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Die lange Reise des Yong Sheng Roman | Der neue Roman des Autors von »Balzac und die kleine chinesische Schneiderin«

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.01.2022

Verlag

Piper

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/4,1 cm

Gewicht

604 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

L´évangile selon Yong Seng

Übersetzt von

Claudia Marquardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07016-4

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

»Die dramaturgische Kunst des Erzählers zeigt sich nicht in den Wendungen des Geschehens, die sind vorgegeben, sondern in der Art und Weise, in der ihnen eine übers Biografische hinausgehende poetische Dimension erschlossen wird. Das gelingt in den verschiedenen Lebensphasen dieser sehr langen Reise unterschiedlich intensiv und blüht erzählerisch vor allem dann auf, wenn Dai Sijie Bilder findet, die seine beiden großen Themen sinnfällig werden lassen.« ("Deutschlandfunk Kultur „Lesart“")
»Daj Sijie öffnet wieder einmal die Tür in eine ferne Welt.« ("Stern")
»All das ist lebendig und beeindruckend. Einen Schuss Poesie gibt es obendrein. So durchzieht das ganze Buch das Pfeifen der Taubenflöten.« ("buecheratlas.com")
»Wieder gelingt es Sijie, der harten Realität Magie einzuhauchen.« ("Gala")
»Ein gewagtes und lesenswertes Unterfangen« ("Münchner Kirchenradio")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.01.2022

Verlag

Piper

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/4,1 cm

Gewicht

604 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

L´évangile selon Yong Seng

Übersetzt von

Claudia Marquardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07016-4

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
Deutschland
Email: info@piper.de
Url: www.piper.de
Telephone: +49 89 3818010
Fax: +49 89 338704

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Eine grandiose Reise durch ein fremdes Land und ein fremdes Jahrhundert

Bewertung aus Pregassona am 27.03.2022

Bewertungsnummer: 1683905

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dai Sije, Die lange Reise des Yong Sheng #gelesen2022 Seit der Pandemie reise ich durch die Bücher und die Literatur. Und China hat mich schon immer fasziniert. Wie ich genau zu diesm Buch gekommen bin, weiss ich nicht mehr. Es war vielleicht Zufall. Oder Schicksal. Aber ganz sicher ein riesen Glück. Ich muss zugeben, ich kenne China nicht. Weder die Geschichte, noch die verschiedenen Regionen, noch die Bräuche und die Kultur. Auch in der Schule wurde China eigentlich nur marginal durchgenommen. Ich wusste eigentlich nur, dass es kommunistisch, und Mao der "Landesvater" ist. Schwach, ich weiss. Und dann begann ich mit der Lektüre diese Buches. Es ist die Geschichte eines Mannes und dessen Familie über ziemlich genau ein Jahrhundert. Von ca 1910 bis 2010. Und es ist eine sehr faszinierende Geschichte! Eine Geschichte, die noch zu Kaisers Zeiten begann, dann durch die erste Chinesische Republik, durch zwei Weltkriege, zur Komunistischen Volksrepublik, mit ihren Greueltaten und die Kulturrevulution sich windet, bis hin in die jetzige "Neuzeit". Eine Geschichte von einem anfangs sehr offenen China, in dem sich westliche Missionare und Händler bewegten, in denen Kirchen und Religionschulen enstanden, Kranken- und Waisenhäuser gebaut wurden. Über den Aufstand, den Marsch gegen die Obrigkeit den Kampf zwischen den Klassen. Bis zum totalen Abbruch aller Beziehungen, den Verbot von Religion, der Zwangsarbeit, den Enteignungen, der öffentlichen Anprangeungen und Ächtungen und Ermordungen und Hinrichtungen. Eigentlich ein garuenhaftes Jahrhundert für China und die Chinesen. Und trotdem schafft es Dai Sije fast tarumtänzerisch die Lebensgeschichte seines Grossvaters zu erzählen. Von der Leidenschaft, Taubenpfeifen zu bauen, der Berufung zum Glauben und zum Studium der Theologie, bis zur Entdeckung der Liebe die alles gibt und alles nimmt. Vom grossen Marsch bis zur Zwangsarbeit in einer Ölfabrik. Und von einem Weihrauchbaum, der allem trotzt. Mit beeindruckenden Bilder erzählt er von dem China, das den meisten sehr fremd war und ist. Vom absurdesten Absolutismus, unter dem aber immer noch ein Menschlichkeit möglich bleibt, die voll an Emotionen und Gefühlen ist. Die Spache ist reich, poetisch. Sehr vielschichtig. Sprache ist in diesem Buch Kunst, Kultur und auch Waffe. Stilistisch extrem stark und sicher geschrieben. Eine Reise von der Küste bis zu den hohen Gebirgen. Vom Winter zum Sommer. Von der Geburt bis zum Tod. Und alles mit einer vielleicht fernöstlichen Gelassenheit und Geduld, dies alles geschehen zu lassen. Man wird mitgenommen, man wir Teil des ganzen. Man erlebt viel Liebe und Hass. Begierde und Abscheu. und Gleichgültigkeit. Man lernt, was es heist, demütig zu sein. Ein traumhaftes Buch, dass einen in seinen Bann zieht, wie der Duft des Weihrauchbaumes. Wie gesagt, das Jahrhundert, in dem das Buch spielt, ist eines der dunkelsten der Menschheit. Und trotzdem bewegt sich diese Geschichte mit einer Leichtigkeit, die absolut betörend ist. Ich habe eine Reise durch ein fremdes Land und eine Fremde Geschichte hinter mir. Habe immer wieder die einzelnen Ereignisse gegoogelt und somit mein Wissen über dieses schier unendlich grosse Land aufgebessert. Und wurde von diesem fremden Land, mit seiner fremden Geschichte, den Bräuchen, der Kultur, der Personen total verzaubert. Ein absolut lesenswertes Buch, für alle die, die sich beim lesen auch gerne auf die Sprache und die Geschichte einlassen.

Eine grandiose Reise durch ein fremdes Land und ein fremdes Jahrhundert

Bewertung aus Pregassona am 27.03.2022
Bewertungsnummer: 1683905
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dai Sije, Die lange Reise des Yong Sheng #gelesen2022 Seit der Pandemie reise ich durch die Bücher und die Literatur. Und China hat mich schon immer fasziniert. Wie ich genau zu diesm Buch gekommen bin, weiss ich nicht mehr. Es war vielleicht Zufall. Oder Schicksal. Aber ganz sicher ein riesen Glück. Ich muss zugeben, ich kenne China nicht. Weder die Geschichte, noch die verschiedenen Regionen, noch die Bräuche und die Kultur. Auch in der Schule wurde China eigentlich nur marginal durchgenommen. Ich wusste eigentlich nur, dass es kommunistisch, und Mao der "Landesvater" ist. Schwach, ich weiss. Und dann begann ich mit der Lektüre diese Buches. Es ist die Geschichte eines Mannes und dessen Familie über ziemlich genau ein Jahrhundert. Von ca 1910 bis 2010. Und es ist eine sehr faszinierende Geschichte! Eine Geschichte, die noch zu Kaisers Zeiten begann, dann durch die erste Chinesische Republik, durch zwei Weltkriege, zur Komunistischen Volksrepublik, mit ihren Greueltaten und die Kulturrevulution sich windet, bis hin in die jetzige "Neuzeit". Eine Geschichte von einem anfangs sehr offenen China, in dem sich westliche Missionare und Händler bewegten, in denen Kirchen und Religionschulen enstanden, Kranken- und Waisenhäuser gebaut wurden. Über den Aufstand, den Marsch gegen die Obrigkeit den Kampf zwischen den Klassen. Bis zum totalen Abbruch aller Beziehungen, den Verbot von Religion, der Zwangsarbeit, den Enteignungen, der öffentlichen Anprangeungen und Ächtungen und Ermordungen und Hinrichtungen. Eigentlich ein garuenhaftes Jahrhundert für China und die Chinesen. Und trotdem schafft es Dai Sije fast tarumtänzerisch die Lebensgeschichte seines Grossvaters zu erzählen. Von der Leidenschaft, Taubenpfeifen zu bauen, der Berufung zum Glauben und zum Studium der Theologie, bis zur Entdeckung der Liebe die alles gibt und alles nimmt. Vom grossen Marsch bis zur Zwangsarbeit in einer Ölfabrik. Und von einem Weihrauchbaum, der allem trotzt. Mit beeindruckenden Bilder erzählt er von dem China, das den meisten sehr fremd war und ist. Vom absurdesten Absolutismus, unter dem aber immer noch ein Menschlichkeit möglich bleibt, die voll an Emotionen und Gefühlen ist. Die Spache ist reich, poetisch. Sehr vielschichtig. Sprache ist in diesem Buch Kunst, Kultur und auch Waffe. Stilistisch extrem stark und sicher geschrieben. Eine Reise von der Küste bis zu den hohen Gebirgen. Vom Winter zum Sommer. Von der Geburt bis zum Tod. Und alles mit einer vielleicht fernöstlichen Gelassenheit und Geduld, dies alles geschehen zu lassen. Man wird mitgenommen, man wir Teil des ganzen. Man erlebt viel Liebe und Hass. Begierde und Abscheu. und Gleichgültigkeit. Man lernt, was es heist, demütig zu sein. Ein traumhaftes Buch, dass einen in seinen Bann zieht, wie der Duft des Weihrauchbaumes. Wie gesagt, das Jahrhundert, in dem das Buch spielt, ist eines der dunkelsten der Menschheit. Und trotzdem bewegt sich diese Geschichte mit einer Leichtigkeit, die absolut betörend ist. Ich habe eine Reise durch ein fremdes Land und eine Fremde Geschichte hinter mir. Habe immer wieder die einzelnen Ereignisse gegoogelt und somit mein Wissen über dieses schier unendlich grosse Land aufgebessert. Und wurde von diesem fremden Land, mit seiner fremden Geschichte, den Bräuchen, der Kultur, der Personen total verzaubert. Ein absolut lesenswertes Buch, für alle die, die sich beim lesen auch gerne auf die Sprache und die Geschichte einlassen.

Die lange Reise des Young Sheng

Bewertung am 26.08.2025

Bewertungsnummer: 2577951

Bewertet: Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

Haber gerade erst den Prolog gelesen, kann noch kein weiteres Urteil abgeben. Es scheint aber ein sehr interessantes Buch zu sein da es Gegebenheiten in China während einer anderen Epoche darstellt.

Die lange Reise des Young Sheng

Bewertung am 26.08.2025
Bewertungsnummer: 2577951
Bewertet: Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

Haber gerade erst den Prolog gelesen, kann noch kein weiteres Urteil abgeben. Es scheint aber ein sehr interessantes Buch zu sein da es Gegebenheiten in China während einer anderen Epoche darstellt.

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