders beschließen, Konstantin in ihre Clique mit aufnehmen zu wollen, muss er sich entscheiden und sich über Themen Gedanken machen, die ihn bisher noch nicht beschäftigt haben. Was ich an Wie ein Schatten im Sommer interessant finde sind vor allem zwei Aspekte: Hinter Aspekt Nummer 1 versteckt sich das zentrale Thema des Jugendbuches. Nämlich Rassismus, insbesondere Alltagsrassismus. Wie im Klappentext beschrieben gibt es die Clique mit den fremdenfeindlichen Sprüchen und Ansichten. Allerdings gibt es auch die ein oder andere Nebenfigur, die manche Dinge in Nebensätzen platziert, aber nicht bemerkt, dass genau diese Kommentare ebenfalls verletzend sein können. Was gut herausgearbeitet wurde ist, dass es nicht immer der "stereotypische" Rassismus sein muss, sondern es eben viele Punkte im Alltag gibt, die Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, gar nicht auffallen. Im zweiten Aspekt geht es um die inneren und äußeren Konflikte, die anhand der Hauptfiguren dargestellt werden. Die meisten Personen in Walddorf kennen und mögen Konstantin. Er ist hilfsbereit, kommunikativ und bringt sich in vielen Vereinen ein. Er scheint also integriert. Von außen betrachtet führt er ein ganz normales Leben. Doch das was in ihm vorgeht, bekommt niemand mit. Er fragt sich, wo sein Platz ist und sieht nicht, dass er schon längst Teil einer Gruppe ist. Hier treffen innerer und äußerer Konflikt aufeinander. Dadurch, dass Konstantin auf der Suche nach seinem Platz im Leben ist, sucht er Wege, in der Hoffnung den Anschluss zu finden, den er sich wünscht. Bei Vio kehrt sich das Ganze um. Sie zieht mit ihren Eltern aus München nach Walddorf und lässt keine leichte Zeit hinter sich. Was sie daraus mitnimmt? Sie weiß, was sie will und was sie nicht will. Sie hat eine Meinung, die sie lautstark vertritt. Es scheint also so, dass sie mit sich im reinen ist. Allerdings gibt es auch hier die äußere Dimension. Vio wird nicht von allen mit offenen Armen empfangen. Sie muss sich fragen, wem sie vertrauen kann und ob Walddorf wirklich ein neues Zuhause werden kann. Es passieren Dinge, die sie ins Zweifeln bringen. Somit stellt das, was im Außen passiert, Vio auf eine harte Probe. Adriana Popescu hat mit ihrem Schreibstil wieder eine neue Perspektive von sich gezeigt. Im Gegensatz zu den vorherigen Jugendbüchern der Autorin wird es hier etwas ernster und weniger leicht. Was mich an ihrem Schreibstil aber beeindruckt hat, war wie gut sie die Zwischentöne mancher Sätze herausgearbeitet hat. Sätze, die man in zwei Richtungen deuten kann, was mir zuvor nicht in dem Ausmaß bewusst war. Gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen von Walddorf. Ich konnte mir das verschlafene Dorf förmlich vorstellen und wären manche Vorkommnisse nicht gewesen, hätte ich mich dort auch direkt zu Hause fühlen können. Gesamteindruck Wie ein Schatten im Sommer ist ein Jugendbuch, das ein wichtiges Thema anspricht, denen sich viele Menschen nicht bewusst sind. Vios und Konstantins Geschichte lädt ein, sich bewusster mit der eigenen Sprache zu befassen.

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Wie ein Schatten im Sommer

von Adriana Popescu

4.5

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Wie ein Schatten im Sommer