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Die letzte Tochter von Versailles

92

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2021

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

600

Maße (L/B/H)

20,8/13/4,3 cm

Gewicht

635 g

Farbe

Mokka / Messing

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The School of Mirrors

Übersetzt von

Peter Knecht

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68169-4

Beschreibung

Rezension

»Ein spannender Roman über Machtgefüge im Patriachat.« ("Frankreich Magazin")
»Lebensecht und spannend von der ersten bis zur letzten Zeile.« ("Südhessen Woche")
»Eine fesselnde Geschichte zweier unglaublicher Frauen, die in einer stürmischen, aufregenden Epoche der Revolution lebten ... und eine Erinnerung daran, dass Frauen immer einen mutigen, starken und maßgeblichen Anteil an der Geschichte hatten.« ("bookreporter.de")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2021

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

600

Maße (L/B/H)

20,8/13/4,3 cm

Gewicht

635 g

Farbe

Mokka / Messing

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The School of Mirrors

Übersetzt von

Peter Knecht

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68169-4

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Packende Generationengeschichte

lese_inge am 22.04.2022

Bewertungsnummer: 1699904

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von vorn bis hinten ein gelungener historischer Roman. Thematisch wird die französische Revolution und das Ende der Monarchie behandelt. Um diese geschichtlichen Ereignisse, wird eine packende, fiktive Geschichte gewoben. Eva Stachniak versteht es, die junge Veronique und später ihre Tochter Marie Louise, in einer großartigen Generationengeschichte faszinierend darzustellen. König Ludwig XV sucht die Abwechslung und lässt sich von seinem Kammerdiener junge Mädchen zuführen. Für die Zeit des königlichen Interesses, werden sie im Haus "Hirschpark" nahe Versailles, untergebracht. Den Mädchen erzählt man, dass sie einen polnischen Grafen treffen und ahnen nicht, dass es sich dabei um König Ludwig selbst handelt. Als die junge Veronique schwanger wird, verliert der König jäh das Interesse an ihr. Marie Louise wächst später bei einer Pflegemutter auf und lässt sich von dieser zur Hebamme ausbilden. Wer ihre Mutter ist weiß sie nicht, gibt die Suche jedoch nicht auf. Sowohl der geschichtliche als auch der Unterhaltungsromantische Teil sind dramatisch, fesselnd und sehr lebendig erzählt. Die Verbindung zwischen Mutter und Tochter, zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung. Ihre Leben unterscheiden sich gravierend. Und doch werden beide Frauen ihrer Epoche entsprechend, außerordentlich bewegend dargestellt. Die unterschiedlichen Bezeichnungen der königlichen Figuren haben mich einige Male durcheinander kommen lassen und etwas irritiert. Ansonsten hat die Geschichte als Ganzes, mit ihrem historischen Hintergrund voll überzeugt. Mir hat sowohl der Schreibstil als auch die Entwicklung der Story und der Charaktere gefallen. Für alle Liebhaber historischer Romane eine klare Leseempfehlung.

Packende Generationengeschichte

lese_inge am 22.04.2022
Bewertungsnummer: 1699904
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von vorn bis hinten ein gelungener historischer Roman. Thematisch wird die französische Revolution und das Ende der Monarchie behandelt. Um diese geschichtlichen Ereignisse, wird eine packende, fiktive Geschichte gewoben. Eva Stachniak versteht es, die junge Veronique und später ihre Tochter Marie Louise, in einer großartigen Generationengeschichte faszinierend darzustellen. König Ludwig XV sucht die Abwechslung und lässt sich von seinem Kammerdiener junge Mädchen zuführen. Für die Zeit des königlichen Interesses, werden sie im Haus "Hirschpark" nahe Versailles, untergebracht. Den Mädchen erzählt man, dass sie einen polnischen Grafen treffen und ahnen nicht, dass es sich dabei um König Ludwig selbst handelt. Als die junge Veronique schwanger wird, verliert der König jäh das Interesse an ihr. Marie Louise wächst später bei einer Pflegemutter auf und lässt sich von dieser zur Hebamme ausbilden. Wer ihre Mutter ist weiß sie nicht, gibt die Suche jedoch nicht auf. Sowohl der geschichtliche als auch der Unterhaltungsromantische Teil sind dramatisch, fesselnd und sehr lebendig erzählt. Die Verbindung zwischen Mutter und Tochter, zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung. Ihre Leben unterscheiden sich gravierend. Und doch werden beide Frauen ihrer Epoche entsprechend, außerordentlich bewegend dargestellt. Die unterschiedlichen Bezeichnungen der königlichen Figuren haben mich einige Male durcheinander kommen lassen und etwas irritiert. Ansonsten hat die Geschichte als Ganzes, mit ihrem historischen Hintergrund voll überzeugt. Mir hat sowohl der Schreibstil als auch die Entwicklung der Story und der Charaktere gefallen. Für alle Liebhaber historischer Romane eine klare Leseempfehlung.

Potential des historisch interessanten Hintergrunds wird nicht ausgeschöpft

Bewertung aus Düsseldorf am 26.11.2021

Bewertungsnummer: 1613365

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1755: Veronique lebt mit ihrer Mutter und ihren Brüdern seit dem Tod ihres Vaters in ärmlichen Verhältnissen in Paris. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf, der sie in die Dienst seines Herrn nehmen will, bei dem es sich um keinen Geringeren als den König handelt. Dies erfährt Veronique aber vorerst nicht, als sie in ein Haus nahe Versailles mit anderen Mädchen untergebracht wird. Auch nach den ersten Begegnungen mit dem König selbst, ahnt sie nichts. Erst als sie von ihm schwanger ist, erfährt sie die Wahrheit, die sie aber in ein Irrenhaus bringt und von ihrer Tochter trennt, die bei einer Pflegefamilie aufwächst. Der Anfang ist kurzweilig von Veronique in der ersten Person erzählt. Auch erfährt man schon auf den ersten Seiten viel über ihr Leben und ihre Lebenseinstellung. Danach wechselt es zwischen ihr und einem allwissenden Erzähler. Eine für den Leser äußerst vorteilhafte Erzählweise, die ein umfassendes Bild erzeugt gemeinsam mit dem parallelen oder nachgelagerten Zeitstrang. Der historische Kontext ist interessant und bietet viel Raum für eine aufregende Geschichte, aber an dieser scheitert der Roman dann auch. Die Autorin verliert sich in vielen kleinen Anekdoten und Details, die den spannenden Erzählstrang komplett erdrücken, so dass eher Langeweile vorherrschen als Erwartung. Ebenso wirken manche Charaktere schlichtweg unsympathisch und einfältig, so dass man als Leser schnell das Interesse verliert, vor allem wenn es sich dabei um eine Hauptfigur handelt. Der Beginn des Romans war noch sehr vielversprechend, aber leider konnte die Spannung nicht gehalten werden, was bei einem solch dicken Schmöker fatal ist. Wer sich aber in Details aus der Zeit wie zum Beispiel dem Kleidungsstil oder den Lebensgewohnheiten verlieren kann, der ist hier gut aufgehoben.

Potential des historisch interessanten Hintergrunds wird nicht ausgeschöpft

Bewertung aus Düsseldorf am 26.11.2021
Bewertungsnummer: 1613365
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1755: Veronique lebt mit ihrer Mutter und ihren Brüdern seit dem Tod ihres Vaters in ärmlichen Verhältnissen in Paris. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf, der sie in die Dienst seines Herrn nehmen will, bei dem es sich um keinen Geringeren als den König handelt. Dies erfährt Veronique aber vorerst nicht, als sie in ein Haus nahe Versailles mit anderen Mädchen untergebracht wird. Auch nach den ersten Begegnungen mit dem König selbst, ahnt sie nichts. Erst als sie von ihm schwanger ist, erfährt sie die Wahrheit, die sie aber in ein Irrenhaus bringt und von ihrer Tochter trennt, die bei einer Pflegefamilie aufwächst. Der Anfang ist kurzweilig von Veronique in der ersten Person erzählt. Auch erfährt man schon auf den ersten Seiten viel über ihr Leben und ihre Lebenseinstellung. Danach wechselt es zwischen ihr und einem allwissenden Erzähler. Eine für den Leser äußerst vorteilhafte Erzählweise, die ein umfassendes Bild erzeugt gemeinsam mit dem parallelen oder nachgelagerten Zeitstrang. Der historische Kontext ist interessant und bietet viel Raum für eine aufregende Geschichte, aber an dieser scheitert der Roman dann auch. Die Autorin verliert sich in vielen kleinen Anekdoten und Details, die den spannenden Erzählstrang komplett erdrücken, so dass eher Langeweile vorherrschen als Erwartung. Ebenso wirken manche Charaktere schlichtweg unsympathisch und einfältig, so dass man als Leser schnell das Interesse verliert, vor allem wenn es sich dabei um eine Hauptfigur handelt. Der Beginn des Romans war noch sehr vielversprechend, aber leider konnte die Spannung nicht gehalten werden, was bei einem solch dicken Schmöker fatal ist. Wer sich aber in Details aus der Zeit wie zum Beispiel dem Kleidungsstil oder den Lebensgewohnheiten verlieren kann, der ist hier gut aufgehoben.

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Die letzte Tochter von Versailles

von Eva Stachniak

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