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Vanille und Verwesung

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.03.2021

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

354

Maße (L/B/H)

19/12/2,5 cm

Gewicht

389 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7534-4307-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.03.2021

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

354

Maße (L/B/H)

19/12/2,5 cm

Gewicht

389 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7534-4307-2

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    aus Sindelfingen

    5/5

    02.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Drei humor- und stimmungsvolle Horror-Novellen

    Der Novellenband vereint drei Kurzgeschichten zwischen 60 und 180 Seiten mit unterschiedlichen Themen, Motiven und Figuren, jedoch spielen alle im schaurigen Grubingen, das seinen eigenen Charme hat (und wo ich gerne mal hingehen würde ). Nicoles angenehmer und flüssiger Schreibstil besticht vor allem durch seinen Humor und der gleichzeitig eiskalten Brutalität. An Blut und dem Horror-Feeling wird auf jeden Fall nicht gespart. Wer auf Stephen King oder Horrorfilme wie „The Ring“ steht, dem werden die vielen Referenzen dazu sehr gefallen. Sie sorgen zudem für die gruselige Stimmung. Gleichzeitig besitzt jede Geschichte eine Art Botschaft, was mir sehr gefallen hat! Die Figuren sind authentisch und sympathisch, vor allem bei der ersten Geschichte konnte ich mir genau vorstellen, dass Nicole da liebevoll eigene Charakterzüge (oder von Freunden) vereint hat. Stefan und ich hatten großen Spaß damit, nach unseren Leseabschnitten zu spekulieren, vor allem, weil wir meistens derselben Meinung waren. Alle drei Geschichten haben ihren Charme und gefielen mir sehr gut, mein Favorit ist aber die zweite Geschichte und das Mystische darin. Mein Fazit: Ein charmanter und sehr stimmungsvoller Kurzgeschichtenband mit drei einzigartigen Abenteuern und humorvollem Horror auf seine ganz eigene Weise im schaurigen Grubingen. Unbedingt zu empfehlen!

  • Piatra

    aus Blaibach

    5/5

    02.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Horror in Grubingen

    Vanille und Verwesung bringt uns dreimal Horror in Kurzgeschichten verpackt. Ort des Geschehens ist jedesmal die Kleinstadt Grubingen, doch die Geschichten unterscheiden sich stark. Aber eins haben sie gemeinsam: sie sind auf ihre Art gruselig und haarsträubend!! Nicole Siemer versteht es, mit ihrer flüssigen und leicht zu lesenden Schreibweise das Grauen aufzubauen und uns unter die Haut fahren zu lassen. Die bildhafte und lebendige Sprache bringt uns mittenrein in die Geschichten und lässt uns mitleiden. Triggerwarnungen sind vorhanden! Mir haben die Geschichten sehr gut gefallen und ich kann das Buch nur empfehlen.

  • Ste

    5/5

    13.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    „Vanille und Verwesung“…

    „Vanille und Verwesung“ beinhaltet die drei Horrornovellen „Kind des Waldes“, „Gib ihn zurück!“ und „Der weiße Raum“. Die ersten beiden Novellen sind bereits als E-Book veröffentlicht worden. „Der weiße Raum“ ist in „Vanille und Verwesung“ erstveröffentlicht. „Kind des Waldes“ Inhalt: Eine fünfköpfige Freundesgruppe reist spaßeshalber auf der Suche nach Geistern und Gespenstern quer durch Deutschland. Noch haben sie keine gefunden und rechnen eigentlich auch gar nicht damit. Doch ihr nächster Stopp ist der Grubinger Forst… Persönliche Meinung: „Kind des Waldes“ ist eine Horrornovelle von Nicole Siemer. Erzählt wird sie retrospektiv aus der Ich-Perspektive von Farian, einem der fünf Freunde. Die Handlung beginnt zunächst ruhig, wobei die Interaktion der fünf Freunde untereinander dynamisch und witzig ist. Schrittweise treten allerdings gekonnt gesetzte Horrorelemente hinzu, die sich zu einem (blutigen) Finale steigern, dessen Verlauf überraschend ist. Das Monster, das im Grubinger Forst haust, agiert dabei – auf den ersten Blick – etwas irrational und wahllos, was mich zunächst irritiert hat. Allerdings wird die spezifische Logik, nach der es handelt, am Ende der Handlung offenbart, sodass es insgesamt stimmig ist. „Gib ihn zurück!“ Inhalt: In Grubingen häufen sich mysteriöse Todesfälle. Die Opfer sind immer Erwachsene. Gleichzeitig verschwinden Kinder spurlos. Als Lara seltsame Gerüche und Geräusche wahrnimmt und sich plötzlich auch noch ihr Sohn Mikel seltsam verhält, scheint die mysteriöse Bedrohung ihre Familie als nächstes Opfer ausgewählt zu haben... Persönliche Meinung: „Gib ihn zurück!“ ist eine Horrornovelle mit Thrillerlementen von Nicole Siemer. Erzählt wird die Handlung aus der Perspektive Laras. Lara und ihre Sorgen sind lebensnah und – trotz der Kürze des Textes – ausführlich ausgestaltet, sodass man sich sehr gut mit ihr identifizieren kann und mit ihr bangt. Spannung wird durch unterschiedliche Thrillerelemente erzeugt: Lara fühlt sich beobachtet, hört Geräusche im Haus, die keinen Ursprung zu haben scheinen, und nimmt mehrfach wechselnde Gerüche wahr, deren Herkunft ebenfalls rätselhaft ist. Dadurch entsteht eine schöne Spannungskurve mit unerwarteten Wendungen, sodass die Handlung durchweg packend ist. „Der weiße Raum“ Inhalt: Für Maylea könnte es gerade nicht besser laufen: Ihr Ehemann, Theo, hatte einen Unfall und – stirbt wahrscheinlich. Endlich kann sie das Leben führen, das sie schon immer wollte. Doch während Maylea ihre Zukunft plant, erwacht Theo in einem weißen Raum und ist kurze Zeit später auf wundersame Weise völlig genesen… Persönliche Meinung: „Der weiße Raum“ ist mit ca. 170 Seiten die längste der drei Novellen und tendiert damit schon in Richtung Roman. Die Protagonisten der Erzählung sind zwei Antihelden: Sowohl Maylea, die ein Doppelleben führt, als auch Theo, der immens eifersüchtig ist und Mordfantasien in sich trägt, sind eher unsympathisch gezeichnet. Während der Handlung entwickeln sich die beiden allerdings, sodass sie teilweise und bedingt sympathischer werden. Die Geschichte besitzt eine schöne Spannungskurve mit einigen unerwarteten Wendungen. So zeigen einzelne Figuren erst im Verlauf der Handlung ihr wahres Gesicht. Außerdem weiß man bis zur Auflösung am Schluss nicht genau, was mit Theo im weißen Raum passiert ist. Zuletzt trumpft das Ende mit einem tollen Twist auf. Auch finden sich, wie schon in den anderen beiden Novellen, schön gesetzte Horrorakzente. Fazit: Die Klammer, die die drei Novellen verbindet, ist ihr Handlungsort: Alle drei spielen in Grubingen, einem Epizentrum des Horrors. Der Schreibstil von Nicole Siemer ist novellenübergeifend flüssig zu lesen und anschaulich. Insgesamt hat mir „Gib ihn zurück!“ am besten gefallen, dicht gefolgt von „Der weiße Raum“, weil sie eher zum Horrorthriller-Genre tendieren (Das ist aber eine ganz subjektive Meinung. Ich lese meist Thriller und habe mich in diesen beiden Novellen „he

  • Bewertung

    aus Neu Wulmstorf

    5/5

    07.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Schauriges Leseerlebnis

    Wer gerne Novellen liest, sich gruseln möchte und Psycho-Horror mag, ist mit diesem Buch gut bedient. Ich habe den schaurigen Ausflug nach Grubingen jedenfalls sehr genossen und mein Mitleid hielt sich teilweise in Grenzen. In „Kind des Waldes“ schlägt die Natur zurück und rächt sich an ihre Zerstörer. Fünf jugendliche Ausflügler bekommen im Grubinger Forst zu spüren, wie erbarmungslos die Natur sein kann. In „Gib ihn zurück“ verschwinden immer mal wieder Menschen spurlos – vor allem Kinder, und man fragt sich: Was ist mit ihnen passiert? Und warum riecht es plötzlich nach Vanille und Verwesung?“ In der bislang unveröffentlichten Geschichte „Der weiße Raum“ gerät das Leben eines Ehepaares völlig aus dem Lot, als sie von einem blutrünstigen Dämon heimgesucht werden. Die Autorin versteht es, ihren Lesern das Fürchten zu lehren. Die Spannung wird langsam aufgebaut, gruselige Szenen erzeugen ein Gänsehautfeeling und die Protagonisten wirken geradezu greifbar. Alle drei Geschichten hatten für mich die perfekte Länge und fesselten mich bis zum Ende. Die Ortschaft Grubingen ist zum Glück fiktiv, ansonsten würde ich einen großen Bogen drumherum machen, denn dort scheint der Horror zu Hause zu sein. Fazit: Nach diesem Buch ist man vor allem erst mal froh, dass man nicht in Grubingen leben muss. Der Unterhaltungsfaktor ist mega gelungen und der kalte Schauer über dem Rücken auch. Für Horrorfans eine klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    13.05.2021

    eBook (ePUB)

    Dreimal Horror aus Grubingen

    „Vanille und Verwesung“ beinhaltet die drei Horrornovellen „Kind des Waldes“, „Gib ihn zurück!“ und „Der weiße Raum“. Die ersten beiden Novellen sind bereits als E-Book veröffentlicht worden. „Der weiße Raum“ ist in „Vanille und Verwesung“ erstveröffentlicht. „Kind des Waldes“ Inhalt: Eine fünfköpfige Freundesgruppe reist spaßeshalber auf der Suche nach Geistern und Gespenstern quer durch Deutschland. Noch haben sie keine gefunden und rechnen eigentlich auch gar nicht damit. Doch ihr nächster Stopp ist der Grubinger Forst… Persönliche Meinung: „Kind des Waldes“ ist eine Horrornovelle von Nicole Siemer. Erzählt wird sie retrospektiv aus der Ich-Perspektive von Farian, einem der fünf Freunde. Die Handlung beginnt zunächst ruhig, wobei die Interaktion der fünf Freunde untereinander dynamisch und witzig ist. Schrittweise treten allerdings gekonnt gesetzte Horrorelemente hinzu, die sich zu einem (blutigen) Finale steigern, dessen Verlauf überraschend ist. Das Monster, das im Grubinger Forst haust, agiert dabei – auf den ersten Blick – etwas irrational und wahllos, was mich zunächst irritiert hat. Allerdings wird die spezifische Logik, nach der es handelt, am Ende der Handlung offenbart, sodass es insgesamt stimmig ist. „Gib ihn zurück!“ Inhalt: In Grubingen häufen sich mysteriöse Todesfälle. Die Opfer sind immer Erwachsene. Gleichzeitig verschwinden Kinder spurlos. Als Lara seltsame Gerüche und Geräusche wahrnimmt und sich plötzlich auch noch ihr Sohn Mikel seltsam verhält, scheint die mysteriöse Bedrohung ihre Familie als nächstes Opfer ausgewählt zu haben... Persönliche Meinung: „Gib ihn zurück!“ ist eine Horrornovelle mit Thrillerlementen von Nicole Siemer. Erzählt wird die Handlung aus der Perspektive Laras. Lara und ihre Sorgen sind lebensnah und – trotz der Kürze des Textes – ausführlich ausgestaltet, sodass man sich sehr gut mit ihr identifizieren kann und mit ihr bangt. Spannung wird durch unterschiedliche Thrillerelemente erzeugt: Lara fühlt sich beobachtet, hört Geräusche im Haus, die keinen Ursprung zu haben scheinen, und nimmt mehrfach wechselnde Gerüche wahr, deren Herkunft ebenfalls rätselhaft ist. Dadurch entsteht eine schöne Spannungskurve mit unerwarteten Wendungen, sodass die Handlung durchweg packend ist. „Der weiße Raum“ Inhalt: Für Maylea könnte es gerade nicht besser laufen: Ihr Ehemann, Theo, hatte einen Unfall und – stirbt wahrscheinlich. Endlich kann sie das Leben führen, das sie schon immer wollte. Doch während Maylea ihre Zukunft plant, erwacht Theo in einem weißen Raum und ist kurze Zeit später auf wundersame Weise völlig genesen… Persönliche Meinung: „Der weiße Raum“ ist mit ca. 170 Seiten die längste der drei Novellen und tendiert damit schon in Richtung Roman. Die Protagonisten der Erzählung sind zwei Antihelden: Sowohl Maylea, die ein Doppelleben führt, als auch Theo, der immens eifersüchtig ist und Mordfantasien in sich trägt, sind eher unsympathisch gezeichnet. Während der Handlung entwickeln sich die beiden allerdings, sodass sie teilweise und bedingt sympathischer werden. Die Geschichte besitzt eine schöne Spannungskurve mit einigen unerwarteten Wendungen. So zeigen einzelne Figuren erst im Verlauf der Handlung ihr wahres Gesicht. Außerdem weiß man bis zur Auflösung am Schluss nicht genau, was mit Theo im weißen Raum passiert ist. Zuletzt trumpft das Ende mit einem tollen Twist auf. Auch finden sich, wie schon in den anderen beiden Novellen, schön gesetzte Horrorakzente. Fazit: Die Klammer, die die drei Novellen verbindet, ist ihr Handlungsort: Alle drei spielen in Grubingen, einem Epizentrum des Horrors. Der Schreibstil von Nicole Siemer ist novellenübergeifend flüssig zu lesen und anschaulich. Insgesamt hat mir „Gib ihn zurück!“ am besten gefallen, dicht gefolgt von „Der weiße Raum“, weil sie eher zum Horrorthriller-Genre tendieren (Das ist aber eine ganz subjektive Meinung. Ich lese meist Thriller und habe mich in diese beiden Novellen „heimischer“ gefühlt als in „Kind des Waldes“.)

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