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Das Holländerhaus Roman | Familiendrama, in dem Geschwister zusammenhalten

24

12,95 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Beige / Rost

Auflage

3

Originaltitel

The Dutch House

Übersetzt von

Ulrike Thiesmeyer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31830-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Beige / Rost

Auflage

3

Originaltitel

The Dutch House

Übersetzt von

Ulrike Thiesmeyer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31830-3

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Elina Z.

    5/5

    22.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Melancholisch schön

    Dieser Roman erinnert mich an ein Märchen, in dem eine böse Stiefmutter herrscht, so dass die Kinder auf sich allein gestellt sind. Die 2 Hauptfiguren, Danny und Maeve, Bruder und Schwester hatten Pech mit den Eltern. Ihre Mutter hat sie verlassen, als sie noch klein waren, weil sie nicht mehr im Holländerhaus aushalten konnte. Die Stiefmutter hat sie nach dem Vaters Tod rausgeschmissen. Da Maeve schon in diesem Moment berufstätig war, hat sie sich um Danny und seine Ausbildung gekümmert und ihr Privatleben geopfert. Wie beobachten das Leben von Danny und Maeve Jahrzehnte lang. Obwohl sie nicht mehr im Holländerhaus leben, bleiben sie für immer mit dem Haus verbunden. Sie kommen ab und zu zu diesem Haus und beobachten es vom Auto. Sie erleben immer wieder in ihren Erinnerungen ihre Kindheit und Jugend dort. Das Holländerhaus zieht sie an wie ein Magnet. Die Charaktere hier sind lebendig und authentisch. Das Holländerhaus steht im Mittelpunkt der Geschichte. Leute werden älter, es kommt eine neue Generation und das Holländerhaus steht immer noch dort unverändert. Die Protagonisten spüren in sich Ärger und Gleichgültigkeit gegenüber dem Haus und der Stiefmutter. Obwohl sie älter werden, bleiben sie in manchen Aspekten wie Kinder von damals, als ihr Leben noch im Holländerhaus war. Es war für mich eine unvergessliche Reise durch das Leben der ganz normalen Protagonisten. Es ist ein wunderschöner Roman über Familienwerte und Komplexität der Beziehungen mit einer melancholischen Stimmung.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    12.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Besitz verpflichtet - Fluch und Segen zugleich

    Klappentext: „Eine Villa zu besitzen – für Cyril steht das für ein besseres Leben. Doch als er von seinem hart erarbeiteten, ersten kleinen Vermögen das hinreißende Holländerhaus kauft, zerbricht seine Welt: Seine Frau erträgt den Luxus nicht und geht. Ein Schock für die beiden Kinder, und Tochter Maeve muss die Mutterrolle für ihren jüngeren Bruder Dave übernehmen. Die Geschwister werden unzertrennlich und sind eigentlich glücklich – bis Cyril wieder heiratet. Die Neue hat zwei eigene kleine Mädchen, denen sie, ganz böse Stiefmutter, das Erbe sichern will, vor allem aber das Holländerhaus ... Aus einer Geschichte, so alt wie das epische Erzählen, wird bei Ann Patchett ein facettenreicher, kluger und ganz und gar moderner Familienroman der Meisterklasse. Besitz verpflichtet - das war schon immer so und wird immer so bleiben. Das heißt nicht nur, das man die Dinge am Besitz (in diesem Falle hier ein Haus) nur instand setzt und pflegt sondern auch, das man es schätzt, liebt und sich dessen verpflichtet es zu seinem Heim erstrahlen zu lassen, das einem Schutz und Geborgenheit sowie Entspannung gibt. Für Cyril war es der größte Traum der wahr werden konnte mit seinem Kauf des Holländerhauses. Die Geschichte rund um dieses Haus, liest sich wie Fluch und Segen zugleich und ist äußerst emotional und bewegend. Autorin Ann Patchett geht hier tief in die Seele der Hausbesitzer ein und erzählt mehr, als nur ein Haus zu besitzen. Ein Haus verändert alles, auch die Familie. Wie Patchett hier vorgeht, ist schlüssig und nachvollziehbar niedergeschrieben. Der Neuzugang an Cyrills Seite verspricht Hoffnung und endlich den Halt, den er für sich, seine Familie und das Haus erhofft. Das sich dahinter ein Wölfin im Schafspelz versteckt, wird dem Leser schnell klar, aber leider nicht Cyrill, dem man gerne warnen möchte. Leider bleiben unsere Bemühungen erfolglos und der Kampf und der Streit um materielle Dinge, um Reichtum und die Frage nach Ehrlichkeit nehmen hier den größten Raum des Buches ein. Patchett zeigt ein schonungsloses Bild und ein feines Gespür Menschen in ihre Seelen zu blicken und diese knallhart zu analysieren und in Worte zu packen. Ihre Wortwahl ist manchmal klar, manchmal kryptisch und dennoch erkennbar. Sie packt nicht nur uns Leser an empfindlichen Stellen, sondern auch ihre Protagonisten und lässt sie leiden, denn eines ist klar: Besitz verpflichtet, aber wie weit geht diese „Pflicht“?! Jeder Hausbesitzer wird sich hier in so einigen Parts wiederfinden und fiebert mit Figur Cyrill mit - klug und äußerst intim auf den Punkt gebrachte Story! 5 von 5 Sterne!

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    5/5

    12.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Klappentext: „Eine Villa zu…

    Klappentext: „Eine Villa zu besitzen – für Cyril steht das für ein besseres Leben. Doch als er von seinem hart erarbeiteten, ersten kleinen Vermögen das hinreißende Holländerhaus kauft, zerbricht seine Welt: Seine Frau erträgt den Luxus nicht und geht. Ein Schock für die beiden Kinder, und Tochter Maeve muss die Mutterrolle für ihren jüngeren Bruder Dave übernehmen. Die Geschwister werden unzertrennlich und sind eigentlich glücklich – bis Cyril wieder heiratet. Die Neue hat zwei eigene kleine Mädchen, denen sie, ganz böse Stiefmutter, das Erbe sichern will, vor allem aber das Holländerhaus ... Aus einer Geschichte, so alt wie das epische Erzählen, wird bei Ann Patchett ein facettenreicher, kluger und ganz und gar moderner Familienroman der Meisterklasse. Besitz verpflichtet - das war schon immer so und wird immer so bleiben. Das heißt nicht nur, das man die Dinge am Besitz (in diesem Falle hier ein Haus) nur instand setzt und pflegt sondern auch, das man es schätzt, liebt und sich dessen verpflichtet es zu seinem Heim erstrahlen zu lassen, das einem Schutz und Geborgenheit sowie Entspannung gibt. Für Cyril war es der größte Traum der wahr werden konnte mit seinem Kauf des Holländerhauses. Die Geschichte rund um dieses Haus, liest sich wie Fluch und Segen zugleich und ist äußerst emotional und bewegend. Autorin Ann Patchett geht hier tief in die Seele der Hausbesitzer ein und erzählt mehr, als nur ein Haus zu besitzen. Ein Haus verändert alles, auch die Familie. Wie Patchett hier vorgeht, ist schlüssig und nachvollziehbar niedergeschrieben. Der Neuzugang an Cyrills Seite verspricht Hoffnung und endlich den Halt, den er für sich, seine Familie und das Haus erhofft. Das sich dahinter ein Wölfin im Schafspelz versteckt, wird dem Leser schnell klar, aber leider nicht Cyrill, dem man gerne warnen möchte. Leider bleiben unsere Bemühungen erfolglos und der Kampf und der Streit um materielle Dinge, um Reichtum und die Frage nach Ehrlichkeit nehmen hier den größten Raum des Buches ein. Patchett zeigt ein schonungsloses Bild und ein feines Gespür Menschen in ihre Seelen zu blicken und diese knallhart zu analysieren und in Worte zu packen. Ihre Wortwahl ist manchmal klar, manchmal kryptisch und dennoch erkennbar. Sie packt nicht nur uns Leser an empfindlichen Stellen, sondern auch ihre Protagonisten und lässt sie leiden, denn eines ist klar: Besitz verpflichtet, aber wie weit geht diese „Pflicht“?! Jeder Hausbesitzer wird sich hier in so einigen Parts wiederfinden und fiebert mit Figur Cyrill mit - klug und äußerst intim auf den Punkt gebrachte Story! 5 von 5 Sterne!

  • Bewertung

    4/5

    20.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Das Holländerhaus in Pennsylvania

    Das Holländerhaus, eine Prunkvilla in Elikins Park, Pennsylvania steht im Zentrum des Romans. Sie ist Fluch und Segen, Paradies, Gefängnis und Bürde zugleich. Alle Wege der Geschwister Malve und Danny scheinen dorthin zurückzuführen. Die Autorin zeigt eindrücklich, wie Menschen die Gegenwart verpassen, wenn sie zur sehr in der Vergangenheit verharren, wie unverarbeitete Traumata wirken. Die Autorin hat für diesen Roman den Publitzer Preis erhalten.

  • Bewertung

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein neuer Buchtipp für Sie!

    Meine Neugier auf diesen Roman war tatsächlich groß.Wie ich selbst haben viele Leser/innen die Autorin vor einigen Jahren mit „Fluß der Wunder“, „Bel Canto“ und „Die Taufe“ kennen und schätzen gelernt. Ja, manchmal ist es vielleicht wirklich ein Haus, das unser Leben und unsere Sehnsucht nach Heimat über Jahrzehnte hinweg begleitet.Die Geschwister Maeve und Danny hätten sich in ihrer Kindheit wohl kaum träumen lassen, dass sie im Verlauf ihres Lebens noch viele Male im Auto vor „ihrem“ Haus sitzen und der Vergangenheit nachspüren würden.Ihr Vater hatte dieses geschichtsträchtige Haus einst für seine Frau und die beiden Kinder erworben. Doch das ersehnte Familienglück sollte sich nicht einstellen. Bald verließ die Mutter ihren Mann und die Geschwister. Maeve wird fortan die Mutterrolle für ihren Bruder Danny übernehmen. Obwohl sich der wortkarge und lieblose Vater immer mehr in seine Immobilienfirma zurück zieht, erlebten die zwei Geschwister dank herzlicher Angestellter ab und zu Fürsorge und Geborgenheit...Eines Tages heiratet der Vater erneut und - fast wie im Märchen- wird diese Stiefmutter die Kinder Schritt für Schritt ihrer Heimat entfremden und nach dem plötzlichen Tod des Vater diese sogar aus ihrem „Holländerhaus“ verbannen. Eine ganz und gar alte Geschichte also, aber so wunderbar differenziert und emotional klar erzählt, dass ich diesen tollen Familienroman – der gleichzeitig ein gesellschaftliches Sittenbild des Amerikas der 50er Jahre ist – gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

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